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Die gesammelten Abenteuer des Großwesirs Isnogud 02

Die infamen Streiche des Großwesirs Isnogud; Isnoguds Sternstunden; Die Zauberkiste

(2)
Isnogod, Großwesir des Kalifen Harun al-Pussah, hat er nur ein Ziel: „Kalif werden, anstelle des Kalifen.“ Unterstützt von seinem Mietsklaven Tunichtgut lässt er keine Gelegenheit aus, den Kalifen frühzeitig das zeitliche segnen zu lassen.
Dummerweise verwandelt der Zufall jedes seiner gemeinen Attentate in eine Wohltat für den Kalifen…
Getextet von René Goscinny und zu Bild gebracht von Jean Tabary. Einer der bekanntesten Comic-Klassiker endlich in einer Gesamtausgabe!
Portrait
Als Sohn jüdischer Eltern wurde der Erfinder des Galliers Asterix, Rene Goscinny, am 14.August 1926 in Paris geboren. Aufgewachsen in Buenos Aires, arbeitete er nach seinem Abitur zunächst als Unterbuchhalter und auch als Zeichner in einer Werbeagentur. Sein geplantes Kunststudium wurde ihm durch den plötzlichen Tod seines Vaters verwehrt. 1945 folgte Rene Goscinny einer Einladung seines Onkels und wanderte nach New York aus. Dort verbrachte er lange Jahre, bevor es ihm gelang seine Zeichnungen im gerade gegründeten Magazin "MAD" unterzubringen. 1950 lernte Rene Goscinny Morris kennen und nur wenig später entschloss er sich nach Belgien zu gehen, um in Brüssel eine angebotene Stelle als Texter anzunehmen. Die ersten Erfolge feierte er mit "Lucky Luke", den Morris einige Jahre zuvor entwarf. Als er Albert Underzo, den späteren Zeichner der Asterix – Reihen, traf, waren sich beide sofort darüber einig, dass Comics unterhalten müssen. Von da an schrieb Rene Goscinny die Texte, die Underzo illustrierte. Sie produzierten gemeinsam erfolgreich mehrere Serien, bevor sie 1959 mit Asterix den Durchbruch schafften. Die erste Folge über den unbeugsamen Gallier erschien in dem neu gegründeten Magazin Pilote. Dort arbeitete Rene Goscinny mit vielen Zeichnern zusammen an verschiedenen Projekten. In der Zeit von 1963 bis 1974 war er Chefredakteur des Pilote. Er gab vor allem jüngeren Zeichnern wie Gotlib, Bretecher und Reiser die Möglichkeit im Magazin ihre Werke zu veröffentlichen. Später wurde Rene Goscinny Teilhaber am Verlag Dargaud, trennte sich 1974 wieder und gründete zusammen mit Underzo den Verlag Albert-Rene.
Mittlerweile lebte er schon mehrere Jahre wieder in seiner Geburtsstadt Paris. Obwohl Rene Goscinny als Zeichner scheiterte, erreichte er mit seinen Comics viel für sein Land. Aus diesem Grund wurde er 1967 vom damaligen Kulturminister zum Ritter der Künste und Wissenschaften ernannt. Neben Asterix wurde auch der kleine Nick, gezeichnet von Sempe und Isnogud, gezeichnet von Tabary, weltweit bekannt. Durch einen Belastungstest erlitt der erfolgreiche Comicautor Rene Goscinny einen Herzinfarkt und starb am 5.November 1977 in Paris. Das Grab des französischen Nationalhelden ist für viele Menschen, die mit seinen Figuren die schönsten Kindheitserinnerungen verbinden, zu einem Wallfahrtsort geworden.
Rene Goscinny hinterließ seine Frau Gilberte, die er 1967 heiratete und seine Tochter Anne, die 1968 zur Welt kam. Anne kümmert sich, seitdem auch ihre Mutter 1994 verstarb, um den Nachlass ihres berühmten Vaters.
Meinung der Redaktion
Rene Goscinny! Das ist der wohl produktivste und genialste Comic-Szenarist europäischer Comics! Die von ihm kreierten Comic-Figuren und Serien sind zeitlos lustig und begeistern auch Jahrzehnte nach ihrem Entstehen weltweit ein Millionenpublikum.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 160
Erscheinungsdatum 16.06.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7704-3182-3
Verlag Egmont Comic Collection
Maße (L/B/H) 29,3/22,7/2,3 cm
Gewicht 848 g
Originaltitel Isnogoud l' infâme; Des astres pour Iznogoud; Iznogoud et l' ordinateur magique
Auflage 3
Übersetzer Gudrun Penndorf
Buch (gebundene Ausgabe)
29,90
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Kundenbewertungen

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Kalif werden anstelle des Kalifen
von einer Kundin/einem Kunden am 13.08.2015

Kann man zugleich mit dem Protagonisten wie mit dem Antagonisten fiebern? Man kann. Isnogud ist bitterböse und hat nur eins im Sinn: den Kalifen aus dem Weg zu räumen, um selbst seinen Platz einzunehmen. Allerdings schreckt der Bösewicht vor Mord zurück, sondern versucht sein Glück mit aberwitzigen Methoden, um... Kann man zugleich mit dem Protagonisten wie mit dem Antagonisten fiebern? Man kann. Isnogud ist bitterböse und hat nur eins im Sinn: den Kalifen aus dem Weg zu räumen, um selbst seinen Platz einzunehmen. Allerdings schreckt der Bösewicht vor Mord zurück, sondern versucht sein Glück mit aberwitzigen Methoden, um Harun al Pussah zu St. Nimmerlein zu schicken. Und das geht immer schief. Ein herrlicher Spaß!

Schmankerl für Fans
von SPASSPREDIGER aus www.spassprediger.de am 22.06.2008

Auch Band 2 der Gesamtausgabe beschert den Anhängern des bitterbösen Großwesirs Isnogud ungetrübte Widersehensfreude - und wartet obendrein noch mit einem Schmankerl auf: Neben 15 Geschichten aus den Bänden "Die infamen Streiche des Großwesirs Isnogud", "Isnoguds Sternstunden" und "Die Zauberkiste" bietet der Band außerdem einen Faksimileabdruck der ersten jemals... Auch Band 2 der Gesamtausgabe beschert den Anhängern des bitterbösen Großwesirs Isnogud ungetrübte Widersehensfreude - und wartet obendrein noch mit einem Schmankerl auf: Neben 15 Geschichten aus den Bänden "Die infamen Streiche des Großwesirs Isnogud", "Isnoguds Sternstunden" und "Die Zauberkiste" bietet der Band außerdem einen Faksimileabdruck der ersten jemals veröffentlichten Isnogud-Geschichten im französischen Original. Möchten Sie wissen, warum das Cover von Buch 2 der gesammelten Abenteuer des Großwesirs Isnogud den verhinderten Thronräuber als Erdsatelliten zeigt? Die Geschichte "Isnoguds Raketenstart", eines von 15 in diesem Sammelband veröffentlichten Abenteuern aus den Jahren zwischen 1969 und 1971, verrät es: Erfinder Trans al Fantom hat eine Maschine ersonnen, mit denen man zu den Sternen reisen kann. Ist die erst einmal an der Himmelswölbung angelangt, soll sie sich dort festhaken "wie eine Gräte im Gaumen eines Fischessers". Anders gesagt: Auch dieses Himmelfahrtskommando ist eines ohne Rückfahrschein. Kein Wunder, dass Großwesir Isnogud sich beim Düsentrieb mit dem präkopernikanischen Weltbild prompt danach erkundigt, ob man auch denn auch einen Passagier in die Maschine setzen könne. "Wenn er blöd genug ist, ja!", entgegnet al Fantom. Den Rest kann sich jeder, der mit den Abenteuern des Großwesirs, der so gern Kalif anstelle des Kalifen wäre, auch nur leidlich gut vertraut ist, sicher selbst ausmalen: Der Raketenschuss geht bös nach hinten los, und nicht der Kalif wird auf Nimmerwiedersehen in den Weltraum geschossen, sondern sein Großwesir. Neben Erfinder Trans al Fantom begegnen wir in diesem Band außerdem dem schrecklichen Sultan Pullmankar, einem Höhlenmenschen mit sehr eingeschränktem Vokabular ("Gluuk!"), einem Dschinn mit ausgeprägtem Sinn für Wortspiele, einem geheimnisvollen Plakatkleber und zahlreichen anderen skurrilen, zauberhaften und geheinisvollen Gestalten; und natürlich ist auch des Wesirs treuer Handlanger Tunichgud mit von der Partie. Im Mittelpunkt der Geschichten, die ursprünglich übrigens den Serientitel "Les aventures du Calife Haroun al Poussah" trugen, stehen die nimmermüden Bemühungen des Großwesirs Insogud, den Platz des Kalifen einzunehmen. Die bleiben zwar mit schöner Regelmäßigkeit erfolglos, aber langweilig wird's trotzdem nicht - dafür sorgen schon die witzigen, sprachverliebten Texte, die René Goscinny - einer der beiden geistigen Väter des "Asterix" - den von Jean Tabary gezeichneten Figuren in den Mund gelegt hat. Die Texte der mir aus den 70er Jahren bekannten Auflagen der deutschen Ausgaben sind auch diesmal nahezu unverändert übernommen worden (aus dem ursprünglichen Zauberwörtchen "Zytosom" ist jetzt allerdings ein "Zytostom" geworden - ich vermute einen Insidergag), und erfreulicherweise hat auch dieser Band der Gesamtausgabe das gewissenhafte Lektorat erfahren, das schon den ersten Band ausgezeichnet hat. Passé ist jedoch das Schriftbildes der zugrundliegenden deutschen Einzelbände; das neue Versalbuchstaben-Lettering lehnt sich vielmehr ans Vorbild des französischen Originals an - eine gute Entscheidung, wie ich finde. Der Spassprediger meint: Band 2 der schön gestalteten Edition aus dem Verlag Ehapa versammelt einige der in meinen Augen unterhaltsamsten und witzigsten Geschichten aus dem Isnogud-Universum und wartet außerdem mit Faksimiles der französischen Erstveröffentlichungen auf - Fans der espritvollen Comic-Reihe haben Grund zur Freude und dürfen guten Gewissens kaufen.