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Zwischen Machtstaat und Völkerbund. Erich Kaufmann (1880-1972)

Studien zur Geschichte des Völkerrechts Band 16

Frank Degenhardt

Buch (Taschenbuch)
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Beschreibung

Mit Erich Kaufmann (1880-1972) hat sich die zeithistorische Forschung vor allem als Protagonisten der „geisteswissenschaftlichen Richtung“ in der Weimarer Staatsrechtslehre beschäftigt. Sein Beitrag zu Völkerrechtslehre und -praxis ist hingegen weitgehend unerforscht. Die völkerrechtliche Gegenwartsliteratur nimmt ihn vorrangig als Vertreter einer spätwilhelminischen Machtstaatslehre wahr, in Abgrenzung zu den „modernen“ Völkerrechtslehren insbesondere der Wiener Schule.

Die Studie widmet sich den von der Forschung bislang vernachlässigten Seiten Kaufmanns als Völkerrechtslehrer und Praktiker. Dabei wird zunächst die Entwicklung seines Völkerrechtskonzepts aus seinem spezifischen Staats- und Rechtsverständnis heraus beschrieben und anhand klassischer Indikatoren im zeitgenössischen Diskurs verortet. In einem weiteren Schritt wird anhand ausgewählter Praxisbeispiele der Grad der Umsetzung seiner methodischen Überzeugungen analysiert. Verklammert werden die rechtstheoretischen und völkerrechtspraktischen Kapitel durch eine wissenschafts- und universitätsgeschichtliche Darstellung des Dauerkonflikts von praktischer und akademischer Tätigkeit.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Armin Bogdandy, Michael Stolleis, Wolfgang Graf Vitzthum
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 07.04.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8329-3384-5
Verlag Nomos
Maße (L/B/H) 22,8/15,4/1,6 cm
Gewicht 391 g
Auflage 1

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