Aus der Mitte des Sees

Moritz Heger

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Beschreibung

Eine Benediktinerabtei, idyllisch an einem See gelegen. Ihr Gastflügel ist gut besucht, doch die meisten Mönche nähern sich dem biblischen Alter. Gerade hat einer der jungen das Kloster verlassen und eine Familie gegründet. Seither stellt auch Lukas, Ende dreißig, seinen Lebensweg in Frage. Da taucht Sarah auf, aufmerksam, zugewandt und körperlich. Um zu einer Entscheidung zu finden, überlässt sich Lukas dem See: Beim Schwimmen öffnen sich Körper und Geist.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 256 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 24.02.2021
Sprache Deutsch
EAN 9783257611656
Verlag Diogenes
Dateigröße 890 KB
Verkaufsrang 7985

Kundenbewertungen

Durchschnitt
102 Bewertungen
Übersicht
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37
19
6
0

Ruhiger, nachdenklicher Roman
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 23.05.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der Mönch Lukas ist der jüngste Mönch einer Benediktinerabtei, deren Gastflügel gut besucht ist. Bis vor kurzem beherbergte das Kloster einen weiteren jungen Mönch, Andreas, doch dieser hat die Abtei verlassen und eine Familie gegründet. Während Lukas der vergangenen Zeit und der bisherigen Freundschaft mit Andreas nachtrauert, ... Der Mönch Lukas ist der jüngste Mönch einer Benediktinerabtei, deren Gastflügel gut besucht ist. Bis vor kurzem beherbergte das Kloster einen weiteren jungen Mönch, Andreas, doch dieser hat die Abtei verlassen und eine Familie gegründet. Während Lukas der vergangenen Zeit und der bisherigen Freundschaft mit Andreas nachtrauert, lernt er Sarah kennen. Lukas ist bisher schon täglich geschwommen, das tut er auch weiterhin: Es öffnet Körper und Geist und hilft ihm, sich gedanklich mit seiner Zukunft zu beschäftigen. Denn Veränderungen stehen an… Es ist keine einfache Entscheidung, die Lukas treffen soll. Die Entscheidung seines Freundes, das Kloster zu verlassen, hat ihn sehr erschüttert. Die Geschichte wird aus Lukas‘ Sicht erzählt, das erleichtert es dem Leser, sich in seine Lebenswelt zu versetzen. Religiöse Themen machen zwangsläufig einen großen Anteil an der Geschichte aus. Der Autor Moritz Heger schafft es, dies unaufdringlich und überzeugend zu gestalten. So entsteht eine nachdenkliche Geschichte, die in eine Lebenswelt entführt, die so ganz anders ist als die meinige. Diesen eher ruhigen Roman empfehle ich gerne weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.

interessant
von einer Kundin/einem Kunden aus Buseck am 20.05.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Inhalt: Eine Benediktinerabtei, idyllisch an einem See gelegen. Ihr Gastflügel ist gut besucht, doch die meisten Mönche nähern sich dem biblischen Alter. Gerade hat einer der jungen das Kloster verlassen und eine Familie gegründet. Seither stellt auch Lukas, Ende dreißig, seinen Lebensweg in Frage. Da taucht Sarah auf, aufmerk... Inhalt: Eine Benediktinerabtei, idyllisch an einem See gelegen. Ihr Gastflügel ist gut besucht, doch die meisten Mönche nähern sich dem biblischen Alter. Gerade hat einer der jungen das Kloster verlassen und eine Familie gegründet. Seither stellt auch Lukas, Ende dreißig, seinen Lebensweg in Frage. Da taucht Sarah auf, aufmerksam, zugewandt und körperlich. Um zu einer Entscheidung zu finden, überlässt sich Lukas dem See: Beim Schwimmen öffnen sich Körper und Geist. Meine Meinung: Ein interessantes Buch über das Klosterleben und die Mönche im eigentlichen. Anfangs war ich etwas skeptisch, denn ich mußte mich erst an den doch etwas außergewöhnlichen Schreibstil des Autors gewöhnen. Doch einmal daran gewöhnt war man mitten im Kloster. Sehr realistisch wird das Klosterleben aber auch der Sinn des Glaubens geschildert. Auch der See und dessen Begebenheiten werden sehr detailliert und genau beschrieben. Interessant fand ich Lukas Gedankengänge bei seinen Treffen mit Sarah. Aber auch seine Gedanken bezüglich seines Freundes Andreas, der sich gegen das Kloster und für eine Familie entschieden hat. Hier finde ich merkt man auch Lukas Zwiespalt. Aber man merkt auch die tiefe Verbundenheit zum Kloster. Das Klosterleben wird insgesamt sehr realistisch beschrieben und man ist überrascht, das doch nicht alles so bieder 0ist, wie man immer vermutet. Wenn man sich an den Schreibstil gewöhnt hat und bereit ist sich auf die Reise in ein Kloster einzulassen, ein wirklich interessantes Buch. Mein Fazit: Nicht ganz einfach aber interessant. 3,5 Sterne.

Leise und tiefgründig
von Lilli33 am 12.05.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Inhalt: Bruder Lukas ist Ende dreißig und gehört seit sechzehn Jahren dem Benediktinerorden an. In seiner Abtei ist er bei Weitem der Jüngste, seit sein bester Freund das Kloster verlassen und geheiratet hat. Nun sinnt auch Lukas über sein Leben nach. Wie soll es weitergehen? Soll er seinem Glauben treu bleiben oder kann es f... Inhalt: Bruder Lukas ist Ende dreißig und gehört seit sechzehn Jahren dem Benediktinerorden an. In seiner Abtei ist er bei Weitem der Jüngste, seit sein bester Freund das Kloster verlassen und geheiratet hat. Nun sinnt auch Lukas über sein Leben nach. Wie soll es weitergehen? Soll er seinem Glauben treu bleiben oder kann es für ihn eine Zukunft mit Sarah geben, die zu Gast im Kloster ist? Bei seinen täglichen Schwimmrunden im See versucht Lukas, zu einer Entscheidung zu gelangen. Meine Meinung: Ich habe einige Zeit gebraucht, um in den Genuss dieses stillen Büchleins zu kommen. Anfangs tat ich mir mit dem Schreibstil etwas schwer. Es ist praktisch ein Monolog von Bruder Lukas, der sich an ein Gegenüber richtet, das allerdings immer wieder wechselt. Mal spricht er zu seinem Freund Andreas, mal zu seinem älteren Mitbruder Alban, dann wieder zu Sarah, aber immer mit der Anrede „du“. Manchmal war mir bei den Wechseln nicht gleich klar, um wen es jetzt gerade geht. Mit der Zeit habe ich dann aber doch gut hineingefunden. Wie nicht anders zu erwarten, spielen religiöse Themen eine gewichtige Rolle. Obwohl ich nicht gläubig bin, fand ich dies aber nicht schlimm, denn Moritz Heger schreibt sehr unaufdringlich darüber. Lukas war mir sehr sympathisch und seine Überlegungen, seine Zweifel und Hoffnungen konnte ich sehr gut nachvollziehen. Fazit: Dieser kontemplative Roman ist tiefgründig und auf seine Art fesselnd.


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