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Vergeltung

Robert Harris

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Beschreibung


Ein deutscher Raketenforscher, eine junge englische Offizierin, ein dramatischer Wettlauf mit der Zeit

Europa, 1944: In einem letzten Aufbäumen setzt das Deutsche Reich seine modernste und tödlichste Waffe ein. Zehntausend V2-Raketen mit tonnenschwerem Sprengkopf sollen auf England niedergehen. Schon jetzt gibt es Tausende Opfer unter der Bevölkerung. Der Deutsche Rudi und die Engländerin Kay sind Feinde. Ein Ziel jedoch eint sie. Sie wollen den Wahnsinn beenden.

Ungekürzte Lesung mit Frank Arnold

ca. 10h 17min

Robert Harris wurde 1957 in Nottingham geboren und studierte in Cambridge. Er war Reporter bei der BBC, Redakteur beim Observer und Kolumnist bei der Sunday Times und dem Daily Telegraph. 2003 wurde er als bester Kolumnist mit dem British Press Award ausgezeichnet. Er schrieb mehrere Sachbücher, und seine Romane Vaterland, Enigma, Aurora, Pompeji, Imperium, Ghost, Titan, Angst, Intrige, Dictator, Konklave und zuletzt München wurden allesamt internationale Bestseller. Seine Zusammenarbeit mit Roman Polański bei der Verfilmung von Ghost (Der Ghostwriter) brachte ihm den französischen César und den Europäischen Filmpreis für das beste Drehbuch ein. Robert Harris lebt mit seiner Familie in Berkshire..
Frank Arnold, Regisseur, Schauspieler und Dramaturg, studierte Schauspiel an der Hochschule der Künste in Berlin. Er arbeitete u. a. mit Dieter Dorn, Luc Bondy, George Tabori und Peter Stein zusammen und hat viele erfolgreiche Hörbücher gelesen.

Produktdetails

Abo-Fähigkeit Ja
Family Sharing Ja i
Medium MP3
Sprecher Frank Arnold
Spieldauer 617 Minuten
Erscheinungsdatum 02.11.2020
Verlag Random House Audio
Format & Qualität MP3, 617 Minuten, 506.16 MB
Fassung ungekürzt
Hörtyp Lesung
Originaltitel V2 (Hutchinson)
Sprache Deutsch
EAN 9783837153309

Kundenbewertungen

Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
7
3
4
0
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Gute Unterhaltung
von Mundolibris aus Frankfurt am Main am 15.02.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das war gute Unterhaltung, aber leider nicht mehr. Denn das Thema hätte so viel mehr hergegeben. Die Männer um Wernher von Braun und die Forschungen und den Bau der V2 Raketen auf deutscher Seite, sowie auf britischer Seite die Frauen des WAAF, den Frauen die die Flugbahnen der Raketen berechnen sollten, um die Startplätze der ... Das war gute Unterhaltung, aber leider nicht mehr. Denn das Thema hätte so viel mehr hergegeben. Die Männer um Wernher von Braun und die Forschungen und den Bau der V2 Raketen auf deutscher Seite, sowie auf britischer Seite die Frauen des WAAF, den Frauen die die Flugbahnen der Raketen berechnen sollten, um die Startplätze der V2 zu finden. Ein wie ich finde sehr spannendes Thema. Und doch wurde hier sehr viel Potential verschenkt, weil die beiden Seiten nur unzureichend beleuchtet wurden. Wernher von Braun zum Beispiel, ein Mann mit solch einer Strahlkraft, war leider nur eine Randfigur in diesem Buch. Oder die Frauen des WAAF wurden nicht in dem Sinne gewürdigt, wie sie es verdient hätten. Die Figuren waren leider nur recht flach dargestellt und so konnte man sich nur wenige von ihnen gut vorstellen. Die Schauplätze hingegen waren gut dargestellt so dass man sich diese gut vorstellen konnte. Dennoch wusste die Story mich zu begeistern, aber vor allem deshalb, weil ich immer noch hoffte, dass da noch mehr kommt. Insgesamt bin ich hier trotzdem auf 4 von 5 Sternen gekommen. Leider kann ich hier wegen der oben beschriebenen Gründe keine Leseempfehlung aussprechen. Für Fans von Romanen aus der Zeit des zweiten Weltkriegs ist das Buch ganz sicher etwas.

Spannung im Lockdown und Figuren auf Abstand aber dennoch lesenswert!
von einer Kundin/einem Kunden aus Fulda am 10.02.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Meine Meinung: Der britische Schriftsteller Robert Harris zählt für mich zu den Autoren, deren Neuerscheinungen ich blind kaufe, da mir, mit nur wenigen Abstrichen, alle seine Werke gefallen haben und „Konklave“ sowie die „Cicero-Trilogie“ unvergessene Lesehighlights bleiben. So war ich natürlich gespannt, ob sich auch „V... Meine Meinung: Der britische Schriftsteller Robert Harris zählt für mich zu den Autoren, deren Neuerscheinungen ich blind kaufe, da mir, mit nur wenigen Abstrichen, alle seine Werke gefallen haben und „Konklave“ sowie die „Cicero-Trilogie“ unvergessene Lesehighlights bleiben. So war ich natürlich gespannt, ob sich auch „Vergeltung“ lange in mein Gedächtnis einbrennen wird - immerhin besitzt auch dieser Roman eine sehr spannende Prämisse und Harris ist für mich ein Meister im Verknüpfen von historischen Fakten und fesselnder Fiktion. Leider ordnet sich sein neustes Werk, das sich thematisch mit der Geschichte der Vergeltungswaffe 2 beschäftigt und zu Kriegsende platziert ist, in den hinteren Plätzen ein. Ich weiss nicht, ob es daran liegt, dass Harris diese Geschichte zu Corona-Zeiten verfasst hat aber neben der erkennbaren großartigen/lehrreichen Recherchearbeit, bleibt die Spannung überwiegend im Lockdown gefangen und die Figuren deutlich auf Abstand, so dass diese keine bedeutsamen Spuren in dem historischen Setting hinterlassen haben. Fazit: Auf der Spannungs-/Konfliktebene wahrlich nicht sein bestes Werk aber wie gewohnt hervorragend recherchiert und historisch interessant.

"Er hatte Peenemünde enorm vergrößert. Alles für eine Rakete, die das Fliegen noch lernen mußte..."
von einer Kundin/einem Kunden am 30.01.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

November 1944: Eigentlich ist das "1000-jährige Reich" geschlagen, der von ihm begonnene Krieg verloren, aber vehement leugnet das Regime diese Tatsache, fabuliert und schwadroniert von der Wunderwaffe, die der "Führer" noch in der Hinterhand hält - die V2 (Dies auch der wesentlich passendere englische Original-Titel des Buchs).... November 1944: Eigentlich ist das "1000-jährige Reich" geschlagen, der von ihm begonnene Krieg verloren, aber vehement leugnet das Regime diese Tatsache, fabuliert und schwadroniert von der Wunderwaffe, die der "Führer" noch in der Hinterhand hält - die V2 (Dies auch der wesentlich passendere englische Original-Titel des Buchs). Wenn diese Urgewalt in Raketenform erst losgelassen wird, dann, ja dann wird sich das Schicksal des Landes wenden... Robert Harris nimmt seine Leserschaft mit auf eine fünftägige Zeitreise, nach Holland, nach England und nach Belgien. An der niederländischen Nordseeküste befindet sich der geheime und gut getarnte Abschussort der V2, gezielt wird natürlich auf das Herz Großbritanniens, auf London. Und verheerend getroffen. Das britische Militär versucht verzweifelt Aufklärung zu erlangen, von wo die Bomben kommen, um die Abschussrampen zu zerstören. Exemplarisch für all die Frauen, die im Hilfsdienst des Heeres arbeiten, steht die Offizierin Kay, die entscheidend dazu beitragen wird, die flortschreitende Zerstörung Londons zu beenden. Auf der anderen Seite des Kanals arbeitet, seit Mitte der dreißiger Jahre, Rudi Graf, der zum engsten Kreis um Wernher von Braun gehört, und eigentlich nur die "Eroberung" des Weltraums im Sinn hatte, bevor er an der Entwicklung der V2 mitwirkte und jetzt, desillusioniert, die Raketenstarts wissenschaftlich begleitet... Klingt spannend, ist es auch. Aber warum dann "nur" drei Sterne? "Vergeltung" ist ja nun nicht der erste Roman, in dem sich Harris der Historie widmet, ich habe sie alle gelesen, von seinem Erstling "Vaterland" (der allen, die ihn noch nicht kennen, dringend anempfohlen sei...) bis zu seiner fulminanten Cicero-Trilogie. Allesamt sauber recherchierte Werke, dicht und lebendig geschrieben. Hier jedoch ist der Journalist mit dem Romancier durchgegangen: Zuviel technische Details, die ihn sichtlich beeindruckt haben, zu wenig Leben. Vielleicht kann man es mit dieser arg verknappte Formulierung erklären? Mein Tip: Alle am Thema interessierten mögen es einfach als Sachbuch lesen, die kleinen Roman-Einsprengsel kann man ja, wie früher bei Karl May die Prärie-Szenen, einfach überfliegen :-)


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