Meine Filiale

Fair Play

Spiel mit, sonst verlierst du alles!

Kerstin Gulden

(49)
Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
18,90
18,90
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
Sofort lieferbar,  Kostenlose Lieferung ab 30  € Einkaufswert ,  Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden
Sofort lieferbar
Kostenlose Lieferung ab 30  € Einkaufswert
Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden

Weitere Formate

gebundene Ausgabe

€ 18,90

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

€ 9,99

Accordion öffnen

Hörbuch (MP3-CD)

€ 17,49

Accordion öffnen

Hörbuch-Download

€ 12,95

Accordion öffnen

Beschreibung

Ein Wettbewerb. Eine Schule. Und eine gewagte Idee: Was, wenn jeder deine Umweltsünden auf deinen Social-Media-Accounts sehen könnte? Würdest du dich zusammenreißen? Nur noch so viel verbrauchen an Energie, Essen, einfach allem, dass die Klimakrise zum Stillstand kommt? Aus diesem Gedankenspiel entwerfen Kera, Leonard, Elodie und Max im Rahmen eines Schulprojekts eine App. Doch mit den öffentlichen Klimakonten hält auch soziale Ächtung an der Schule Einzug. Wer nicht mitmacht oder sein Konto überzieht, wird ausgegrenzt; wer ausgegrenzt wird, spielt auf einmal nicht mehr fair. Aus dem Gedankenspiel wird bitterer Ernst, das Experiment gerät außer Kontrolle. Zu spät erkennen die vier Jugendlichen, dass viel mehr auf dem Spiel steht als die Frage, welche Idee den Wettbewerb gewinnen wird …

Ein fesselndes Porträt unserer turbulenten Zeit.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 336
Altersempfehlung ab 14 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 23.03.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-00628-9
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 22,1/14,5/3,5 cm
Gewicht 560 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 26626

Kundenbewertungen

Durchschnitt
49 Bewertungen
Übersicht
24
19
5
1
0

super aktuell
von einer Kundin/einem Kunden aus Neustadt am 13.04.2021

Das Buch handelt von einem Wettbewerb, der Jugendliche dazu inspirieren soll, innovative Ideen gegen den Klimawandel zu entwickeln. Wir begleiten die Schulkameraden Max, Kera, Elodie und Leonard bei ihrem Experiment. Die App Fair Play. Diese zeigt dir an, ob du klimaneutral lebst oder über die Stränge schlägst und das interessan... Das Buch handelt von einem Wettbewerb, der Jugendliche dazu inspirieren soll, innovative Ideen gegen den Klimawandel zu entwickeln. Wir begleiten die Schulkameraden Max, Kera, Elodie und Leonard bei ihrem Experiment. Die App Fair Play. Diese zeigt dir an, ob du klimaneutral lebst oder über die Stränge schlägst und das interessanteste, jeder kann auf deinen social Media Kanälen sehen, ob dein Balken grün oder rot ist. Das gemeinsame Ziel ist, dass die gesamte Schule am Ende des dreimonatigen Experiments einen grünen Balken vorweisen kann. Das Buch ist aus den unterschiedlichen Perspektiven der oben genannten Personen geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat, da man so einen guten Einblick in unterschiedliche Sichtweisen bezüglich des Experiments bekommt. Aber in diesem Buch geht es nicht nur um den Klimawandel, sondern auch um viele weitere wichtigen Themen. Unter anderem das Thema Mobbing und wie Macht uns verändern kann. Mehr kann ich leider nicht dazu schreiben, da ich sonst zu viel verraten würde. Lest es am besten selbst! Fair Play behandelt sehr aktuelle und ernste Themen. So lernt man auch über viel diskutierte Themen, wie die Klimakrise noch Neues hinzu.

Großer Anspruch, leider vorhersehbar
von melange aus Bonn am 10.04.2021
Bewertet: Medium: Hörbuch (MP3-CD)

Zum Inhalt: Für einen Schülerwettbewerb des Berliner Senats entwickelt der Klassennerd Leonard die App "Fair Play". Damit wird der Verbrauch der Teilnehmenden aufgezeichnet und simuliert , wie sich das Verhalten sämtlicher Mitspielender hochgerechnet auf die Weltbevölkerung auf die Rettung des Klimas auswirken könnte: Grün rett... Zum Inhalt: Für einen Schülerwettbewerb des Berliner Senats entwickelt der Klassennerd Leonard die App "Fair Play". Damit wird der Verbrauch der Teilnehmenden aufgezeichnet und simuliert , wie sich das Verhalten sämtlicher Mitspielender hochgerechnet auf die Weltbevölkerung auf die Rettung des Klimas auswirken könnte: Grün rettet den Planeten, rot führt in die Verdammnis. Das über drei Monate angelegte Experiment führt nicht nur untereinander zu unerwarteten oder aufgekündigten Freundschaften, - auch von außen wird Druck aufgebaut. Mein Eindruck: Inspiriert von Fridays for Future baut Kerstin Gulden ihre Geschichte auf und unterfüttert sie mit der Macht von Social Media, Influencern und dem Einfluss von Politik und Wirtschaft. Ihre vier Protagonisten sind dabei höchst unterschiedlich: Der Sonnyboy, der computerbegabte Außenseiter, die Intelligenzbestie und die Influencerin. Doch nach einiger Zeit stellt man fest, dass zwar alle vier Probleme haben, drei von ihnen aber eine materiell sorgenfreie Kindheit auf dem Silbertablett serviert bekommen. Damit verkörpern sie jedoch genau das Bild, das von Gegnern der Umweltbewegung zu deren Diskreditierung beschworen wird: Kids, denen es dank der Arbeit der Elterngeneration hervorragend geht und die sorglos Avocados und Champagner verschlingen, sich aber dann über genau dieses Verhalten echauffieren und – von den drei Monaten abgesehen – die Älteren beschimpfen und von ihnen Einschränkung einfordern, um selber die Jugend ohne Abstriche genießen zu können. Ungeachtet der Tatsache, dass die Vorgängergeneration keine Jugend mit Billigflug, dauernd erneuerter Unterhaltungselektronik und kulinarischen Genüssen von sonst wo hatte. Wenn sich die Autorin den moralischen Zeigefinger zum Schluss hätte verkneifen können, hätte ihre Idee mehr Beachtung erreicht: Eine Gemeinschaft, die sich selbst – gegen die Einflüsterungen der Politik und die Verlockungen der Wirtschaft – beweist und mit ihrem Zusammenhalt großes Grünes bewirkt. Dass alle jugendlichen Charaktere ambivalent sind, ist ein großes Plus der Geschichte und es gefällt, dass man sich durch die Erzählung aus den vier Sichten ein gutes, differenziertes Bild zu ihnen machen kann – jede Kommunikation hat eben zwei Seiten und hier bekommt man beide zu sehen bzw. – beim Hörbuch – zu hören. Ein Kompliment dabei an die Sprecher/innen, die ihren Charakteren genau die Wärme, Verzweiflung, Standhaftigkeit, Fröhlichkeit und Stärke geben, die notwendig sind. Mein Fazit: Sehr gut gesprochen, ein wichtiges Thema, stellenweise jedoch zu sehr Schlag mit der Holzpalette als Wink mit dem Zaunpfahl

Gemeinsam gut?
von Midnight-Girl aus NRW am 10.04.2021

Eine gewagte Idee, und doch ein Schritt in die richtige Richtung. Eine App, entwickelt, um der Klimakrise entgegenzutreten, nicht einzeln, sondern als Gemeinschaft. Nichtsdestotrotz wird offengelegt, wer sein Klimakonto überzieht, was wiederum dazu führt, dass alle anderen sich weiter einschränken müssen, um das Gemeinschaftsico... Eine gewagte Idee, und doch ein Schritt in die richtige Richtung. Eine App, entwickelt, um der Klimakrise entgegenzutreten, nicht einzeln, sondern als Gemeinschaft. Nichtsdestotrotz wird offengelegt, wer sein Klimakonto überzieht, was wiederum dazu führt, dass alle anderen sich weiter einschränken müssen, um das Gemeinschaftsicon im grünen Bereich zu halten. Doch was passiert, wenn nicht alle an einem Strang ziehen, wenn das Experiment die Menschen mehr entzweit als dass es sie zusammenbringt, um für dieselbe Sache zu kämpfen? Das Ziel ist immer, die Welt zu retten – zumindest einen kleinen Teil dazu beizutragen. Meistens steckt Überzeugung dahinter, wenn man sich an etwas Großem versucht, doch manchmal sind die Intentionen so vielfältig wie die Menschheit selbst. Die Autorin wählt vier ganz unterschiedliche Persönlichkeiten aus, die das Experiment nicht nur abwechselnd aus ihrer Sicht darlegen, sondern dem Leser zudem Gefühle und Gedanken offenbaren, die den Mitstreitern häufig verborgen bleiben. Dabei wird allerdings ziemlich schnell deutlich, dass es um weitaus mehr als eine App und die Klimakrise geht. Zunehmend wird die Grundthematik zur Nebensache, jede Figur hat ihre ganz eigenen Probleme, die es zu bewältigen gilt. Dadurch rückt gleichzeitig das Gemeinschaftsziel in den Hintergrund, überhaupt von ‘Gemeinschaft’ zu sprechen ist in weiten Teilen unangebracht. Eher liest man von vier Einzelkämpfern, die nicht einmal großartige Sympathien auf sich ziehen. Die Hauptaspekte, mit denen das Buch beworben wird, sind sicherlich aktuell und absolut wichtig und sollten sich daher nicht auf Grund privater Befindlichkeiten verdrängen lassen. Ansonsten ist der Weg, den die Handlung einschlägt, weitestgehend vorgezeichnet, großartige Überraschungen sind nicht zu erwarten. Zudem sind einzelne Ereignisse wie auch diverse Charaktere recht klischeebehaftet, fast schon überladen. Auch der emotionale Funke will nicht so recht überspringen, was den Leser durchweg auf Distanz hält. Eine spannende und interessante Grundidee, die in ihrer Umsetzung leider nicht überzeugen konnte, obwohl ausreichend Potenzial vorhanden ist.


  • Artikelbild-0