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Zwei Esel auf dem Jakobsweg

Das etwas andere Pilgerbuch

(8)
Eigentlich fallen Esel in eine Kategorie von Tieren, vor denen Tim Moore ziemliche Manschetten hat. Schließlich sind sie ja größer als Katzen. Eigentlich hielt er auch Pilger bisher bloß für unverbesserliche Freaks in vereiterten Kutten, die nur von Steckrüben ernährt und auf blutigen Knien über die Kontinente krochen – jenem heiligen Schrein entgegen, der all jenen himmlische Erlösung versprach, die ihre aufgeplatzten Lippen an die verschrumpelte Gallenblase des heiligen Pankratius pressten.
Aber fasziniert von den vielen unglaublichen Sagen rund um die Wallfahrt zum Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela und inspiriert von Robert Louis Stevensons „Reise mit einem Esel durch die Cevennen“, nimmt der ungläubige Engländer sein Herz und die Zügel doch in die Hand.
„Zwei Esel auf dem Jakobsweg“ erzählt, was passiert, wenn ein recht unbeholfener Mann versucht, durch ein endlos erscheinendes Land zu laufen, und dabei ein ziemlich großes Tier an seiner Seite hat, das dazu nur äußerst wenig Lust verspürt.
Ein urkomischer Reisebericht, der aberwitzige Erlebnisse und historische Anekdoten in trockenem Humor vereint. Das etwas andere Pilgerbuch – warmherzig, inspirierend und vor allem sehr, sehr lustig.
Leise lesen, laut lachen.
Portrait
Tim Moore wurde 1964 in Chipping Norton geboren. Nach einem unter suspekten Umständen beendeten Universitätsstudium begann er, sein Geld als Journalist zu verdienen – indem er Menschen interviewte, von denen er nie zuvor gehört hatte, und über Themen schrieb, von denen er keine Ahnung hatte. 1998 schiffte er durch Zufall auf eine Seereise in die Arktis ein. Das Ergebnis war „Frost on my Moustache", eine komische Reiseerzählung in der Tradition von Bill Bryson, die ihren Titel verzeihenswerter Weise einem nicht ganz jugendfreien Witz verdankte.
Seinen Ruf als Thor Heyerdahl der humorigen Reiseliteratur hat Tim Moore mit sechs weiteren Büchern bestätigt, von denen drei in einer deutschen Übersetzung vorliegen: „Alpenpässe und Anchovis“ erzählt von einer Tour de France im Selbstversuch, „Zwei Esel auf dem Jakobsweg“ von einer Pilgerreise mit einem tierisch störrischen Begleiter und „Null Punkte – Ein bisschen Scheitern beim Eurovision Song Contest“ von Begegnungen mit den größten Verlierern des modernen Showbusiness.
Über seine strapaziösen Reisen berichtet Tim Moore auch für den Daily Telegraph, den Observer, die Sunday Times, Esquire und den Conde Nast Traveller. Er lebt mit seiner isländischen Frau und drei Kindern im Westen von London.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 379
Erscheinungsdatum 16.05.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-936973-38-9
Verlag Covadonga Verlag
Maße (L/B/H) 21,8/15,6/3,5 cm
Gewicht 738 g
Originaltitel One Man and his Ass on the Pilgrim Way to Santiago
Abbildungen , Farbfotos auf Taf. 21,5 cm
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Olaf Bentkämper
Buch (gebundene Ausgabe)
20,40
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Ein Reisebericht, eine Pilgererfahrung, keine Esoterik. Stattdessen sachlich, witzig und ehrlich mit zwei sehr faszinierenden Protagonisten!

Ein Esel mit zwei, einer mit vier Beinen
von Gabi R. - GabisBuecherChaos am 13.01.2016
Bewertet: Taschenbuch

Ich liebe England samt seinen Bewohnern und ihrem schwarzen Humor und ich liebe Spanien, wobei ich mit den dort lebenden *burros* noch keinen Kontakt hatte. Außerdem bin ich vor Urzeiten den Jakobsweg mit Hape schon mal gegangen. Beste Voraussetzungen für Tim Moores Buch ..... dachte ich .... Es hat auch gut... Ich liebe England samt seinen Bewohnern und ihrem schwarzen Humor und ich liebe Spanien, wobei ich mit den dort lebenden *burros* noch keinen Kontakt hatte. Außerdem bin ich vor Urzeiten den Jakobsweg mit Hape schon mal gegangen. Beste Voraussetzungen für Tim Moores Buch ..... dachte ich .... Es hat auch gut lesbare 360 Seiten, ist nicht zu klein und nicht zu groß gedruckt und normalerweise schaff ich so ein Buch an drei, maximal vier Leseabenden. Aber nicht das mit den zwei Eseln *Kopfschüttelundwunder* Woran liegt es? Waren meine Erwartungen zu groß? Hatte ich mich vom Klappentext irritieren lassen? Keine Ahnung, ich kam nicht rein in die Geschichte, schaffte an drei Abenden nicht mal hundert Seiten, vollkommen ungewöhnlich ..... Heute, am vierten Tag, hab ich es nachmittags noch mal versucht, aber es hat keinen Sinn, ich breche ab. Tut mir leid, für Tim und Shinto, aber ich kann sie nicht bis nach Compostela begleiten. Schade, drei Sterne.

Viele Wege führen nach Santiago.
von Edith Kölzer aus Bielefeld am 28.02.2010

Er heißt Shinto und ist Tim Moore’s Begleiter auf dem Jakobsweg von den Pyrenäen bis nach Santiago de Compostela. Shinto ist ein Esel und weit mehr als nur Gepäckträger. Er hat einige Angewohnheiten, die Tim Moore oft an den Rand der Verzweiflung bringen, wie zum Beispiel starres Verweigern, wenn... Er heißt Shinto und ist Tim Moore’s Begleiter auf dem Jakobsweg von den Pyrenäen bis nach Santiago de Compostela. Shinto ist ein Esel und weit mehr als nur Gepäckträger. Er hat einige Angewohnheiten, die Tim Moore oft an den Rand der Verzweiflung bringen, wie zum Beispiel starres Verweigern, wenn der Mensch weitergehen möchte, und unkontrollierter Galopp, wo es der Mensch langsamer angehen lassen möchte, von seinen lautstarken nächtlichen I-A Rufen ganz zu schweigen. Tim Moore lernt auf mehr als 700 km gemeinsamen Wanderns, mit allem umzugehen, und als das Ende der langen Strecke erreicht ist, fällt ihm die Trennung von Shinto richtig schwer. Noch ein Buch über den Jakobsweg? Jawohl, aber ein ganz besonderes, nicht zuletzt (oder vor allem) durch das liebenswerte Grautier Shinto. Moore’s Schreibstil macht das Lesen zu einem Vergnügen. Durch seinen typisch britischen Humor werden auch die verfahrendsten Situationen zu witzigen Begebenheiten.