Der falsche Preuße (ungekürzt)

Gryszinski-Reihe Band 1

Uta Seeburg

(104)
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Beschreibung

"Im Bier wie im Tod sind in Bayern alle gleich."

München zur Jahrhundertwende. Es ist die Zeit der pferdegezogenen Trambahnen, der riesigen Bierpaläste und der gebratenen Kapaune. Und es ist der Beginn einer jungen Wissenschaft namens Kriminalistik. Wilhelm Freiherr von Gryszinski zieht von Preußen nach Bayern, um als Sonderermittler für die Königlich Bayerische Polizeidirektion tätig zu werden und den Beamten Errungenschaften wie den Fingerabdruck und die Spurensicherung am Tatort näherzubringen. Sein erster Fall: Ein stadtbekannter Bierbeschauer wird tot an der Isar gefunden – eingehüllt in einen kostbaren Federumhang, daneben der Abdruck eines Elefantenfußes. Gryszinski kommt bald einer Verschwörung nationalen Ausmaßes auf die Spur, die ihn vor eine unsägliche Wahl stellt: Ist er eher bereit, seine Ehre als bayerischer Beamter zu verletzen oder als preußischer Offizier?

Produktdetails

Verkaufsrang 3414
Abo-Fähigkeit Ja
Medium MP3
Family Sharing Ja i
Sprecher Devid Striesow
Spieldauer 697 Minuten
Erscheinungsdatum 25.08.2020
Verlag Harper Audio
Fassung ungekürzt
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783749900435

Kundenbewertungen

Durchschnitt
104 Bewertungen
Übersicht
51
42
9
1
1

von einer Kundin/einem Kunden am 09.09.2021
Bewertet: anderes Format

Spannender historischer Krimi, der einem München zur letzten Jahrhundertwende näherbringt. Ein interessanter Protagonist, ein bizarrer Fall und bayrischer Lokalkolorit sorgen für ein unterhaltsames Lesevergnügen.

Lange Rede, kurzer Sinn...
von einer Kundin/einem Kunden am 18.07.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Eines Vorweg: Ja, ich war so unverschämt das Buch nach ca. 50 Seiten wegzulegen. Somit kann ich zum Plo und zum so toll beschriebenen Ende nichts sagen. Warum aber kam ich weiter? Der Schreibstil hat mit überhaupt nicht zugesagt. Jeder Satz wird bis ins unendliche verschachtelt, als gelte es einen Komma Wettbewerb zu gewinnen. ... Eines Vorweg: Ja, ich war so unverschämt das Buch nach ca. 50 Seiten wegzulegen. Somit kann ich zum Plo und zum so toll beschriebenen Ende nichts sagen. Warum aber kam ich weiter? Der Schreibstil hat mit überhaupt nicht zugesagt. Jeder Satz wird bis ins unendliche verschachtelt, als gelte es einen Komma Wettbewerb zu gewinnen. Äußerst blumig wird jeder Umstand in allen Farben der Sprache beschrieben. Freunde von Autoren wie Robert Seethaler wissen, dass es nicht auf die Menge von Wörtern ankommt, um Atmosphäre herzustellen. Hier wäre viel weniger mehr gewesen.

Anfänge der Kriminalistik im historischen Bayern
von BücherwurmNZ am 16.07.2021

Kopfkino hatte ich ab dem ersten Satz. Was nicht nur an dem sehr lebendigen und anschaulichen Schreibstil, der gefüllt ist mit besonders tollen Vergleichen, liegt, sondern auch am Hörbuchsprecher. Auch wenn ich viel lieber lese als höre und nur ab und zu mal zu einem Hörbuch greife, hätte mir dieses Buch selbst gelesen wohl nich... Kopfkino hatte ich ab dem ersten Satz. Was nicht nur an dem sehr lebendigen und anschaulichen Schreibstil, der gefüllt ist mit besonders tollen Vergleichen, liegt, sondern auch am Hörbuchsprecher. Auch wenn ich viel lieber lese als höre und nur ab und zu mal zu einem Hörbuch greife, hätte mir dieses Buch selbst gelesen wohl nicht so gut gefallen wie vorgelesen von Devid Striesow. Er nutzt verschiedene Stimmen für die Figuren, wodurch ich sie nicht nur problemlos auseinander halten konnte, sondern das Gefühl hatte, die entsprechende Person stünde wahrhaftig neben mir und spräche mit mir. Mit seiner guten Betonung und seiner Stimme verleiht er der Geschichte und den Figuren Leben und schafft ein hervorragendes Hörvergnügen. Mit Humor und vielen Situationen, in denen ich unwillkürlich Schmunzeln musste, erzählt Uta Seeburg die Geschichte vom Preußen Wilhelm Freiherr von Gryszinski, der aufgrund seiner Arbeit bei der Bayerischen Polizei gestrandet ist. Hier soll er mit modernen Methoden ermitteln und den Kollegen die Kriminalistik, die Spurensicherung am Tatort, näherbringen. Leider hat die Ermittlungsarbeit in der Mitte des Buches einige Längen, in denen es kaum voran geht. Hier habe ich mit doppelter Geschwindigkeit gehört, obwohl ich sonst das gemächlichere Tempo zum Eintauchen in die Geschichte bevorzugt habe. Auch finde es schade, dass die Richtung, aus der der Mörder kommt, schon sehr früh feststeht. Ein toller Pluspunkt sind die Auszüge aus dem 'Handbuch für Untersuchungsrichter, Polizeibeamte, Gendarmen' von Hans Gross. Er hat das Buch 1893 geschrieben und gilt deshalb als Begründer der Kriminalistik. Die Einbettung von wahren Geschehnissen und Persönlichkeiten, die tatsächlich gelebt haben, finde ich in historischen Romanen immer sehr spannend und ist der Autorin hier hervorragend gelungen. Fazit: Ein historischer Krimi mit gemütlichem Tempo mit Augenmerk auf die damalige Zeit und die Anfänge der Kriminalistik. Lebendig gelesen war das Hörbuch trotz ein paar Längen ein purer Hörgenuss für mich. Den nächsten Band möchte ich auch auf jeden Fall lesen oder hören.


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