Meine Filiale

Einspruch!

Verschwörungsmythen und Fake News kontern - in der Familie, im Freundeskreis und online

Ingrid Brodnig

(9)
Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
20,00
20,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
Sofort lieferbar,  Kostenlose Lieferung ab 30  € Einkaufswert ,  Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden
Sofort lieferbar
Kostenlose Lieferung ab 30  € Einkaufswert
Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden

Weitere Formate

gebundene Ausgabe

€ 20,00

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

€ 15,99

Accordion öffnen

Beschreibung

Was tun, wenn Freunde, Verwandte oder Bekannte mit Aussagen kommen, die ins Reich der Verschwörungsmythen und Fake News gehören? Wie mit bizarren oder gar gefährlichen Theorien in sozialen Medien umgehen? In Diskussionen über das Coronavirus, die Klimakrise oder Migration verzweifeln wir über Spekulationen und Falschmeldungen. Das Gefühl der Überforderung wächst: Wieso glauben die mir nicht einmal dann, wenn ich dem Unsinn im WhatsApp-Chat mit Fakten kontern kann?
Ingrid Brodnig zeigt, wie wir in hitzigen Debatten ruhig bleiben und unseren Standpunkt verdeutlichen. Wann ist Diskutieren überhaupt sinnvoll? Warum sind unseriöse Stimmen sichtbarer, und welche rhetorischen Tricks sollte man kennen? Welche Rolle spielen digitale Kanäle, und wie kommen wir gegen die Macht der Aufmerksamkeitsökonomie an? Dieses Buch liefert die Strategien für eine kluge Diskussionsführung und Tipps für Formulierungen, die auch in emotionalisierten Diskussionen wirken.

Ingrid Brodnig ist die Expertin für Lügengeschichten, Mobbing und Hass in unserer zunehmend digitalen Welt. Die Autorin und Kolumnistin hält Vorträge und Workshops und wird dabei immer häufiger um Tipps im Umgang mit Fake News und Verschwörungsmythen gebeten. Für ihr Buch „Hass im Netz. Was wir gegen Hetze, Mobbing und Lügen tun können“ wurde sie mit dem Bruno-Kreisky-Sonderpreis ausgezeichnet.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 160
Erscheinungsdatum 25.01.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7106-0520-8
Verlag Brandstätter Verlag
Maße (L/B/H) 21,3/13,9/1,9 cm
Gewicht 334 g
Auflage 1. Auflage
Illustrator Marie-Pascale Gafinen
Verkaufsrang 6

Buchhändler-Empfehlungen

Andrea Resch-Krenn, Thalia-Buchhandlung

Das Buch liefert uns Strategien wie man in Gesprächen mit Fakten-Verweigerern agieren kann, wie man einen kühlen Kopf behält und wie man das Gegenüber besser verstehen kann. Lesenwert mit wertvollen Tipps!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
4
3
2
0
0

Praktische Tipps gegen Fake News
von einer Kundin/einem Kunden am 28.02.2021

Das Buch „Einspruch – Verschwörungsmythen und Fake News kontern – in der Familie, im Freundeskreis und online“ von Ingrid Brodnig nimmt den Leser an die Hand und führt ihn an das Thema Verschwörungstheorien und Fake News langsam heran. Wieso erfreuen sie sich so großer Beliebtheit, warum wirken sie nicht auf alle Menschen unlogi... Das Buch „Einspruch – Verschwörungsmythen und Fake News kontern – in der Familie, im Freundeskreis und online“ von Ingrid Brodnig nimmt den Leser an die Hand und führt ihn an das Thema Verschwörungstheorien und Fake News langsam heran. Wieso erfreuen sie sich so großer Beliebtheit, warum wirken sie nicht auf alle Menschen unlogisch und wie kontert man ihnen? Wer schon einmal im Bekanntenkreis mit solchen „falschen Wahrheiten“ konfrontiert wurde, wird diesen Schockmoment kennen, in dem man nicht so richtig weiß, was man sagen soll oder ob man lachen soll oder wie man sich verhalten kann. Dank Ingrid Brodnig lernt man erst einmal verstehen, wieso Menschen so etwas überhaupt glauben und warum es dagegen die Wissenschaft so schwer hat, diesen zu widersprechen. Man lernt die Anziehungskraft verstehen und man kann nachempfinden, wieso diese Fake News nicht von allen sofort durchschaut werden. Das Wichtigste, was ich aus diesem Buch mitnehme, ist, dass man sich aus der oben beschriebenen Schockstarre am besten nicht mit einem Lachanfall oder emotionalen Ausbrüchen rettet, sondern sachlich beginnt, das Gegenüber zu fragen, wieso es das glaubt und versucht an deren Logik zu appellieren. In diesem Fall ist nämlich nicht der Angriff das Mittel der Wahl, sondern gezielte Fragen. Zu Beginn des Buchs hatte ich Sorge, dass es furchtbar komplizierte Tipps werden, bei denen man im echten Leben einfach an der Umsetzung scheitert. Dies ist jedoch gar nicht der Fall. Die Tipps sind sehr lebensnah, praktikabel und manchmal so naheliegend, dass man denkt „ja, da hätte ich auch selbst draufkommen können“. Ingrid Brodnig verwendet dabei auch viele Beispiele und zeigt auf, wie man in diesen Beispielsituationen ihre Tipps anwenden könnte. Eigentlich lese ich nicht mit Textmarker in der Hand, doch dieses Buch hat mich in seinen Bann gezogen und ich habe viele wertvolle Tipps daraus mitnehmen können. Für mich waren auch einige Tipps dabei, die sich durchaus auch in „normalen“ Diskussionen anwenden lassen. So zum Beispiel die Thematik mit den Fragen, um zu verstehen, warum das Gegenüber etwas glaubt und warum es für denjenigen oder diejenige Sinn macht. Ich glaube, so kann man in jeder Diskussion eine verständnisvolle Basis schaffen, die sicherlich zu besseren Ergebnissen führt. Für den Umgang mit Fake News und Verschwörungstheorien fühle ich mich nun auf jeden Fall besser gewappnet und ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich für solche Verschwörungstheorien interessiert und der gerne auch einen Blick dahinter werfen möchte, warum sie so einen Reiz für manche Menschen ausmachen und warum die Wissenschaft sie nicht so schnell widerlegen kann, wie man vielleicht annehmen würde.

Viel Theorie, zu wenig praktische Tipps
von einer Kundin/einem Kunden aus Kissing am 28.02.2021

Das Cover dieses Ratgebers kommt etwas reißerisch daher, es verspricht "Strategien und Tipps", um Verschwörungsmythen und Fake News kontern zu können. Doch fühle ich mich nach der Lektüre argumentativ gewappneter, um mit QAnon-Anhängern oder Impfgegnern zu diskutieren? Ehrlich gesagt nein, oder bestenfalls ein wenig. Zwar ... Das Cover dieses Ratgebers kommt etwas reißerisch daher, es verspricht "Strategien und Tipps", um Verschwörungsmythen und Fake News kontern zu können. Doch fühle ich mich nach der Lektüre argumentativ gewappneter, um mit QAnon-Anhängern oder Impfgegnern zu diskutieren? Ehrlich gesagt nein, oder bestenfalls ein wenig. Zwar erklärt Autorin Ingrid Brodnig anschaulich, was Verschwörungserzählungen so anziehend macht und dass niemand davor gefeit ist, manipuliert zu werden. Man erfährt viel über die Bedeutung von Emotionen in der Kommunikation, und Brodnig übt Kriktik daran, dass die großen Internet-Plattformen ihre Algorithmen nicht offenlegen, denn somit ist unabhängige Forschung dazu, wie Social Media unsere Meinungen beeinflussen, leider kaum möglich. Die Sprache ist - abgesehen von einigen überflüssigen Fachbegriffen - gut verständlich, Brodnig argumentiert schlüssig und gibt zitierte Quellen an. Dies alles hilft mir zwar dabei, zu verstehen, wie aus einem guten Freund nach und nach ein Attila-Hildmann-Verschnitt werden konnte. Doch wie ich dessen schräge Ansichten ändern kann, wie es mir gelingen soll, dass jemand Falschmeldungen auch als solche erkennt, das kommt leider in dem Buch zu kurz. Praktische Tipps machen nicht mehr als ein Viertel des Ratgebers aus, hier hatte ich mehr erwartet. Vor allem auch mehr Beispiele, Übungen etc. Gut gefallen mir hingegen die comicartigen Illustrationen von Marie-Pascale Gafinen. Das Buch hilft dabei, zu verstehen wie jemand dazu kommen kann, an Verschwörungserzählungen zu glauben. Für mehr reicht es meiner Meinung nach jedoch nicht.

Verschwörungsmythen und Fake News kontern
von einer Kundin/einem Kunden am 14.02.2021

Das Buch „Einspruch!“ von Ingrid Brodnig ist im Brandstätter Verlag erschienen und beinhaltet Strategien und Tipps, um Verschwörungsmythen und Fake News zu kontern, sowohl im Familien- und Freundeskreis als auch online. Spätestens seit Beginn der Covid-Pandemie kennt wohl jeder jemanden, der an Falschmeldungen und Verschwörun... Das Buch „Einspruch!“ von Ingrid Brodnig ist im Brandstätter Verlag erschienen und beinhaltet Strategien und Tipps, um Verschwörungsmythen und Fake News zu kontern, sowohl im Familien- und Freundeskreis als auch online. Spätestens seit Beginn der Covid-Pandemie kennt wohl jeder jemanden, der an Falschmeldungen und Verschwörungserzählungen glaubt und mit Fakten nicht mehr abzuholen ist. Ganze Familien werden dadurch gespalten und Freundschaften zerbrechen und wir vermeiden miteinander zu reden, obwohl das Diskutieren und Debattieren für uns und unsere Demokratie so wichtig ist. Auch ich selbst habe mich schon oft dabei ertappt, in hitzigen Debatten nicht gelassen zu bleiben und das Gespräch lieber abzubrechen. Ingrid Brodnig meint, dass man leichter diskutieren kann, wenn man die Tricks und die psychologische Anziehungskraft von Fehlinformation versteht. Außerdem sollen wir niemanden bekehren und unsere Fakten aufzwingen, ein aufrichtiges Hinterfragen und versuchen sich in den Gesprächspartner hineinzuversetzen, regt oft schon zum Nachdenken an und kann ein erster Schritt aus dem Sumpf der Verschwörungstheorie sein. „Einspruch!“ kann als Anleitung für Menschen gesehen werden, denen Fakten wichtig sind und die ihre Argumente auch in hitzigen Debatten sachlich zur Geltung bringen wollen. Und eines habe ich aus dem Buch mit Sicherheit gelernt: „Niemand ist zu hundert Prozent rational!“

  • Artikelbild-0