Sag nie, es gäbe nur den Tod für uns

Die vergessene Geschichte jüdischer Freiheitskämpferinnen

Judy Batalion

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Beschreibung

Vor einiger Zeit stieß Judy Batalion auf die Berichte junger jüdischer Frauen, die im Widerstand gegen die Nazis kämpften. Diese »Ghetto-Mädchen« versteckten Revolver in Brotlaiben und bombardierten Züge. Sie flirteten mit den Nazis, bestachen sie mit Schnaps – und töteten sie. Warum hatte Batalion, die in einer Familie von Holocaust-Überlebenden aufgewachsen war, nie davon gehört? Hier erzählt sie die wahre Geschichte dieser mutigen Frauen. Im Zentrum steht die Polin Renia Kukielka, die sich durch ihr vom Krieg gezeichnetes Land bewegt und ständig riskiert, für den Widerstand zu sterben.

»Es hat mich enorm beeindruckt.«

Produktdetails

Verkaufsrang 20811
Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 29.07.2021
Verlag Piper
Seitenzahl 624
Maße (L/B/H) 21,8/14,2/4,9 cm
Gewicht 756 g
Auflage 1.
Originaltitel The Light of Days. The Untold Story of Women Resistance Fighters
Übersetzer Maria Zettner
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-05956-5

Buchhändler-Empfehlungen

Vergessene Heldinnen

Martin Berger, Thalia-Buchhandlung Wien

Es sind unglaubliche Geschichten, die Judy Batalion in ihrem Buch erzählt – und trotzdem sind sie in Vergessenheit geraten. Junge jüdische Frauen, fast noch Kinder, die aktiv am Widerstand gegen die Nationalsozialisten in Polen beteiligt waren. Sie waren sozial engagiert, sorgten für Unterricht und Bildung, sie schmuggelten Waffen und andere Waren, leisteten Kurierdienste und nahmen selbst bewaffnet am Kampf gegen die Deutschen teil. Immer mussten sie damit rechnen gefasst zu werden, das bedeutete Schläge, Folter und Tod. Aus verschiedenen Gründen, persönlichen, politischen und ideologischen, sind diese beeindruckenden Erzählungen aus dem Widerstand bald nach Ende des Zweiten Weltkriegs aus dem Bewusstsein der Öffentlichkeit verschwunden. Umso höher ist es Autorin und Verlag anzurechnen, diese Schicksale wieder an die Oberfläche zu bringen. Nie wieder! (Siehe auch: Steindling, Vilma Steindling)

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Denkmal
von Michael Sterzik aus Wallenhorst am 08.08.2021

Der Holocaust – es gibt kaum noch Zeitzeugen aus der Zeit der Nazis und ihren furchtbaren Vernichtungslagern, umso mehr ist es wichtig, dass das dokumentierte Erbe, die Erlebnisberichte und Aussagen der überlebenden Häftlinge von Konzentrationslagern und ebenfalls die Stimmen der Widerstandskämpfer nicht verklingen. Diese Zahl v... Der Holocaust – es gibt kaum noch Zeitzeugen aus der Zeit der Nazis und ihren furchtbaren Vernichtungslagern, umso mehr ist es wichtig, dass das dokumentierte Erbe, die Erlebnisberichte und Aussagen der überlebenden Häftlinge von Konzentrationslagern und ebenfalls die Stimmen der Widerstandskämpfer nicht verklingen. Diese Zahl von 6 Millionen ermordeten Jüdischen Frauen, Kindern und Männern ist nach über 80 Jahren noch immer schwer zu begreifen. Es gibt viele Filme und Dokumentationen, die diesen Schrecken in Bildern darstellen. Doch auch unter der jüdischen Bevölkerung gab es Widerstand, nicht nur passiven – sondern auch ein bewaffneter Widerstand in den Ghettos und Lagern, Sabotageakte und zielgerichtete Attentate auf Offiziere etc. In den Wäldern schlossen sich nicht wenige Juden den dortigen Partisanenkämpfern an. Viele, gerade auch jüdische Frauen infiltrierten die Besatzungsmacht und schmuggelten Kinder in neutrale Länder und nach Übersee. Über diesen Widerstand von jüdischen Frauen ist einiges bekannt, aber steht aber nicht unbedingt im historischen Fokus. Die kanadische Historikerin Judy Batalion würdigt im vorliegenden Titel: „Sage nie, es gäbe nur den Tod für uns“ die Frauen, die im jüdischen Widerstand ihr Leben riskierten und auch verloren. Vor einiger Zeit stieß Judy Batalion auf die Berichte junger jüdischer Frauen, die im Widerstand gegen die Nazis kämpften. Diese »Ghetto-Mädchen« versteckten Revolver in Brotlaiben und bombardierten Züge. Sie flirteten mit den Nazis, bestachen sie mit Schnaps – und töteten sie. Warum hatte Batalion, die in einer Familie von Holocaust-Überlebenden aufgewachsen war, nie davon gehört? Hier erzählt sie die wahre Geschichte dieser mutigen Frauen. Im Zentrum steht die Polin Renia Kukielka, die sich durch ihr vom Krieg gezeichnetes Land bewegt und ständig riskiert, für den Widerstand zu sterben.(Verlagsinfo) „Sag nicht, es gäbe für uns kein morgen“ von Judy Batalion ist kein Buch, dass den Leser unberührt lässt. Trotz alledem was wir schon kennen, was wir auf Fotos gesehen, oder schrecklich gelesen haben – gehen diese Schicksale mit einer nachhaltigen Stimmung durch die Haut. Das Buch ist gleichbedeutend mit einem Denkmal, dass diese mutigen Frauen ihrer Zeit verdienten. Es ist ein Sachbuch, aber die Autorin ermöglicht es dem Leser an Geschichten teilzuhaben, die genauso spannend sind wie fiktive Thriller, oder Krimis. Es gab viele Widerstandskämpfer, die unter Einsatz ihres Lebens andere Menschen retteten, oder halfen – viele sind uns wohlbekannt. Doch hier zählt nicht die mediale Würdigung im Rampenlicht – es wäre diesen Frauen egal gewesen. Ihre Schrecken, aber auch ihr Einfallsreichtum, ihre Kaltblütigkeit und den festen Willen sich zu widersetzen – dem ist ein hoher Respekt geschuldet. Judy Batalion hat gründlich recherchiert und lässt die Stimmen dieser Frauen ein Stück weit unsterblich werden. Die Autorin beschreibt die Erlebnisse und die Aktionen der Frau sehr detailliert, ohne zu übertreiben, oder es künstlich zu dramatisieren. Fazit Ein Zeitzeugnis und ein Denkmal. Eine Mahnung und ein stilles, aber nachhaltiges Echo, dass Widerstand immer nötig ist. Ein ganz besonderes Buch, dass insgesamt die Menschen würdigt, die nicht laut sein konnten. Michael Sterzik


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