Das Buch des Totengräbers

Ein Fall für Leopold von Herzfeldt

Totengräber Band 1

Oliver Pötzsch

(68)
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Beschreibung


Wenn in Wien der Tod umgeht, gibt es nur einen, der ihm alle Geheimnisse entlocken kann 

1893: Augustin Rothmayer ist Totengräber auf dem berühmten Wiener Zentralfriedhof. Ein schrulliger, jedoch hochgebildeter Kauz, der den ersten Almanach für Totengräber schreibt. Seine Ruhe wird jäh gestört, als er Besuch vom jungen Inspektor Leopold von Herzfeldt bekommt. Herzfeldt braucht einen Todes-Experten: Mehrere Dienstmädchen wurden ermordet – jede von ihnen brutal gepfählt. Der Totengräber hat schon Leichen in jeder Form gesehen, kennt alle Todesursachen und Verwesungsstufen. Er weiß, dass das Pfählen eine uralte Methode ist, um Untote unter der Erde zu halten. Geht in Wien ein abergläubischer Serientäter um? Der Inspektor und der Totengräber beginnen gemeinsam zu ermitteln und müssen feststellen, dass sich hinter den Pforten dieser glamourösen Weltstadt tiefe Abgründe auftun …

Wien zur Jahrhundertwende – Bestsellerautor Oliver Pötzsch entführt uns mit diesem spektakulären Mordfall in die dunkelsten Ecken der Stadt

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 448
Erscheinungsdatum 31.05.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86493-166-6
Verlag Ullstein Paperback
Maße (L/B/H) 20,6/13,9/4,5 cm
Gewicht 540 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 8

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Schauriger Wiener Zentralfriedhof
von einer Kundin/einem Kunden aus Geldern am 13.06.2021

Der Kriminalbeamte Leopold von Herzfeldt, der aus gutem Hause stammt und eigentlich eine größere Karriere vor sich hatte, kommt plötzlich nach Wien und macht sich dort sofort bei den Kollegen unbeliebt. Sofort bei seiner Ankunft erfährt er von einer Leiche und begibt sich zum Tatort - sehr zum Missfallen der Kollegen, zumal er d... Der Kriminalbeamte Leopold von Herzfeldt, der aus gutem Hause stammt und eigentlich eine größere Karriere vor sich hatte, kommt plötzlich nach Wien und macht sich dort sofort bei den Kollegen unbeliebt. Sofort bei seiner Ankunft erfährt er von einer Leiche und begibt sich zum Tatort - sehr zum Missfallen der Kollegen, zumal er dort neuartige Ermittlungsmethoden präsentiert. Ein Krimi im frühen Wien. Es gibt mehrere Leichen und die Frage, ob und wenn ja, wie diese zusammenhängen. Der schräge Totengräber Augustin Rothmayer spielt eine große Rolle bei den Ermittlungen, und weist häufig auf wichtige Spuren hin. Die Hauptfiguren sind gut beschrieben, der Schreibstil des Buches hat mir gut gefallen. Das Buch ist sehr gut zu lesen, obgleich es zu einer vergangenen Zeit spielt. Besonders gut haben mir die Beschreibungen der damaligen Zeit gefallen, man kann sich gut in die Geschehnisse hineinversetzen. Die unterschiedlichen kriminellen Fälle sind sehr gut miteinander verknüpft. Ich kann das Buch weiter empfehlen und werde auch weitere Bücher dieser Reihe lesen.

Die Toten und die Lebenden
von Magnolia am 13.06.2021

Der Polizeiagent Leopold von Herzfeldt bringt die moderne Ermittlungsarbeit von Graz mit nach Wien um die Jahrhundertwende. Seine Methoden mit allerlei Utensilien wie Schrittzähler, Kompass, Maßband und dgl. muten die Wachleute seltsam an, auch eine neumodische Kamera nennt er sein Eigen. Nachts auf dem Prater – eine zierli... Der Polizeiagent Leopold von Herzfeldt bringt die moderne Ermittlungsarbeit von Graz mit nach Wien um die Jahrhundertwende. Seine Methoden mit allerlei Utensilien wie Schrittzähler, Kompass, Maßband und dgl. muten die Wachleute seltsam an, auch eine neumodische Kamera nennt er sein Eigen. Nachts auf dem Prater – eine zierliche junge Frau liegt da, am Hals eine einzige große Wunde, fast der ganze Kopf ist ab. Leo versucht, die wenigen verbliebenen Spuren zu finden, denn großteils wurden diese vom Diensthabenden rücksichtslos zertrampelt. Akribisch sucht Herzfeldt Tatort und Leiche ab und bald stellt er fest, dass diese auch noch gepfählt wurde. Bei der einen Toten bleibt es nicht. Leos Arbeit ist erfolgreich, was nicht jedem gefällt und bald wird er polizeiintern torpediert, landet auf dem Abstellgleis. Schon das Cover ist düster, aber sehr passend. Es zeigt einen Ausschnitt vom Wiener Zentralfriedhof, der sozusagen das Herzstück unserer Geschichte ist und hier mittendrin begegnen wir Augustin Rothmayer. Er ist Totengräber, studiert und dokumentiert in seinem Almanach die Toten akribisch, wie deren Verwesungsgrad etwa. Vielen Kapiteln ist ein Auszug aus diesem schaurig-klugen Werk vorangestellt und auch wenn es einen ganz schön gruselt dabei, so beinhaltet diese Chronik doch wiederum das was man schon wissen möchte, um es dann ganz schnell zu verdrängen. Ein sehr schlauer Mann ist dieser Rothmayer, mit seiner bärbeißigen Art mein absoluter Lieblingscharakter. Es geht um Scheintote, Wiedergänger oder Untote, um Vampire und um all den Aberglauben drumherum geht es auch. Oliver Pötzsch gelingt es scheinbar mühelos, den Leser abzuholen, um direkt anno dazumal hellwach in dieser Kriminalgeschichte zu sein. Herrlich, wenn der Kieberer den grünen Heinrich anfordert, Leopold angeraten wird, sich den Wienern auch in der Sprache anzupassen, da er ansonsten immer als Piefke dasteht, Außenseiter bleibt, nicht für voll genommen wird. Neben Herzfeldt ist auch Julia Wolf, Lämmlein genannt, eine sehr vielschichtige Figur, die so manches Mal überrascht. Nicht gleich wird klar, auf welcher Seite sie nun wirklich steht. Mit Rothmayer sind es die drei Hauptcharaktere, jeder auf seine Art ein wenig verschroben, sehr eigen, wenn nicht gar eigenbrötlerisch, aber durchaus sympathisch. Im Jahre 1893 ist dies geschehen oder es hätte so geschehen können. Dichtung und Wahrheit liegen nah beieinander und richtig dosiert ergeben sie ein kompaktes Ganzes wie diesen Historischen Roman, der mich sofort eingesogen, mich nicht mehr losgelassen hat. Der Autor versteht sein Handwerk und mit Leopold Herzfeldt hat er einen Inspektor ins Leben gerufen, der mir bestimmt noch sehr viel Lesespaß bereiten wird, eine Fortsetzung wird es wohl geben. „Friedhöfe sind magische Orte…“ so beginnt das Nachwort, das sehr informativ und zugleich unterhaltsam ist wie der ganze Roman. Hier legt der Autor – ein Meister seines Fachs - die historischen Fakten nochmal dar. „Das Buch des Totengräbers“ ist ausgelesen, eine Kriminalgeschichte vom Feinsten. Gerne mehr davon.

Die Abgründe Wiens
von CabotCove am 13.06.2021

Die Abgründe Wiens Historische Romane sind immer „so eine Sache“ bei mir... Mein geschichtliches Wissen weist wohl für die meisten historischen Romane zu große Lücken auf anscheinend; ich habe mich auch nie großartig dafür interessiert zugegebenermaßen... Doch historische Krimis gefallen mir seit einiger Zeit immer besser und... Die Abgründe Wiens Historische Romane sind immer „so eine Sache“ bei mir... Mein geschichtliches Wissen weist wohl für die meisten historischen Romane zu große Lücken auf anscheinend; ich habe mich auch nie großartig dafür interessiert zugegebenermaßen... Doch historische Krimis gefallen mir seit einiger Zeit immer besser und dieser hier war einer davon: „Wenn in Wien der Tod umgeht, gibt es nur einen, der ihm alle Geheimnisse entlocken kann 1893: Augustin Rothmayer ist Totengräber auf dem berühmten Wiener Zentralfriedhof. Ein schrulliger, jedoch hochgebildeter Kauz, der den ersten Almanach für Totengräber schreibt. Seine Ruhe wird jäh gestört, als er Besuch vom jungen Inspektor Leopold von Herzfeldt bekommt. Herzfeldt braucht einen Todes-Experten: Mehrere Dienstmädchen wurden ermordet – jede von ihnen brutal gepfählt. Der Totengräber hat schon Leichen in jeder Form gesehen, kennt alle Todesursachen und Verwesungsstufen. Er weiß, dass das Pfählen eine uralte Methode ist, um Untote unter der Erde zu halten. Geht in Wien ein abergläubischer Serientäter um? Der Inspektor und der Totengräber beginnen gemeinsam zu ermitteln und müssen feststellen, dass sich hinter den Pforten dieser glamourösen Weltstadt tiefe Abgründe auftun…“ Von dem Autor hatte ich zuvor noch kein Buch gelesen, kannte also weder Schreibstil noch andere Merkmale von ihm, doch über dieses Buch kann ich sagen, dass mich der Schreibstil schnell in die Geschichte hinein geführt hat und sehr gut und flüssig lesbar war, auch wenn man geschichtlich nicht soooooo sehr bewandert ist; das hat mir sehr gut gefallen. Die 448 Seiten sind spannend, wobei sich die Spannung eher langsam aufbaut, doch dann auch nicht mehr merklich abfällt bis zum Ende und diese konstante Spannung fand ich ebenfalls sehr positiv, weil sie mich immer wieder dazu brachte, Lesepausen nicht allzu lange auszudehnen. Es handelt sich hier um Teil 1 einer Reihe und ich werde auch weitere Bände kaufen !


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