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Volle Hose. Einkoten bei Kindern: Prävention und Behandlung

Einkoten bei Kindern: Prävention und Behandlung

Kacke gehört in das Klo. Jawohl! Trotzdem gibt es Jungen und Mädchen, die regelmäßig Kot in der Unterhose absetzen oder Kacke an unpassenden Orten verstecken. Sind die betroffenen Kinder über vier Jahre alt und verfügen sie bereits über die körperlichen Voraussetzungen zur Stuhlkontrolle, dann wird dieses Problem als „Einkoten“ bezeichnet. Oftmals weist dieses Verhalten auf psychische Belastungen beim Kind oder auf Probleme innerhalb des Familiensystems hin.
Einkotende Kinder schneiden sich und ihre Familie häufig von sozialen Aktivitäten ab, weil das mit Scham und familiärem Stress verbundene Problem wie ein Geheimnis gehütet wird. Daraus entstehen Spannungen und Konflikte, die erneut den Leidensdruck einzelner Familienmitglieder erhöhen. Auch wird das Problem im sozialen Umfeld häufig verschwiegen. Der beim Einkoten entstehende deutlich wahrnehmbare Geruch sorgt zusätzlich für Hänseleien in der Gruppe Gleichaltriger.
Das Kindersachbuch „Volle Hose. Einkoten bei Kindern: Prävention und Behandlung“ wurde schwerpunktmäßig nach systemischen Ansätzen gestaltet. Es schafft Klarheit, hilft Jungen und Mädchen, das Problem anzupacken, und regt Eltern an, Neues auszuprobieren. Professionelle HelferInnen unterstützt das Buch dabei, Einkoten im psychologischen, psychotherapeutischen und ärztlichen Setting kindgerecht besprechbar zu machen.

// Inhalt: Das Familienstinktier / Lola als Körperdetektiv / Die Sache mit der Kacke: Informationen für dich / Einkoten: Sachinformationen für Eltern / Einkoten: Sachinformationen für PsychologInnen und PsychotherapeutInnen / Glossar / Ansprechpartner / Literatur / Schnell-Check für Psychologen.

// Schlagworte: Einkoten, Enkopresis, Stuhlzurückhaltung, Verstopfung, Obstipation, Überlaufeinkoten, Darm, Darmkontrolle, Darm mit Charme, Ekel, Darmbakterien, Bakterien, Darmgesundheit, Verdauung, Sauberkeitserziehung, Kotschmieren, Blähungen, Durchfall, Dünnschiss; in die Hose machen, nicht sauber werden, mein Kind macht in die Hose; Sauberkeitserziehung; Verstopfung, Stuhlzurückhaltung, Retention; Kot, Stuhl, Scheiße, Stuhlgang, Furz, Aa, Kacka, Stinker; Einnässen, Bettnässen; Toilettenangst, Toilettenverweigerung, Toilette, verweigern, Einlauf; Behandlung, Prävention, Psychologie, Psychotherapie, Körperhygiene, Toilettenfähigkeit; Aufmerksamkeitsschwäche, Verhaltensauffälligkeiten, Erziehungsschwierigkeiten, Stuhlregulierung; Verhaltenstipps für betroffene Eltern und Kinder

// Für Langzeit-Windelkinder und künftige Pipi- und Kacke-Experten gibt es auch Lolas witziges Wissens-Buch "Machen wie die Großen" (ISBN 978-3-902647-26-9)

// Außerdem verfügbar als praktische Ringbücher: "Volle Hose EXTRA: Das Mit-Mach-Heft mit Kack-Tagebuch" (ISBN: 978-3-902647-85-6) sowie "Machen wie die Großen EXTRA: Das Mit-Mach-Heft für Klo-Könige und Klo-Königinnen" (ISBN: 978-3-902647-87-0)
Portrait
*** Autorinnen & Illustrator ***
Mag. Sigrun Eder ist Klinische und Gesundheitspsychologin, Systemische Therapeutin sowie Redakteurin. Sie ist Begründerin und Hauptautorin der „SOWAS!“-Reihe und seit 2008 an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Christian Doppler-Klinik und dem Universitäts­institut für Klinische Psychologie der PMU an den Salzburger Landeskliniken tätig. *
Daniela Klein MSc ist Psychologin, Elterntrainerin sowie Systemische Familientherapeutin. Sie war lange in der Kinder- und Jugendhilfe tätig und arbeitet derzeit in einer Beratungsstelle für psychisch kranke Menschen und deren Angehörige. *
Dr. Michael Lankes arbeitet an der FH Oberösterreich und studierte an der FH und an der Universität Salzburg. Neben malerischen Tätigkeiten war er bereits an verschiedenen Projekten mit gestalterischem Hintergrund beteiligt.
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  • Das Familienstinktier

    „So ein Scheiß!“, sagte Mama und sah sich die Unterhose von Lola genauer an. Dort erblickte sie kräftige Bremsspuren. Lola war zwar groß genug, um ohne Licht gut einschlafen zu können, jedoch funktionierte es mit dem Kacken überhaupt nicht. Zumindest landete ihr Kot nie dort, wo er nach Ansicht der Erwachsenen hingehört.
    Lola benötigte pro Woche dreimal so viele Unterhosen wie ihre Freundinnen. Manchmal versteckte sie den Kot auch im Bett ihrer Schwester. Aber nur, wenn er ganz hart wie Hasenböhnchen war. Das Verstecken der Kacke bereitete Lola große Freude. Sie fühlte sich wie der Osterhase. Doch dieses Versteckspiel fand Mama nie lustig. Die sagte immer: „Du meine Güte. So ein Scheiß!“ und „Lola, du bist ein Schwein“. „Oink, oink“, rief dann Lola und drückte sich die Nase platt, damit sie wirklich aussah wie ein Schwein.
    Ab und an stellte sich Lola auch vor, dass ihre Hände ein Pinsel und ihre Kacke Farbe wären, und bemalte auf diese Weise die Wände auf der Toilette oder im Flur. Die Kunstwerke konnten jedoch nur so lange bewundert werden, bis sie entdeckt wurden.
    Eindeutige Hinweise dafür waren der Schreikrampf von Papa und das Klappern von Mama in der Abstellkammer. Dort stellte sie nämlich in Windeseile eine Armee aus Putzmitteln auf, um der Sauerei, wie sie die Bilder nannte, den Kampf anzusagen. Zurück blieb ein strenger Duft nach Reinigungsmitteln, der Lola die Nase rümpfen ließ.
    Kot zu verstecken, anstatt die Kacke in der Toilette mit einem Schwups in die Kanalisation zu schicken, daran fand Lola lange Zeit Spaß. Sie genoss es mit anzusehen, wie Mama vor Ekel die Nasenflügel blähte wie ein Pferd seine Nüstern, wenn sie die Bettwäsche von Lolas Schwester schüttelte und Kacke in einem hohen Bogen durch das Zimmer flog.
    Der Papa fragte bei Lolas Überraschungen fast immer mit trauriger Stimme: „Kind, warum bist du so ein Stinktier?“. Im Wissen, keine Antwort zu erhalten, entfernte er die mehr oder weniger stinkenden Kack-Würste aus dem Schuhschrank mit einer Küchenrolle und spülte sie die Toilette runter.
    Lola hatte keine Ahnung, warum Erwachsene in Kot etwas Abscheuliches sehen. Sie selbst war von ihrer Kacke sehr begeistert. Schließlich brachte sie Abwechslung in den nicht selten grauen Familienalltag. Und nicht nur das.
    Lola fühlte sich durch das Platzieren der Kacke an besonderen Orten ein wenig anders, ein bisschen mächtiger. Besonders dann, wenn es Zorres – das ist dasselbe wie Ärger – gab, konnte sie durch das Verstecken oder das Schmieren mit dem Kot an der Wand ihren Eltern zeigen, dass sie einen Scheiß auf deren Meinung gab. Wurde sie bei Familienfesten zu wenig beachtet, sorgte sie mit einer vollen Ladung in der Unterhose für dufte Stimmung.
    Irgendwann meldete sich jedoch in Lolas Kopf ihre innere Stimme und fragte: „Wie lange möchtest du noch das Familienstinktier sein? Wann hört dieser dreckige Spaß auf?“
  • Liebe Kinder, liebe Eltern! 5
    Das Familienstinktier 7
    Gewusst wie! 12
    Lola als Körperdetektiv 13
    Gewusst wie! 19
    Die Sache mit der Kacke: Informationen für dich 20
    Hast du vielleicht ein Kack-Problem? 21
    Willst du das Kack-Problem loswerden? 22
    Deine Kacke ist immer anders! 24
    Womit hat dein Kack-Problem zu tun? 26
    Deine Gefühle sind unsichtbar... 28
    Wie ist die Sache mit dem Kacken bei dir? 30
    Wie findest du das Kack-Problem? 31
    Entdecke deine Fähigkeiten! 32
    Welche Kacke gehört zu wem? 33
    Das Kacklied 34
    Auflösung der Fragen 36
    Sachinformationen für Eltern 39
    Welche Erscheinungsformen gibt es? 40
    Wann spricht man von Einkoten? 40
    Wie viele Kinder sind betroffen? 42
    Welche Einflussfaktoren sind bekannt? 42
    Welche sozialen Auswirkungen bringt das Problem mit sich? 43
    Wie wird medizinisch behandelt? 43
    Wie wird psychologisch/psychotherapeutisch behandelt? 44
    Wie können Eltern das Problem beeinflussen? 45
    Verhaltenstipps für Eltern, deren Kinder das Problem loswerden wollen 47
    Verhaltenstipps für Eltern, deren Kinder das Problem nicht loswerden wollen 49
    Wie kann dem Problem vorgebeugt werden? 50
    Sachinformationen für PsychologInnen und PsychotherapeutInnen 53
    Wie wird eine Enkopresis nach ICD-10 klassifiziert? 54
    Was ist zu beachten? 54
    Mit wem wird gearbeitet? 55
    Wie werden Kinder mit nichtorganischer Enkopresis behandelt? 55
    Tipps für Elterngespräche bei nichtorganischer Enkopresis 57
    Wie werden Kinder mit organisch bedingter Enkopresis behandelt? 58
    Tipps für Elterngespräche bei organisch bedingter Enkopreis 59
    Schnell-Check für PsychologInnen und PsychotherapeutInnen 60
    Glossar 61
    Ansprechpartner 64
    Literatur 64
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 68
Altersempfehlung 5 - 8
Erscheinungsdatum 26.03.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-902647-03-0
Verlag Books on Demand
Maße (L/B/H) 19,8/17,2/1,5 cm
Gewicht 128 g
Abbildungen mit 22 Farbabbildungen
Auflage 2
Verkaufsrang 22270
Buch (Taschenbuch)
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