Meine Filiale

Die Klavierspielerin von Jelenik

Textanalyse und Interpretation mit ausführlicher Inhaltsangabe.

Königs Erläuterungen Band 471

Elfriede Jelinek

(4)
Schulbuch (Taschenbuch)
Schulbuch (Taschenbuch)
7,10
7,10
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
Sofort lieferbar,  Kostenlose Lieferung ab 30  € Einkaufswert ,  Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden
Sofort lieferbar
Kostenlose Lieferung ab 30  € Einkaufswert
Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden

Weitere Formate

Taschenbuch

ab € 7,10

Accordion öffnen

eBook

ab € 6,49

Accordion öffnen

Hörbuch (MP3-CD)

€ 11,19

Accordion öffnen

Hörbuch-Download

€ 6,99

Accordion öffnen

Beschreibung

Die Königs Erläuterung ist eine verlässliche und bewährte Textanalyse und Lektürehilfe für Schüler und weiterführende Informationsquelle für Lehrer und andere Interessierte: verständlich, übersichtlich und prägnant. Der Band bietet Schülern eine fundierte und umfassende Vorbereitung auf Abitur, Matura, Klausuren und Referate zu diesem Thema: - Alle erforderlichen Informationen zur Textanalyse und Interpretation: Angaben zu Leben und Werk des Autors, ausführliche Inhaltsangabe, Aufbau, Personenkonstellation und Charakteristiken, Sachliche und sprachliche Erläuterungen, Stil und Sprache, Interpretationsansätze, Rezeptionsgeschichte und Abituraufgaben mit Lösungstipps. - Der inhaltliche Aufbau der Bände ist klar und folgerichtig. - Die Texte sind verständlich verfasst. - Die Gestaltung ist übersichtlich, was ein schnelles Zurechtfinden ermöglicht. - Die Inhalte erheben literaturwissenschaftlichen Anspruch.

Dr. Stefan Helge Kern, geb. 1974, hat Germanistik, Philosophie und Geschichtswissenschaft an der Leibniz-Universität Hannover studiert. Aufenthalt als Fremdsprachenassistent in Frankreich. Er ist Dozent für Deutsch als Fremdsprache, Lehrbeauftragter am Seminar für deutsche Literatur und Sprache der Leibniz-Universität Hannover. Promotion 2003 mit einer Arbeit über Die Kunst der Täuschung. Hochstapler, Lügner und Betrüger im deutschsprachigen Roman nach 1945. Stefan Helge Kern unterrichtet Deutsch, Geschichte und Philosophie an einem Gymnasium in Hannover.

Elfriede Jelinek, geboren 1946 in Mürzzuschlag/Steiermark, wuchs in Wien auf; mit vier Jahren Ballett- und Französischunterricht, in der Folgezeit umfassende musikalische Ausbildung; 1960 Klavier- und Kompositions-Studium am Wiener Konservatorium; 1964 Studium der Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der Universität Wien; 1967 Abbruch des Studiums, beginnt zu schreiben; Lyrik und Prosatexte erscheinen in Anthologien und Literaturzeitschriften. Elfriede Jelinek erhielt zahlreiche Literaturpreise, darunter den Georg-Büchner-Preis (1998). 2004 wurde ihr der Literatur-Nobelpreis verliehen.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 108
Altersempfehlung 16 - 20 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 15.01.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8044-1874-5
Verlag Bange, C
Maße (L/B/H) 15,6/11,7/0,8 cm
Gewicht 99 g
Auflage 1. Auflage
Unterrichtsfächer Deutsch, Spiel

Weitere Bände von Königs Erläuterungen

mehr

Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
1
2
1
0
0

Zu Recht umstritten
von Fugu am 23.06.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich kann verstehen, dass sich die Geister scheiden, wenn es um dieses Buch geht. Das Buch schockiert, fesselt und faszniert, die Worte sind hart, vulgär und voller Zorn. Die Geschichte stosst ab und zieht an. Ich fand gute Aspekte darin und doch überzeugte es mich insgesamt nicht. Man muss sich einfach selbst ein Bild machen. E... Ich kann verstehen, dass sich die Geister scheiden, wenn es um dieses Buch geht. Das Buch schockiert, fesselt und faszniert, die Worte sind hart, vulgär und voller Zorn. Die Geschichte stosst ab und zieht an. Ich fand gute Aspekte darin und doch überzeugte es mich insgesamt nicht. Man muss sich einfach selbst ein Bild machen. Erika Kohut ist Klavierlehrerin, Ende 30 und steht völlig unter der Fuchtel ihrer herrischen Mutter. Nie konnte sie sich frei entfalten und ihre Sexualität ist daher verkümmert. Nur als Voyeurin und bei Schmerz, den sie sich auch selbst zufügt, empfindet sie noch etwas. Sie sucht Zuflucht bei einem Verehrer, einem ihrer Schüler. Dieser ist jedoch völlig überfordert.

Roman mit autobiographischen Zügen
von Magdalena Berger aus Grieskirchen am 14.07.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Hauptfigur, Erika Kohut ist Ende dreißig und Klavierlehrerin. Sie lebt zusammen mit ihrer übermächtigen Mutter. Ihr Leben ist geprägt von Demütigung und Erniedrigungen. Erika kann keine Gefühle zulassen, und so ist auch ihre "Beziehung" zu einem ihrer Schüler von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Von Anfang an fügt Frau K... Die Hauptfigur, Erika Kohut ist Ende dreißig und Klavierlehrerin. Sie lebt zusammen mit ihrer übermächtigen Mutter. Ihr Leben ist geprägt von Demütigung und Erniedrigungen. Erika kann keine Gefühle zulassen, und so ist auch ihre "Beziehung" zu einem ihrer Schüler von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Von Anfang an fügt Frau Kohut sich selbst Verletzungen mit Rasierklingen und Nadeln zu, und sticht sich am Ende selbst mit einem Messer in die Schulter.

Einfach krass!
von Corinna Müller aus Langenfeld (Rheinland) am 10.03.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Von ihrer herrischen Mutter zur Pianistin gezwungen, führt Erika Kohut ein Leben in Unterdrückung. Ihr freier Wille spielt keine Rolle, weder in der Beziehung zu ihrer Mutter, noch in Beziehungen zu Männern. Diese Isolation lässt sie langsam sozial verkümmern und macht sie zu einem emotionalen Krüppel. Nur in voyeuristischen Ha... Von ihrer herrischen Mutter zur Pianistin gezwungen, führt Erika Kohut ein Leben in Unterdrückung. Ihr freier Wille spielt keine Rolle, weder in der Beziehung zu ihrer Mutter, noch in Beziehungen zu Männern. Diese Isolation lässt sie langsam sozial verkümmern und macht sie zu einem emotionalen Krüppel. Nur in voyeuristischen Handlungen und körperlicher Selbstverletzung kann sie sexuelle Befriedigung finden. Als sich einer ihrer Schüler plötzlich für sie interessiert, beginnt sie ein Verhältnis mit ihm und stellt fest, dass sie nur noch durch Gewalt und Bestrafung Lust empfinden kann. Doch wie weit kann so eine „Beziehung“ gehen? „Die Klavierspielerin“ ist kein Roman für Zwischendurch. Extrem und krass sind die treffendsten Begriffe. Elfriede Jelinek, 1946 in der Steiermark geboren und ausgezeichnet mit dem Georg-Büchner-Preis (1998) und dem Literaturnobelpreis (2004), zählt zu den größten Autoren der deutschen und österreichischen Literaturgeschichte. Sie schuf ein Meisterwerk der Extraklasse! Sprachlich nimmt sie kein Blatt vor den Mund. Ohne verblümten und verschönerten Ausdruck, schrieb sie diesen Roman nieder und hält den Leser mit dieser erschreckenden Geschichte gefangen.


  • Artikelbild-0