Kairos

Roman

Jenny Erpenbeck

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Beschreibung


»Eine ganz und gar epische Erzählerin – eine der kraftvollsten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur.« NZZ am Sonntag über Jenny Erpenbeck

Die neunzehnjährige Katharina und Hans, ein verheirateter Mann Mitte fünfzig, begegnen sich Ende der achtziger Jahre in Ostberlin, zufällig, und kommen für die nächsten Jahre nicht voneinander los. Vor dem Hintergrund der untergehenden DDR und des Umbruchs nach 1989 erzählt Jenny Erpenbeck in ihrer unverwechselbaren Sprache von den Abgründen des Glücks – vom Weg zweier Liebender im Grenzgebiet zwischen Wahrheit und Lüge, von Obsession und Gewalt, Hass und Hoffnung. Alles in ihrem Leben verwandelt sich noch in derselben Sekunde, in der es geschieht, in etwas Verlorenes. Die Grenze ist immer nur ein Augenblick.

Jenny Erpenbeck, geboren 1967 in Ost-Berlin, debütierte 1999 mit der Novelle »Geschichte vom alten Kind«. Es folgten zahlreiche Veröffentlichungen, darunter Romane, Erzählungen und Theaterstücke. Ihr Roman »Aller Tage Abend« wurde von Lesern und Kritik gleichermaßen gefeiert und vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Joseph-Breitbach-Preis und dem Independent Foreign Fiction Prize. Für »Gehen, ging, gegangen« erhielt sie u. a. den Thomas-Mann-Preis. 2017 gewann Jenny Erpenbeck den Premio Strega Europeo und wurde mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 30.08.2021
Verlag Penguin
Seitenzahl 384
Maße (L/B/H) 22/14,6/3,6 cm
Gewicht 607 g
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-328-60085-5

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Ein großartiger Roman!
von Barbara T. aus Hagen am 18.09.2021

Am 11. Juli 1986 treffen sich zufällig mitten in Ost-Berlin die damals 19-jährige Katharina und der 53-jährige Hans. Und wie es Kairos, der Gott des glücklichen Augenblicks, in dem Moment bestimmt, nutzen die beiden „die Gunst der Stunde“ und entscheiden, den Abend zusammen zu verbringen. Und auch später halten sie an der Stirnl... Am 11. Juli 1986 treffen sich zufällig mitten in Ost-Berlin die damals 19-jährige Katharina und der 53-jährige Hans. Und wie es Kairos, der Gott des glücklichen Augenblicks, in dem Moment bestimmt, nutzen die beiden „die Gunst der Stunde“ und entscheiden, den Abend zusammen zu verbringen. Und auch später halten sie an der Stirnlocke des Gottes fest und setzen ihre aufregende Bekanntschaft fort. Was zuerst als eine kleine Liebesaffäre beginnt, wächst mit der Zeit zu einer großen Liebe, die eigentlich keine sein darf. Denn Hans, ein freier Rundfunkmitarbeiter und Schriftsteller ist verheiratet und hat einen Sohn. Er hat überhaupt nicht vor seine Familie zu verlassen, dafür aber will er -eifersüchtig und besitzergreifend, wie er ist - die junge Katharina, angehende Bühnenbildstudentin, nach seinen Vorstellungen zu formen. Katharinas Liebe scheint keine Grenzen zu haben, sie unterwirft sich ihm vollkommen und man kann nur fassungslos beobachten, wie sie langsam in ihr Unglück rennt. Diese dramatische Liebesgeschichte verbindet Jenny Erpenbeck meisterhaft mir der deutschen Geschichte der späten achtziger Jahre, mit dem Untergang der DDR und der unmittelbaren Zeit danach. Sie lädt ihre Leser und Leserinnen nach Berlin und beschreibt genau, wie die Stadt damals ausgesehen hat. Sie führt ihre Leserschaft durch die bekannten Straßen und an die meistbesuchten Orte, erzählt, wie man damals gelebt und geliebt hat, worüber man sprach. Die Leser und Leserinnen tauchen in die Welt des Theaters, Musik, Dichter und Denker ein, folgen Erzählungen über Kämpfer für die bessere Welt. Die Autorin bedient sich einer anspruchsvollen aber fesselnden Sprache, ist mal nachdenklich, mal allegorisch, mal poetisch. Zu bedeutenden Themen dieses Romans gehören sowohl die Utopie des Kommunismus sowie die vernichtenden, grausamen Bilder des Nationalsozialismus, brutale Methoden der Faschisten und später der Stasi. „Kairos“ ist ein großartiger Roman, den ich mit großem Interesse gelesen habe und der noch lange in meiner Erinnerung bleibt. Das Buch bekommt meine wärmste Leseempfehlung!

Echt anstrengend zu lesen
von einer Kundin/einem Kunden am 12.09.2021

Ich habe schon einiges von der Autorin gelesen und hatte mich auch auf den neuen Roman gefreut, er lässt mich nach der Lektüre allerdings sehr enttäuscht zurück. Kurz gesagt geht es um eine toxische Beziehung zwischen einem älteren verheirateten Mann, Hans, und einer jungen Frau, Katharina. Im Laufe der Erzählung werden die Face... Ich habe schon einiges von der Autorin gelesen und hatte mich auch auf den neuen Roman gefreut, er lässt mich nach der Lektüre allerdings sehr enttäuscht zurück. Kurz gesagt geht es um eine toxische Beziehung zwischen einem älteren verheirateten Mann, Hans, und einer jungen Frau, Katharina. Im Laufe der Erzählung werden die Facetten dieser Beziehung immer klischeehafter und die Höhen und Tiefen dieser Verbindung treten zutage. Phasenweise war der Roman wirklich gut zu lesen und es blitzten Ansätze einer gelungenen Erzählung heraus, oft ist die Handlung jedoch sehr langweilig, langatmig und wenig unterhaltsam. Man merkt durchgehend, dass das Buch an ein intellektuelles Publikum gerichtet ist und zwanghaft versucht, die Entwicklung des Protagonisten und die Gründe für die Probleme der Beziehung möglichst kompliziert darzulegen. Sprachlich war ich äußerst enttäuscht. Lange Schachtelsätze, teilweise bis zur Unverständlichkeit auf die Spitze getriebene Verkomplizierung von Ausdrücken und ein stellenweise nur schwer zu lesender, geschweige denn zu verstehender, Schreibstil machen die Lektüre nicht gerade zu einem Lesegenuss. Ich musste mich mehrmals zum Weiterlesen “zwingen” und kann verstehen, dass der ein oder andere Leser das Buch nach einigen Seiten frustriert zur Seite legt. Insgesamt ein Buch, durch das man sich durchkämpfen muss, und welches für mich deutlich zu langatmig und zu gewöhnungsbedürftig ist. Von mir gibt es dafür keine Leseempfehlung.

von einer Kundin/einem Kunden am 10.09.2021
Bewertet: anderes Format

Die letzten Jahre der DDR, eingefangen in der sowohl beklemmenden als auch faszinierenden Beziehung zwischen einem jungen Mädchen und einem verheirateten Mann. Ein Stück Zeitgeschichte wunderbar erzählt.


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