Queer*Welten

02-2020

Queer*Welten Band 2

James Mendez Hodes, Askin-Hayat Dogan, Rafaela Creydt, Elena L. Knödler

(2)
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Beschreibung

Queer*Welten ist ein vierteljährlich erscheinendes queerfeministisches Science-Fiction- und Fantasy-Zine, das sich zum Ziel gesetzt hat, Kurzgeschichten, Gedichte, Illustrationen und Essaybeiträge zu veröffentlichen, die marginalisierte Erfahrungen und die Geschichten Marginalisierter in einem phantastischen Rahmen sichtbar machen. Außerdem beinhaltet es einen Queertalsbericht mit Rezensionen, Lesetipps, Veranstaltungshinweisen und mehr.

In dieser Ausgabe:
Held*innengeschichte von Askin-Hayat Dogan (Kurzgeschichte)
Was der Krieg frisst von Rafaela Creydt (Kurzgeschichte)
Sagittarius A* von Elena L. Knödler (Kurzgeschichte)
Von Orks, Briten und dem Mythos der Kriegerrassen (Teil 2) von James Mendez Hodes (Essay)
Ein Comic von Sarah Burrini

Produktdetails

Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Erscheinungsdatum 20.08.2020
Verlag Ach je Verlag
Seitenzahl 56 (Printausgabe)
Dateigröße 1855 KB
Sprache Deutsch
EAN 9783947720552

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Kundenbewertungen

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Wir sind ja so anders
von einer Kundin/einem Kunden aus Eisenach am 06.01.2021
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Als ich dieses Buch in die Hände bekam, dachte ich an eine Antho­logie aus dem Bereich der Phan­tastik, in der homo­phile Charak­tere eine Rolle spielen. Wieso nicht? Das könnte die Geschichten ja mal aus dem Üblichen heraus­heben. Schon von der Zusam­men­stellung wurde ich in dieser Hin­sicht ent­täuscht. Neben (nur) 2 Kurz­ges... Als ich dieses Buch in die Hände bekam, dachte ich an eine Antho­logie aus dem Bereich der Phan­tastik, in der homo­phile Charak­tere eine Rolle spielen. Wieso nicht? Das könnte die Geschichten ja mal aus dem Üblichen heraus­heben. Schon von der Zusam­men­stellung wurde ich in dieser Hin­sicht ent­täuscht. Neben (nur) 2 Kurz­geschichten und 1 1-Seiten-Comic besteht der Inhalt aus­schließlich aus dem, was der Klappen­text als Essay­beiträge bezeich­net. Gleich die Kurzgeschichte „Präventive Devastation“ beginnt eigent­lich ganz gut. Die Prota­gonistin trifft auf ein außer­irdisches Wesen, das die Erde zer­stören will. Dass die Lösung darin besteht (Vor­sicht, Spoiler!), dieses Wesen zu über­zeugen, dass es auf der Erde nicht nur Männer und Frauen gibt – Genter-Thematik –, mutet dann schon komisch an, und ist auch inhalt­lich nicht über­zeugend. Bei der anderen Kurz­geschichte, „That Escalated Quickly“, sieht es ähnlich aus. Auch wenn es primär um Rollen­spieler geht, ist das eigent­liche Thema doch die Genter-Thematik. Die Essay­beiträge lesen sich dann wie eine Werbe­broschüre für nicht-hetero­sexuelle Lebens­weise. Für Leser, die an Homosexualität und der Genter-Debatte interes­siert sind, könnten die „Queer*­Welten“ eventuell von Interesse sein, für den Fantasy- oder SciFi-Fan sind sie es sicher nicht. Fazit: Vorsicht! Dieses Buch ist eher eine Werbeschrift für die Genter-Debatte als (phan­tastische) Literatur.

Vielseitiger erster Eindruck
von Mein Regal voller Regenbögen am 28.09.2020
Bewertet: Einband: Geheftet

Über ein Buch von Judith C. Vogt bin ich auf „Queer*Welten“ aufmerksam geworden, zählt die Autorin hier doch auch zu den Herausgeberinnen. Das Konzept hinter dem Magazin macht neugierig und so habe ich mal geguckt, was Judith C. Vogt, Kathrin Dodenhoeft und Lena Richter so auf die Beine gestellt haben. Nebelflor – Annette ... Über ein Buch von Judith C. Vogt bin ich auf „Queer*Welten“ aufmerksam geworden, zählt die Autorin hier doch auch zu den Herausgeberinnen. Das Konzept hinter dem Magazin macht neugierig und so habe ich mal geguckt, was Judith C. Vogt, Kathrin Dodenhoeft und Lena Richter so auf die Beine gestellt haben. Nebelflor – Annette Juretzki (Kurzgeschichte) Der erste Satz: – Wie ein Geist entsteigst du dem Nebel dieses trägen Morgens, der nur Licht satt einer Sonne kennt. – Die Geschichte um Korja, die durch die Lande zieht und mit ihren Fähigkeiten Menschen hilft, die von den Geistern Verstorbener heimgesucht werden, ist nicht das, was es auf den ersten Blick scheint. Ich fand es wahnsinnig spannend, wie Annette Juretzki die Kurzgeschichte aufgebaut hat. Im Nachhinein betrachtet, deutet sich immer wieder sehr subtil an, was sich mir dann im letzten Abschnitt offenbarte. Ein Twist, mit dem sich auch die ungewöhnliche erzählerische Perspektive erklärt, und den ich absolut großartig fand. Die fortgesetzten Abenteuer des Spaceschiffs Plastilon – Jasper Nicolaisen (Lyrik) Die erste Strophe: – Now the Bible tells the Schtorie von einem wackr´ren Schiff das bravte keine Wogen und schiffte um kein Riff – Generell mag ich Texte, die ein wenig drüber und crazy sind, eigentlich ganz gerne. Hier, in Reimform, habe ich allerdings so meine Probleme damit. Definitiv Geschmackssache – ich bin nach der ersten Seite ausgestiegen. Feuer - Lena Richter (Kurzgeschichte) Der erste Satz: – Am Tag, an dem ich die Amazone im Leichenhaus fand, war ich zum fünfzehnten Mal von zu Hause weggelaufen. – Einer seiner Anfälle aus unkontrollierbarer Wut treibt Tarnik in ein Viertel, in dem er durch seine Raserei keinen Schaden anrichten kann. Was er dort findet, kennt er bis dahin nur aus Erzählungen und Legenden. Tarniks Weltbild gerät ins Wanken und auch die eigene Wahrnehmung verschiebt sich. Lena Richter ist es gelungen auf diesen wenigen Seiten eine ganze Welt unterzubringen. Den Lesenden abzuholen, ihn an die Hand zu nehmen und eintauchen zu lassen, in ein erschaffenes Szenario, ist bei den begrenzten Worten einer Kurzgeschichte ganz große Kunst. Lena Richter macht das hier mit Ausrufezeichen. Die Heldenfresserin – Anna Zabini (Kurzgeschichte) Der erste Satz: – Ich möchte eine Geschichte erzählen. – Für jemanden, der in griechischer Mythologie bewandert ist, mag diese Kurzgeschichte durchaus ihren Reiz haben. Ich bin es nicht und somit habe ich mir extrem schwer getan der Erzählung zu folgen. Zumal Penthesilea, eine Amazone, die durch die Hand Achilles gestorben ist, selbst sehr sprunghaft ihre Gedanken über ihren Tod direkt an die Lesenden richtet. Von Orks, Briten und dem Mythos der „Kriegerrassen“ – James Mendez Hodes (Essay) Wie James Mendez Hodes die Entstehung der Orks darlegt, fand ich wirklich spannend. Er zeigt sehr schlüssig auf, wie das damalige Weltbild, auch in Bezug auf die Kriege der Vergangenheit, auf J.R.R. Tolkien eingewirkt und sich auf Darstellung der Rasse der Orks übertragen hat. Für mich ein neuer Einblick in die Materie und absolut lesenswert. Den Abschluss des ersten „Queer*Welten“ Magazins macht ein, aufgrund der Corona-Pandemie, etwas abgespeckter Quartalsbericht. Wo eigentlich über Veranstaltungen aus der queeren Szene berichtet werden sollte, befinden sich jetzt drei Buchempfehlungen. Zwei davon kann ich so nur unterschreiben, da ich die beiden Bücher selbst gelesen habe und absolut großartig fand. Zusammengefasst hat mich nicht alles, was ich in dieser ersten Ausgabe vorgefunden habe, überzeugen können. Geschuldet ist dies der Individualität der einzelnen Beiträge, was wiederum positiv zu erwähnen und eine Leseempfehlung wert ist. Ich werde definitiv am Ball bleiben und auch einen Blick in die zweite Ausgabe von „Queer*Welten“ werfen.


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