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Faust

Eine Tragödie (1808)

Gibt es von Goethes Faust-Dichtung bisher nur Mischtexte, weil man die verschiedenen Fassungen nicht unterschieden hat, so wird jetzt zum ersten Male „Faust. Eine Tragödie“, erschienen 1808 bei Cotta, historisch-kritisch ediert.
Und lösen die bisherigen Kommentare zum Faust die ästhetische Struktur eher auf, so wird nun versucht, das Werk in seiner Geschichtlichkeit zu verstehen: sie differenziert zu kommentieren im Spannungsfeld von zeitgenössischer wie aktueller Bedeutung.
Begreift man zum Beispiel, daß in Goethes Faust-Dichtung gar nicht ‚gewettet’ wird, weil Mephisto das Alter Ego Fausts ist, dann enträtselt sich Stück für Stück das ganze „tolle Zauberwesen“, welches „den Bösen“ einfach in Dienst nimmt, um „die Bösen“ schon vor jeder Tat zu entsühnen.
Portrait
Johann Wolfgang v. Goethe geboren am 28.8.1749 in Frankfurt a.M., gestorben am 22.3.1832 in Weimar. Jurastudium in Leipzig und Strassburg. Lebenslanges Wirken in Weimar. Reisen zum Rhein, nach der Schweiz, Italien und Böhmen. Frühe Erfolge mit den Sturm und Drang-Stücken "Götz" und "Werther", Gedichte (herrliche Liebeslyrik), Epen, Dramen ("Faust", "Tasso", "Iphigenie" u.v.a.), Autobiographien. Zeichner und Universalgelehrter: Botanik, Morphologie, Mineralogie, Optik. Theaterleiter und Staatsmann. Freundschaft und Korrespondenz mit den grössten Dichtern, Denkern und Forschern seiner Zeit (Schiller, Humboldt, Schelling...)
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Karl Heinrich Hucke
Seitenzahl 878
Erscheinungsdatum November 2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-402-12755-1
Verlag Aschendorff Verlag
Maße (L/B/H) 24,7/18,5/5,2 cm
Gewicht 1553 g
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Das Wissen um das Wissen des Nichtswissens und die Tragik die dahinter steht.

Fabian Greiter, Thalia-Buchhandlung Linz

Habe nun, ach! Philosophie, Juristerei und Medizin, Und leider auch Theologie Durchaus studiert, mit heißem Bemühn. Da steh' ich nun, ich armer Tor, Und bin so klug als wie zuvor! Heiße Magister, heiße Doktor gar, Und ziehe schon an die zehen Jahr' Herauf, herab und quer und krumm Meine Schüler an der Nase herum - Und sehe, daß wir nichts wissen können! Wir alle wissen, dass wir im Grunde nichts wissen. Wohin uns solch tragische Einsicht führen kann zeigt Goethe in seinem großartigen Klassiker. Absolut empfehlenswert!

Kundenbewertungen

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Mein Ruh ist hin, mein Herz ist schwer; Ich find sie nimmer und nimmermehr.
von Alexandra Auer aus Baden bei Wien am 24.01.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Doktor Heinrich Faust kämpft mit sich. Was bringt einem all das Wissen als Gelehrter, wenn man doch nichts weiß und das Leben nicht genießen kann? Sodann schließt er einen Pakt mit dem Teufel, Mephistopheles, der ihm verspricht ihn von seinem Elend zu befreien. Faust ist aus gutem Grund ein Meisterwerk und ein wichtiger Bestandt... Doktor Heinrich Faust kämpft mit sich. Was bringt einem all das Wissen als Gelehrter, wenn man doch nichts weiß und das Leben nicht genießen kann? Sodann schließt er einen Pakt mit dem Teufel, Mephistopheles, der ihm verspricht ihn von seinem Elend zu befreien. Faust ist aus gutem Grund ein Meisterwerk und ein wichtiger Bestandteil (wenn nicht der wichtigste!) der Weltliteratur. Goethe hat es geschafft sein Leid in etwas Magisches zu verwandeln. Famos!

FAUST
von Alex am 15.06.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

"Faust" ist ein Muss! Ich denke, dass man nicht mehr sagen sollte. Aktueller als man denkt und gleichzeitig angenehm unaktuell- wenn Sie verstehen, was ich meine...

Weltliteratur
von einer Kundin/einem Kunden am 08.02.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Wer "Faust" einmal gelesen hat, wird verstehen, dass jede Beschreibung trotz Allem unwürdig wäre. Ich lese es immer wieder und bin jedes Mal aufs Neue hin und weg. Mein Rat: einfach lesen!