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Die Träume der Bienen

Ein Inselgarten-Roman

Die Inselgärten-Reihe Band 3

Patricia Koelle

(6)
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Beschreibung

Bienen und Menschen brauchen eigentlich nicht viel mehr als die Gewissheit, dass es immer wieder Frühling wird

Sila Beer, 44 Jahre alt, arbeitet als Tischlerin in Berlin. Als sie erfährt, dass sie im Oderbruch einen alten Hof geerbt hat, macht sie sich nicht nur auf eine Reise in ihre alte Heimat, sondern auch auf eine Reise in die Vergangenheit, in der schmerzhafte Erinnerungen wach werden, an die Kindheit in der DDR und die Flucht in den Westen. Doch auch die guten Erinnerungen kommen zurück: an die Bienen und Pflanzen, die sie als Kind begleitet haben. Aber Sila ist sich nicht sicher, ob sie im Hier und Jetzt einen Neustart wagen soll, und ob der Oderbruch für sie wirklich der richtige Ort ist, um glücklich zu werden. Als sie über einen Gartenblog die 27-jährige Lehrerin Lexi Rehling kennenlernt, die auf Fehmarn einen Garten betreut und ihren Schulkindern dort die Natur näherbringt, entsteht eine Freundschaft, die beide gleichermaßen inspiriert, zu neuen Taten und neuen Zielen ...

»Wovon träumen die Bienen?«
»Von Freiheit, Duft und Ruhe, von den ganz einfachen Dingen.«

Dieses Buch ist ein in sich geschlossener Roman, den man eigenständig lesen kann.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 528 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 24.03.2021
Sprache Deutsch
EAN 9783104911502
Verlag Fischer E-Books
Dateigröße 1281 KB
Verkaufsrang 4990

Weitere Bände von Die Inselgärten-Reihe

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Eine sehr erdende und auch sehr blumige Geschichte
von Bücher in meiner Hand am 08.04.2021
Bewertet: Taschenbuch

Die Titel dieser Inselgärten-Serie sind nicht nur sehr poetisch, sie haben auch immer mit der im Buch erzählten Geschichte zu tun. In diesem dritten Band "Die Träume der Bienen" verleiht eine Biene der Protagonistin Sila ihren Künstlernamen, und nicht nur deshalb ist diese spezielle Bienenart eine wichtige Erinnerung an ihre Kin... Die Titel dieser Inselgärten-Serie sind nicht nur sehr poetisch, sie haben auch immer mit der im Buch erzählten Geschichte zu tun. In diesem dritten Band "Die Träume der Bienen" verleiht eine Biene der Protagonistin Sila ihren Künstlernamen, und nicht nur deshalb ist diese spezielle Bienenart eine wichtige Erinnerung an ihre Kindheit im Oderbruch, in der ehemaligen DDR. Seit ihrer Flucht aus der DDR, als sie noch ein Teenager war, lebt Sila in Berlin und arbeitet in einer offenen Werkstatt mit ihrem On-Off-Partner Devin sowie Indra und Oswin, zwei rüstige Senioren. Sila ist gelernte Tischlerin, verziert aber sehr oft mit Brandmalerei Schaukelstühle und Schilder. Aufgewachsen ist Sila in der DDR mit ihrer alleinerziehenden Mutter auf einem Loose-Hof. Als sie diesen Hof erbt, geht sie nach all den Jahren erstmals wieder zurück und stellt sich ihrer Vergangenheit. Sila möchte den Hof verkaufen, bringt ihn aber erstmal auf Vordermann. Beim jäten, Bäume zurückschneiden, Steinmauern ausbessern etc. hängt sie ihren guten und schlechten Erinnerungen nach, kommt mit sich und der Vergangenheit langsam ins Reine - und weiss was sie will. Bloss noch nicht wo. Dies ist den Leserinnen aber schnell klar. Auch merken diese rasch, wo sich die Träume der Biologielehrerin Lexi erfüllen würden. Lexi fährt alle paar Tage nach Fehmarn, wo sie einen Garten besitzt. Sie liebt ihn und noch viel mehr liebt sie es, zusammen mit ihren Schülern zu gärtnern und ihnen alles beizubringen. Sie ist eigentlich glücklich, träumt aber von mehr. Man spürt die Liebe der beiden Protagonistinnen zur Pflanzen- und Tierwelt. Beim Lesen hatte man die Rehe, Bussarde, Glühwürmchen und Bienen bildlich vor Augen und hörte das Nachtwächterhorn sanft ertönen. Am besten liest man deshalb den grössten Teil dieses Romans draussen im Garten, auf dem Balkon, auf einer Parkbank oder auf einer Wiese und freut sich, wenn sich während der Lektüre eine Biene oder ein Vogel vorbeifliegt. Wie ein Gruss, der sagt, "hey, ich weiss, du liest von mir und meinen Artgenossen". So jedenfalls erging es mir, als eine Biene beim Nektar suchen vor mir herum schwirrte. Die Lebensgeschichten der zwei Frauen sind interessant und Patricia Koelle gelingt es wie immer, diesen Geschichten, wie direkt aus dem Leben gegriffen, einen spannenden Touch zu geben. Ebenfalls wie immer werden auch Ereignisse oder Schauplätze aus den Vorgängerbänden mit einbezogen. Man kann die Bände der Inselgärten-Serie als Einzelbände lesen - im Gegensatz zur Ostsee-Trilogie. Doch ich glaube, dass Mittendrin-Einsteiger nach der Lektüre die verpassten Bände auf jeden Fall nachlesen möchten, weil die Geschichten um die verschiedenen Gärten so ansprechend geschildert werden, dass man unbedingt wissen will, was es mit dem Mervin-Garten, dem Lese-Garten und allen anderen erwähnten Gärten auf sich hat. Ganz unabhängig von dem wunderschönen Schreibstil der Autorin. Das Beste am Ende dieses dritten Bandes: dass man weiss, dass es mindestens noch einen Garten und dessen Geschichte zu entdecken gibt, in einem weiteren Band namens "Das Geheimnis der Grashüpfer". Und man von allen Protagonisten sicherlich nochmals hört und mitbekommt, wie es ihnen nach der letzten Seite ergangen ist. Fazit: Superschöne, blumige und sehr erdende Geschichte in einem wundervollen Schreibstil erzählt. 5 Punkte.

Warmherzig und einfach wunderbar
von einer Kundin/einem Kunden aus Aidlingen am 27.03.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich liebe die Bücher von Patricia Koelle! Sie hat die außergewöhnliche Gabe, mit Worten Bilder zu malen, die man beim Lesen vor Augen hat. Und es gibt wieder einmal viel zu sehen, zu entdecken und auch zu lernen. Im Mittelpunkt dieser sehr schönen Geschichte stehen zwei Frauen, die auf den ersten Blick gar nicht so viel gemei... Ich liebe die Bücher von Patricia Koelle! Sie hat die außergewöhnliche Gabe, mit Worten Bilder zu malen, die man beim Lesen vor Augen hat. Und es gibt wieder einmal viel zu sehen, zu entdecken und auch zu lernen. Im Mittelpunkt dieser sehr schönen Geschichte stehen zwei Frauen, die auf den ersten Blick gar nicht so viel gemeinsam haben. Sila ist 44, sie arbeitet als Tischlerin mit anderen Künstlern zusammen in einem Atelier in Berlin. Lexi ist 27, sie ist eine engagierte Lehrerin, die in ihrem Garten auf Fehmarn Kindern die Liebe zur Natur vermittelt. Sila und Lexi stehen mit beiden Beinen im Leben und doch sind sie rastlos und auf der Suche. Dabei wissen sie nicht einmal genau, was sie suchen... Es lohnt sich so sehr, die zwei Frauen auf ihrem Weg zu begleiten und sie immer besser kennenzulernen. Patricia Koelle versteht es einfach, Geschichten zu erzählen, in die man komplett eintauchen kann und aus denen man selber Kraft schöpft. Mich hat auch dieser Roman wieder tief berührt. "Die Träume der Bienen" ist der dritte Teil der Inselgärten-Reihe, jedes Buch ist in sich abgeschlossen, aber wenn man eines gelesen hat, dann will man unbedingt die anderen auch lesen. Besonders schön ist es, dass Personen und Orte aus den anderen Büchern wieder auftauchen Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

Von Menschen und Bienen
von einer Kundin/einem Kunden aus Lemwerder am 24.03.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Schriftstellerin Patricia Koelle schreibt anschaulich und ihre Romane beinhalten immer wieder besondere Schicksale. Der Roman“Die Träume der Bienen“ ist aus der Reihe Die Inselgärten Band 3 Die 44jährige Silla Beer erbt einen Hof mit großem Garten im Oderbruch. Als Kind floh ihre Mutter mit ihr aus der DDR. Ihre ... Die Schriftstellerin Patricia Koelle schreibt anschaulich und ihre Romane beinhalten immer wieder besondere Schicksale. Der Roman“Die Träume der Bienen“ ist aus der Reihe Die Inselgärten Band 3 Die 44jährige Silla Beer erbt einen Hof mit großem Garten im Oderbruch. Als Kind floh ihre Mutter mit ihr aus der DDR. Ihre Kindheit hat ihr viele Narben hinterlassen. Im Oderbruch war es Wanda, die ihr den Umgang mit Garten und Bienen beibrachte. Von der Flucht verfolgen sie noch Alpträume. Die Autorin schreibt intensiv und real. Die Gärten kam man sich bildhaft vorstellen. Es ist eine Geschichte, die bis in die Vergangenheit greift. Der Ronan ist ein besonderes Lesevergnügen.

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