Unterwasserflimmern

Roman

Katharina Schaller

(50)
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Beschreibung

"ICH HABE UNS EIN STÜCK LAND GEKAUFT", SAGT IHR FREUND, "ICH BAUE UNS EIN HAUS."
An jeder Kreuzung ein Ja, ein Nein oder ein Vielleicht später. Jede ENTSCHEIDUNG ein Wegzoll, um weitermachen zu können oder Zeit zu gewinnen. Um DER MENSCH ZU WERDEN, DER MAN SELBST SEIN MÖCHTE. Die eigene, für sich richtige LEBENSFORM zu entdecken. Um sich mit den anderen vielleicht an einem Punkt WIEDERZUFINDEN, an dem sich die GEMEINSAMEN WÜNSCHE treffen. - Und nun steht sie in diesem Raum, vor ihrem Freund und einer WAND AUS ZUKUNFT. Gelegt aus Steinen, die schon alles vorzeichnen: Da sind sie, nur noch sie beide. Nur noch Emil, der für sie alles sein muss. Und sie, die alles für ihn sein muss. Was, wenn sie das nicht will? Nicht heute, möglicherweise auch nicht morgen? WEIL EIN MENSCH ALLEIN FÜR DEN ANDEREN VIELLEICHT GAR NICHT GENUG SEIN KANN?

EIN ROMANDEBÜT, DAS LESEN IN SPÜREN VERWANDELT
In einer Sprache, die unsere Poren öffnet, schreibt KATHARINA SCHALLER über DAS, WAS ZWISCHEN UNS LIEGT: Über das Salz auf unserer Haut, wenn wir uns ganz nahe sind. Die Kälte im Blick einer Person, die uns fremd geworden ist. ÜBER FREUNDSCHAFT UND FAMILIE, UNVERHOFFTE BEZIEHUNGEN UND LIEBE, VERTRAUEN UND BEGEHREN. Und über eine Ebene der KOMMUNIKATION, die mehr sagt, als Worte es können: Was passiert, wenn wir DURCH UNSERE KÖRPER MIT ANDEREN IN DIALOG TRETEN? Welche GRENZEN stecken wir mit ihnen ab? Welche NÄHE wird durch sie fühlbar? Wenn wir uns halten, wenn wir miteinander schlafen, wenn wir uns guttun, wenn wir uns wehtun, wenn nichts zwischen uns Platz zu haben scheint - oder gleich ein ganzer Ozean.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 240 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 02.03.2021
Sprache Deutsch
EAN 9783709939482
Verlag Haymon Verlag
Dateigröße 4480 KB
Verkaufsrang 2334

Kundenbewertungen

Durchschnitt
50 Bewertungen
Übersicht
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16
5
2

bleibt an der Oberfläche
von Simi159 am 03.05.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Was ist „das richtige Leben“ ? Wer entscheidet darüber, wie man dieses führt? Und wie sagt man, was man will und vor allem was nicht? Die ich Erzählerin in „Unterwasserflimmern“ von Katharina Schaller ist eine Suchende und hat auf die oben stehenden Fragen, für sich noch keine Antwort gefunden. Sie lebt seit 7 Jahren in ei... Was ist „das richtige Leben“ ? Wer entscheidet darüber, wie man dieses führt? Und wie sagt man, was man will und vor allem was nicht? Die ich Erzählerin in „Unterwasserflimmern“ von Katharina Schaller ist eine Suchende und hat auf die oben stehenden Fragen, für sich noch keine Antwort gefunden. Sie lebt seit 7 Jahren in einer festen Beziehung mit dem 40 jährigen Architekt Emil, gleichzeitig hat sie eine Affäre mit einem verheirateten Mann. Als Emil sie mit dem der Nachricht überrascht - ich habe ein Stück Land gekauft - hält sie es nicht mehr aus. Selbst wenn das Thema Kinder und wann sie welche bekommt, immer mal im Raum stand, haben Emil und sie nie genauer darüber gesprochen. Sie ergreift die Flucht, packt ihre Koffer und flieht, sich selbst suchend ohne festes Ziel. Fazit: Nicht jeder muss ein Leben leben, wie es schon unsere Eltern/Großeltern getan haben oder wie es unsere Freunde tun. Kinder, Küche, Kiste ist für Frauen heute kein vorgezeichneter Weg mehr. Auch wenn gefühlt viele Frauen glauben, daß ihr Umfeld, das von ihnen erwartet. Die Autorin Katharina Schaller schafft es, das den Leser erfahrbar zu machen. Dass Frauen nicht heiraten, Haus, Familie haben wollen. Sie zeichnet mit der Erzählerin des Romans eine Frau, die sich treiben läßt, keinen typischen, weiblichen Weg beschreiten möchte. Dabei lebt sie ihre Sexualität voll aus. Nimmt sich, was sie will, hat Spass dabei, ohne dass dieses sexuelle Suchen/Ausleben durch ein Trauma aus der Vergangenheit ausgelöst wurde. Prima. Danke dafür. Es braucht mehr solche weiblichen Figuren in Romanen, die ihre Sexualität ausleben, Spass haben und sich nehmen, was sie wollen, wie das Männer in Romanen schon immer getan haben und tun. Die Erzählerin sucht sich - ihre eigenen Zukunft, daraus erklärt sich ihre Flucht, nachdem Emil sie mit dem festen Plan überrascht ein Haus für sie zu bauen. Sie scheint selbst nicht so genau zu wissen, was sie will, auch wenn sie ungefähr weiß, was sie nicht will. Doch sie bleibt nicht stehen, setzt sich nicht mit sich und ihren Gefühlen auseinander. Selbst als es um eine mögliches neues Leben geht, nimmt sie sich nicht die Zeit, kommt nicht zur Ruhe- bleibt auf der Flucht. Das wirkt auf mich, sehr unreif, und gibt dem Leser auch keine Antwort auf das angerissene Thema, muss man zur Erfüllung des Fräuleins Mutter werden. Die Flucht führt ins Nichts. Die Erzählerin und auch alle anderen Figuren bleiben sehr oberflächig und trotz des Lebensentscheidenden Themas, entwickelt sich die Erzählerin nicht, bekommt keine Tiefe. Schade…. 3 STERNE.

Gelungenes Debut mit Verbesserungspotential
von einer Kundin/einem Kunden am 28.04.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das Buch lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück. Sprachlich hat es mir sehr gut gefallen. Es liest sich gut. Ich persönlich finde direkte, manche würden sagen derbe, Ausdrücke sehr gut. Man muss nicht um den heißen Brei reden, Dinge einfach mal beim Namen nennen. Frauen dürfen das auch. Und es sind normale Dinge, es tut gut s... Das Buch lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück. Sprachlich hat es mir sehr gut gefallen. Es liest sich gut. Ich persönlich finde direkte, manche würden sagen derbe, Ausdrücke sehr gut. Man muss nicht um den heißen Brei reden, Dinge einfach mal beim Namen nennen. Frauen dürfen das auch. Und es sind normale Dinge, es tut gut sie auch zu lesen. Es wurden auch viele tolle Bilder geschaffen. Sprachlich top. Inhaltlich tue ich mir aber sehr schwer, es zu bewerten. Einerseits weil ich nicht so genau weiß, was der Inhalt eigentlich war bzw. worauf das Buch hinauswollte... Andererseits war es auch einfach nicht abgerundet. Nicht nachvollziehbar irgendwann. Die Protagonistin halte ich für authentisch. Dennoch konnte ich nicht so recht den Zugang zu ihr finden. Ihr Handeln/die Beweggründe wurden für mich nicht so recht klar dargestellt. Das hat mir gefehlt. Ich muss mich nicht immer mit den Figuren eines Buches identifizieren können, aber da es gerade bezüglich Kinderwunsch Berührungspunkte gäbe, war mir die Protagonistin dann doch zu unverständlich.. Nichtsdestotrotz ein gelungenes Debut. Ein Roman über Zerissenheit, Unentschlossenheit, ein ehrlicher Roman, eine Frau die nicht den konventionellen Weg geht. Noch nicht ganz ausgereift, aber viel Potential da! (Rezensionsexemplar vom Verlag erhalten)

intensive Sprache, oberflächlicher Inhalt
von Steffy am 25.04.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Es wird sehr viel, sehr lang um Dinge herumgeredet, die letztendlich nicht wirklich relevant für den Verlauf der Geschichte sind. Obwohl es sprachlich hier und da doch sehr ansprechend ist, auf ihre Art und Weise unglaublich ausdrucksstark und ungefiltert, konnte es mich im Ganzen nicht ganz überzeugen oder etwas abgewinnen. ... Es wird sehr viel, sehr lang um Dinge herumgeredet, die letztendlich nicht wirklich relevant für den Verlauf der Geschichte sind. Obwohl es sprachlich hier und da doch sehr ansprechend ist, auf ihre Art und Weise unglaublich ausdrucksstark und ungefiltert, konnte es mich im Ganzen nicht ganz überzeugen oder etwas abgewinnen. Gegen die vulgäre Sprache habe ich nichts, doch so richtig hat sie dem Buch auch keinen Mehrwert geben können. Ich mochte dennoch diese offene, direkte Art, mit der wir die Protagonistin näher kennenlernen konnten, auch wenn sie mir beim Lesen doch sehr fremd war. Ihre Gedankengänge, unerwartetes und doch sehr nachvollziehbares Verhalten waren zwar verständlich, doch es fehlte mir etwas mehr Kontext, um Sympathie für diese namenlose Figur entwickeln zu können. Dadurch, dass sie am Ende ohne Konsequenzen und damit der Aufklärung und Auseinandersetzung zwischen ihr und den anderen Figuren entkommen konnte, bleibt für mich nur der Gedanke, dass sie wieder in ihr Muster zurückfallen wird. Ein Kreislauf des Weglaufens und Sand in den Kopf stecken, egal wie man diese Geschichte fortgeführt hätte. Dass hier eine Frau sich nicht den typischen Erwartungen der Gesellschaft biegen möchte, wie das Heiraten und Kinderbekommen finde ich als Thema spannend und sollte in der heutigen Zeit gar nicht mehr so unkonventionell sein. Die Protagonistin schafft es durch ihr Rumreisen und Wegrennen, sowie der nie wirklich ausgesprochenen Dinge die sie bedrücken aber nicht, diese Message auf den Punkt zu bringen. Stattdessen liest man von überschwinglichen Affären mit jeder dahergelaufenen Person, was völlig in Ordnung ist, aber abgesehen von der Erklärung für Bindungsängste nicht viel hergibt. Die Sprache und der Schreibstil sind definitiv die Stärken dieses Buchs. Trotz der lapidaren und schleppenden Geschichte wird man in einen Sog mitgerissen, ein Schwimmen und Fließen über Worten die intensiv, eindringlich, bildhaft und sehr authentisch sind.

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