Meine Filiale

Der goldene Hinkelstein

(gekürzte Lesung)

Asterix

Angela Strunck, René Goscinny, Albert Uderzo

(1)
Hörbuch-Download (MP3)

Weitere Formate

Beschreibung

Das ganze Dorf ist in Aufruhr: Troubadix hat beschlossen, am legendären Gesangswettbewerb für die Barden Galliens teilzunehmen. Der Gewinner des Wettbewerbs wird traditionell mit dem goldenen Hinkelstein ausgezeichnet. Weil auch die Römer großes Interesse an diesem Wettbewerb haben, werden Asterix und Obelix beauftragt, Troubadix zu seinem Schutz zu begleiten. Sie dürfen ihm nicht von der Seite weichen – koste es, was es wolle!

"Der goldene Hinkelstein" ist eine kleine Sensation: Es handelt sich um ein Asterix-Abenteuer mit Texten von René Goscinny und Zeichnungen von Albert Uderzo, das bisher noch nie in Deutschland veröffentlicht wurde! Tatsächlich erschien diese Geschichte bereits 1967 in Frankreich in Form eines Schallplattenbuches – das französische Hörspiel "Le Menhir d'or" mit einem illustrierten Begleitheft. 2020 endlich gibt es diesen Sonderband nun erstmals auch in Deutschland als illustriertes Album und natürlich auch als Hörspiel.

Gesamtspieldauer: ca. 33 Minuten

Als Sohn jüdischer Eltern wurde der Erfinder des Galliers Asterix, Rene Goscinny, am 14.August 1926 in Paris geboren. Aufgewachsen in Buenos Aires, arbeitete er nach seinem Abitur zunächst als Unterbuchhalter und auch als Zeichner in einer Werbeagentur. Sein geplantes Kunststudium wurde ihm durch den plötzlichen Tod seines Vaters verwehrt. 1945 folgte Rene Goscinny einer Einladung seines Onkels und wanderte nach New York aus. Dort verbrachte er lange Jahre, bevor es ihm gelang seine Zeichnungen im gerade gegründeten Magazin "MAD" unterzubringen. 1950 lernte Rene Goscinny Morris kennen und nur wenig später entschloss er sich nach Belgien zu gehen, um in Brüssel eine angebotene Stelle als Texter anzunehmen. Die ersten Erfolge feierte er mit "Lucky Luke", den Morris einige Jahre zuvor entwarf. Als er Albert Underzo, den späteren Zeichner der Asterix – Reihen, traf, waren sich beide sofort darüber einig, dass Comics unterhalten müssen. Von da an schrieb Rene Goscinny die Texte, die Underzo illustrierte. Sie produzierten gemeinsam erfolgreich mehrere Serien, bevor sie 1959 mit Asterix den Durchbruch schafften. Die erste Folge über den unbeugsamen Gallier erschien in dem neu gegründeten Magazin Pilote. Dort arbeitete Rene Goscinny mit vielen Zeichnern zusammen an verschiedenen Projekten. In der Zeit von 1963 bis 1974 war er Chefredakteur des Pilote. Er gab vor allem jüngeren Zeichnern wie Gotlib, Bretecher und Reiser die Möglichkeit im Magazin ihre Werke zu veröffentlichen. Später wurde Rene Goscinny Teilhaber am Verlag Dargaud, trennte sich 1974 wieder und gründete zusammen mit Underzo den Verlag Albert-Rene.
Mittlerweile lebte er schon mehrere Jahre wieder in seiner Geburtsstadt Paris. Obwohl Rene Goscinny als Zeichner scheiterte, erreichte er mit seinen Comics viel für sein Land. Aus diesem Grund wurde er 1967 vom damaligen Kulturminister zum Ritter der Künste und Wissenschaften ernannt. Neben Asterix wurde auch der kleine Nick, gezeichnet von Sempe und Isnogud, gezeichnet von Tabary, weltweit bekannt. Durch einen Belastungstest erlitt der erfolgreiche Comicautor Rene Goscinny einen Herzinfarkt und starb am 5.November 1977 in Paris. Das Grab des französischen Nationalhelden ist für viele Menschen, die mit seinen Figuren die schönsten Kindheitserinnerungen verbinden, zu einem Wallfahrtsort geworden.
Rene Goscinny hinterließ seine Frau Gilberte, die er 1967 heiratete und seine Tochter Anne, die 1968 zur Welt kam. Anne kümmert sich, seitdem auch ihre Mutter 1994 verstarb, um den Nachlass ihres berühmten Vaters.
Meinung der Redaktion
Rene Goscinny! Das ist der wohl produktivste und genialste Comic-Szenarist europäischer Comics! Die von ihm kreierten Comic-Figuren und Serien sind zeitlos lustig und begeistern auch Jahrzehnte nach ihrem Entstehen weltweit ein Millionenpublikum.

Albert Uderzo, 1927 geboren, wurde 1941 Hilfszeichner in einem Pariser Verlag. 1945 half er zum ersten Mal bei der Herstellung eines Trickfilms, ein Jahr später zeichnete er seine ersten Comic-strips, wurde Drehbuchverfasser und machte bald auch in sich abgeschlossene Zeichenserien. In dieser Zeit entstanden u. a. "Belloy, Ritter ohne Rüstung" (für die Zeitschrift OK) und "Verbrechen lohnt sich nicht" (für die Zeitung France-Soir). Uderzo wurde Mitarbeiter einer belgischen Agentur in Paris, wo er 1951 Jean-Michel Charlier und Rene Goscinny kennenlernte. Mit Charlier machte Uderzo "Belloy", "Tanguy" und "Laverdure" und mit Goscinny entstanden zunächst u. a. "Pitt Pistol" und "Der unglaubliche Korsar", dann folgten "Luc Junior" (für La Libre Belgique), "Benjamin und Benjamine" (für "Top Magazin") und "Umpah-Pah" (für "Tintin"). 1959 gründeten Uderzo und Goscinny ihre eigene Zeitschrift, die sich "Pilot" nannte. Als Krönung entstand dann "Asterix der Gallier". Albert Uderzo erhielt im Juni 2004 den Max-und-Moritz-Preis des Comic-Salons Erlangen für sein herausragendes Lebenswerk.

Erik Schäffler, Jahrgang 1961, lebt nach festen Schauspielengagements in Tübingen, Freiburg und Berlin in Hamburg. Dort spielt er seit 1994 die Rolle des "Teufel" im "Hamburger Jedermann" von Michael Batz. Seit 1995 ist er Mitglied der freien Theatergruppe »Triebwerk«. Er spielte in Fernseh- und Kinofilmen wie »Tatort« und »Doppelter Einsatz« und lieh seine Stimme u.a. Jean-Claude Van Damme, Johnny Knoxville, Sammy Davis Jr. und Charlton Heston.

Produktdetails

Verkaufsrang 1071
Abo-Fähigkeit Ja
Family Sharing Nein i
Medium MP3
Sprecher Tanja Dohse, Erik Schäffler, Douglas Welbat, Walter Wiegand, Thomas Karallus
Spieldauer 33 Minuten
Altersempfehlung ab 5 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 21.10.2020
Verlag Karussell
Format & Qualität MP3, 33 Minuten, 39.33 MB
Fassung gekürzt
Hörtyp Hörspiel
Übersetzer Klaus Jöken
Sprache Deutsch
EAN 4064066730628

Kundenbewertungen

Durchschnitt
1 Bewertungen
Übersicht
0
1
0
0
0

Der beste Barde Galliens
von Buchgespenst am 06.12.2020

Bei dem großen Bardenwettbewerb will Troubadix natürlich auf gar keinen Fall fehlen. Asterix fürchtet das schlimmste – schließlich kennt er Troubadix‘ fragwürdiges Talent – und zusammen mit Obelix begleitet er den aufgeregten Sänger in den Kanutenwald. Zur gleichen Zeit vermisst der General Eucalyptus im Lager Babaorum die Kunst... Bei dem großen Bardenwettbewerb will Troubadix natürlich auf gar keinen Fall fehlen. Asterix fürchtet das schlimmste – schließlich kennt er Troubadix‘ fragwürdiges Talent – und zusammen mit Obelix begleitet er den aufgeregten Sänger in den Kanutenwald. Zur gleichen Zeit vermisst der General Eucalyptus im Lager Babaorum die Kunstgenüsse Roms. Um Abhilfe zu schaffen, schickt er seine Legion aus, die den besten Barden Galliens kidnappen sollen. Ich liebe die Asterix-Bände und ich liebe die Hörspiele, wobei für mich die Produktion mit Hans Clarin als Asterix unerreicht bleibt. Aber auch in dieser Version ist Asterix toll umgesetzt. Manchmal wünschte ich mir allerdings, dass die Inszenierung ein wenig glaubhafter wäre. Manches war mir zu gestellt. Wenn das Publikum durcheinanderruft, sollte es auch durcheinander sein und nicht sorgfältig artikuliert nacheinander. Das ruiniert die Dramatik der Szene. Wirklich süß umgesetzt ist allerdings der Zenturio, der wider besseren Wissens den Befehlen seines Generals folgen muss. Eine schöne Hörspielentdeckung, die sich zusammen mit dem Comicband wirklich lohnt!

  • Artikelbild-0
  • Der goldene Hinkelstein

    • Play/Pause
    • Back
    • Forward