»Mit dir keine Oper zu lang ...«

Briefwechsel: Hugo von Hofmannsthal, Richard Strauss, Alfred Roller

Hugo von Hofmannsthal, Richard Strauss, Alfred Roller

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Beschreibung


Neuer Blickwinkel auf die deutsch-österreichische Musikgeschichte

Sie gehören zu den zentralen Figuren des österreichischen Theaterbetriebs: der Komponist Richard Strauss, der Schriftsteller Hugo von Hofmannsthal und Alfred Roller, Bühnenbildner unter Gustav Mahler. Der Briefwechsel zwischen diesen Künstlern eröffnet neue Perspektiven auf die Musik- und Theatergeschichte in Österreich und Deutschland zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Wie entstanden wegweisende Produktionen wie der »Rosenkavalier« oder »Jedermann«? Was spielte sich zur Gründungszeit der Salzburger Festspiele hinter den Kulissen ab?

- Bisher unveröffentlichte Korrespondenz mit mehr als 200 Briefen

- Aufwendig gestalteter Prachtband für Musik- und Literatur-Liebhaber

- Über 200 farbige Abbildungen: Fotos, Bühnenbilder und Faksimiles

Von der Werkstatt auf die Bühne: ein Briefwechsel als faszinierendes Zeitdokument

Die Zusammenarbeit zwischen Hugo von Hofmannsthal, dem Künstler des Wortes, und Richard Strauss, dem Künstler der Töne, ist legendär geworden. Doch um wirksam zu werden, bedürfen diese beiden Künste einer dritten: der Kunst der Sichtbarmachung.

In der Korrespondenz zwischen diesen drei Kunstschaffenden vollziehen die Leser den Schöpfungsprozess von der Werkstatt bis zur Realisierung auf der Bühne nach.

Christiane Mühlegger-Henhapel und Ursula Renner versammeln in dieser Edition eine Vielzahl bisher dokumentierbaren und erhaltenen Briefe, Telegramme und Postkarten, die zwischen Richard Strauss, Hugo von Hofmannsthal und Alfred Roller gewechselt wurden. Ausführliche Kommentare und Erläuterungen zu einzelnen Textstellen erlauben es den Lesern, tief in die deutsch-österreichische Kulturgeschichte des frühen 20. Jahrhunderts einzutauchen. Verfolgen Sie den inspirierenden Ideen-Austausch dieser berühmten Künstler!

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Christiane Mühlegger-Henhapel, Ursula Renner
Seitenzahl 592
Erscheinungsdatum 22.04.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7109-0127-0
Verlag Benevento
Maße (L/B/H) 22,9/16,2/4,5 cm
Gewicht 1098 g
Abbildungen mit zahlreichen schwarz-weiß und farbigen Abbildungen, farbigen Illustrationen
Auflage 1
Verkaufsrang 15213

Kundenbewertungen

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Ich wusste nicht, dass ein Briefwechsel so aufschlussreich sein kann - nicht nur für Opernfans sehr interessant
von annlu am 02.06.2021

Im Buch finden sich die Briefe zwischen Hugo von Hofmannsthal, Alfred Roller und Richard Strauss, die zwischen 1904 und 1942 geschrieben wurden. Die Operngeschichte des 20. Jahrhunderts wurde von den drei Korrespondenten geprägt. Während Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss bekannt sind, bleibt der Bühnenkünstler Alfred Rol... Im Buch finden sich die Briefe zwischen Hugo von Hofmannsthal, Alfred Roller und Richard Strauss, die zwischen 1904 und 1942 geschrieben wurden. Die Operngeschichte des 20. Jahrhunderts wurde von den drei Korrespondenten geprägt. Während Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss bekannt sind, bleibt der Bühnenkünstler Alfred Roller im Hintergrund. Hier ist Roller es, der im Mittelpunkt steht. Zu Beginn gibt es eine kurze Biografie zu seinem Leben. Den Großteil des Buches allerdings bilden die Briefe. Diese wurden mit Angaben zur Überlieferung, Hinweisen zu den Abbildungen und Erläuterungen versehen. Die 205 Briefe drehen sich meist um die gemeinsame Arbeit, wenn auch ein paar Anmerkungen zum privaten Befinden zu finden sind. Zu Beginn dominiert die Korrespondenz zwischen Hofmannsthal und Roller. Hier liest sich auch die private Beziehung der Beiden heraus. Die Briefe von Strauss an Roller sind sachlicher gehalten. Erst in späteren Jahren nimmt auch die Korrespondenz zwischen Roller und Strauss zu. Ich habe mich noch darüber gewundert, dass es keinen direkten Briefwechsel zwischen Hofmannsthal und Strauss gibt, bis ich auf den Hinweis gestoßen bin, dass diese bereits zu Lebzeiten der Beiden veröffentlicht wurden. Weder bin ich großer Opernfan, noch habe ich mich bisher mit Veröffentlichungen von Briefen beschäftigt. So war ich überrascht, wie leicht sich die Korrespondenz lesen lässt, auch wenn es in der Natur der Briefe liegt, dass die Adressierten für manche Andeutungen keine weiteren Erklärung brauchen. Zu diesen findet man – bei Interesse – die passenden Erläuterungen gleich im Anschluss an den jeweiligen Brief. Durch die Ausführungen – besonders aber auch durch die mehr als 200 Abbildungen und Farbtafeln – konnte ich mir die Arbeit Rollers als Bühnenbildner gut vorstellen. Die Zusammenarbeit zwischen Schreiber, Komponist und Bühnenbildner führte zu guten Einblicken dazu, wie viel Aufwand hinter den Inszenierungen steckt(e). Fazit: Mein Interesse wurde geweckt. Ich fand den Briefwechsel viel angenehmer zu lesen, als ein „reines“ Sachbuch zum Thema, da die Briefe mehr von den Empfindungen und Meinungen wiedergaben.


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