Letzte Ehre

Roman

Friedrich Ani

(9)
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Beschreibung

Die siebzehnjährige Finja Madsen ist nach einer Party nicht nach Hause gekommen. Es gibt keine Zeugen, keine äußeren Anhaltspunkte dafür, was mit ihr passiert ist. Die Ermittlungen stecken fest. Oberkommissarin Fariza Nasri vernimmt Personen aus dem Umfeld der Vermissten, darunter auch den Freund der Mutter, Stephan Barig. In dessen Haus hat die Party stattgefunden, während er das Wochenende mit zwei Bekannten auf dem Land verbrachte. Barig gibt gewissenhaft Auskunft. Nasri hört zu, stellt Fragen - und ist sich mit einem Mal sicher, dass der Mann lügt. Doch hat er wirklich etwas mit dem Verschwinden der jungen Finja zu tun, oder verbirgt er etwas ganz Anderes?

Die Suche nach einem verschwundenen Mädchen wird mehr und mehr zu einem Horrortrip durch die Abgründe männlicher Machtfantasien und die Verwüstungen, die sie hinterlassen. Fariza Nasri gerät in einen Strudel der Gewalt, der sie immer weiter mitreißt, bis sie darin zu ertrinken droht. Ein packender, schmerzhafter und düsterer Roman.

Friedrich Ani, geboren 1959, lebt in München. Er schreibt Romane, Gedichte, Jugendbücher, Hörspiele, Theaterstücke und Drehbücher. Sein Werk wurde mehrfach übersetzt und vielfach prämiert, u. a. mit dem Deutschen Krimi Preis, dem Adolf-Grimme-Preis und dem Bayerischen Fernsehpreis. Seine Romane um den Vermisstenfahnder Tabor Süden machten ihn zu einem der bekanntesten deutschsprachigen Kriminalschriftsteller. Friedrich Ani ist Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und des Internationalen PEN-Clubs. Sein Roman Der namenlose Tag (2015), ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimi Preis und dem Stuttgarter Krimipreis, markierte Anis Wechsel zu Suhrkamp. Seit 2015 ist Friedrich Ani auch mit seinen Theaterstücken im Suhrkamp Theater Verlag vertreten.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 270 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.05.2021
Sprache Deutsch
EAN 9783518767672
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Dateigröße 2493 KB

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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4
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Frauenleben
von einer Kundin/einem Kunden aus Absdorf am 14.05.2021
Bewertet: gebundene Ausgabe

In diesem Roman wird die Polizistin Fariza Nasri in ihrem beruflichen Alltag begleitet, der tragischerweise immer wieder mit ihrem Privatleben kollidiert. Das Buch baut auf den ersten Roman "All die unbewohnten Zimmer" des Autors auf, ist aber aus meiner Sicht auch unabhängig davon zu lesen. Für den oder andere Handlungsstrang i... In diesem Roman wird die Polizistin Fariza Nasri in ihrem beruflichen Alltag begleitet, der tragischerweise immer wieder mit ihrem Privatleben kollidiert. Das Buch baut auf den ersten Roman "All die unbewohnten Zimmer" des Autors auf, ist aber aus meiner Sicht auch unabhängig davon zu lesen. Für den oder andere Handlungsstrang ist es aber sinnvoll, schon das Vorgängerbuch zu kennen. Mir hat dieser Roman wieder gut gefallen. Ich mag die klare, schnörkellose Sprache und rasante Handlung. Auch dass immer ganz verschiedene Themen und Kritiken mitschwingen finde ich toll. Besonders finde ich auch, dass dieses Buch immer mehrere Fälle gleichzeitig behandelt, was es für mich von anderen Krimis oder Spannungsromanen deutlich abhebt. Auch die Konstruktion und die Spannung sind wirklich gut gemacht, da ich eigentlich bis zu den letzten Seite nicht wusste, wie sich alles aufklären wird.

Ergreifender, herausfordernder Roman
von einer Kundin/einem Kunden aus Heimsheim am 14.05.2021
Bewertet: gebundene Ausgabe

In dem Roman „Letzte Ehre“ von Friedrich Ani steht Oberkommissarin Fariza Nasri im Mittelpunkt des Geschehens. Sie besitzt die Fähigkeit, andere Menschen zum Sprechen zu bringen. Dies beweist sie in allen drei Teilen des Buches durch außergewöhnliche Verhöre. Im ersten Teil geht es um eine Schülerin, die nach einer Party verschw... In dem Roman „Letzte Ehre“ von Friedrich Ani steht Oberkommissarin Fariza Nasri im Mittelpunkt des Geschehens. Sie besitzt die Fähigkeit, andere Menschen zum Sprechen zu bringen. Dies beweist sie in allen drei Teilen des Buches durch außergewöhnliche Verhöre. Im ersten Teil geht es um eine Schülerin, die nach einer Party verschwindet. Es gibt keine Zeugen, keine Spuren. In langen Vernehmungen macht sich Fariza Nasri daran, der Wahrheit näher zu kommen. Im zweiten Teil geht es um eine Zeugin, die in einem alten nicht aufgeklärten Fall eine große Rolle spielt. Im dritten Teil wird Fariza Nasri mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Nebenbei erlebt sie auch private Niederschläge. Alle Teile passen zusammen. Es gibt keinen harten Bruch. Der Roman ist aus der Sicht von Fariza Nasri geschrieben worden und so erfährt der Leser einiges über ihre persönliche Gefühlswelt. Die Fälle werden schnell gelöst, ziehen aber wieder neue Ermittlungen nach sich. Der Autor ist ein Meister der Erzählkunst und der Roman ist aus dieser Sicht etwas sehr Besonderes. Ein etwas anderer Krimi, den ich beim Lesen auch gar nicht als einen solchen wahrgenommen habe. Die Themen, die hier behandelt werden und auch die Art, wie diese in dieses Buch eingebunden sind, lassen mich sprachlos zurück. Wie können Menschen so grausam sein? Es ist ein dunkler, berührender Roman, der einen nicht mehr loslässt und den man nicht einfach so nebenbei liest. Atmosphärisch habe ich den Erzählstil als langsam ohne viel Aufregung empfunden, obwohl eigentlich immer wieder viel passiert. Das ist überzeugend. Trotzdem wird den Lesern viel abverlangt, weil man sehr aufmerksam sein muss und nicht nachlassen darf. Jede Unterbrechung hat mich etwas rausgebracht. Auch die Charaktere sind schwer greifbar, was jedoch zu diesem Roman passt und nicht als Kritik aufgefasst werden soll. Der Autor nimmt den Leser mit auf eine außergewöhnliche Reise, die so oder so in Erinnerung bleibt. Lesenswert.

Nicht nur ein Roman
von einer Kundin/einem Kunden am 14.05.2021
Bewertet: gebundene Ausgabe

Die 17-Jährige Finja ist nach einer Feier nicht wieder nach Hause gekommen. Es gibt keine Anhaltspunkte, keine Zeug*innen. Die Oberkommissarin Fariza Nasri geht dem Fall nach und spricht mit Personen aus dem Umfeld der Verschwundenen. Der Freund der Mutter, Stephan Barig, erscheint ihr verdächtig. Mit Fariza Nasri erschafft... Die 17-Jährige Finja ist nach einer Feier nicht wieder nach Hause gekommen. Es gibt keine Anhaltspunkte, keine Zeug*innen. Die Oberkommissarin Fariza Nasri geht dem Fall nach und spricht mit Personen aus dem Umfeld der Verschwundenen. Der Freund der Mutter, Stephan Barig, erscheint ihr verdächtig. Mit Fariza Nasri erschafft Friedrich Ani einen wirklich spannenden Charakter. Die Leser*innen werden mit auf ihre Reise genommen. Man fühlt und leidet mit ihr mit. Die Geschichte der Oberkommissarin steht in dem Buch nicht im Hintergrund. Sie nimmt eine entscheidende Rolle ein -- die verschiedenen Facetten von Fariza Nasri und die Suche nach dem Mädchen, machen das Buch zu einem außergewöhnlichen Kriminalroman macht. Packend, düster und spannend -- eine Buch-Empfehlung für alle Fans von Kriminalromanen und Friedrich Ani.


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