Adria mortale - Bittersüßer Tod

Kriminalroman

Margherita Giovanni

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Beschreibung


Türkisblaues Meer. Zartduftende Aprikosenhaine. Sanfte Strände. Doch die Idylle trügt ...

Sommer 1958. Für die deutschen Touristinnen Sonja und Elke ist es das große Abenteuer: Mit ihrem Roller fahren die jungen Frauen nach Italien in den Urlaub. In einem kleinen Dorf an der Adriaküste steigen sie in der Pension von Federica Pellegrini ab. Ein paar Tage später wird der Lehrer des Ortes tot aufgefunden, mit dem Elke zuvor geflirtet hat. Die beiden fürchten, unter Mordverdacht zu geraten. Zum Glück nimmt Federica sich des Falles an und ermittelt auf eigene Faust. Sehr zum Missfallen von Commissario Garibaldi, der anreist, um herauszufinden, wer den Mann aus dem Weg räumen wollte. Und Garibaldi ist nicht der Einzige, dem Federica auf die Füße tritt ...

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Altersempfehlung 16 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 28.05.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7857-2738-6
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 21,5/13,4/3,4 cm
Gewicht 464 g
Auflage 1. Auflage 2021
Verkaufsrang 12241

Kundenbewertungen

Durchschnitt
28 Bewertungen
Übersicht
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eine etwas andere Urlaubsreise
von Sigrid am 19.06.2021

In dem Buch "Adria Mortale - Bittersüßer Tod" erleben die beiden jungen Frauen Sonja und Elke aus Deutschland einen besonderen Urlaub. Nicht nur, weil sie zum ersten Mal alleine im Urlaub sind und sogar mit dem Roller bis nach Italien gefahren sind. Nein - in dem kleinen idyllischen Ort passiert auch noch ein Mord. Das Mordopfer... In dem Buch "Adria Mortale - Bittersüßer Tod" erleben die beiden jungen Frauen Sonja und Elke aus Deutschland einen besonderen Urlaub. Nicht nur, weil sie zum ersten Mal alleine im Urlaub sind und sogar mit dem Roller bis nach Italien gefahren sind. Nein - in dem kleinen idyllischen Ort passiert auch noch ein Mord. Das Mordopfer und die beiden Frauen wohnten sogar in der gleichen Pension. Mir hat die Erzählung sehr gut gefallen. Man wird wirklich in die 50er Jahre zurückversetzt und erlebt hautnah die damalige Atmosphäre in Deutschland (durch die Rückschau auf die Lebensverhältnisse von Sonja und Elke) und in Italien. Die Beschreibungen der Landschaft und der Menschen ist so detailreich, dass man sich alles gut vorstellen kann. Man spürt die Wärme und sieht den Dorfplatz richtig vor sich. Es weckt beim Leser die Reiselust. Die beiden jungen Frauen waren mir sofort sympathisch, besonders weil sie diese Reise alleine mit dem Roller gewagt haben. Ich finde, sie kommen sehr authentisch rüber. Aber das trifft auch für die anderen Personen zu. Die Dorfbewohner werden ja sehr gut beschrieben und man hat eine Velzahl von Charaktere vor Augen. Besonders die Besitzerin der Pension Federica Pellegrini hat es mir angetan. Sie wohnt schon einige Jahre im Ort, wird aber immer noch als Fremde angesehen. Aber sie lässt sich davon nicht beeinflussen. Sie ist eine couragierte und interessierte Frau und bringt sich schon sehr bald in die Ermittlungen ein. Sehr zum Leidwesen des Commissario Garibaldi. Er wird in diesen kleinen Ort geschickt und ist natürlich etwas im Nachteil, da er die ganzen dörflichen Verstrickungen und Geschichten nicht kennt. Aber dafür hat er ja Federica. Und er nimmt im Laufe der Zeit auch die Hilfe der Pensionswirtin an. Und das nicht nur, weil sie eine sympathische und schöne Frau ist. Es wird in dem Buch nicht nur ein Todesfall aufgelöst, sondern man wird auch durch kleine Spitzen über die Vorurteile der Menschen informiert. Ich fand die Darstellung der "typisch" deutschen oder auch italienischen Eigenarten gelungen. Auch sonst war die Handlung interessant und man wurde ständig mit neuen Details gefüttert, die die Suche nach dem Schuldigen immer wieder erschwerte. Aber es hat Spaß gemacht den ganzen Verwicklungen und Entwicklungen zu folgen. Es ist jetzt nicht der brutale Thriller, sondern man erlebt auf eine informative und abwechslungsreiche Art und Weise die verschiedenen Lebensumstände der Protagonisten und am Ende wird der Fall gelöst. Und mir hat die Aufklärung zum Schluß gut gefallen. Ich hätte allerdings gerne noch gewußt, was die beiden jungen Frauen aus Deutschland noch aus ihrem Urlaub gemacht haben. Und natürlich über das weitere Schicksal von Federica ud Lorenzo. Aber vielleicht gibt es ja weitere Fälle mit Lorenzo und Federica. Ein richtig schöner und fast sanfter Krimi, der dem Leser die kleine Welt eines einsam gelegenen Dorfes näher bringt. Der Text lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Man bleibt immer im Geschehen und man kann beim Lesen amüsiert sein oder sich über die Dinge aufregen. Es gibt ein paar Geheimnisse, die durch die Ereignisse endlich aufgedeckt werden. Mir hat das ganze Buch sehr gut gefallen und ich habe einige schöne Stunden an der Adria verbracht.

Bittersüße Geheimnisse
von Magnolia am 17.06.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

„Komm ein bisschen mit nach Italien…“ Kaum eingelesen, stellt sich bei mir Urlaubsfeeling ein und mit Caterina Valente im Ohr reise ich zurück in diesen Sommer 1958. Das wunderschöne, sehr gelungene Cover tut ein Übriges - ein Blick genügt und ich bin in den 50er Jahren gelandet. Bella Italia, ich bin unterwegs. Das möchte ich r... „Komm ein bisschen mit nach Italien…“ Kaum eingelesen, stellt sich bei mir Urlaubsfeeling ein und mit Caterina Valente im Ohr reise ich zurück in diesen Sommer 1958. Das wunderschöne, sehr gelungene Cover tut ein Übriges - ein Blick genügt und ich bin in den 50er Jahren gelandet. Bella Italia, ich bin unterwegs. Das möchte ich rufen und mich Sonja und Elke anschließen, mit ihnen direkt am Meer einige unbeschwerte Tage genießen. Dolce far niente, das süße Nichtstun genießen. Lebensfreude pur einfach - zumindest solange noch alles in schönster Ordnung ist. Und das ist es bald nicht mehr. Der äußerst charmante Lehrer Rossi wird tot aufgefunden und von da an ist es vorbei mit der Idylle. Mit Rossis Tod stimmt etwas nicht, da sind sich alle einig. Pesaro del Monte piccolo Cattolica, so heißt der Ort, in dem es von nun an ziemlich turbulent zugeht. Direkt vor Augen habe ich den Aprikosenhain, aus dessen Früchten die köstlichsten Dolce entstehen. Auch die Befana, die hier jeder kennt und schätzt, besuche ich in ihrem Häuschen. Commissario Garibaldi ermittelt und alsbald stellt sich heraus, dass so einige ein Tatmotiv hätten. Unterstützt von der resoluten Federica Pellegrini, in deren Pension Kilian Rossi wohnte, nimmt die Geschichte ihren Lauf. Wem nützt diese Tat, wem schadet sie? Wenn nicht dieser Tote wäre, wäre es ein richtiger Wohlfühlroman, im Hintergrund das kleine Dorf idyllisch direkt am Meer gelegen. Deutsche Urlaubsgäste und ihre Eigenheiten lassen mich so manches Mal schmunzeln, hier wird schon arg das sehr klischeehafte Gehabe „der Deutschen“ bedient. War das wirklich so? Während die einen der Wahrheit nachspüren, versuchen die anderen vieles zu vertuschen. Für was hat sich Rossi stark gemacht, wen unterstütze er und warum? Für angenehme Lesestunden war ich in einem zauberhaften, wenn auch fiktiven Ort, konnte richtig gut abtauchen und die Dorfbewohner näher kennenlernen. Ein Kriminalroman mit südländischem Flair, der gut unterhält.

Klassischer Whodunit-Krimi
von Elchi130 am 14.06.2021

Der Lehrer eines kleinen italienischen Ortes wird tot aufgefunden. Verdächtige gibt es mehr als genug. Denn Kilian Rossi war weder bei den Einwohnern des Dorfes noch bei den wenigen Touristen sonderlich beliebt. Die Wirtin seiner Pension, Federica Pellegrini, und der von außen hinzugezogene Commissario Garibaldi haben mit der Au... Der Lehrer eines kleinen italienischen Ortes wird tot aufgefunden. Verdächtige gibt es mehr als genug. Denn Kilian Rossi war weder bei den Einwohnern des Dorfes noch bei den wenigen Touristen sonderlich beliebt. Die Wirtin seiner Pension, Federica Pellegrini, und der von außen hinzugezogene Commissario Garibaldi haben mit der Aufklärung der Umstände, die zum Tode des Lehrers geführt haben, alle Hände voll zu tun. „Adria Mortale“ ist genau so, wie ich Krimis mag. Die Autorin Margherita Giovanni stellt uns das spätere Opfer, den Lehrer Kilian Rossi, vor. Wir erleben ihn im Umgang mit den Touristen, seiner Pensionswirtin und vielen Personen, die in dem kleinen italienischen Ort leben. Dabei wird schnell klar, dass Herr Rossi sich nicht darum bemüht, mit seinen Mitmenschen gut auszukommen. Ich habe es sehr genossen, wie hier von der Autorin nach und nach jede Menge spätere Verdächtige aufgebaut werden. Dazu liefert sie uns ein touristisch noch wenig erschlossenes Italien im Sommer 1958. Dabei kam bei mir sehr schnell ein Urlaubsgefühl auf. Sommer, Sonne, Meer, italienischer Wein und italienisches Essen. Da ist das Fernweh nicht weit. Leider führt die Autorin die Beschreibungen, die das typisch italienische Flair erzeugen, nach meiner Ansicht ein wenig zu ausführlich aus. Das ist jedoch auch schon der einzige Kritikpunkt, den ich habe. Durch die vielen Verdächtigen war dieses Buch für mich ein heiteres Rätselraten. Jeder scheint ein Motiv zu haben, alle Lügen wie gedruckt und jeder verdächtigt jeden. Ich liebe die klassischen Whodunit-Krimis, in denen jede Menge Fährten gelegt und widerlegt werden. Es passiert ständig etwas Neues und wir erfahren nach und nach immer mehr Geheimnisse der Figuren. Besonderen Spaß hat es mir gemacht, die Wirtin der Pension und den Commissario Garibaldi zu verfolgen. Sie ergänzen sich sehr gut und obwohl gerade der Commissario manchmal vom Übereifer der Wirtin, genervt ist, entsteht immer wieder der Eindruck, dass beide einander nicht abgeneigt sind. Die Auflösung hat mir sehr gut gefallen. Zum Teil hatte ich sie mir schon genauso gedacht, was meiner Lesefreude jedoch keinen Abbruch getan hat. Im Gegenteil fand ich sie sehr stimmig. Auch die Verwicklungen und Verfolgungen gegen Ende waren gut inszeniert und sehr glaubhaft. „Adria Mortale“ ist ein Krimi, der mich sehr gut unterhalten und mir viel Spaß bereitet hat. Gerne würde ich einen weiteren Fall mit den beiden Hauptfiguren lesen.


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