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Wut

. Ungekürzt.

Harald Martenstein

(22)
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Beschreibung

Das Erbe des Krieges, der Schrecken einer Kindheit und ein Junge, der nicht vergessen kann

Frank ist der Wut seiner Mutter ausgeliefert. Sie schlägt ihn, immer wieder. Er steht ihren Träumen im Weg. Erst kam der Krieg, dann das Bordell, wo sie in der Nachkriegszeit Unterschlupf fand, dann die Klosterschule. Und jetzt das Kind.
Eines Tages eskaliert ein Streit, und Frank springt aus dem Fenster. Er kehrt nie wieder nach Hause zurück. Aber die Wut seiner Mutter wird er nicht mehr los.

Ein Hörbuch darüber, wie schwer es ist, die Wunden der Kindheit zu heilen.

"Wut ist ein zärtliches und zugleich brutales Buch. Überwältigend im besten Sinne." über das Buch: stern, 04.02.2021

Produktdetails

Verkaufsrang 1376
Abo-Fähigkeit Ja
Family Sharing Ja i
Medium MP3
Sprecher Harald Martenstein
Spieldauer 459 Minuten
Altersempfehlung 16 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 01.02.2021
Verlag Lübbe Audio
Format & Qualität MP3, 458 Minuten, 292.98 MB
Fassung ungekürzt
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783838798486

Kundenbewertungen

Durchschnitt
22 Bewertungen
Übersicht
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"Es ist leichter zu verzeihen wenn man der Stärkere ist"
von einer Kundin/einem Kunden am 05.04.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der Autor überzeugt mit Episoden und Momenten in denen die Erziehung als erste Beziehung der Heranwachsenen den Weg der Schuld und Wut erschafft. Schuld als ein Resultat und ständige Begleitung solcher Familienproblemen. Auch der Trost den man sich selbst erschafft wird hier gut transferiert. Ein nachvollziehbarer Protagonist,... Der Autor überzeugt mit Episoden und Momenten in denen die Erziehung als erste Beziehung der Heranwachsenen den Weg der Schuld und Wut erschafft. Schuld als ein Resultat und ständige Begleitung solcher Familienproblemen. Auch der Trost den man sich selbst erschafft wird hier gut transferiert. Ein nachvollziehbarer Protagonist, der einiges versucht um zu leben. Gewalt ist leider nichts was sich von allein auflöst....

Eine Abrechnung oder eine Aufarbeitung?
von nil_liest am 16.03.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Harald Martenstein, den ich bisher sehr schätzen gelernt habe in seiner wöchentlichen ZEIT-Kolumne, die immer mit viel Witz und Charme die groteskesten Alltäglichkeiten zerlegt und in seinem Kosmos einordnet, ist nun mit diesem Roman „Wut“ in seine Kindheit eingetaucht und nimmt uns auf eine schmerzhafte Zeitreise mit. Ein sehr ... Harald Martenstein, den ich bisher sehr schätzen gelernt habe in seiner wöchentlichen ZEIT-Kolumne, die immer mit viel Witz und Charme die groteskesten Alltäglichkeiten zerlegt und in seinem Kosmos einordnet, ist nun mit diesem Roman „Wut“ in seine Kindheit eingetaucht und nimmt uns auf eine schmerzhafte Zeitreise mit. Ein sehr persönliches Buch, auch wenn der Protagonist ein fiktiver Charakter ist: Frank und das Buch in Gänze eine ausgedachte Geschichte ist. Dieser Roman schmerzt sehr beim Lesen, zeichnet es eine brutale und grausame Kindheit. Wirklich nichts für zarte Gemüter. Frank muss immer wieder als Dampfablasser für seine Mutter Maria herhalten, die ihren Stress am Kind auslässt in dem sie ihn immer und immer wieder prügelt. Nicht nur die physische Gewalt setzt dem Kind massiv zu auch die verbalen Verunglimpfungen tun höllisch weh und bauen diese große und allumfassende Wut auf. Fast ist es erstaunlich wie der Autor der Mutterfigur nicht nur Schlechtes zuschreibt, ihr gar positive Eigenschaften gibt und versucht im Ansatz zu verstehen wie man das eigene Kind so schlecht behandeln kann. Klar, auch die Mutter hatte kein schönes Leben und ist am Ende, aber kein Grund ihr Kind zu misshandeln. Sie wurde von der eigenen Mutter zurükgelassen bei der Tante, die ein Bordell betrieb. Hier musste sie ran und zugleich auf ein katholisches Gymnasium gehen. Irgendwann kippt die Geschichte um Frank und Martenstein driftet vom Erzählen ab und fabuliert mehr. Was nun noch wahr und erdacht ist, Traum oder Wirklichkeit vermag man ohne ein Gespräch mit dem Autor nicht konstruieren. Mit diesem Bruch enden auch die Erfahrungen des Autors die in diesen Roman einflossen. Fazit: Harter Tobak - Aufarbeitende Abrechnung mit der eigenen Mutter, aber auch ein kaputtes fiktives Männerleben, dass droht auseinander zu fallen.

Immer wieder Wut und Gewalt
von einer Kundin/einem Kunden aus Issum am 08.03.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Buchmeinung zu Harald Martenstein – Wut „Wut“ ist ein Roman von Harald Martenstein, der 2021 bei Ullstein erschienen ist. Zum Autor: Harald Martenstein, geboren 1953 in Mainz, ist ein deutscher Journalist und Autor. Seit 2002 schreibt er eine Kolumne für „Die Zeit“, die auch im RBB und im NDR zu hören ist. Für seine Arbe... Buchmeinung zu Harald Martenstein – Wut „Wut“ ist ein Roman von Harald Martenstein, der 2021 bei Ullstein erschienen ist. Zum Autor: Harald Martenstein, geboren 1953 in Mainz, ist ein deutscher Journalist und Autor. Seit 2002 schreibt er eine Kolumne für „Die Zeit“, die auch im RBB und im NDR zu hören ist. Für seine Arbeit wurde er mit dem Egon-Erwin-Kisch-, dem Henri-Nannen- und dem Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet. Außerdem lehrt er an der Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel und an Journalistenschulen in Österreich und der Schweiz. Harald Martenstein lebt in Berlin. Klappentext: Das Erbe des Krieges, der Schrecken einer Kindheit und ein Junge, der nicht vergessen kann Frank ist der Wut seiner Mutter ausgeliefert. Sie schlägt ihn, immer wieder. Er steht ihren Träumen im Weg. Erst kam der Krieg, dann das Bordell, wo sie in der Nachkriegszeit Unterschlupf fand, dann die Klosterschule. Und jetzt das Kind. Eines Tages eskaliert ein Streit, und Frank springt aus dem Fenster. Er kehrt nie wieder nach Hause zurück. Aber die Wut seiner Mutter wird er nicht mehr los. Meine Meinung: Immer wieder werden Situationen der Hauptfiguren, die in einer Mutter-Kind-Beziehung stehen, beschrieben, in denen sie mit aufsteigender Wut zu kämpfen haben. In der Regel endet diese dann in einer gewalttätigen Situation. Erstaunlicherweise wirken beide Protagonisten dabei nicht unsympathisch. Die Situationen werden aus ihrer jeweiligen Sicht geschildert und stammen aus mehreren Jahrzehnten. Aufgelockert wird die Erzählung durch humorvolle Passagen mit viel Wortwitz. Dies kann aber nicht verhindern, dass der Ablauf eines Wutanfalls immer wieder ähnlich erscheint. Auf mich wirkte dies einschläfernd. Es gibt aber auch Passagen, die mir sehr gut gefallen haben, wenn der Autor denn seiner Erzählkunst freien Lauf gewährt. Fazit: Auch wenn es sehr unterhaltsame Passagen gibt wird der Gesamteindruck durch die wiederkehrenden Beschreibungen der Wutanfälle geprägt. Deshalb vergebe ich nur drei von fünf Sternen (60 von 100 Punkten).


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