Die Verlorenen

Stacey Halls

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Beschreibung

Zwei Frauen, ein Kind, ein gemeinsames Schicksal– der Sunday-Times-Bestseller erstmals auf Deutsch
London 1754: Die junge Bess Bright, die in bitterer Armut, im Schlamm und Dreck des Londoner Hafens aufgewachsen ist, findet sich von einem Moment zum anderen in einem Alptraum wieder. Vor sechs Jahren musste sie ihre gerade zur Welt gekommene Tochter Clara ins Waisenhaus geben, außerstande, sie zu ernähren. Jetzt, da sie Clara endlich zu sich holen kann, sagt man Bess, dass ihre Tochter schon längst abgeholt wurde. Aber von wem? Im Kampf um Clara muss Bess die gesellschaftlichen Schranken ihrer Zeit überwinden ... um durch Stärke und Liebe schließlich zu sich selbst zu finden.

Produktdetails

Verkaufsrang 400
Abo-Fähigkeit Ja
Family Sharing Ja i
Medium MP3
Sprecher Verena Wolfien, Jodie Ahlborn
Spieldauer 502 Minuten
Erscheinungsdatum 01.03.2021
Verlag Osterwoldaudio
Format & Qualität MP3, 502 Minuten, 337.72 MB
Fassung gekürzt
Hörtyp Lesung
Übersetzer Sabine Thiele
Sprache Deutsch
EAN 9783844926507

Buchhändler-Empfehlungen

Toller historischer Roman , große Empfehlung

Helga Pamminger, Thalia-Buchhandlung Wiener Neustadt

Beth arbeitet als Krabbenverkäuferin in den Straßen Londons, lebt in einer sehr ärmlichen Unterkunft und verdient gemeinsam mit ihrem Vater gerade so viel dass sie leben können. Sie lernt Daniel kennen, einen Kaufmann und wird schwanger. Aus Not gibt sie ihr Kind ins ein Findelhaus, mit der Option, ihr Kind auch wieder abholen zu können, wenn sie die entstandenen Kosten ersetzen kann. Als sie unter größten Mühen Geld gespart hat und ihr Kind holen will, wird ihr mitgeteilt, dass dieses Kind bereits von ihr selbst einen Tag nach der Abgabe abgeholt worden wäre. Eine spannende, gut recherchierte Geschichte über Mutterliebe. Ganz besonders positiv möchte ich hervorheben, dass dieses Buch kein so dicker Wälzer wie die meisten Romane dieses Genres sind. Sehr empfehlenswert.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
96 Bewertungen
Übersicht
51
35
8
1
1

Eher seicht geraten...
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 06.05.2021
Bewertet: gebundene Ausgabe

London 1754. Bess Bright musste ihre neugeborene Tochter Clara ins Waisenhaus geben, weil sie selbst vor lauter Armut nicht von Anfang an für sie sorgen konnte. Doch sie wollte sie immer schon zurückholen. Als sie dies nun tun will, erfährt sie, dass ihre Tochter schon längst abgeholt wurde, angeblich von ihr selbst. Bess will a... London 1754. Bess Bright musste ihre neugeborene Tochter Clara ins Waisenhaus geben, weil sie selbst vor lauter Armut nicht von Anfang an für sie sorgen konnte. Doch sie wollte sie immer schon zurückholen. Als sie dies nun tun will, erfährt sie, dass ihre Tochter schon längst abgeholt wurde, angeblich von ihr selbst. Bess will alles tun, um Clara wieder zu finden… Der Alptraum einer Mutter wird für Bess Bright gleich doppelt wahr: das eigene Kind weggeben zu müssen und sie später nicht wieder zu sich holen zu können. Zumindest in unserer Zeit wäre das so. Ob das wirklich auch für das 18. Jahrhundert galt? Ich wage es zu bezweifeln. Immer wieder hatte ich das Gefühl, dass Handlungsweisen der heutigen Zeit einfach gute 200 Jahre vordatiert wurden in diesem Buch. Deshalb habe ich mich auch eher schwer getan mit dieser Geschichte. Einen Bezug zu den handelnden Personen zu finden wollte mir kaum gelingen. Das Ende dieses Buches kann ich deshalb nicht nachvollziehen. Wie so vieles erscheint mir auch dieses unlogisch in dieser Erzählung. Insgesamt bleibt für mich eine Geschichte, die ansatzweise das London des 18. Jahrhunderts beschreibt und mit viel Emotionen dekoriert, letztendlich aber eher seicht bleibt. Deshalb kann ich das Buch nur bedingt weiter empfehlen und vergebe 3 von 5 Sternen.

Atmosphärisch, düster und doch voller Hoffnung
von einer Kundin/einem Kunden am 05.05.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die junge und mittellose Bess Bright hat kaum ihre Tochter Clara zur Welt gebracht, als sie sie auch schon wieder abgeben muss. Denn das Leben im London des 18. Jahrhunderts ist für die meisten Menschen hart und entbehrungsreich; ganz besonders gilt das aber für junge, unverheiratete und mittellose Frauen. In der Not gibt Bess i... Die junge und mittellose Bess Bright hat kaum ihre Tochter Clara zur Welt gebracht, als sie sie auch schon wieder abgeben muss. Denn das Leben im London des 18. Jahrhunderts ist für die meisten Menschen hart und entbehrungsreich; ganz besonders gilt das aber für junge, unverheiratete und mittellose Frauen. In der Not gibt Bess ihr Kind daher in ein Heim für Waisen, welches von einem Philanthropen gegründet wurde. Sie verspricht Clara und auch sich selbst, dass sie sie nach Hause bringen würde, sobald sie genug Geld zusammen hat, um gut für ihr Kind sorgen zu können. Als Bess sechs Jahre später erneut im Waisenheim erscheint, muss sie zu ihrer wachsenden Panik feststellen, dass Clara schon lange nicht mehr dort lebt. Doch wer könnte sie mitgenommen haben? Auf der verzweifelten Suche nach Clara bricht Bess viele gesellschaftliche Schranken und führt uns durch ein weitgehend unbekanntes London… Eine große Stärke dieses Romans liegt in seiner authentischen und atmosphärischen Darstellung des historischen Schauplatzes. Das liegt einerseits daran, dass die Autorin sehr genau recherchiert hat, welche sozialen Themen diese Epoche Londons bestimmt haben; so werden Themen wie Kinderhandel, Prostitution sowie Gesundheit und Sterblichkeit geschickt aufgegriffen und miteinander verflochten. Andererseits bekommt man in diesem Roman Viertel Londons zu Gesicht, die man normalerweise (in Romanen und Filmen aus/zu dieser Epoche) nur selten sieht: die Viertel der Arbeiter:innen. Durch die anschaulichen Beschreibungen konnte ich mir die Lebensumstände seiner Bewohner:innen sehr gut vorstellen und ihr schwieriges, durch die Geburt bestimmte Schicksal auch ansatzweise nachvollziehen. Dadurch, dass wir Bess meistens durch die ärmeren Viertel begleiten, wird dem Roman eine eher düstere Stimmung gegeben. Das deckt sich auch mit den Kapiteln, die nicht aus Bess Perspektive erzählt werden, sondern in einem dunklen Herrenhaus spielen. Durch den Perspektivwechsel nach dem ersten Drittel des Buches wird dem Buch auch mehr Spannung verliehen. Wer ist diese Frau namens Alexandra, die fast allein in diesem Haus lebt und es kaum verlässt? Welche Geschichte hat sie zu erzählen? Indem ich als Leserin Einblick in die Gedankenwelten zweier Frauen bekommen habe, konnte ich beiden Sympathie und Mitgefühl gegenüber empfinden. Gleichzeitig fiebert man ungeduldig der Auflösung entgegen – das „Wer?“ ist dabei nicht entscheidend, sondern das „Wie?“. Darüber hinaus zeichnen insbesondere seine willensstarken Charaktere diesen Roman aus und machen ihn zu etwas Besonderem. Sowohl Bess als auch Alexandra sind aus verschiedenen Gründen gewissen gesellschaftlichen Zwängen unterworfen; das hält die beiden jedoch nicht davon ab für sich selbst einzutreten und somit auch zu einem gewissen Grad unabhängig zu werden. Ihre Handlungen und Gedankengänge, die oft nachvollziehbar sind, geben ihnen damit die notwendige Tiefe und definieren die Personen, zu denen sie sich weiterentwickeln. Fazit: Aufgrund der historischen Authentizität, des spannenden perspektivischen Aufbaus und den vielschichtigen Charakteren kann ich das Buch allen ans Herz legen, die sich für diese Epoche und seine Themen interessieren und dabei Einblick bekommen wollen in die eher unbekannten Seiten Londons. Klare Empfehlung!

Die dramatische Suche eines verschwundenen Kindes
von einer Kundin/einem Kunden am 30.04.2021

"Die Verlorenen" haben mir insgesamt wirklich gut gefallen. Ich fand die Geschichte sowohl spannend, als auch emotional ansprechend. (Auch wenn sich ziemlich schnell abzeichnete, was da mit dem Kind passiert war, aber man konnte trotzdem gut mitfühlen!)) Und ich mochte die Sprecherin von Elisabeth (Elisa bzw Bess gennat), die ha... "Die Verlorenen" haben mir insgesamt wirklich gut gefallen. Ich fand die Geschichte sowohl spannend, als auch emotional ansprechend. (Auch wenn sich ziemlich schnell abzeichnete, was da mit dem Kind passiert war, aber man konnte trotzdem gut mitfühlen!)) Und ich mochte die Sprecherin von Elisabeth (Elisa bzw Bess gennat), die hatte ein ganz leichtes, sehr charmantes Lispeln. Das hat für mich sehr gut zur Figur gepasst (die einfache kleine Verkäuferin), es war auch nicht aufdringlich, man hat es ja nur ab und zu gehört. Aber auch die andere Sprecherin (ich weiß leider nicht genau, wer wen gesprochen hat) war gut besetzt. Ich persönlich höre ja eigentlich lieber Männer als Frauen, aber wenn es wie hier so warme Altstimmen sind, dann passt eben auch eine Frauenstimme gut. Ich mochte das Hörbuch gerne und ich hoffe, es findet seine Liebhaber ;)


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