Meine Filiale

Vati

Monika Helfer

(109)
Hörbuch-Download (MP3)

Weitere Formate

gebundene Ausgabe

€ 20,90

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

€ 15,99

Accordion öffnen
  • Vati

    ePUB (Hanser)

    Sofort per Download lieferbar

    € 15,99

    ePUB (Hanser)

Hörbuch (CD)

€ 18,09

Accordion öffnen

Hörbuch-Download

€ 13,95

Accordion öffnen

Beschreibung

Monika Helfer erzählt fort, was sie mit der "Bagage" begonnen hat: ihre eigene Familiengeschichte

Ein Mann mit Beinprothese, ein Abwesender, ein Witwer, ein Pensionär, ein Literaturliebhaber. Monika Helfer umkreist das Leben ihres Vaters und erzählt von ihrer eigenen Kindheit und Jugend. Von dem vielen Platz und der Bibliothek im Kriegsopfer-Erholungsheim in den Bergen, von der Armut und den beengten Lebensverhältnissen in der "Südtiroler-Siedlung" mit den vielen Kindern in einer Küche. Von dem, was sie weiß über ihren Vater, was sie über ihn in Erfahrung bringen kann.Mit großer Wahrhaftigkeit entsteht ein Roman, der sanft von Existenziellem berichtet und schmerzhaft im Erinnern bleibt. "Ja, alles ist gut geworden. Auf eine bösartige Weise ist alles gut geworden."

Ungekürzte Lesung mit Monika Helfer
5h 30min

Produktdetails

Verkaufsrang 1148
Abo-Fähigkeit Ja
Family Sharing Ja i
Medium MP3
Sprecher Monika Helfer
Spieldauer 330 Minuten
Erscheinungsdatum 25.01.2021
Verlag Der Hörverlag
Format & Qualität MP3, 330 Minuten, 216.34 MB
Fassung ungekürzt
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783844541496

Buchhändler-Empfehlungen

Familie

Ingrid Führer, Thalia-Buchhandlung Gmunden

In diesem Buch erinnert sich die Autorin an die nächste Generation in ihrer Familie. An ihre Eltern. Die wunderbare Erzählsprache lässt uns wieder teilhaben und mitfühlen. Als Fazit: Zusammenhalt und Liebe zieht sich durch die Familie, über Generationen. Egal was kommt. Große, kleine Geschichte. Leseempfehlung!

Fortsetzung der Familiengeschichte.

Danijela Turkijevic-Zauner, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Wie schon in “Bagage” rekonstruiert die Autorin die Geschichte ihrer Familie, die es alles andere als leicht hatte. Diesmal steht der Vater im Mittelpunkt, der als junger Mann im Krieg nicht nur sein Bein verlor, sondern auch seine Träume begraben musste. An Manches kann sich die Autorin erinnern, Vieles wird ihr aber von der Stiefmutter und anderen Familienmitglieder erzählt. So entsteht das Bild eines unnahbaren Mannes, der mehr und mehr in die Welt der Literatur flüchtet und sich immer weiter von seiner Familie entfernt. Herausragend.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
109 Bewertungen
Übersicht
66
31
12
0
0

Vati, wer warst du eigentlich?
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 13.04.2021
Bewertet: gebundene Ausgabe

Die Autorin schreibt über ihre Erinnerungen an ihren Vater. Das klingt zunächst nach einem merkwürdigen Konzept, ist aber so lesenswert! Natürlich nicht zuletzt, weil Monika Helfer einfach ganz wunderbar schreiben kann. Es ergibt sich ein wechselhaftes Bild des Vaters, der viele verschiedene Rollen eingenommen zu haben scheint. ... Die Autorin schreibt über ihre Erinnerungen an ihren Vater. Das klingt zunächst nach einem merkwürdigen Konzept, ist aber so lesenswert! Natürlich nicht zuletzt, weil Monika Helfer einfach ganz wunderbar schreiben kann. Es ergibt sich ein wechselhaftes Bild des Vaters, der viele verschiedene Rollen eingenommen zu haben scheint. Genau wie für die Autorin bleibt sein wahres Wesen nach der Lektüre irgendwie rätselhaft. Da ist zunächst die idyllische Kindheit auf dem Berg, weit weg von allen anderen, quasi eine paradiesische Insel, in die jedes Jahr Kriegsversehrte zur Erholung einkehren. Und dann sind da auch die vielen Jahre ohne den Vater, der seiner Rolle nicht mehr gerecht werden konnte. Der abwesend war, um dann plötzlich wieder aufzutauchen. Dass die Autorin trotzdem insgesamt ein eher positives Bild vermittelt, hat mich erstaunt. Vielleicht wäre es ein anderes Buch geworden, hätte sie es in jüngeren Jahren geschrieben. Schön fand ich, dass die Erinnerungen nicht verklärt werden, sondern dass auch negative Episoden beschrieben werden und die Verunsicherung der Autorin über das wahre Ich ihres Vaters zum Tragen kommt. Fazit: Zwischen den Zeilen liest man eine Hommage an eine Familie, die wohl auch heutzutage noch als unkonventionell gelten würde. Widersprüchliche Erinnerungen werden zu einem rätselhaften Gesamtbild verflochten ohne zu verklären. Dazu die schöne Sprache der Autorin - ich habe es gern gelesen!

Erinnerungen
von Wortschätzchen aus Kreis Heidelberg am 12.04.2021
Bewertet: Medium: Hörbuch (CD)

Monika Helfer erzählt hier aus ihrer Kindheit, ihrer Vergangenheit. Dreh- und Angelpunkt ist dabei ihr Vater, den sie Vati nennen soll (nicht mag?) und Mutti, wobei hier sowohl die (verstorbene) leibliche, als auch die Stiefmutter gemeint ist. Ich empfand den Stil etwas ausholend und langatmig. Dadurch fiel es mir auch sehr ... Monika Helfer erzählt hier aus ihrer Kindheit, ihrer Vergangenheit. Dreh- und Angelpunkt ist dabei ihr Vater, den sie Vati nennen soll (nicht mag?) und Mutti, wobei hier sowohl die (verstorbene) leibliche, als auch die Stiefmutter gemeint ist. Ich empfand den Stil etwas ausholend und langatmig. Dadurch fiel es mir auch sehr schwer, der eigentlichen Geschichte auf den Grund zu kommen und interessiert dranzubleiben. Zu viel hat Monika Helfer drumrum erzählt und zu groß waren die Sprünge, sowohl zwischen den Personen, als auch den Zeiten. Das hat mich sehr angestrengt und eigentlich ist das genau das Gegenteil von dem, was ich von einer Geschichte erwarte. Die Autorin ist mir auch selbst zu distanziert gewesen. So wurde ich nicht in das Geschehen hineingezogen. Der Vater ist Leiter eines Kriegserholungsheims und liebt Bücher. Von ihm erfährt man erstaunlicherweise trotz des Titels im Grunde nicht mehr, als von den anderen Familienmitgliedern. Dass viele männliche Mitglieder der Familie Josef hießen, wurde mir beispielsweise einfach zu langatmig erzählt. Es fällt mir immer schwer, ein Buch gut zu finden, bei dem mir nicht eine einzige Person/Figur ans Herz wächst oder auch nur halbwegs sympathisch ist. Genau dieses Problem habe ich hier. Ich nehme am Schicksal aller nur ganz distanziert teil, fast fühle ich mich belästigt, fast möchte ich fragen: Warum erzählst Du mir das alles? An die Stimme der Autorin musste ich mich leider erst gewöhnen. Für mich klingt sie nicht so wirklich angenehm, auch wenn das nicht sehr nett klingt. Am Ende bleibe ich zurück und weiß nicht, was genau ich jetzt erfahren habe. Einzelne Szenen waren schön, interessant, bewegend – aber das Gesamtbild kann ich einfach nicht erkennen. So empfinde ich die Erinnerungen der Autorin – einzeln aufblitzende Szenen, für sie selbst wichtig, für Außenstehende nicht ganz so sehr, eine Erinnerung führt zur nächsten, die nicht unbedingt chronologisch dazugehört. Was erinnert sie richtig, wo trügt die Erinnerung? Nach so vielen Jahren ist das nicht so einfach zu beurteilen. Fakt ist, dass Monika Helfer es eben so und nicht anders erinnert. Wäre sie meine Mutter, wäre mir die Geschichte sicher näher, weil mir die Personen dann wenigstens geläufig gewesen wären. So aber ist es für mich unangenehm, ich fühle mich wie ein Beobachter, der nicht da sein sollte. Bleiben also drei Sterne.

Genial
von einer Kundin/einem Kunden aus St. Gallen am 08.04.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Monika Helfer eben. Genial. Echt erzählt. Eine Familiengeschichte, die einen zum immer weiterlesen drängt. Ich mag ihre Art Geschichten zu erzählen so sehr weil es so natürlich klingt, ohne schnick schnack, das woran sie sich erinnert oder auch nicht oder auch mehr.

  • Artikelbild-0
  • Vati

    • Play/Pause
    • Back
    • Forward