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Hard Land

Benedict Wells

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Beschreibung

Missouri, 1985: Um vor den Problemen zu Hause zu fliehen, nimmt der fünfzehnjährige Sam einen Ferienjob in einem alten Kino an. Und einen magischen Sommer lang ist alles auf den Kopf gestellt. Er findet Freunde, verliebt sich und entdeckt die Geheimnisse seiner Heimatstadt. Zum ersten Mal ist er kein unscheinbarer Außenseiter mehr. Bis etwas passiert, das ihn zwingt, erwachsen zu werden. Eine Hommage an 80’s Coming-of-Age-Filme wie ›The Breakfast Club‹ und ›Stand By Me‹ – die Geschichte eines Sommers, den man nie mehr vergisst.

»Niemand kann den ersten verliebten Sommer wiederholen. Doch in diesem Büchlein scheinen die Sonnenstrahlen der Jugend eingefangen zu sein und noch einmal hell zu leuchten.«
Katja Kraft / Frankfurter Rundschau

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 24.02.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-07148-1
Verlag Diogenes
Maße (L/B/H) 18,5/12,4/2,6 cm
Gewicht 327 g
Auflage 3
Verkaufsrang 97

Buchhändler-Empfehlungen

Benedict Wells wieder reines Lesevergnügen

michaela bokon, Thalia-Buchhandlung Wien

Der 16 jährige Sam, schmächtig, ängstlich und verunsichert, ist so gar nicht glücklich in seinem Leben. Seine Schwester ist ausgezogen und besucht die Familie sehr selten, mit seinem Vater findet er Basis zu kommunizieren, seine Mutter, die er überaus liebt, ist sterbenskrank. Keine guten Voraussetzungen für die bevorstehenden Sommerferien und doch wird es für ihn der Sommer werden, indem er Freunde gewinnt, sich verliebt, Verlust erleben muss und letztendlich sich selbst finden und lieben lernt. Eine wunderbare einfühlsame Geschichte

Schön war's

Lukas Bärwald, Thalia-Buchhandlung St. Pölten

Wer im 21. Jahrhundert einen Coming of Age-Roman schreibt, sollte überzeugt davon sein, eine einzigartige Idee dafür zu haben. Denn es sind universelle Geschichten von der ersten großen Liebe, Außenseitern, Familie und Verlust sowie dem letzten, großen Sommer bevor es heißt, langsam aber sicher erwachsen zu werden. Sie gehören zum erzählerischen Stammrepertoire speziell der amerikanischen Kultur und wurden in vielfachen Ausführungen sowohl als Bücher als auch Filme berühmt. Was macht also die Variante von Benedict Wells so außergewöhnlich, dass man sie unbedingt lesen sollte? Auf den ersten Blick: nichts. Auf den zweiten: sehr viel. Sam lebt mit seinen Eltern in Grady, einer an sich wenig aufregenden Kleinstadt, tief im mittleren Westen der USA. Als weder großartig musikalischer, noch sportlicher, intellektueller oder übermäßig attraktiver 15-jähriger verlief seine Jugend bisher wenig aufregend. Der erste Keim der Veränderung beginnt aufzugehen, als er einen Ferienjob im Kino annimmt und dort auf drei Menschen trifft, die von nun an sein Leben bestimmen und maßgeblich verändern werden: Den starken aber schweigsamen Hightower, den verschroben nerdigen Cameron und Kirstie, Schwarm seiner durchwachten Nächte und mit ihren 18 Jahren sowohl vom Alter als auch Aussehen gleichermaßen erreichbar wie eine Karriere als Rockmusiker. Im Hintergrund dieses besonderen Sommers 1985 schwimmt die unklare Krebserkrankung von Sams Mutter mit und das auf wenig mehr als stummer Wahrnehmung basierende Verhältnis zu seinem Vater. Was der in München geborene Wells hier aufstellt, ist das klassische Panorama eines Adoleszenzromans, verwoben in der heimelig nostalgischen Welt der 80er Jahre, komplett mit eingeschriebenem Soundtrack von Springsteen über Simple Minds und Journey bis hin zu Billy Idol und a-ha. Was mit Sam, seinen neuen Freunden und seiner Familie passiert, folgt größtenteils dem, was man erwartet. Jedoch webt der Autor immer Anspielungen und Zitate aus berühmten Beispielen des Genres ein und so wird es kein einfallsloses Abkupfern, sondern ein liebevolles Spiel mit den Versatzstücken einer jahrzehntelangen Erzähltradition. Doch was „Hard Land“ neben seiner Kulisse so unglaublich lebendig und lesenswert macht, sind seine Charaktere. Hier fühlt sich niemand wie eine Nebenfigur an, alle haben ihre individuellen Motivationen, Abgründe und Stärken. Und weil das Personal so lebensnah und glaubwürdig rüberkommt, erzählt und liest sich ihr Miteinander außerordentlich flüssig und es schafft es dabei, einen gleichermaßen zum Lachen zu bringen als auch Tränen der Rührung aufsteigen zu lassen. Die Welt von Grady und vielleicht damit auch die Erinnerung an die eigene Zeit des Erwachsenwerdens wächst schnell ans Herz und die auf jeder Seite spürbare Lust am Erzählen überträgt sich nahtlos bei der Lektüre. „Hard Land“ erfindet keine literarischen Konventionen neu und glänzt nicht mit sprachlichen Experimenten – es ist ein Buch, das feiert, was zuvor kam, das durch seine Klarheit begeistert und einfach berührt; und was will man mehr?

Kundenbewertungen

Durchschnitt
213 Bewertungen
Übersicht
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36
5
2
0

Wells hat es mal wieder geschafft!
von einer Kundin/einem Kunden am 21.04.2021

"In diesem Sommer verliebte ich mich, und meine Mutter starb." Dieser erste Satz beschreibt sehr passend, worum es in Hard Land geht: Sam, ein unscheinbarer, introvertierter, von Panikattacken geplagter Teenager erlebt den besten und traurigsten Sommer seines Lebens. Um Ablenkung von der Krebserkrankung seiner Mutter zu finden,... "In diesem Sommer verliebte ich mich, und meine Mutter starb." Dieser erste Satz beschreibt sehr passend, worum es in Hard Land geht: Sam, ein unscheinbarer, introvertierter, von Panikattacken geplagter Teenager erlebt den besten und traurigsten Sommer seines Lebens. Um Ablenkung von der Krebserkrankung seiner Mutter zu finden, nimmt er einen Nebenjob im hiesigen Kino an. Dort trifft er auf Kirstie, Cameron und Hightower, dem Mystery Club. Zum ersten Mal in seinem Leben findet er Akzeptanz, Zugehörigkeit und Freundschaft. Als bekennender Fan hatte ich natürlich große Erwartungen an diesen Roman. Diese wurden absolut erfüllt. Benedict Wells schafft es immer wieder, mich mit seiner Geschichte zu berühren und mit seiner schönen klaren Sprache zu bezaubern. Er ist ein Meister des Coming-of-Age Romans und versteht es wie kein anderer, die inneren Kämpfe Heranwachsender einfühlsam zu porträtieren. Dieser Roman spricht eine breite Leserschaft und ist sicher ab 14 Jahren zu empfehlen. Schullektüre-Potential! Für Fans von Wolfgang Herrndorf und John Greene

von einer Kundin/einem Kunden am 21.04.2021
Bewertet: anderes Format

Noch weiß Sam es nicht aber dieser Sommer wird sein Leben verändern. Eine wunderschöne Geschichte über das Erwachsenwerden und die Kraft und den Mut nicht aufzugeben.

Melancholisch, Hoffnungsvoll und sehr Atmosphärisch!
von Noelli am 21.04.2021

Ich freute mich sehr auf den neuen Roman von Benedict Wells. Letztes Jahr las ich bereits "Vom Ende der Einsamkeit" von ihm und es gehörte zu meinen absoluten Jahreshighlights. Ich versuchte, meine Erwartungshaltung nicht zu hoch anzusetzen und mich unvoreingenommen auf "Hard Land" einzulassen. Ob das gelungen ist? In dem neu... Ich freute mich sehr auf den neuen Roman von Benedict Wells. Letztes Jahr las ich bereits "Vom Ende der Einsamkeit" von ihm und es gehörte zu meinen absoluten Jahreshighlights. Ich versuchte, meine Erwartungshaltung nicht zu hoch anzusetzen und mich unvoreingenommen auf "Hard Land" einzulassen. Ob das gelungen ist? In dem neuen Roman geht es um Sam, einen schüchternen Außenseiter ohne wirkliche Freunde im Leben, der in der gottverlassenen Kleinstadt Grady lebt. Seine Beziehung zum Vater ist ziemlich unterkühlt und verkorkst, während seine Mutter an Krebs leidet. Die Geschichte spielt 1985 und Sam ist 15 Jahre alt. Er beginnt einen Ferienjob in dem Kino der Stadt, um die Sommerferien nicht bei seinen gruseligen Cousins verbringen zu müssen und der bedrückten Stimmung zu Hause zu entkommen. In dem Kino begegnet er Kirstie, Hightower und Cameron und von nun an wird sich sein Leben grundlegend verändern und er wird lernen müssen, erwachsen zu werden. Der Schreibstil von Benedict Wells fesselte mich direkt wieder an die Seiten. Die besondere Atmosphäre, die ich bei "Vom Ende der Einsamkeit" wahrgenommen habe, ist auch hier wieder zu finden. Das kann Herr Wells wirklich ausgesprochen gut. Sam ist ein sehr liebenswerter Charakter, den ich von der ersten Sekunde an ins Herz geschlossen habe. Ich konnte mich sehr gut mit ihm identifizieren, weil ich weiß wie es ist, keine Freunde zu haben und immer bei allem außen vor zu sein. Umso beeindruckender fand ich Sams Mut, den Ferienjob in dem Kino anzutreten und den Willen, etwas an seiner Situation zu verändern. Nach und nach freundet er sich mit Cameron, Kirstie und Hightower an, und ein wirklich schöner Sommer beginnt für Sam, in dem Freude und Schmerz aber sehr dicht beieinanderliegen. Klar, die Geschichte ist jetzt nichts absolut Neues und Innovatives, aber trotzdem schafft es Benedict Wells wieder, eine Geschichte zu schreiben, die irgendwo zwischen melancholisch, hoffnungsvoll und absolut atmosphärisch schwankt. Im Mittelteil musste ich das Buch kurz pausieren, weil es mir dann doch kurzzeitig zu sehr ins Kitschige abdriftete. Das war aber zum Glück auch schnell wieder vorüber und auch das Ende versöhnte mich wieder. Alles in allem habe ich dieses Buch wirklich sehr gerne gelesen, auch wenn es doch nicht ganz an "Vom Ende der Einsamkeit" heranreicht.


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