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Die Günstlinge der Unterwelt / Das Schwert der Wahrheit Bd.3

Die Günstlinge der Unterwelt

Das Schwert der Wahrheit Band 3


Ein atemberaubendes Epos über Verrat und Ehre, Rache und Liebe!

Nachdem Richard Cypher seinen teuflischen Stiefvater Darken Rahl besiegt und den Riss im Schleier zur Unterwelt verschlossen hat, will er als neuer Herrscher der Welt die Freiheit bringen. Doch auf Richard und seine große Liebe Kahlan warten schon die nächsten Herausforderungen: Zum einen die Imperiale Ordnung – aber vor allem die fanatischen Kinder des Blutes ...

Rezension
"Wer einmal mit Terry Goodkinds `Schwert der Wahrheit begonnen hat, kann nicht wieder davon lassen! Pure Magie!" Romantic Times
Portrait
Terry Goodkind wurde 1948 in Omaha, USA, geboren und war nach seinem Studium zunächst als Rechtsanwalt tätig. 1994 erschien sein Roman »Das erste Gesetz der Magie«, der weltweit zu einem sensationellen Erfolg wurde und den Auftakt zu einer der erfolgreichsten Fantasy-Sagas aller Zeiten bildet. Terry Goodkind lebt in Neuengland.
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  • Artikelbild-0
  • Die sechs Frauen wachten pl¿tzlich auf, alle im selben Augenblick, w¿end ihre Schreie noch durch die enge Offizierskabine nachhallten. In der Dunkelheit h¿rte Schwester Ulicia, wie die anderen japsend nach Luft schnappten. Sie schluckte, um ihr eigenes Keuchen zu beruhigen, und zuckte zusammen, als sie den Schmerz in ihrer wunden Kehle sp¿rte. Sie f¿hlte die Feuchtigkeit auf ihren Lidern, ihre Lippen aber waren so trocken, da¿sie, aus Angst, sie k¿nnten rei¿n und zu bluten anfangen, mit der Zunge dar¿berfuhr.
    Jemand h¿erte gegen die T¿r. Die Rufe drangen nur als dumpfes Dr¿hnen bewu¿ in ihren Kopf. Sie versuchte erst gar nicht, sich auf die Worte oder ihre Bedeutung zu konzentrieren. Der Mann war nicht wichtig.
    Sie richtete die zitternde Hand auf den Mittelpunkt der Kabinendecke, setzte einen Strom ihres Han frei, der Essenz des Lebens und des Geistes, und lenkte einen Hitzepunkt in die ¿lampe, die, wie sie wu¿e, an dem niedrigen Balken hing. Der Docht fing folgsam Feuer und gab eine wellenf¿rmige Ru¿ahne von sich, die das langsame Hin- und Herschaukeln des in der See rollenden Schiffes nachzeichnete.
    Die anderen Frauen, alle nackt wie sie selbst, setzten sich ebenfalls auf, die Augen auf den matten, gelben Schein gerichtet, so als suchten sie dort ihr Heil oder vielleicht nur die Best¿gung daf¿r, da¿sie noch lebten und es ein Licht gab, das man sehen konnte. Selbst Ulicia lief beim Anblick der Flamme eine Tr¿ ¿ber die Wange. Die v¿llige Finsternis war erdr¿ckend gewesen, wie eine schwere Schicht feuchter, schwarzer Erde, die man ¿ber sie geschaufelt hatte.
    Ihr Bettzeug war schwei¿urchn¿ und kalt, doch auch sonst war immer alles feucht von der salzigen Luft, ganz zu schweigen von der Gischt, die gelegentlich das Deck ¿bersp¿lte und alles durchtr¿te, was darunter lag. Wie es war, trockene Kleider oder trockenes Bettzeug auf der Haut zu sp¿ren, hatte sie inzwischen vergessen. Sie ha¿e dieses Schiff, die ewige Feuchtigkeit, den fauligen Gestank, das unabl¿ige Rollen und Stampfen, bei dem sich ihr der Magen umdrehte. Wenigstens lebte sie und konnte das Schiff hassen. Vorsichtig schluckte sie den galligen Geschmack herunter.
    Ulicia wischte sich durch die warme Feuchtigkeit ¿ber ihren Augen und betrachtete die Hand - ihre Fingerspitzen gl¿ten von Blut. Als h¿e ihr Beispiel sie ermutigt, taten einige der anderen das gleiche. Jede einzelne von ihnen hatte blutige Kratzer auf den Lidern vom verzweifelten, aber erfolglosen Versuch, sich die Augen aufzukratzen, sich aus der Falle des Schlafes zu befreien, von dem fruchtlosen Bem¿hen, dem Traum zu entfliehen, der keiner war.
    Ulicia k¿fte, um den Schleier um ihren Verstand zu l¿ften. Es mu¿e schlicht ein Alptraum gewesen sein.
    Sie ri¿den Blick von der Flamme los und zwang sich, die anderen Frauen zu betrachten. Schwester Tovi kauerte gegen¿ber in einer der unteren Kojen. Die dicken Fettw¿lste ihrer Taille hingen schlaff herab, wie aus Mitgef¿hl f¿r den verdrie¿ichen Ausdruck ihres faltigen Gesichts, mit dem sie die Lampe anstarrte. Schwester Cecilias sonst wohlgeordnetes, lockig graues Haar stand zerzaust ab, ihr unersch¿tterliches L¿eln war einer aschfahlen Miene der Angst gewichen, als sie aus der Koje, unten neben Tovi, starr heraufschaute. Ulicia beugte sich ein wenig vor und warf einen Blick in die Koje ¿ber ihr. Schwester Armina, die l¿st nicht so alt wie Tovi oder Cecilia, sondern eher in Ulicias Alter und noch immer sehr attraktiv war, wirkte ausgezehrt. Mit zitternden Fingern wischte sich die sonst so ruhige Armina das Blut von den Lidern.
    Auf der anderen Seite des schmalen Ganges, in den Kojen ¿ber Tovi und Cecilia, sa¿n die beiden j¿ngsten und gefa¿esten Schwestern. Kratzer verunzierten Schwester Niccis zuvor makellose
    Wangen. Tr¿n, Schwei¿und Blut klebten ihr Str¿en ihrer blonden Haare ins Gesicht. Schwester Merissa, ebenso sch¿n, dr¿ckte sich ein Laken vor die nackte Brust, nicht aus Schamgef¿hl, sondern weil sie scheu¿iche Angst hatte. Ihr langes, dunkles Haar war ein einziges verfilztes Durcheinander.
    Die anderen waren ¿er und wu¿en ihre in der Schmiede der Erfahrung geh¿ete Macht geschickt zu nutzen, Nicci und Merissa dagegen waren im Besitz von seltenen, angeborenen dunklen Gaben - ein Anflug von Geschicktheit, den selbst noch soviel Erfahrung nicht ersetzen konnte. Die beiden waren gerissener, als es sich f¿r ihre Jahre geziemte, und beide lie¿n sich nicht von Cecilias oder Tovis freundlichem L¿eln oder dem vorget¿chten Mitleid t¿chen. Trotz ihrer Jugend und Beherrschtheit wu¿en beide, da¿Cecilia, Tovi, Armina und vor allem Ulicia selbst imstande waren, sie auseinanderzunehmen, St¿ck f¿r St¿ck, wenn ihnen danach war. Doch das tat ihrer Meisterschaft keinen Abbruch. F¿r sich betrachtet, waren sie zwei der beeindruckendsten Frauen, die je einen Atemzug getan hatten. Erw¿t hatte sie der H¿ter jedoch wegen ihres einzigartigen Durchsetzungswillens.
    Es war entmutigend, die Frauen, die sie so gut kannte, in diesem Zustand zu sehen, doch Merissas unverhohlenes Entsetzen war es, das Ulicia wirklich schockierte. Sie kannte keine Schwester, die so ruhig, leidenschaftslos, unnachgiebig und gnadenlos war wie Merissa. Schwester Merissa hatte ein Herz aus schwarzem Eis.
    Ulicia kannte Merissa seit nahezu einhundertsiebzig Jahren und konnte sich nicht erinnern, sie in all der Zeit je weinen gesehen zu haben. Jetzt schluchzte sie.
    Es vermittelte Schwester Ulicia ein Gef¿hl von Macht, die anderen in einem solchen Zustand j¿erlicher Schw¿e zu sehen, und eigentlich gefiel es ihr. Sie war die Anf¿hrerin und st¿er als sie.
    Der Mann h¿erte noch immer gegen die T¿r und wollte wissen, was los sei, was all das Geschrei zu bedeuten habe. Ulicia entlud ihren ¿ger in Richtung T¿r. "La¿uns in Ruhe! Du wirst gerufen, wenn man dich braucht!"
    Die ged¿ften Fl¿che des Matrosen verklangen im Gang, als er sich entfernte. Vom Knarren der Balken abgesehen, wenn das Schiff, querab von einer schweren See getroffen, gierte, war das Schluchzen das einzige Ger¿ch.
    "H¿r auf mit dem Gegreine, Merissa", fauchte Ulicia. Merissa sah sie aus ihren vor Angst noch immer glasigen Augen an. "So wie jetzt war es noch nie." Tovi und Cecilia pflichteten ihr nickend bei. "Ich habe getan, was er von mir verlangte. Warum hat er das getan? Ich habe ihn nicht entt¿cht."

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 847
Erscheinungsdatum 11.08.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-36969-0
Verlag Blanvalet
Maße (L/B/H) 18,3/12,8/5 cm
Gewicht 538 g
Originaltitel Sword of Truth, Vol 3 Blood of the Fold
Übersetzer Caspar Holz
Buch (Klappenbroschur)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
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Der neue Lord Rahl
von Kat B. aus Thun am 01.05.2014

Richard ist der neue rechtmässige Herrscher über die Midlands. Er hat schwere Entscheidungen zu treffen und nun auch noch ein Problem mit der Imperialen Ordnung, die immer weiter vordringt. Und dann sind da noch die Kinder des Blutes.... Der Autor gönnt seinen Hauptcharakteren auch im dritten Band keine Ruhe, was ich zeitweise ... Richard ist der neue rechtmässige Herrscher über die Midlands. Er hat schwere Entscheidungen zu treffen und nun auch noch ein Problem mit der Imperialen Ordnung, die immer weiter vordringt. Und dann sind da noch die Kinder des Blutes.... Der Autor gönnt seinen Hauptcharakteren auch im dritten Band keine Ruhe, was ich zeitweise als etwas mühsam empfand, doch es dient - wie alles andere - der Entwicklung von Richard und Kahlan. Schön fand ich die Vertiefung zu den Mord-Sith, ihre unbeholfen wirkenden Annäherungsversuche bringen einem zum Schmunzeln. Spannend bis zur letzten Seite.

Unglaublich spannend
von einer Kundin/einem Kunden am 07.04.2013
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Wie schon die Bände eins und zwei, ist auch der dritte Teil unglaublich spannend und man kann das Buch kaum noch aus der Hand legen.

Zweischneidiges Schwert
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 02.03.2013

„Die Günstlinge der Unterwelt“ beginnt so, wie auch die beiden Vorgänger begonnen haben – mit einer ellenlangen Einleitung, in welcher die Charaktere nicht nur die bisherigen Ereignisse in Gesprächen zusammenfassen, sondern sich auch mit dem Status Quo analytisch auseinandersetzen. Auch wenn diese Art Kurzzusammenfassung der wic... „Die Günstlinge der Unterwelt“ beginnt so, wie auch die beiden Vorgänger begonnen haben – mit einer ellenlangen Einleitung, in welcher die Charaktere nicht nur die bisherigen Ereignisse in Gesprächen zusammenfassen, sondern sich auch mit dem Status Quo analytisch auseinandersetzen. Auch wenn diese Art Kurzzusammenfassung der wichtigsten Geschehnisse wohl hinzugekommenen Lesern den Neueinsteig erleichtern soll, bleibt die Frage, ob Terry Goodkind diese Rückblicke stets in solchem Umfang vortragen muss. Dialoglastige Fantasy hin und her. Hier wird über Seiten nur geredet, ohne dass der Plot dadurch ein Jota vorankommt. Kennern der Serie nimmt man hiermit gleich zu Beginn den Wind aus den Segeln. Das ist auch insofern schade, da im vorangegangenen Buch das Finale einige dramatische Momente geboten hat. Diesen Schwung hätte der Autor mitnehmen sollen, anstatt ihn gleich wieder zu Beginn versanden zu lassen. Ein Fehler, der übrigens im vierten Band noch weit schlimmer zum tragen kommen wird. Hat man sich jedoch erst mal durch den „In-der-letzten-Folge-sahen-sie“-Teil durchgekämpft, erwartet den Leser erneut ein durchaus kurzweiliges Fantasy-Spektakel, das in Punkto Heldenpathos und Liebelei zwar oft nah am Rand des Kitsches vorbeirauscht, trotzdem aber stets einen gewissen Spannungslevel aufrechterhält, welcher den Beobachter vorantreibt. Zudem schärft Goodkind das Profil der Serie, in dem er endlich mehr auf gewisse, vorher unerklärte Details angeht. So kann man nun die diplomatischen Verwicklungen innerhalb der Midlands weit besser nachvollziehen. Die vorher lediglich zur Betrachtung abgedruckte Karte wird jetzt mit Leben gefüllt. In der Art und Weise, dies zu beschreiben, bleibt Goodkind in seinen schriftstellerischen Fähigkeiten aber weiterhin limitiert. Neben Schwarz und Weiß scheint es bei ihm keinerlei andere Farben zu geben. Die Guten sind so gut, dass es einem schon pappig und pelzig im Mund wird. Und die Bösen agieren mit einer Grausamkeit, die sich an manchen Punkten schon fast selbst karikiert. Anti-Helden oder „graue“ Charaktere sucht man schlicht vergebens, obwohl einige durchaus das Potenzial dafür geboten hätten. So würde Tobias Brogan einen perfekten „Puppenspieler“ im Hintergrund abgeben. Stattdessen entpuppt sich aber auch er bald als mordender und vergewaltigender Soziopath. Goodkind hält, ob im Umfang der Dialoge, in den Gewaltakten seiner Bösewichte oder in der Darstellung der Liebesszenen, einfach kein Maß. An diesem „Viel hilft viel“-Denken krankten bereits die Vorgänger und, soviel sei verraten, werden auch die kommenden Bände zu leiden haben. Mit einem etwas besseren Lektor und ein bisschen mehr Fingerspitzengefühl, könnte die „Schwert der Wahrheit“-Reihe vielleicht weit mehr sein, als sie letztlich ist: Ein kurzweiliges, actionreiches, aber auch wenig tiefgründiges Fantasy-Epos, dem dies Quäntchen Würze fehlt, um in dem riesigen Meer der Konkurrenz einen exponierteren Platz zu besetzen bzw. das Niveau zumindest in Sichtweite von Tolkien, Martin, Erikson und Co. zu heben. Auch wenn mir „Die Günstlinge der Unterwelt“ im Großen und Ganzen noch gefallen hat – die große Gier, weitere Bände zu lesen, sie bleibt aus.