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Der Großinquisitor

Russisch/Deutsch

Reclam Universal-Bibliothek Band 18543

Christus, der den Menschen die Freiheit bringen will, kehrt zurück, ins Spanien der Inquisition. Der Großinquisitor bedeutet ihm: Die Kirche verheißt den Menschen, nach Jahrhunderten der Qual, das Glück und die ewige Seligkeit - für die Preisgabe der Freiheit, die für sie unerträglich ist. Jetzt sind sie glücklich: "Du aber bist gekommen, uns zu stören. Morgen werde ich Dich verbrennen."
Die von Iwan in Dostojewskijs Roman 'Die Brüder Karamasow' erzählte Legende vom Großinquisitor gehört zu den großen Gedankenschöpfungen der Weltliteratur.
Portrait
Fjodor M. Dostojewski wurde am 11. November 1821 in Moskau geboren und starb am 9. Februar 1881 in St. Petersburg. 1849 wurde er wegen angeblich staatsfeindlicher Aktivität im Petraschewski-Kreis zum Tode verurteilt, dann zu vier Jahren Zwangsarbeit in Sibirien begnadigt. 1859 kehrte er nach St. Petersburg zurück.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Martin Schneider
Seitenzahl 97
Erscheinungsdatum Februar 2008
Sprache Deutsch, Russisch
ISBN 978-3-15-018543-8
Verlag Philipp Reclam Jun.
Maße (L/B/H) 15,1/9,7/0,8 cm
Gewicht 52 g
Übersetzer Hermann Röhl
Buch (Taschenbuch)
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3,10
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
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Kurze Geschichte, viel Inhalt!
von Zitronenblau am 16.03.2008
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die Geschichte versteht man im Wesentlichen schon. Jesus kommt zurück auf Erden und wird prompt vom Großinquisitor nach einer langen "Ansage" fortgeschickt. Die Bezüge sind für den Laien nicht nachvollziehbar, aber einiges an Kritik lässt sich dem Ganzen doch entnehmen: der Materialismus des Menschen, der Vergleich mit Höherem (... Die Geschichte versteht man im Wesentlichen schon. Jesus kommt zurück auf Erden und wird prompt vom Großinquisitor nach einer langen "Ansage" fortgeschickt. Die Bezüge sind für den Laien nicht nachvollziehbar, aber einiges an Kritik lässt sich dem Ganzen doch entnehmen: der Materialismus des Menschen, der Vergleich mit Höherem (und seien es Götzen - bis hin zu ihrer Anbetung) sowie das Streben nach Einbindung in gemeinschaftliche Organisationen/Bewegungen. Kritik muss hier aber positiv wie negativ gesehen werden. So wie Jesus und Großinquisitor. Da ein Laie hier kein Vergnügen finden wird und entweder interessiert oder aber D.-Fan sein muss: 3 Sterne!

ein überwältigender Dialog
von Mario Pf. aus Oberösterreich am 03.11.2005
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

... auch wenn es so aussieht als ob nur einer spricht. Der Großinquisitor ist und bleibt ein Kapitel aus Dostojewskijs Die Brüder Karamasow. Doch im Gegensatz zu vielen anderen Werken der Literaturgeschichte vermag er für sich selbst zu stehen. Die Dichtung vom Großinquisitor ist im Grunde ein Dialog im Dialog der beiden Brüd... ... auch wenn es so aussieht als ob nur einer spricht. Der Großinquisitor ist und bleibt ein Kapitel aus Dostojewskijs Die Brüder Karamasow. Doch im Gegensatz zu vielen anderen Werken der Literaturgeschichte vermag er für sich selbst zu stehen. Die Dichtung vom Großinquisitor ist im Grunde ein Dialog im Dialog der beiden Brüder Iwan und Alosha Karamasow. Iwan teilt seinem Bruder mit dass er sich eine Dichtung erdacht hat, die er ihm gerne vortragen möchte und diese Dichtung ist die Geschichte vom Großinquisitor. Die Geschichte beginnt damit, dass Jesus unter die Menschen zurückgekehrt ist und das zur Zeit der spanischen Inquisition. Er trifft dort auf den greisen Großinquisitor, der ihn höchstpersönlich zu seinem Gefangenen macht und dem Scheiterhaufen überantworten möchte. Doch zuvor möchte der Großinquisitor den gefangenen Jesus noch verhören, wenn er ihn auch dabei kein Wort sprechen lässt, was auch nicht nötig ist, denn er hatte zu seiner Zeit bereits ja alles gesagt was wichtig ist, wie der Großinquisitor dies auch anführt. Er hält ihm vor, seine Kirche im Stich gelassen zu haben und dass es nun an ihm und den Klerus ist die Kirche und damit die Menschheit unter Kontrolle zu halten, denn ohne sie wäre der Mensch ja nicht fähig zu leben. Freiheit, so der alternde Mann, sei nicht in der Natur des Menschen verankert, sie würde nur Chaos verursachen. Menschen brauchen Hirten, denn sie sind wie Schafe und so müssen eben jene Kardinäle und Inquisitoren die schwere Bürde auf sich nehmen über die Menschen zu richten. Dostojewskij erlaubt mit seiner Dichtung hierbei tiefe Einblicke in das menschliche Wesen und stellt unverblümt die dunkelsten Abgründe unserer Lebensphilosophie dar. Sein tiefgründiger Blick auf die chaotischen Grundlagen des Menschen mag ihm dann wohl auch den Titel des grausamen Philosophen eingebracht haben. Am Besten sollte man dieses Buch selbst lesen, denn nur dann wird man es gegebenenfalls verstehen und zu schätzen wissen oder auch nicht.