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Eurotrash

Roman

Christian Kracht

(4)
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Beschreibung

»I'll see you in twenty-five years.« Laura Palmer.

»Also, ich musste wieder auf ein paar Tage nach Zürich. Es war ganz schrecklich. Aus Nervosität darüber hatte ich mich das gesamte verlängerte Wochenende über so unwohl gefühlt, dass ich unter starker Verstopfung litt. Dazu muss ich sagen, dass ich vor einem Vierteljahrhundert eine Geschichte geschrieben hatte, die ich aus irgendeinem Grund, der mir nun nicht mehr einfällt, >Faserland< genannt hatte. Es endet in Zürich, sozusagen auf dem Zürichsee, relativ traumatisch.«

Christian Krachts lange erwarteter neuer Roman beginnt mit einer Erinnerung: vor 25 Jahren irrte in »Faserland« ein namenloser Ich-Erzähler (war es Christian Kracht?) durch ein von allen Geistern verlassenes Deutschland, von Sylt bis über die Schweizer Grenze nach Zürich. In »Eurotrash« geht derselbe Erzähler erneut auf eine Reise - diesmal nicht nur ins Innere des eigenen Ichs, sondern in die Abgründe der eigenen Familie, deren Geschichte sich auf tragische, komische und bisweilen spektakuläre Weise immer wieder mit der Geschichte dieses Landes kreuzt. »Eurotrash« ist ein berührendes Meisterwerk von existentieller Wucht und sarkastischem Humor.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 224 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 04.03.2021
Sprache Deutsch
EAN 9783462321258
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Dateigröße 1574 KB
Verkaufsrang 3050

Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
3
1
0
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0

von einer Kundin/einem Kunden am 17.04.2021
Bewertet: anderes Format

Ein schnöseliger Ich-Erzähler nimmt seine tablettensüchtige, wunderbar extravagante 80-jährige Mutter mit auf eine Roadtour durch die Schweiz. Mit dabei: eine Plastiktüte voller Geld. Viele Erinnerungen, auch leidvolle. Und ein großer Schatz an Geschichten. Humorvoll, poetisch!

Das Maximum der Autofiktion
von einer Kundin/einem Kunden aus Sindelfingen am 23.03.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Sehnsüchtig und mit enormen Erwartungen habe ich dieses Buch erwartet, das übrigens ein ganz entzückendes Coverfoto hat. Als „Nachfolger“ von Krachts Debüt Faserland betitelt, habe ich letzteres noch kurz vorher aufgefrischt und entsprechendes erwartet. Allerdings ist das keine Fortsetzung, sondern eine ganz eigene Geschichte, d... Sehnsüchtig und mit enormen Erwartungen habe ich dieses Buch erwartet, das übrigens ein ganz entzückendes Coverfoto hat. Als „Nachfolger“ von Krachts Debüt Faserland betitelt, habe ich letzteres noch kurz vorher aufgefrischt und entsprechendes erwartet. Allerdings ist das keine Fortsetzung, sondern eine ganz eigene Geschichte, die sich aber an Faserland anlehnt: Auch hier finden wir die hyperrealistischen Beschreibungen, die vielen Referenzen zu Literatur, Marken oder Personen. Und doch ist der Stil anders geworden, die ersten 40 Seiten haben mich zunächst verwirrt, weil sie so gar nicht wie Faserland waren. Anstatt direkt ins Geschehen einzusteigen, wird im ersten Viertel des Buches durch Erinnerungen „flaniert“. Und wie der Stil erscheint auch der Inhalt etwas „reifer“: Faserlands namenloser und junger Erzähler weicht einem älteren Christian Kracht, der sich nicht mehr durch Partys trinkt, sondern seiner dementen Mutter den künstlichen Darmausgang wechselt. Die Handlung ist also relativ unspektakulär (und beginnt aktiv auch erst ab der Hälfte des Buches), aber darauf liegt auch nicht der Fokus des Buches. Die Genialität hier liegt in der fiktionalen Autobiografie. Wo bei Faserland noch gemunkelt wurde, ob Erzähler gleich Autor ist, nennt Autor Christian Kracht seine Hauptfigur Christian Kracht, Autor von Faserland. Ja, die Figuren wissen sogar von ihrem Auftauchen im Buch. Und doch kann man das natürlich nicht als Autobiographie bezeichnen, was ist darin überhaupt Realität und wie zuverlässig ist der Erzähler? Kracht hat die Spekulationen in diesem Buch auf die Höhe getrieben und wir werden wohl nie erfahren, inwieweit Krachts Reflexionen über seine eigene, reale Familiengeschichte stimmen. Mein Fazit: Ein charmanter Roadtrip und eine unglaubliche Autofiktion, 25 Jahre nach Faserland, mit dem typisch Krachtianischen Schreibstil und unheimlich vielen Referenzen, auch zu seinen eigenen Romanen. Mir gefiel Faserland einen Tick besser, aber vielleicht bin ich auch noch zu jung - oder muss es noch sacken lassen.

von einer Kundin/einem Kunden am 17.03.2021
Bewertet: anderes Format

Lose anschließend an Faserland, nimmt uns Kracht erneut mit auf eine (autobiographische?) Reise durch die Schweiz und in seine Familiengeschichte. Eurotrash reiht sich ein in ein beeindruckendes Werk eines der prägendsten Autoren dieser Generation.

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