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Der Verdacht

Roman

Ashley Audrain

(29)
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Beschreibung

Wenn auf das größte Glück sofort die Angst folgt ...

Violet ist ein Wunschkind, und Blythe möchte die liebevolle Mutter sein, die ihr selbst so sehr fehlte. Doch als man ihr das Neugeborene in den Arm legt, fühlt sich alles falsch an. Da ist nur Ablehnung, und je älter das Mädchen wird, desto mehr wächst die Angst vor Violet und ihrem feindseligen Verhalten, das sich Blythe nicht erklären kann. Alles nur Einbildung? Oder ist das Mädchen tatsächlich absichtsvoll böse? Fox, der seine Tochter von ganzem Herzen liebt, beobachtet seine Frau mit wachsendem Misstrauen. Bis eines Tages das größtmögliche Unglück über die Familie hereinbricht - und Blythe sich ihrer Wahrheit stellen muss.

Wenn man sein Kind bedingungslos lieben möchte, aber die Angst das überwältigendere Gefühl ist. »Der Verdacht« erzählt von schicksalhaften Familienbanden, von Obsession und der Zerbrechlichkeit von Glück - ein zutiefst aufwühlender Roman von großer Sogkraft, erschütternder Klarheit und stilistischer Brillanz.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 29.03.2021
Sprache Deutsch
EAN 9783641275334
Verlag Random House ebook
Originaltitel The Push
Dateigröße 1623 KB
Übersetzer Ulrike Wasel, Klaus Timmermann
Verkaufsrang 1674

Buchhändler-Empfehlungen

Ingrid Führer, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Ein Schreibstil der das ganze noch einmal ehrlicher, brutaler, intensiver, aufwühlender erzählt. Die Geschichte nimmt, fahrt an. Ein Kind das manipuliert, berechnend ist, die Mutter in den Wahnsinn treibt. „Ich bin nicht die Mutter eines Kindes, das zu dieser Tat fähig ist.“

Sehr lesenswert!

Martina Binter, Thalia-Buchhandlung Villach

Eine beeindruckende Geschichte, die Handlung so spannend wie ein Krimi. Man fühlt mit - und zwar mit jedem ein bißchen: mit der Mutter, die Blythe keine Liebe geben konnte. Mit der Großmutter, die ihre Tochter mißhandelte. Mit Blythe, die hin-und hergerissen ist zwischen Liebe-geben-wollen und nicht-geben-können. Mit Violet, die mehr Liebe verdient hätte. Die klare, ungeschönte Sprache verstärkt den Sog der Geschichte. Ein unglaubliches Buch, das dem Leser zu denken gibt: was wird von Müttern erwartet und was können sie geben. Die Geschichte zeigt glasklar, wie zerbrechlich Glück sein kann! Sehr lesenswert!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
29 Bewertungen
Übersicht
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Wenn deine psychopathische Tochter dich in den Wahnsinn treibt...
von einer Kundin/einem Kunden aus Hattersheim am 14.04.2021
Bewertet: gebundene Ausgabe

Das Buch "Der Verdacht" von Ashley Audrain ist am 29. März 2021 auf 320 Seiten im Penguin Verlag erschienen. Von kleinauf wird Blythe von ihrer Mutter misshandelt - emotional und auch durch körperliche Gewalt. Sie erfährt Kühle und Distanz, bis die Mutter die Familie von einem auf den anderen Tag verlässt. Als Blythe später... Das Buch "Der Verdacht" von Ashley Audrain ist am 29. März 2021 auf 320 Seiten im Penguin Verlag erschienen. Von kleinauf wird Blythe von ihrer Mutter misshandelt - emotional und auch durch körperliche Gewalt. Sie erfährt Kühle und Distanz, bis die Mutter die Familie von einem auf den anderen Tag verlässt. Als Blythe später selbst Mutter wird, spürt sie bereits nach der Geburt eine Abneigung gegen ihr Kind. Diese beruht auf Gegenseitigkeit - ihre Tochter Violet bestraft sie mit Missachtung und sagt dies auch. Dann geschehen verschiedene Unfälle mit Todesfolge, scheinbar durch die kleine Violet verursacht. Der Vater glaubt das alles nicht. Und dann folgt das Ausspielen des Vaters, mit dem sie stark verbunden ist, gegen die Mutter, bis der Vater schließlich eine Affäre anfängt und sich trennt. Blythe wird nach und nach in den Wahnsinn getrieben von ihrer Tochter, als diese etwas älter ist durch zielgerichtete, passende Sätze, die verletzen. Jeder sieht nur sie, wie sie scheinbar wahnsinnig wird. Denn Violet ist doch noch ein Kind... Das Buch hat mich gepackt, ich habe lange nicht mehr einen so guten Roman gelesen, von dem ich nicht wegkam und den ich schnell weiterlesen musste. Die Autorin stellt die Protgonisten super dar, man fühlt mit Blythe mit und fragt sich, warum der Vater nur wegschaut und sie selbst für wahnsinnig hält. Das Buch selbst ist in der Anrede an den Vater geschrieben aus der Sicht von Blythe. Von mir gibt es /5 mit einer gaaaanz klaren Leseempfehlung für jeden, den meine Rezension genauso gefesselt hat und der wissen möchte, wie die Handlung ausgeht.

Psychologisches Drama erzählt durch das Prisma der Mutterschaft.
von Gala aus Bonn am 14.04.2021

Der Debütroman Aschley Audrian „Der Verdacht“ ist angespanntes, psychologisches Drama. Das Buch ist in Form eines eigentümlichen Briefes der Hauptfigur an ihren Ex-Mann geschrieben. So erzählt sie ihre Version des Geschehens. Gut gemacht fand ich, wie die Erinnerungen an ihre Kindheit, Geschichten über das Schicksal ihre Großmut... Der Debütroman Aschley Audrian „Der Verdacht“ ist angespanntes, psychologisches Drama. Das Buch ist in Form eines eigentümlichen Briefes der Hauptfigur an ihren Ex-Mann geschrieben. So erzählt sie ihre Version des Geschehens. Gut gemacht fand ich, wie die Erinnerungen an ihre Kindheit, Geschichten über das Schicksal ihre Großmutter und Mutter in den Roman eingebaut werden. Dies hilft, die Motive der Taten der Protagonistin und die Merkmale ihre Charaktere zu verstehen. Die Autorin lädt die Leser ein, über viele Fragen nachzudenken. Was ist mütterliche Liebe? Ist sie der unbedingte Reflex einer Frau? Kann ein Kind ohne mütterliche Liebe glücklich werden und seine Liebe anderen schenken? Wie ein Kind, das in einer wohlhabenden Familie aufwächst, zu einem Monster wurde? Die Erzählung beginnt mit einem schönen Weihnachtsbild einer glücklichen Familie – ein Mädchen, ihr kleiner Bruder und Eltern. Die Protagonistin beobachtet sie durch das Fenster. Später erfahren wir von den Ereignissen vor diese Szene. Zu viel möchte ich hier allerdings nicht verraten, da sonst die Spannung leiden wurde. Ich werde nur sagen, dass die Protagonistin einen Brief an seinem Ex-Mann schreibt, der versucht den Motiven ihren Taten zu erklären. Ihr Monolog ist eine Geschichte über ihr Familienleben. Sie erzählt ausführlich, ohne etwas, über ihre Erwartungen, Gefühle, über ihre guten und schlechten Taten zu verbergen. Ein großen Platz in ihrer Geschichten nimmt ihrer gemeinsame Tochter. Ihr Ex-Mann liebt das Mädchen und weigert sich, auf die negativen Seiten ihres Charakters zu achten. Das Ergebnis davon erfährt der Leser am Ende des Romans. Das Buch hält den Leser bis zum Ende spannend. Protagonistin scheint oft ein unzuverlässige Erzähler zu sein. Mehrmals fragt man sich beim Lesen, ob sie nicht betrügt, ob es sich um falsche Erinnerungen handelt. Aber das Ende des Buches ordnet alles an seinen Platz.

Beklemmend und doch faszinierend.
von einer Kundin/einem Kunden am 11.04.2021

Dieser Roman, der gut als Psychothriller bezeichnet werden könnte, hält die Spannung durchgehend von einem sehr verwirrenden Beginn bis zu einem erschreckenden Ende. Erzählt wird eine Geschichte über das Dasein, die Anforderungen und Erwartungen der Gesellschaft an Mütter, aus der Perspektive dreier Generationen einer Familie.... Dieser Roman, der gut als Psychothriller bezeichnet werden könnte, hält die Spannung durchgehend von einem sehr verwirrenden Beginn bis zu einem erschreckenden Ende. Erzählt wird eine Geschichte über das Dasein, die Anforderungen und Erwartungen der Gesellschaft an Mütter, aus der Perspektive dreier Generationen einer Familie. Ich empfand die Grundstimmung als sehr beklemmend, denn es werden durchaus auch Tabu-Themen angesprochen. Möglicherweise ist meine aktuelle Schwangerschaft auch schuld an meinen Gefühlen, doch wie selbstverständlich ist denn die Liebe einer Mutter zum eigenen Kind? Wie eine stabile Beziehung aufbauen, wenn man die Natur des Kindes hinterfragt, wenn man das Gefühl dem Bösen zu begegnen nicht abschütteln kann, beim betrachten des eigenen Kindes? So ergeht es Blythe, die zentrale Person des Buches, die Ihre Erstgeborene nicht lieben kann, da ihr das berechnende kleine Mädchen in gewisserweise Angst macht. Mit der Geburt des zweiten Kindes beruhigt sich die Lage, die nicht nur die Beziehung zur Tochter belastet, sondern mittlerweile auch ihre Ehe, bis eine unglaubliche Tragödie passiert- Und Blythe sich mit der Wahrheit konfrontiert sieht. Die Geschichte hatte eine unglaubliche Sogwirkung auf mich, viele negative Gefühle und pure Faszination, sowie Verständnis brachen aus mir hervor. Die kurzen Kapitel aus der Sicht von Blythe sind sowohl erschreckend wie auch intim, sie spiegeln ihren eigenen Horror des Mutterseins perfekt wider. Die gesamte Bandbreite der Gefühle, von Freude zur Hilflosigkeit, von Frust zur überschwänglichen Liebe, jede Gefühlsregung macht aus der Protagonistin eine authentisch wiedergegeben Person. Die Geschichte ist düster, doch auch unterhaltsam und beschäftigt mich noch nachhaltig. Eine klare Empfehlung meinerseits für fesselnde Lesestunden.

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