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Gesammelte Gedichte

1954 - 2006

Sämtliche Gedichte von Robert Gernhardt in einem Band.

1954 begann der Gymnasiast zu reimen, heute gilt Robert Gernhardt als einer der bedeutendsten Lyriker deutscher Sprache. Seine Meisterschaft: der elegante Balanceakt zwischen Leichtem und Schwerem, zwischen der Komik des Lebens und dem bitteren Ernst menschlichen Strebens.

»Dichter können die Welt nicht verändern? Zuweilen doch. Der Dichter Robert Gernhardt jedenfalls hat die Welt verändert, indem er seine Leser verändert hat, und seine Leser zählen nach Millionen.« Ulrich Greiner, Die Zeit
Portrait
Robert Gernhardt (1937–2006) lebte als Dichter und Schriftsteller, Maler und Zeichner in Frankfurt am Main und in der Toskana. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Heinrich-Heine-Preis und den Wilhelm-Busch-Preis. Sein umfangreiches Werk erscheint bei S. Fischer, zuletzt »Toscana mia« (2011), »Hinter der Kurve« (2012) und »Der kleine Gernhardt« (2017).
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 1154
Erscheinungsdatum 13.05.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-10-025511-2
Verlag S. Fischer Verlag
Maße (L/B/H) 16,3/11,7/4,1 cm
Gewicht 540 g
Auflage 4. Auflage
Verkaufsrang 17504
Buch (gebundene Ausgabe)
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18,50
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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von einer Kundin/einem Kunden am 12.01.2018
Bewertet: anderes Format

Wer einmal wieder Lust auf Gedichte mit satirischem Inhalt hat, kommt an Gernhardt nicht vorbei. Auch seine Eindrücke aus dem Zug heraus verdienen beachtet zu werden.

Er fehlt so sehr....
von einer Kundin/einem Kunden am 29.10.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Robert Gernhardt, leider schon 2006 verstorben, fehlt wirklich sehr: Er gilt heute, zu Recht, als einer der bedeutendsten Lyriker Deutschlands, in dem hier vorliegenden Band sind Gedichte aus rund 50 Jahren zusammen getragen, von den Anfängen Gernhardts, noch als Schüler bzw Student, über die Phase der absoluten Hochkomik in den... Robert Gernhardt, leider schon 2006 verstorben, fehlt wirklich sehr: Er gilt heute, zu Recht, als einer der bedeutendsten Lyriker Deutschlands, in dem hier vorliegenden Band sind Gedichte aus rund 50 Jahren zusammen getragen, von den Anfängen Gernhardts, noch als Schüler bzw Student, über die Phase der absoluten Hochkomik in den 60er und 70er Jahren bis zum Spätwerk, das dann oft sehr melancholisch war, er verarbeitete in diesen Gedichtenu.a. seine schwere Herzkrankheit ebenso, wie den Tod langjähriger Weggefährten. Ich lassen ihn jetzt einfach selber zu Wort kommen: Was ich heute sah Drei kleine Frösche sah ich heut, die warn mit dem Teufel im Bunde. Die hüpften über die Mauer breit Und schrien aus einem Munde: „Wir sind die Frösche der Dunkelnis, äh, der Finsterheit, äh, des Lichts. Das heißt doch Licht, wenn kein Tag mehr ist, alles schwarz und niemand hört nichts?“ So haben die teuflischen Frösche gefragt, sie waren sehr schrill und sehr klein. Ich habe nur halblaut „Schnüss“ gesagt, da hörten sie auf zu schrein. Oder: Horch ein Schrank geht durch die Nacht voll mit nassen Hemden Den hab ich mir ausgedacht, um Euch zu befremden! Oder: Ich sprach nachts: Es werde Licht! Aber heller wurd‘ es nicht. Ich sprach: Wasser werde Wein! Doch das Wasser ließ dies sein. Ich sprach: Lahmer, Du kannst gehn! Doch er blieb auf Krücken stehn. Da ward auch dem Dümmsten klar, daß ich nicht der Heiland war. Oder: Warnung an alle In mir erwacht das Tier, es ähnelt einem Stier. Das ist ja gar nicht wahr, in mir sind Tiere rar. In mir ist`s nicht geheuer, da schläft ein Zuckerstreuer. Und wenn der mal erwacht, dann Gute Nacht! Oder: Herr & Knecht Der Herr rief: Lieber Knecht, mir ist entsetzlich schlecht! Da sprach der Knecht zum Herrn: Das hört man aber gern! Oder: Bekenntnis Ich leide an Versagensangst, besonders, wenn ich dichte. Die Angst, die machte mir bereits mach schönen Reim zuschanden. Noch ein letzter Rat des großen Meisters: Wir dürfen den Ast, auf dem wir sitzen, erst absägen, wenn wir fliegen können...

Ganz, ganz warme Empfehlung
von einer Kundin/einem Kunden aus Leverkusen am 11.04.2016

Wer liest denn noch Lyrik? mag man fragen. In Gernhardts Fall definitiv zu Unrecht. Dieser wunderbare Band sammelt seine Gedichte von fast 50 Jahren, und so vielfältig sind sie auch. Witzig, ironisch, biografisch, traurig, mal mit derber Sprache, mal subtiler, aber immer ehrlich. Am liebsten würde ich hier ein Dutzend Gedichte z... Wer liest denn noch Lyrik? mag man fragen. In Gernhardts Fall definitiv zu Unrecht. Dieser wunderbare Band sammelt seine Gedichte von fast 50 Jahren, und so vielfältig sind sie auch. Witzig, ironisch, biografisch, traurig, mal mit derber Sprache, mal subtiler, aber immer ehrlich. Am liebsten würde ich hier ein Dutzend Gedichte zitieren, um diese herrliche Vielfalt direkt zeigen zu können, aber am Besten ist es immer noch, selbst reinzulesen. Es lohnt sich. Versprochen.