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Als wir uns die Welt versprachen

Roman

Romina Casagrande

(108)
Buch (gebundene Ausgabe)
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Beschreibung

Als die Südtirolerin Edna in einer deutschen Zeitschrift ein Bild ihres Kinderfreundes Jacob sieht, macht sie sich auf den Weg über die Alpen, um eine alte Schuld zu begleichen. Vor einem ganzen Leben mussten Edna und Jacob unter härtesten Bedingungen bei schwäbischen Landbesitzern schuften, wie Tausende arme Bergbauernkinder vor ihnen. Der Zweite Weltkrieg riss sie auseinander. Zu Fuß, mit Bus und Zug und ihrem Papagei Emil im Gepäck, beginnt Edna eine Reise voller berührender Begegnungen und Versöhnung.

Das Buch erzählt ergreifend aber auch humorvoll

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 10.03.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8105-0009-0
Verlag Fischer Krüger
Maße (L/B/H) 21,1/12,8/4,5 cm
Gewicht 578 g
Originaltitel I bambini di Svevia
Abbildungen 1 schwarzweisse -Abbildung
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Katharina Schmidt, Barbara Neeb
Verkaufsrang 55418

Buchhändler-Empfehlungen

Schwabenkinder

Ingrid Führer, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Einen Papagei über die Alpen zu dem Mann zurückzubringen der ihn gerettet hat. Das macht Edna 90. Sie war ein Schwabenkind. Ein tolles Buch über Emil, Edna und Jacob. Das Buch hat mich an die Pilgerreise des Harold Fry erinnert. Edna ist eine tolle starke, mutige Frau, die uns ihre schwierige Kindheit erzählt. Ein wunderschönes Buch gehen Sie mit Edna auf die Reise.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
108 Bewertungen
Übersicht
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Edna und ihr Papagei
von einer Kundin/einem Kunden aus Freiensteinau am 11.04.2021

Mit voller Vorfreude bin ich an diesen Roman gegangen, denn ich fand, der Klappentext klingt einfach nach einer interessant, bewegenden aber auch humorvollen Geschichte. Denn wenn sich eine Dame im Alter von neunzig Jahren alleine auf den Weg über die Alpen macht, mit nichts außer einem Handkarren, das nötigste an Kleidung und e... Mit voller Vorfreude bin ich an diesen Roman gegangen, denn ich fand, der Klappentext klingt einfach nach einer interessant, bewegenden aber auch humorvollen Geschichte. Denn wenn sich eine Dame im Alter von neunzig Jahren alleine auf den Weg über die Alpen macht, mit nichts außer einem Handkarren, das nötigste an Kleidung und einem Papagei, dann könnte es doch recht unterhaltsam werden. Und in gewisser Weise, war es das auch. Nach kürzester Zeit sind ihr schon der Geldbeutel und all ihre Ausweispapiere abhanden gekommen. Keine guten Voraussetzungen. Aber zum Glück trifft sie unterwegs auf genug Menschen, die ihr behilflich sind. Edna hat mich zu Beginn dieser Reise, absolut abgeholt und mitgenommen. Die ersten Kilometer, war ich eine aufmerksame Reisebegleiterin und fand es sehr spannend und unterhaltsam. Leider hat mich die „alte“ Edna aber mit der Zeit etwas verloren. Ich fand ihren Weg immer langweiliger und stellenweise dadurch sehr langatmig. Es passierte mir gefühlt einfach zu wenig. Ihre Begegnung waren allesamt nichts besonderes, weder hatten sie was berührendes, überraschendes noch aufregendes. Der Handlungsstrang in der Vergangenheit, als wir die „junge“ Edna begleiten, hat mich dagegen um vieles mehr berührt. Was ihr und tausend anderen Kindern widerfahren ist, war sehr ergreifend erzählt. Und doch hat mir auch da die Ausarbeitung der Charaktere nicht ausreichend zugesagt. So konnte ich gerade zu Jacob keinen Bezug aufbauen. Was ich wirklich sehr schade fand, denn eigentlich spielt auch er eine größere Rolle in diesem Roman. Insgesamt bin ich aber trotzdem froh diesen Roman gelesen zu haben. Denn auch wenn er mich nicht komplett überzeugen konnte, so gab es doch einige schöne, nette und berührende Momente mit Edna und ihrem Papagei, die ich so schnell nicht vergessen werde.

Das Schwarz des Krieges
von einer Kundin/einem Kunden am 11.04.2021

Edna, die Protagonistin des Romans, stellvertretend für alle sogenannten „Schwabenkinder“ zart und zerbrechlich gezeichnet, gewinnt trotz für sie unmenschlicher Umstände während des zweiten Weltkriegs, im Verlauf der Handlung an Stärke, nicht zuletzt durch ihren Freund Jacob. Diesem begegnet sie das erste Mal während ihrer Ver... Edna, die Protagonistin des Romans, stellvertretend für alle sogenannten „Schwabenkinder“ zart und zerbrechlich gezeichnet, gewinnt trotz für sie unmenschlicher Umstände während des zweiten Weltkriegs, im Verlauf der Handlung an Stärke, nicht zuletzt durch ihren Freund Jacob. Diesem begegnet sie das erste Mal während ihrer Verschickung zur Kinderarbeit, auf einen deutschen Bauernhof. Die Kinder geben sich dort ein Versprechen. Edna macht sich schuldig da sie Jacob im Stich lässt, diese Schuldgefühle sind die Motivation für die gealterte, schrullige Edna eine waghalsige Reise auf sich zu nehmen, die Reise zu Jacob, die Reise um ihre Schuld zu begleichen, eine Art Pilgerreise? Tatsächlich ist sie beschwerlich teilweise unwahrscheinlich ganz in der Art von „Harold Frys unwahrscheinlicher Pilgerreise“ von Rachel Joyce. Beide Bücher eint, dass sie mir sehr gut gefallen haben und dass in diesem Buch an die sogenannten Schwabenkinder erinnert wird.

Man kann so viel lernen, wenn man hinausgeht
von einer Kundin/einem Kunden am 10.04.2021

Edna ist nicht mehr die Jüngste, tatsächlich ist sie schon 90 Jahre alt und seit ihrer Kindheit hadert sie mit sich selbst. Denn sie hat ihren besten Freund, der alles für sie war, betrogen. Und sie hat ihm auch noch die Zukunft gestohlen, mit der er sich ein sorgenfreies Leben aufbauen wollte. All die vielen Jahre hat sie daran... Edna ist nicht mehr die Jüngste, tatsächlich ist sie schon 90 Jahre alt und seit ihrer Kindheit hadert sie mit sich selbst. Denn sie hat ihren besten Freund, der alles für sie war, betrogen. Und sie hat ihm auch noch die Zukunft gestohlen, mit der er sich ein sorgenfreies Leben aufbauen wollte. All die vielen Jahre hat sie daran gedacht und nun findet sie ein Bild von ihm in einer Zeitung. Der Entschluss ist schnell gefasst, sie wird ihm sein Liebstes zurückbringen und zwar auf dem gleichen Weg, wie sie damals als Schwabenkind von dem Bauernhof geflohen ist, auf dem Kinder wie Sklaven behandelt wurden. Charaktere: Edna ist eine starke, unbeirrbare Persönlichkeit, die ihren Weg geht, egal, was ihr widerfährt. Und sie ist eine Frau, die auch gern ihre Meinung über andere revidiert und nicht beim ersten Eindruck hängen bleibt. Ich mochte sie auf Anhieb. Auch ihre tiefe Liebe zu Emil, dem Papagei, hat mir immer wieder ein Schmunzeln entlockt. Nur mit ihrem Alter hadere ich immer noch. Mit etwa 90 Jahren wirken einige ihrer Unternehmungen schon etwas überzogen. Man lernt in dem Buch viele Charaktere kennen, die nicht das sind, was sie auf den ersten Blick scheinen. In der gegenwärtigen Handlung überwiegt das Gute in den Menschen, die Boshaftigkeit und Grausamkeit bleibt der Vergangenheit vorbehalten. Viele Personen lernt man auch nur flüchtig kennen, trotzdem tragen sie zum Gewicht der Geschichte bei und ich hätte sie nicht missen wollen. Schreibstil: Romina Casagrande hat mit ihrem Roman einen tiefen Eindruck in mir hinterlassen. Ich kannte die Geschichte der Schwabenkinder bislang noch nicht aber nun weiß ich, dass das ein Teil der Geschichte ist, den man kennen sollte. Auch die Beschreibung der Landschaft und der Menschen fand ich sehr gut. Fazit: Ich vergebe für "Als wir uns die Welt versprachen" vier Sterne. Einen kleinen Stern habe ich abgezogen, weil ich manchmal etwas an der Glaubwürdigkeit gezweifelt habe, aber das ist zu großem Teil auch künstlerische Freiheit.


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