Der Verdacht

Roman

Ashley Audrain

(58)
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Beschreibung


Sie wollte die perfekte Mutter sein, bekam aber das falsche Kind. Ein Roman wie ein Faustschlag.

Violet ist ein Wunschkind, und Blythe möchte die liebevolle Mutter sein, die ihr selbst so sehr fehlte. Doch als man ihr das Neugeborene in den Arm legt, ist es ihr vollkommen fremd. Je älter Violet wird, desto sicherer ist sie sich, dass das Mädchen nicht nur feindselig ist, sondern ihr Böses will. Alles nur Einbildung? Ihr Ehemann Fox, der seine Tochter von ganzem Herzen liebt, beobachtet seine Frau mit wachsendem Misstrauen, und die einst so glückliche Ehe gerät in eine schwere Krise. Erst mit der Geburt des zweiten Kindes wendet sich scheinbar alles wieder zum Guten. Bis zu jenem Tag, an dem die Tragödie über die Familie hereinbricht – und Blythe sich der Wahrheit stellen muss.

leicht gekürzte Lesung mit Sandra Borgmann

9h 16min

Produktdetails

Verkaufsrang 1211
Abo-Fähigkeit Ja
Family Sharing Ja i
Medium MP3
Sprecher Sandra Borgmann
Spieldauer 557 Minuten
Erscheinungsdatum 29.03.2021
Verlag Der Hörverlag
Format & Qualität MP3, 556 Minuten, 420.79 MB
Fassung gekürzt
Hörtyp Lesung
Originaltitel The Push (Viking, Toronto 2021)
Übersetzer Ulrike Wasel, Klaus Timmermann
Sprache Deutsch
EAN 9783844541571

Buchhändler-Empfehlungen

Zutiefst bewegend!

Maria Brandstetter, Thalia-Buchhandlung Linz

Dieses Buch geht einem nicht mehr aus dem Kopf. Es ist sehr heftig, schonungslos ehrlich, aufwühlend, unglaublich! Wie muss es einem gehen, wenn man zu seiner eigenen Tochter , keine innige , liebevolle Beziehung aufbauen kann. Keine Mutterliebe empfindet, obwohl man sich bemüht! Zutiefst bewegned!

Ingrid Führer, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Ein Schreibstil der das ganze noch einmal ehrlicher, brutaler, intensiver, aufwühlender erzählt. Die Geschichte nimmt, fahrt an. Ein Kind das manipuliert, berechnend ist, die Mutter in den Wahnsinn treibt. „Ich bin nicht die Mutter eines Kindes, das zu dieser Tat fähig ist.“

Kundenbewertungen

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Eine Familiengeschichte, die sich wie ein Psychothriller liest.
von Rezensent aus BW am 12.05.2021
Bewertet: gebundene Ausgabe

Blythe und Fox bekommen ihr Wunschkind: Violet. Blythe möchte es besser machen als ihre eigene Mutter Cecilie, die sie mit 11 Jahren verlassen hat. Aber es gelingt Blythe nicht, ihrer Tochter die Liebe und Zuwendung zu geben, die sie gebraucht hätte. Vom ersten Augenblick an ist es Blythe nicht möglich, ihre Tochter anzunehm... Blythe und Fox bekommen ihr Wunschkind: Violet. Blythe möchte es besser machen als ihre eigene Mutter Cecilie, die sie mit 11 Jahren verlassen hat. Aber es gelingt Blythe nicht, ihrer Tochter die Liebe und Zuwendung zu geben, die sie gebraucht hätte. Vom ersten Augenblick an ist es Blythe nicht möglich, ihre Tochter anzunehmen. Ist es eine postpartale Depression? Violet reagiert unbewusst darauf, indem sie sich von ihrer Mutter abwendet. Blythe bemerkt die Ablehnung ihrer Tochter und interpretiert dieses Verhalten als absichtlich und böswillig. Sie unterstellt ihrer Tochter zwei Seiten. Die unschuldige und süße und die abweisende, bösartige und bedrohliche. Vollzieht sich in Blythe eine psychotische Entwicklung? Fox, der Vater, ist ganz vernarrt in seine Tochter und erkennt nicht, was sich da zwischen seiner Frau und seiner Tochter abspielt. Im Kindergarten wird Violet verhaltensauffällig und die Geburt ihres Brüderchens Sam, den die Mutter annehmen und lieben kann, stellt eine gravierende Zuspitzung dar. Das zugrundeliegende emotionale Geschehen ist alles andere als erdacht. Es ereignet sich viel zu häufig. Eine Mutter, die ein Kind nicht lieben kann, das andere jedoch um so mehr. Resultierende Rivalität zwischen den Geschwistern. Wut, Hass, Traurigkeit. Eine emotionale Tragödie. Die kanadische Autorin Ashley Audrain hat diesen Faden weitergesponnen und ich verfolgte ihn gespannt. Sie gewährt uns mit ihrem Debütroman einen messerscharfen und tiefgründigen Blick in die Psyche ihrer authentisch dargestellten Figuren. Sie erzählt von Mutter-Tochter-Beziehungen, von den unterschiedlichen Facetten der Mutterschaft und von der transgenerationalen Weitergabe von Erfahrungen und Verhalten. Ich empfehle den berührenden Roman „Der Verdacht“ sehr gerne. Er gewährt einen Einblick in emotionale Untiefen, ist spannend, packend und erschütternd. Manchmal stockt einem der Atem und man meint, es kaum aushalten zu können. Unbedingt lesen!

Packend wie ein Thriller
von einer Kundin/einem Kunden aus Maulbronn am 11.05.2021
Bewertet: gebundene Ausgabe

Ein Roman, der mich packte, Herzklopfen vor Spannung bescherte und mich lange nicht mehr losgelassen hat. Der Grundgedanke, welcher im Vorwort aus „Frauen Trommeln“ von Layne Redmond zitiert wird, wird in dem Buch sehr anschaulich und verdichtet über vier Generationen dargestellt. Die Urgroßmutter erlebte einen starken Schicksal... Ein Roman, der mich packte, Herzklopfen vor Spannung bescherte und mich lange nicht mehr losgelassen hat. Der Grundgedanke, welcher im Vorwort aus „Frauen Trommeln“ von Layne Redmond zitiert wird, wird in dem Buch sehr anschaulich und verdichtet über vier Generationen dargestellt. Die Urgroßmutter erlebte einen starken Schicksalsschlag und die Großmutter wuchs lieblos auf, da ihre Mutter danach zu nicht mehr viel fähig war. Auch Blythe hat nun Angst, ihre Tochter nicht richtig lieben zu können, da sie schon früh von ihrer Mutter verlassen wurde. Doch die Ablehnung kommt auch von ihrer Tochter, oder vielleicht doch nicht? Von ihrem Mann bekommt sie zwar finanzielle Unterstützung, aber emotional setzt er sie zusätzlich unter Druck. Die Autorin, selbst frisch Mutter geworden, schildert anschaulich die Schattenseiten der Mutterschaft und den Druck, eine perfekte Mutter sein zu wollen. Die Sonnenseiten einer frisch gebackenen Mutter werden auch schön beschrieben, nehmen aber ein jähes Ende. Ein Roman, der nicht loslässt und zum genauen Hinsehen auffordert.

Psychologische Hochspannung
von hapedah am 04.05.2021
Bewertet: gebundene Ausgabe

Blythe, die aus schwierigen Familienverhältnissen stammt, findet in Fox ihren Traummann, als nach einigen Jahren das erste Baby unterwegs ist, scheint die Idylle perfekt. Doch als Violet auf der Welt ist, empfindet Blythe keinerlei Zuneigung oder gar Liebe für ihre Tochter. Hat sie tatsächlich die Gefühlskälte von Mutter und Gro... Blythe, die aus schwierigen Familienverhältnissen stammt, findet in Fox ihren Traummann, als nach einigen Jahren das erste Baby unterwegs ist, scheint die Idylle perfekt. Doch als Violet auf der Welt ist, empfindet Blythe keinerlei Zuneigung oder gar Liebe für ihre Tochter. Hat sie tatsächlich die Gefühlskälte von Mutter und Großmutter geerbt, oder ist Violets Feindseligkeit real und Blythes Angst vor ihr berechtigt? "Der Verdacht" von Ashley Audrain ist so spannend geschrieben, dass ich das Buch bis zur letzten Seite kaum aus der Hand legen mochte. Als angenehmes Leseerlebnis kann ich diesen Roman allerdings nicht bezeichnen, werdenden und frisch gebackenen Müttern sowie zart besaiteten Gemütern würde ich von der Lektüre eher abraten. Wer dagegen düstere Atmosphäre und psychische Hochspannung bis zur letzten Zeile genießt, der sollte Ashley Audrains Erstlingswerk unbedingt auf seine Leseliste setzen. Die Geschichte hat mich ständig zweifeln lassen, einerseits bin ich selbst Mutter und neige zu dem Glauben, dass kein Baby wirklich böse geboren wird. Andererseits wird die gesamte Handlung aus Blythes Sicht erzählt und ihr Rückblick schien mir äußerst glaubwürdig dargestellt. So gelang es der Autorin immer wieder, mich während des Lesens in innerliche Konflikte zu stürzen und obwohl auch Blythe keine sonderlich sympathische Protagonistin war, habe ich oft Mitgefühl für sie empfunden. Bis die nächste Wendung im Geschehen mich wieder emotional zu Violet gezogen hat und ich Blythes Verhalten mit Vorbehalt betrachten wollte. Die Frage, ob es tatsächlich Kinder gibt, die böse geboren werden, oder ob Babys von der elterlichen Zu- oder eben auch Abneigung geprägt werden, hat mich über das gesamte Buch hinweg beschäftigt. Die Autorin hat eine intensiv empfundene düstere Atmosphäre geschaffen und versteht es meisterlich, Zweifel zu schüren, so dass sich die Spannung bis zum letzten Satz hin zieht. Für Freunde von atmosphärisch dichten Psychothrillern gebe ich daher gern eine Leseempfehlung. Fazit: Die beklemmende Atmosphäre, die über dem vermeintlich idyllischen Familienleben schwebt, hat mir während des gesamten Leseerlebnisses ein ungutes Gefühl beschert, dennoch konnte ich den Roman bis zum Ende kaum aus der Hand legen


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