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Versprich es mir

Über Hoffnung am Rande des Abgrunds

Joe Biden

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Beschreibung

Joe Bidens autobiografisches Buch «Versprich es mir» war in den USA wochenlang auf Platz 1 der Bestsellerliste und erscheint nun erstmals auf Deutsch. In seiner Zeit als Vizepräsident unter Barack Obama musste Joe Biden machtlos zusehen, wie sein ältester Sohn Beau, Hoffnungsträger der Demokratischen Partei, an einem unheilbaren Gehirntumor erkrankte und seinen Kampf gegen den Krebs schließlich verlor. Wie wird ein Vater, wie wird eine Familie mit einer solchen Tragödie fertig? Bidens ergreifendes Memoir bietet einen einmaligen Einblick in das Innenleben des designierten nächsten Präsidenten der USA. Im November 2014 versammelten sich die Bidens in Nantucket, um gemeinsam Thanksgiving zu feiern - eine Familientradition seit vierzig Jahren. Aber diesmal fühlte sich alles anders an. Bei Beau, dem ältesten Sohn von Joe Biden, war zuvor ein Hirntumor diagnostiziert worden, und sein Überleben war ungewiss. «Versprich es mir», sagte der kranke Sohn seinem Vater. «Versprich mir, dass du klarkommst, ganz egal, was passiert.» Joe Biden gab ihm sein Wort. Das darauffolgende Jahr stellte ihn auf eine schwere Probe. Der damalige Vizepräsident reiste mehr als hunderttausend Meilen quer durch die Welt und befasste sich mit schwierigen Krisen in der Ukraine, Mittelamerika und dem Irak. Während sein Sohn zu Hause um sein Leben kämpfte, stellte sich Joe Biden der Verantwortung für sein Land und versuchte dennoch für die Familie da zu sein. Bidens Memoir ist das Buch eines Politikers, aber mehr noch eines Vaters, Großvaters, Freundes und Ehemanns. Es ist die Geschichte vom Leid einer Familie, aber auch von Hoffnung und Zuversicht.

Joe Biden wurde am 3. November zum 46. Präsidenten der USA gewählt. Von 1973 bis 2009 gehörte er als Vertreter des Bundesstaates Delaware dem Senat der Vereinigten Staaten an. Von 2009 bis 2017 war er unter Präsident Barack Obama der 47. US-Vizepräsident.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 250 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 30.11.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783406767142
Verlag C. H. Beck
Dateigröße 2619 KB
Übersetzer Henning Dedekind, Friedrich Pflüger
Verkaufsrang 1576

Kundenbewertungen

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Zu sprunghaft zw. Privatem und Beruflichem
von monerl aus Langen am 17.01.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

(3,5 Sterne) Meine Meinung Joe Biden, seit Monaten ist er in aller Munde, denn er ist der nächste Mann, der das höchste Amt der USA, das des Präsidenten, am 20. Januar 2021 einnehmen wird. Die ganze Welt schaut auf Amerika und wartet gespannt, wie diese 46. Amtseinführung vonstatten gehen wird. Alle Welt möchte endlich aufat... (3,5 Sterne) Meine Meinung Joe Biden, seit Monaten ist er in aller Munde, denn er ist der nächste Mann, der das höchste Amt der USA, das des Präsidenten, am 20. Januar 2021 einnehmen wird. Die ganze Welt schaut auf Amerika und wartet gespannt, wie diese 46. Amtseinführung vonstatten gehen wird. Alle Welt möchte endlich aufatmen, wenn der 45. Präsident, hoffentlich für immer, die politische Bühne verlassen wird. Doch wer ist dieser Joe Biden, in den so große Hoffnungen gesetzt werden? Sein in Amerika bereits 2017 erschienenes Buch gibt es jetzt erstmals auch auf Deutsch. Dieses Buch ist keine vollständige Autobiografie. Es sind vielmehr Erinnerungen an eine sehr, sehr schwere Zeit aus Bidens Leben. Es sind Memoiren, die Biden mit uns allen teilt, als der Kampf seines Sohnes Joseph Robinette Biden III, genannt Beau, gegen seinen sehr aggressiven Hirntumor begann und Biden gleichzeitig als Vizepräsident schwere außenpolitische Aufgaben mit der Ukraine, dem Irak und dem IS, und den drei südamerikanischen Staaten El Salvador, Guatemala und Honduras zu bewerkstelligen hatte. Und da liegt meiner Meinung nach die Schwäche des Buches: es will zu viel! Leser*innen, die mehr über den privaten Menschen, Vater, Ehemann und Großvater wissen wollen, die politisch nicht so sehr an Details interessiert sind, müssen sich durch seitenlange, intensive politische Gespräche, Ideen und Ausführungen lesen, bis sie an das Private kommen. Leser*innen, die sehr an dem Politiker interessiert sind, kämpfen sich vielleicht durch die vielen privaten Offenbarungen und Erzählungen. Auch wenn mich hingegen beide Seiten des Joe Biden interessieren, hatte ich hin und wieder Probleme beim Lesen, da der Autor manchmal zu sprunghaft von Privatem zu Politischem und umgekehrt wechselte. Auch wird nicht immer chronologisch erzhält, was das Lesen manchmal erschwerte. Insgesamt aber ist dies ein sehr lesenswertes Buch! Ich lernte einen anständigen, familiären, gläubigen und in die Menschen und neue Ideen interessierten Mensch kennen, der viel Gefühl für das Leid der anderen aufbringt und voller Tatendrang für Veränderungen ist, die eine gute und neue Zukunft bringen. Er öffnet sein Herz für das Leid und ist gewillt zu versuchen, es zu verringern. Er glaubt an das Gute. All das macht Joe Biden sehr sympathisch! Sein Buch hier ist eine sehr gute Ergänzung zu Obamas Autobiografie, die kürzlich erschien. Beide Männer erzählen in ihrem Buch jeweils über den anderen. So wurde mir hier bewusst, wie sehr Barack Obama sich auf Joe Biden verlassen hat und auch verlassen konnte und wie ernsthaft Biden seine Tätigkeiten für sein Land und die Unterstützung des Präsidenten ausgeführt hat. Sie waren wohl ein sehr gutes und eingespieltes Team. Joe Biden hat immense Kraft aufwenden müssen, als er gleichzeitig für seine Familie in dieser schweren Zeit da war und die Bälle im Ausland jonglierte, sogar noch am Krankenbett seines im sterben liegenden Sohnes. Er war permanent im Zwiespalt mit sich selbst, ob er dadurch zu wenig Zeit mit seinem Sohn Beau verbracht hatte. Sehr interessant fand ich auch, wie und was Joe Biden über den Zeitraum des Wahlkampfes erzählte, als es um die Präsidentschaft nach Barack Obama ging, die, wie wir wissen, Donald Trump am Ende gewann. In welchen gegensätzlichen Gefühlen er steckte, in dem er wusste, dass seine ganze Familie als auch sein Sohn Beau ihn immer wieder darin bestärkten und sich wünschten, in den Wahlkampf mit einzusteigen, doch er selbst fühlte sich kräftemäßig nicht im Stande dazu, insbesondere während seiner Trauerzeit nach dem Tode seines Sohnes. Und hier zeigt sich nochmals der gute Charakter eines Joe Biden, der letztendlich auf die Kandidatur verzichtete (obwohl scheinbar seine Gewinnchancen sehr hoch standen), weil er wusste, dass er noch nicht bereit war für ein Amt, in dem er sich ganz dem Volke widmen müsste, um sein Land voranzubringen. Im Nachhinein fragt man sich, ob es für Amerika und die Welt nicht doch besser gewesen wäre, hätte er sich in das Rennen um die Präsidentschaft gestürzt. Wäre uns allen damit Trump und die jetzige Situation erspart geblieben? Wir werden es nicht erfahren. Er jedenfalls hat seine Trauer überwunden und wird nun der nächste Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika werden und alle Augen sind auf ihn gerichtet, wie und ob er das üble Vermächtnis seines Vorgängers in den Griff kriegen wird, wie er die Corona-Krise in den USA anpackt und ob er das politisch geteilte Land wird versöhnen können. Ich jedenfalls wünsche es ihm! Wer so viel Schmerz und so schwere, persönliche Schicksalsschläge in seinem eigenen Leben überwinden kann, der hat genug Erfahrung, Herz und Kraft, das Leid und die Probleme seines Landes anzupacken. Warum der Austausch unter Lesenden so schön ist, zeigt auch folgende Kritik am Buch, auf die mich mein Bloggerkollege Arndt vom Blog Astrolibrium aufmerksam gemacht hat. Denn schlussendlich ist dem Buch noch ein recht schwerwiegender Fehler unterlaufen, der vom Lektorat inhaltlich leider nicht richtig geprüft worden ist. Joe Biden besucht im Rahmen eines Aufenthaltes in München mit seiner Enkelin Finnegan, die ihn auf der Auslandreise begleiten durfte, das KZ Dachau. Finnegan blickt durch den Zaun am KZ und entdeckt Häuser in naher Entfernung, woraufhin Joe Biden sagt: „Ich wollte, dass sie begriff, dass die Menschen, die in den 1930er und 1940er Jahren hier gewohnt hatten, gewusst haben mussten, was sich in diesem Lager abspielte. Sie wohnten so nah, dass sie das verbrannte Menschenfleisch buchstäblich gerochen haben mussten. Wie konnten sie nichts gewusst haben?“ (Buch S. 104) Doch dieser heutige Blick durch den Zaun täuscht. Es ist nicht der gleiche, wie damals. Zwischen dem KZ und den damaligen ersten Häusern lagen große, weite Felder. Dies kann man sehr gut sehen, wenn man die Seite der KZ Gedenkstätte Dachau besucht. Obwohl klar ist, was Joe Biden mit seiner Aussage ausdrücke wollte, sollte der falsche Inhalt vom Verlag korrigiert werden. Fazit Ein etwas sprunghaftes und nicht immer gradliniges Buch über die politischen Aufgaben und familiären Leiden des nächsten Präsidenten in der Zeit von ca. 2010 bis 2017. Für alle, die den Menschen Joe Biden näher kennenlernen wollen und die sich auch für seine politische Aufgabe interessieren, ist dies ein sehr lesenswertes Buch.

Geht's noch?
von einer Kundin/einem Kunden aus Köniz am 05.12.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Amerika hatte grosses Glück, dass ihr rechtsextremer Führer (Trump) dumm, Inkompetent und zu unsicher war um irgendjemandes Rat anzunehmen. Eins vornweg: Ich hasse Trump. Er ist ein Sexist, ein Lügner, ein Rassist. Er hat die schon unter Obama illegalen Drohnen-Anschläge um über 400 % erhöht. Er hat am Abend seiner ersten "state... Amerika hatte grosses Glück, dass ihr rechtsextremer Führer (Trump) dumm, Inkompetent und zu unsicher war um irgendjemandes Rat anzunehmen. Eins vornweg: Ich hasse Trump. Er ist ein Sexist, ein Lügner, ein Rassist. Er hat die schon unter Obama illegalen Drohnen-Anschläge um über 400 % erhöht. Er hat am Abend seiner ersten "state of the union" Rede einen Pro Folter Exekutiv-Befehl unterschrieben. 83 % der Vorzüge seiner 2017er Steuererleichterungen gingen zugunsten des obersten einen Prozents. Die erste von Trump genehmigte Militär-Aktion hat zum Tod eines achtjährigen amerikanischen Mädchens geführt. Er hat an sich schon zu schlechte Obamacare durch Exekutiv-Befehle durch die Hintertür getötet. Ich könnte ewig so weitermachen. Aber nun zu Biden: Man fragt sich doch teilweise ob Leute überhaupt irgendwas wissen wenn es um diesen Mann geht. Ich hasse Trump Joe Biden ist rechts von Hillary Clinton. Jetzt mal Klartext: Hillary Clinton gab (gerade so) zu, dass der Krieg im Irak ein Fehler war. Joe Biden zauberte John Kerry ausm Hut, um mentale Gymnastik zu spielen und zu argumentieren, dass Bidens Pro-Kriegs-Abstimmung bezüglich Irak Bush tatsächlich nur die Option eines Krieges gab. Joe Biden hat wiederholt gefordert, die soziale Versicherung zu kürzen, er hat einen Präventivschlag gegen Nordkorea gefordert, obwohl mehrere Militärbeamte zugegeben haben, dass das Regime in Nordkorea (so schrecklich sie auch sind) diese Waffen nur besitzen, weil sie Angst haben, Opfer des nächsten Staatsstreichs zu werden, im Stil von Libyen und Syrien. Joe Bidens Weste ist (leider) sehr klar: Er geht mit dem politischen Wind und hat nicht den Willen oder das Herz, ihn jemals in Frage zu stellen: er hat das Bus-Programm zur Aufhebung der Rassentrennung bekämpft, er hat gelogen, behauptet als Teil von Martin Luther Kings Bewegung marschiert zu sein. In den 90er Jahren war er aktiver Teil der Verbrechensbekämpfung marke Hardcore und sprach über "Raubtiere auf der Straße" und darüber, wie Drogendealer die Todesstrafe erhalten sollten. Seine gesamte Familie verdiente mit seiner Position als Vizepräsident persönliches Geld, indem sie (zum Beispiel) eine Lobbyistenfirma eröffneten, die in direkter Verbindung zu Bidens politischer Pflicht stand. Sein Sohn Hunter wurde für eine Position eingestellt, für welche er buchstäblich kein Fachwissen hatte, um Biden zu bestechen. Er muss es wissen - und wenn nicht, ist er gefährlich naiv. Wir haben Video-Beweise dafür, dass Biden damit prahlte, die Ukraine bedroht zu haben, um eine Untersuchung der Aktivitäten seines Sohnes einzustellen. Biden hat Bernie Sanders und seine Kampagne der Video-Manipulation von Material über ihn beschuldigt. Biden war an der berühmten Gesetzesvorlage und an der Ausarbeitung des gefährlichen Patriot Act beteiligt. Er begann seine Kampagne mit einer Spendenaktion bei einem Top-Comcast-Manager, dessen Taschen voll mit Lobbyistengeldern waren. Und noch schlimmer: Joe Bidens geistige Gesundheit fällt offensichtlich auseinander.Klartext: ich greife niemanden für sein Alter an. Biden konnte sich nicht dran erinnern wann er sich mit seiner Frau verlobt hat. Er konnte sich nicht an Obamas Namen erinnern. Er wusste nicht, wo er sich während seiner wenigen Kampagnen-Auftritte befand. Er behauptete, Teil der schwarzen Gemeinschaft zu sein. Er sprach von einer nicht existierenden Person namens "Corn-Pop" und verlor sich in einer bizarren Erzählung über seine harrigen Beine und Kinder. Bei einigen Debatten konnte er kaum in vollständigen Sätzen sprechen. Bei einer der Debatten labberte er ohne Punkt und Komma über Plattenspieler und „Worte“. Biden sollte zu Hause sein und die Zeit mit seiner Familie geniessen, die wenige, die ihm noch bleibt.

berührend
von S.A.W aus Salzburg am 03.12.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Dieses Buch hat mich gepackt und berührt. Was immer seine Gegner über Joe Biden sagen, dieses Buch erzählt etwas anderes. Ein Politiker, wie es selten geworden ist, für den "seinem Land dienen" nicht nur eine leere Floskel ist. Ein warmherziger Mann und Vater, der durch die Trauer um seine verlorenen Lieben nur noch sympathische... Dieses Buch hat mich gepackt und berührt. Was immer seine Gegner über Joe Biden sagen, dieses Buch erzählt etwas anderes. Ein Politiker, wie es selten geworden ist, für den "seinem Land dienen" nicht nur eine leere Floskel ist. Ein warmherziger Mann und Vater, der durch die Trauer um seine verlorenen Lieben nur noch sympathischer geworden ist. Ehrgeizig, aber mit dem Ziel den Menschen zu helfen. Gemäßigt und voller Erfahrung, der sich mit allen vernetzt und das durchsetzt, was mehrheitsfähig ist. Das mag man als konservativ bekritteln, aber er setzt lieber auf Bewährtes, an das er glaubt, als ungewisse Experimente zu riskieren. Der Familienausflug nach Nantuckett, wo seine Großfamilie den Thanksgiving-Urlaub genießt, eskortiert von der Airforce 2 und dem Secret Service, aber doch ein normaler Großvater und seine Frau Jill eine Oma, die sich liebevoll um die Enkel sorgt. Biden sorgt sich um das Glioplastom im Kopf seines Sohnes Beau, das diesem bald das Leben kosten wird und seine Karriere als kommender Gouverneur abrupt beendet. Im Schock der Verzicht, 2016 für das höchste Amt zu kandidieren. Und doch das Versprechen an seinen toten Sohn, dass er antreten wird, was er mit 78 Jahren tut, wo andere gar nichts mehr tun. Biden erzählt von seinen vielen Freunden in aller Welt, die er mag und die mit ihm auf gutem Fuß stehen. Viele Insidergeschichten wie über die Maidan-Revolution in der Ukraine, wo er als Obamas Sonderbotschafter versuchte, zu retten und die Wogen zu glätten. Es gibt wenige Politiker, die mich begeistert haben, Obama gehört dazu, Martin Luther King und Mahatma Gandhi. Biden könnte der nächste sein, wenn er tut, was er in diesem Buch verspricht. Auf jeden Fall kommt Hoffnung auf nach den 4 entsetzlichen Chaos-Jahren, die die Welt an den Rand des Abgrunds trieben. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von "Die grüne Vision. Leben im Jahr 2100"


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