Die Wütenden und die Schuldigen

Roman

John von Düffel

(12)
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Beschreibung

März 2020: Ein protestantischer Pfarrer in der Uckermark, der dem Tod ins Auge blickt. Eine Anästhesistin der Charité, die mit einem Rabbi zusammen in Quarantäne gerät. Ein Kunststudent, der heillos in seine Professorin verliebt ist und in eine Welt der Betäubung abdriftet. Und Selma, die Enkelin, Tochter und Schwester der Genannten, die diese Familie irgendwie zusammenhalten soll - keine leichte Aufgabe in Zeiten von Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln, in denen Distanz zur Tugend wird und Nähe zum Problem.
Die vier auseinandergerissenen Familien-mitglieder sind weniger durch Ähnlichkeit miteinander verbunden als durch eine gemeinsame Leerstelle: Holger, Pfarrerssohn, Ex-Mann und Vater der Protagonisten befindet sich nach einem Suizidversuch in einer Klinik und ist nunmehr so gut wie unerreichbar. Für jede der Figuren bedeutet er eine Lücke, einen Phantomschmerz der anderen Art. Doch Holger ist nicht der einzige Ab-wesende, der im Leben der Familienmitglieder viel präsenter ist, als sie es wahrhaben wollen. Die Verschwundenen - Lebende wie Tote - und die Wut- und Schuldgeschichten, die zu ihnen führen, kommen immer mehr zum Vorschein in dieser extremen, brennglasartigen Zeit.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 300 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.07.2021
Sprache Deutsch
EAN 9783832171087
Verlag DuMont Buchverlag
Dateigröße 4550 KB
Verkaufsrang 8363

Kundenbewertungen

Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
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Die Wut der Überlebenden
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 22.07.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Es ist die Geschichte einer Familie, die während der Pandemie erzählt wird, diese allerdings nicht im Vordergrund steht, sondern durch einige Anmerkungen erwähnt wird. Maria, eine Anästhesistin, muss in Quarantäne, dann will sich auch noch ihr Sohn, der von seiner Freundin vor die Tür gesetzt wurde, bei ihr einziehen. So flücht... Es ist die Geschichte einer Familie, die während der Pandemie erzählt wird, diese allerdings nicht im Vordergrund steht, sondern durch einige Anmerkungen erwähnt wird. Maria, eine Anästhesistin, muss in Quarantäne, dann will sich auch noch ihr Sohn, der von seiner Freundin vor die Tür gesetzt wurde, bei ihr einziehen. So flüchtet sie zu dem Rabbi über ihr, der einen Wasserschaden verursacht hatte. Ihre Tochter Selma hatte einst ihren Vater nach seinem Suizidversuch aufgefunden, der seitdem in einer psychiatrischen Klinik weilte. Jetzt begab sie sich mit der Freundin ihrer Mutter, eine Palliativmedizinerin, zum Großvater Richard, der an Krebs erkrankt war. Der Großvater, ein evangelischer Pfarrer begann mit seinem Gott zu hadern. Seine Frau verstarb bei der Geburt seines Sohnes, dabei wollte er doch beide am Leben wissen. Sein Sohn Holger entglitt ihm immer mehr. Jetzt war er nicht erreichbar, und ein Abschied sagen war nicht möglich. Es ist eine ungewöhnliche Familie, jeder mit seinen Dämonen kämpfend, ein langer, aber entscheidender Weg, bis jeder seine Wut überwunden hat. Die einzelnen Personen werden meiner Meinung nach gut beschrieben, wobei ich nicht sagen könnte, wer mich besonders erreicht hätte. "Den Toten haben wir nichts zu vergeben. Es geht immer um die Lebenden, um Vergebung für uns, die wir am Leben sind." Das Buch ist in drei Teilen unterteilt. Einzelne Kapitel werden stets durch eine andere Person sichtbar, was sich am Ende zu einem greifbaren Bild fügt. Jedoch geht zum Schluss die Faszination bei mir etwas verloren, ich hatte den Eindruck der Autor würde sich hier etwas verzetteln. Dennoch konnte er mich durch seine sehr ansprechenden Sprache begeistern, die einen angenehmen Lesefluss erzeugte. Eigentlich würde ich 3,5 Sterne vergeben, die zu wohlwollende 4 geworden sind.

gut geschrieben, doch nicht richtig zu Ende geführt
von einer Kundin/einem Kunden am 19.07.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich muss sagen dass ich mich nicht entscheiden konnte ob ich dem Buch 3 oder 4 Sterne geben sollte, doch am Ende sind es 4 geworden, da mich der Schreibstil doch eine Weile gefesselt hat. Schade ist nur dass so viele Themen aufgemacht worden sind, die am Ende auf der Strecke blieben. Dadurch wirkt das Werk nicht rund. Auch ich ... Ich muss sagen dass ich mich nicht entscheiden konnte ob ich dem Buch 3 oder 4 Sterne geben sollte, doch am Ende sind es 4 geworden, da mich der Schreibstil doch eine Weile gefesselt hat. Schade ist nur dass so viele Themen aufgemacht worden sind, die am Ende auf der Strecke blieben. Dadurch wirkt das Werk nicht rund. Auch ich habe das beim Lesen gespürt und doch würde es nicht per se ablehnen, denn John von Düffel hat eine sehr gute Schreibweise, die man durchaus ans Herz legen kann.

Ein Leben mit der Pandemie
von J. Kaiser am 19.07.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Klapptext: März 2020: Ein protestantischer Pfarrer in der Uckermark, der dem Tod ins Auge blickt. Eine Anästhesistin der Charité, die mit einem Rabbi zusammen in Quarantäne gerät. Ein Kunststudent, der heillos in seine Professorin verliebt ist und in eine Welt der Betäubung abdriftet. Und Selma, die Enkelin, Tochter und Schweste... Klapptext: März 2020: Ein protestantischer Pfarrer in der Uckermark, der dem Tod ins Auge blickt. Eine Anästhesistin der Charité, die mit einem Rabbi zusammen in Quarantäne gerät. Ein Kunststudent, der heillos in seine Professorin verliebt ist und in eine Welt der Betäubung abdriftet. Und Selma, die Enkelin, Tochter und Schwester der Genannten, die diese Familie irgendwie zusammenhalten soll – keine leichte Aufgabe. Fazit: In diesem Buch hängen die Personen miteinander zusammen. Obwohl sie nicht im Kontakt miteinander stehen. Mit den verschiedenen Umständen wird auch unterschiedlich umgegangen. Sei es mit dem Verlust von Freiheit, Quarantäne, von der grossen Liebe, oder einer Person aus der Familie, Wut und Trauer ist genauso schlimm. Die Stimmung in diesem Buch wird sehr realistisch erzählt. Es ist so wie im Leben, es ist nicht alles immer prima. Hier wird nichts unter den Teppich gekehrt, sondern ehrlich dargestellt. Ich kann das Buch sehr empfehlen.

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