Der Brand

Daniela Krien

(154)
Die Leseprobe wird geladen.
Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
22,95
22,95
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
Sofort lieferbar,  Kostenlose Lieferung ab 30  € Einkaufswert ,  Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden
Sofort lieferbar
Kostenlose Lieferung ab 30  € Einkaufswert
Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden

Weitere Formate

gebundene Ausgabe

€ 22,95

Accordion öffnen
  • Der Brand

    Diogenes

    Sofort lieferbar

    € 22,95

    Diogenes

eBook (ePUB)

€ 18,99

Accordion öffnen
  • Der Brand

    ePUB (Diogenes)

    Sofort per Download lieferbar

    € 18,99

    € 20,99

    ePUB (Diogenes)

Hörbuch (CD)

€ 24,99

Accordion öffnen

Hörbuch-Download

€ 15,95

Accordion öffnen

Beschreibung

Rahel und Peter sind seit fast 30 Jahren verheiratet. Sie sind angekommen in ihrem Leben, sie schätzen und achten einander, haben zwei Kinder großgezogen. Erst leise und unbemerkt, dann mit einem großen Knall hat sich die Liebe aus ihrer Ehe verabschiedet. Ein Sommerurlaub soll bergen, was noch zwischen ihnen geblieben ist, und die Frage beantworten, wie und mit wem sie das Leben nach der Mitte verbringen wollen.

Produktdetails

Verkaufsrang 4667
Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 28.07.2021
Verlag Diogenes
Seitenzahl 272
Maße (L/B/H) 19,1/12,7/2,3 cm
Gewicht 292 g
Auflage 1. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-07048-4

Buchhändler-Empfehlungen

3 Wochen.

Ingrid Führer, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Eine lange Beziehung, wo das Feuer nicht mehr so stark lodert, sondern so dahin brennt. Sie leben sich auseinander, sie verändern sich, jeder erwartet was anderes vom Leben, von der Beziehung, von der Liebe, von der Sexualität. Die Figuren sind real wie sie, sie gibt, unaufgeregt und berührend. Toll zu lesen, ein grandioses Ende.

Beziehungsgeschichte.

Danijela Turkijevic-Zauner, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Was passiert mit der Liebe nach 30 Jahren Ehe und warum beherrscht die Sprachlosigkeit den gemeinsamen Alltag? Rahel und Peter versuchen in einem dreiwöchigen Urlaub nicht nur diese Fragen zu beantworten, sondern sich auch mit dem schwierigen Verhältnis zu ihren Eltern und den gemeinsamen Kindern und der Angst vor dem Alter auseinanderzusetzen. Was sie über sich selbst und über die Geheimnisse ihrer Familie erfahren, fesselt den Leser bis zur letzten Seite.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
154 Bewertungen
Übersicht
95
46
13
0
0

Beziehungsarbeit
von Kaffeeelse am 19.09.2021

Ein Highlight! Daniela Krien schafft es wieder mich mit ihren wunderbar gezeichneten Charakteren mitten ins Herz zu treffen! ich liebe ihren Schreibstil! Anderen Lesern ging es ja nicht so. Aber mich erwischt diese Autorin wieder vollkommen! Rahel und Peter sind seit 30 Jahren verheiratet. Sie achten einander, aber die Liebe ... Ein Highlight! Daniela Krien schafft es wieder mich mit ihren wunderbar gezeichneten Charakteren mitten ins Herz zu treffen! ich liebe ihren Schreibstil! Anderen Lesern ging es ja nicht so. Aber mich erwischt diese Autorin wieder vollkommen! Rahel und Peter sind seit 30 Jahren verheiratet. Sie achten einander, aber die Liebe ist verschwunden, die Zeit ist vergangen, Verletzungen sind passiert. Nachdem durch einen Brand der Bungalow des geplanten Urlaub des Paares den Flammen zum Opfer gefallen ist, liegen die Urlaubspläne der beiden auf Eis. Durch die Erkrankung des Ehemannes eines befreundeten Paares und dessen Aufenthalt in einer Rehaeinrichtung und des darauffolgenden Besuches der Partnerin bietet sich Rahel und Peter die Möglichkeit eines Urlaubes in dem Haus des Paares in der Uckermark. Sie müssen nur Haus, Hof und Tier versorgen. Dieser Urlaub der Beiden erfolgt, und dort passiert eher ein Herumtanzen der Beiden umeinander herum, beide haben aber das Gefühl miteinander reden zu wollen. Die Verletzungen wiegen aber schwer und so recht reden können die beiden auch nicht, dann treten noch die laute Tochter Selma und ihre beiden verzogenen Kinder auf den Plan und brauchen Zuwendung. Es sind die leisen und eher unaufgeregten Töne, die mich überzeugen, manchmal kann man eben schwer machen, was getan werden sollte, ist sich dieser Situation aber vollkommen bewusst, dennoch aber irgendwie hilflos. Und das Leben plätschert so dahin. Aber das Buch plätschert überhaupt nicht. In einem Rutsch habe ich es gelesen und obwohl nicht viel passiert, liegt in dem Erzähltem eine ungeheure Intensität. Love it!

Das Haus am See
von einer Kundin/einem Kunden am 15.09.2021

Der ungeplante 3-wöchige Aufenthalt in der Hofschaft von Freunden, die wegen plötzlicher Erkrankung nicht anwesend sind, gibt Rahel und Peter Raum und Zeit, ihre angeschlagende Beziehung neu zu überdenken. In kleinen Schritten nähert sich die Erzählerin Rahel und deren eingeschlafenen, fast 30-jährigen Ehe mit Peter, d... Der ungeplante 3-wöchige Aufenthalt in der Hofschaft von Freunden, die wegen plötzlicher Erkrankung nicht anwesend sind, gibt Rahel und Peter Raum und Zeit, ihre angeschlagende Beziehung neu zu überdenken. In kleinen Schritten nähert sich die Erzählerin Rahel und deren eingeschlafenen, fast 30-jährigen Ehe mit Peter, die diese nach anfänglich stürmischer Zeit durch die Kindererziehungsjahre bis in die Jetzt-Zeit schleichend aus den Augen verloren hat. Und es steht die Frage im Raum, was von Liebe, Sehnsucht, sexuellem Verlangen und Träumen der Anfangszeit übrig geblieben ist. Die Erzählung während der drei Wochen geht tagebuchgleichen Einträgen nach, im Präsens geschrieben. Die unerwartete Ruhe und ganztägliche Gegenwart lassen die beiden erstmal ihre eigenen Bedürfnisse finden; und erkennen, wie groß die Kluft zwischen ihnen ist. Veränderungen werden deutlich. Erinnerungen aus Kindheitstagen und Rahels ungeklärte Vatersuche werden in der Umgebung des Hauses wach. Das plötzliche Auftauchen der Tochter und Enkel mit deren Problemen wirkt für mich störend auf die beginnende Erkenntnis; sagt zwar viel aus über die Art von Rahel und Peter, mit Problemen umzugehen, ist mir aber ein wenig zu konstruiert. Viel spannender finde ich die geführten Gespräche zwischen den beiden, die sich letztendlich auf einer neuen Ebene wiederfinden. Das Ende lässt hoffen, dass sie ihren Weg gemeinsam weitergehen. Insgesamt ist "Der Brand" ein schön zu lesender Roman, mit eindrucksvollen leisen Szenen. Die Autorin schafft es wunderbar, die Stimmungen des Raums und die Atmosphäre zwischen den beiden Protagonisten einzufangen....und mir gefällt, dass das Ende offen bleibt.

Auszeit für drei Wochen
von Hennie aus Chemnitz am 10.09.2021

Der Brand eines Ferienhauses ist der titelgebende Auslöser für die Auseinandersetzung eines Ehepaares mit dem Zustand ihrer fast 30jährigen Ehe. Rahel und Peter wollten wegen Corona im Inland bleiben, mieteten eine Hütte in den Ammergauer Alpen. Das Domizil brennt ab. Ein weiterer trauriger Zufall bietet ihnen die Mögl... Der Brand eines Ferienhauses ist der titelgebende Auslöser für die Auseinandersetzung eines Ehepaares mit dem Zustand ihrer fast 30jährigen Ehe. Rahel und Peter wollten wegen Corona im Inland bleiben, mieteten eine Hütte in den Ammergauer Alpen. Das Domizil brennt ab. Ein weiterer trauriger Zufall bietet ihnen die Möglichkeit sich in Dorotheenfelde in der Uckermark, um Haus und Hof des befreundeten älteren Paares Ruth und Victor zu kümmern. Ruth begleitet ihren Mann nach einem Schlaganfall in die Reha an die Ostsee. Arbeitsteilig versorgen Peter und Rahel die Tiere, das Haus und den Garten. Die drei Wochen nutzen sie, um sich über ihre Beziehung Klarheit zu verschaffen... Daniela Krien spricht hier, um Fontane zu zitieren "ein weites Feld" an. Neben der Partnerschafts- und Elternproblematik als Hauptthematik, die allein schon schwierige, komplexe, umfassende Themen sind, wird aktuelles Zeitgeschehen eingebaut in die Handlung u. a. Corona, Gendern. Die zeitliche Einordnung des Romans erfolgt durch diese Geschehnisse. Der Schreibstil von Daniela Krien gefällt mir gut. Sie konzentriert sich auf das Wesentliche und läßt vieles zwischen den Zeilen "durchblitzen“. Nichts ist trivial! Es wird in den wenigen Seiten eine Menge zur Sprache gebracht. Der gefühlte Inhalt des Buches kam mir sehr viel mehr vor. Meine Gedanken gingen auch des Öfteren spazieren. Für mich hatte der ganze Roman etwas Selbsterklärendes. Allerdings blicke ich aus langjähriger Ehe- und Lebenserfahrung auf das Gelesene, bin ebenfalls im Osten Deutschlands sozialisiert. In ruhiger, unaufgeregter Erzählweise erfolgt die idyllische Beschreibung der Umgebung, Peters Umgang mit den Tieren, die Darstellung der Gegebenheiten in Haus und Garten. Die zwischenmenschlichen Beziehungen werden realistisch in beeindruckender Weise dargestellt. Mit guter Beobachtungsgabe verfolgt die Autorin drei Wochen lang das Leben von Rahel (49 Jahre alt, Psychologin) und Peter (55 Jahre alt, Literaturprofessor) in der wunderbaren, sommerlich leichten Atmosphäre der uckermärkischen Landschaft. Es ist eine subjektive Geschichte, da sie aus der Sicht Rahels definiert wird. Über die Art und Weise der Bewältigung der Auszeit des Ehepaars erfährt der/die Lesende in der Hauptsache von ihr. Peter erscheint in ihrer Beschreibung und in den Dialogen. Er ist sehr ruhig, feinsinnig und in sich gekehrt, während sie recht pragmatisch daherkommt, oft für ihn mit Entscheidungen trifft. Es gibt zu viele Missverständnisse, viel Schweigen, nur kurze Gespräche und damit Unausgesprochenes, was dringend einer Erklärung bedarf. Erst als auch die gemeinsame Tochter Selma mit ihren Kindern auf dem Hof eintrifft, beginnen sie sich aktiv mit deren und bald darauf auch mit ihren eigenen Problemen auseinanderzusetzen. Es „brennt" an allen Ecken und Enden... Einige Sätze, die ich gut fand: S. 105 Peter: „...Gefühle verändern sich. Unsere Gefühle haben sich auch verändert.“ S. 174 „Manchmal ist das wohl nicht zu verhindern, dass zwei Menschen nicht mehr im Gleichschritt gehen.“ S. 229 Peter zu Rahel: „Du paßt ins Leben, ... Du bist mit einer solchen Selbstverständlichkeit in der Welt, ...“ Das Ende des Buches stimmt mich optimistisch, dass Rahel und Peter ihren Weg weiter gemeinsam gehen und auch noch die goldene Hochzeit miteinander erleben. Fazit: „Der Brand“ ist eine detail- und facettenreiche, dichte Erzählung, die mich zum Nachdenken anregte und für mich ein Lesehighlight 2021 darstellt. Eine anspruchsvolle Geschichte, die mich gut unterhalten hat! Ich vergebe gern meine Lese- und Kaufempfehlung und fünf von fünf Sternen!


  • artikelbild-1