Die Kandidatin (Nur bei uns!)

Constantin Schreiber

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Beschreibung

Deutschland in naher Zukunft. In der Politik gibt es eine Quote für Frauen mit Kopftüchern. Jesus-Statuen in Kirchen werden gegen geschlechtsneutrale Figuren mit Blumenkränzen ausgetauscht. An der Erdogan-Schule in Berlin haben alle Schüler*innen Migrationshintergrund. Zugleich verüben Rechtsradikale, die einen Staat im Staate schaffen wollen, mörderische Anschläge. Wegen der ungelösten Wohnungsnot werden Containersiedlungen errichtet, in denen die Unterschicht untergebracht ist. Und auf der internationalen Bühne greifen China und Russland nach der Weltherrschaft. Die deutsche Gesellschaft ist vollkommen polarisiert. In dieser Situation kandidiert Sabah Hussein als erste muslimische Frau für das Amt der Bundeskanzlerin – ein erbittertes Ringen um die Zukunft eines zerrissenen Landes beginnt.-

Produktdetails

Verkaufsrang 1050
Abo-Fähigkeit Ja
Family Sharing Ja i
Medium MP3
Sprecher Hannah Baus
Spieldauer 341 Minuten
Erscheinungsdatum 11.05.2021
Verlag SAGA Egmont
Format & Qualität MP3, 341 Minuten, 219.47 MB
Fassung ungekürzt
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9788726949353

Buchhändler-Empfehlungen

Neue Gewinner und neue Verlierer

Hans Wilhelm Schmölzer, Thalia-Buchhandlung Atrio, Villach

Deutschland in naher Zukunft. Ein gespaltenes Land. Die Machtverhältnisse haben sich verändert. Social Media und Influencer haben den klassischen Journalismus verdrängt, Emotionen und Befindlichkeiten jede sachorientierte politische Debatte abgelöst. „Irgendwann merkte Denise, dass sich ihr Weltbild veränderte, dass es nicht darum ging, wer was leistete, wer hart an sich arbeitete, sondern darum, zu manipulieren, sich Vorteile zu verschaffen und die Gesellschaft so umzuformen, dass es neue Gewinner und neue Verlierer geben würde. Und zu den Verlierern, da war sie sich sicher, würde auch sie, die ostdeutsche blonde Frau, gehören.“ Sabah Hussein steht im Wahlkampf um die Kanzlerschaft. „Hatice und Sabah sind aus dem gleichen Holz geschnitzt … Beide sind egoistisch und auf ihre Karriere fokussiert. Inhalte und Freundschaften dienen dazu weiterzukommen. Upgrade nennen sie es beide und tun, was immer notwendig ist, um ein Upgrade zu bekommen.“ Ein politischer Roman aus der Feder des bekannten deutschen Journalisten Constantin Schreiber, eines Kenners der arabischen Welt - eine teils schrille, emotionsgeladene Story, deren Protagonisten vordergründige Heilsbotschaften propagieren, die zum klaren Widerspruch nötigen.

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Eine muslimische Kanzlerkandidatin?
von einer Kundin/einem Kunden am 23.06.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

In Christian Schreibers Werk ist diese Vorstellung für die einen der Albtraum schlechthin, für die anderen genau das, was Deutschland braucht. Die zwei Lager stehen sich gegenüber und könnten sich nicht feindlicher gesinnt sein, jeder sieht sich mit seiner Meinung im Recht. Aber ist es wirklich so einfach? "Die Kandidatin" ist ... In Christian Schreibers Werk ist diese Vorstellung für die einen der Albtraum schlechthin, für die anderen genau das, was Deutschland braucht. Die zwei Lager stehen sich gegenüber und könnten sich nicht feindlicher gesinnt sein, jeder sieht sich mit seiner Meinung im Recht. Aber ist es wirklich so einfach? "Die Kandidatin" ist eine spannende Zukunftsvision, die zeigt, wie wichtig Chancengleichheit, Diversität und Toleranz sind. Allerdings bietet die Geschichte gerade gegen Ende eine eher vorhersehbare Handlung und die Charaktere hätten mehr Tiefe vertragen können.

Eine dystopische Utopie
von nil_liest am 15.06.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Dieses Buch nimmt einem die Illusion an dem Guten in der Politik. Irgendwie schlummert tief in mir noch immer die naive Hoffnung, dass unsere Politiker uns in Würde vertreten und nur das Beste für uns, die gesamte Gesellschaft, im Auge behalten. Natürlich mit Abwägen, mit gewissen Konflikten, aber in der Summe vom Diskurs zu ein... Dieses Buch nimmt einem die Illusion an dem Guten in der Politik. Irgendwie schlummert tief in mir noch immer die naive Hoffnung, dass unsere Politiker uns in Würde vertreten und nur das Beste für uns, die gesamte Gesellschaft, im Auge behalten. Natürlich mit Abwägen, mit gewissen Konflikten, aber in der Summe vom Diskurs zu einem Zielzustand der viele Interessen im Blick hat. Und dann kam dieser Roman „Die Kandidatin“ vom neusten Tagesschausprecher und Experte über den Nahen Osten Constantin Schreiber. Der Roman spielt in der zukünftigen politischen Landschaft in 30 Jahren, also ca. 2050. Deutschland ist den Weg des Wandels angetreten und nun steht eine muslimische Frau kurz vor der Kanzlerschaft. Der Roman ist reine Fiktion, aber so treffend und gut ausdekliniert, dass man es für bare Münze halten könnte. Mit voller Absicht enthält er einen Dynamit-Cocktail an Annahmen der Veränderung, den viele heute sicher absurd und zum Teil beängstigend fänden. Muslimische Quoten in Gesetzen verankert, die Rechten wieder auf dem Vormarsch. Dieser Roman ist eine Fortführung der Spaltung der Gesellschaft, eine Entwicklung die wir heute schon beobachten können. Es führt zur Radikalisierung auf allen Ebenen, zu intoleranten Toleranten und wenig offene Begegnungen. Und inmitten von diesem Szenario begleiten wir die Protagonistin Sabah Hussein, die sich als Feministin sogleich als Muslima und Karrieristin präsentiert. Gänzlich unsympathisch aus meiner Sicht, aber rund ausgestaltet und faszinierend angetrieben von ihrem Ziel den mächtigsten Posten des Landes zu erreichen: Sie will Bundeskanzlerin werden. Das gelungene an dem Roman ist das augenöffnende Element wie schon heute nur um die Gunst der Wähler gebuhlt wird um selbst den Machtanspruch zu sichern, nur das es nicht mehr um die kleinen Themen geht wie Steuern rauf oder runter sondern um wesentliche Elemente der Demokratie wie Trennung von Religion und Staat. Politiker getrieben von Machtgelüsten egal welcher Colour, aber definitiv nicht mehr der Sache verschrieben, sondern einzig sich selbst. Das Erscheinungs-Timing ist natürlich grandios gewählt, so kurz vor der Bundestagswahl 2021. Und mit knapp 200 Seiten eine gute Ergänzung zum tagespolitischen Geschehen. Fazit: Mich hat der Roman fasziniert und vor allem schwirrt er mit weiterhin im Kopf herum, auch wenn die Lektüre bereits einige Tage zurückliegt. Er regt zur Diskussion und zur Auseinandersetzung außerhalb der eigenen Bubble ein. Lesen, diskutieren, einbringen!

von einer Kundin/einem Kunden am 14.06.2021
Bewertet: anderes Format

Wie wäre es eine muslimische Frau als kanzlerin zu haben? Constantin Schreiber hat diese Frage in einen spannenden Roman verpackt und zeigt uns, wie dieser Wahlkampf ablauen könnte. Spannend, feministisch - selbst für Menschen, die sonst weniger für Politik übrig haben ein Muss.

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