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In der Waldklause - Märchen für kleine und große Kinder bis zu 80 Jahre und darüber

Exklusive gebundene und illustrierte Gesamtausgabe

Augustin Wibbelt

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Beschreibung

Tief im Märchenwald ...
in einem kleinen, verwunschenen Holzhäuschen lebt der alte Waldbruder. Zu hektisch und laut ist ihm die Welt geworden, in seiner Waldklause will er Ruhe finden.
Doch in einem Märchenwald ist man nie allein. Man trifft auf Feen und läuft Schneewittchen über den Weg. Aber auch finstere Gestalten leben im Wald. Hier hausen Kobolde und Hexen, sogar auf ruhelose Seelen kann man treffen.
So seltsam und bizarr viele der Waldbewohner auch sind, für alle hat der Waldbruder ein offenes Ohr und steht ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Dabei erlebt der alte "Waldklausner" manch wundersame Geschichte ...

Dieser Sammelband fantastischer Märchengeschichten und Fabeln umfasst die ursprünglichen vier Bände der nahezu vergessenen Waldklausner- Reihe von Augustin Wibbelt, die Anfang der 1930er-Jahre entstand.

Agustin Wibbelt (geb. am 19. September 1862 in Vorhelm, Westfalen, und gest. am 14. September 1947 ebenda) war der Sohn einer Bauernfamilie aus Vorhelm in Westfalen. Nach seinem Abitur 1883 begann er ein Philologiestudium in Münster.
Wibbelt wollte Priester werden, sein Vater jedoch stellte die Bedingung, dass er zuvor einen einjährigen Militärdienst ableisten sollte. Diesen absolvierte er in Freiburg im Breisgau, wo er bereits begann, plattdeutsche Verse zu verfassen. Danach kehrte er 1885 nach Münster zurück, um Theologie zu studieren. 1888 erhielt er die Priesterweihe und wurde Kaplan in Moers. 1890 kam er wieder nach Münster und wurde Vikar an St. Martini.
Zwischen 1891 und 1896 verfasste er zahlreiche Artikel für das Ludgerus-Blatt auf Hochdeutsch und humorvolle Erzählungen im Münsterländer Platt. 1896 wurde er nach Oedt am Niederrhein versetzt, nahm 1898 die Stelle als Kaplan in der St.-Josephs-Gemeinde in Duisburg an. Währenddessen veröffentlichte er seine ersten Erzählungen in Buchform. In Tübingen promovierte er zum Dr. phil. Danach leitete er auf eigenen Wunsch die Kirchengemeinde Mehr bei Kleve. Er blieb fast dreißig Jahre lang dort und trat 1935 in den Ruhestand, den er auf dem Hof seiner Eltern verbrachte. 1946 erhielt er für sein dichterisches Werk den Anette von Droste-Preis.
Augustin Wibbelt starb am 14. September 1947.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 544 (Printausgabe)
Altersempfehlung 6 - 80 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 02.11.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783961881130
Verlag Mantikore-Verlag
Dateigröße 11741 KB

Kundenbewertungen

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Märchen aus der Zeit gefallen
von Michèle Schmidt aus Duisburg am 25.03.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein besonderes Buch – nicht nur für den Verleger. Inhalt: In einem kleinen Holzhäuschen, tief im Wald, lebt der alte Waldbruder. Zu hektisch und laut ist ihm die Welt geworden, in seiner Waldklause will er Ruhe finden. Doch in einem Märchenwald ist man nie allein. Man trifft auf Feen und läuft Schneewittchen über den Weg. Ab... Ein besonderes Buch – nicht nur für den Verleger. Inhalt: In einem kleinen Holzhäuschen, tief im Wald, lebt der alte Waldbruder. Zu hektisch und laut ist ihm die Welt geworden, in seiner Waldklause will er Ruhe finden. Doch in einem Märchenwald ist man nie allein. Man trifft auf Feen und läuft Schneewittchen über den Weg. Aber auch finstere Gestalten leben im Wald… Meinung: Was machen Märchenfiguren eigentlich nach “Und wenn sie nicht gestorben sind…”? Nun vermutlich leben sie tatsächlich ein mal mehr mal weniger ruhiges Leben in ihrem Wald. Von diesem berichtet dieses Buch. Wobei, eigentlich berichtet es vom wenig einsamen Leben eines alten Waldbruders (eine Art Mönch), der sich in den Märchenwald zurückgezogen hat. Und er muss feststellen, dass Ruhe und Frieden sehr weit gefasste Begriffe sein können. Der Band enthält ein Sammlung von Kurzgeschichten, die Anfang der 1930er Jahre in ursprünglich vier Büchern veröffentlicht wurden. Entsprechend des Alters ist der Sprachstil für heutige Leser sehr ungewohnt und zum Teil auch etwas schwer verständlich. Da muss man sich beim Lesen schon mal arg konzentrieren. Leider haben sich wohl auch einige Schreibfehler eingeschlichen, die nichts mit den “altertümlichen” Formulierungen zu tun haben. Liebe Grüße an das Lektorat ;-) Trotzdem entfaltet das Buch einen ganz besonderen Zauber. Der Mantikore Verlag hat die Geschichten mit vielen ganzseitigen Illustrationen und einem tollen Hardcovereinband, mit Schutzumschlag, veredelt. Die Gestaltung des gesamten Buches macht, neben dem Vorwort, noch einmal deutlich, dass “In der Waldklause” ein Herzensprojekt für den Verleger war. So machen Bücher richtig Spaß. Wie es für Märchen oder auch andere Kindergeschichten, vor allem aus früherer Zeit üblich ist, haben die Geschichten eine Moral für die junge Leserschaft im Gepäck. Aber auch ein deutlich religiöser Unterton ist nicht zu verleugnen. Dies liegt aber vor allem und ausschließlich daran, dass es sich beim Autor um einen Priester gehandelt hat. Auch muss man beim Lesen immer die Zeit im Hinterkopf behalten, in der die Geschichten entstanden sind. Anderenfalls könntes es in Zeiten von Gender und Emanzipation einigen Diskussionsbedarf geben. Fazit: Allein wegen der wunderbaren Gestaltung ist dieses Buch ein Schatz für jedes Bücherregal. Wer sich auf den Sprachstil und den historischen Hintergrund der Geschichten einlässt, wird sehr schnell merken, dass es auch inhaltlich zu verzaubern weiß. Ich habe “In der Waldklause” sicher nicht zum letzten Mal zur Hand genommen.

Der Waldbruder und sein Wald bilden eine schöne Kulisse für eine eigene Märchenwelt
von annlu am 08.01.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

In der kleinen Waldklause lebt der Waldbruder – inmitten von tierischen Gefährten, Märchengestalten und sagenhaften Anwohnern. Dabei erlebt er so manches Abenteuer. Mit dem Untertitel „Märchen für kleine und große Kinder bis zu 80 Jahren und darüber“ deutet bereits die persönlichen Wortes des Vorworts des Verfassers an. Hi... In der kleinen Waldklause lebt der Waldbruder – inmitten von tierischen Gefährten, Märchengestalten und sagenhaften Anwohnern. Dabei erlebt er so manches Abenteuer. Mit dem Untertitel „Märchen für kleine und große Kinder bis zu 80 Jahren und darüber“ deutet bereits die persönlichen Wortes des Vorworts des Verfassers an. Hier erzählt er die Geschichte seiner Oma, die in den 1930er als Kind eines der vier Bücher des Waldklauseners bekommen hat. Das Buch blieb in der Familie, ebenso wie die Tradition aus den Märchen an Weihnachten vorzulesen. Inspiriert von diesen sehr persönlichen Worten und mit dem Hinweis ausgestattet, die Märchen unter dem Blickwinkel ihres Alters zu lesen, bin ich in die Geschichten des Waldbruders gestartet. Diese sind in die drei Jahre im Wald und die jeweilige Jahreszeit unterteilt. Der Leser bekommt zuerst die Waldklause und die vielen Mitbewohner des Waldbruders zu Gesicht. Und das im wahrsten Sinne des Wortes, da das Buch duchweg illustriert ist. Von den großen und kleinen Ereignissen im Wald erzählt der Waldbruder aus seiner Perspektive. Dabei ist es wirklich nützlich den historischen und religiösen Hintergrund des Autors im Auge zu behalten. Sonst könnten schon die Aussagen, die er über die Jungs und Mädels, denen er seine Geschichten erzählt eine Genderdiskussion auslösen ;-) Die Geschichten entführen in einen Märchenwald, in dem die Tiere die Eigenschaften von Menschen haben. Mit dabei sind auch so manche Bösewichte. Zudem bevölkern den Wald einige Sagenwesen und Märchengestalten. Zwerge und Prinzen tauchen ebenso auf wie Personifikationen von Naturgewalten. Nicht nur bei denen, auch bei der Beschreibung der Tiere und Pflanzen flechtet der Erzähler einiges an Wissen über diese mit ein. Wie es sich für Märchen gehört haben auch diese einen moralischen Hintergrund. Dieser ist hier vom religiösen Hintergrund des Autors geprägt, der ein Theologiestudium absolviert hat und als Kaplan tätig war. So werden einige menschliche Eigenschaften als verwerflich eingestuft und deutlich kritisiert. Fazit: Der Waldbruder und seine Welt sind ideal für eine fantastische Märchenwelt – auch wenn die Märchen aus einer anderen Zeit entsprungen sind.


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