Die Welt war eine Murmel

Roman

Herbert Dutzler

(17)
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Beschreibung

FRÜHER WAR ALLES ... WIE DENN EIGENTLICH? KOMMT MIT UNS AUF ZEITREISE!

Ein Blick durch Kinderaugen: Fahr im Autobus nach Italien, spür die Hornbrille auf deiner Nase und schmeck die Limo von damals!
Er trägt eine dicke Brille, steckt seine Nase am allerliebsten in Romane von Karl May und wenn er groß ist, will er Astronaut werden: Siegfried. Es ist 1968, er hat gerade die Volksschule beendet und freut sich aufs Gymnasium. Vorher geht es aber noch auf große Fahrt: mit dem Autobus nach Italien. Da werden die Nachbarn schauen!
Oft wundert sich Sigi über die Erwachsenen in der Familie, die sich immer so viele Sorgen darüber machen, was andere Leute denken – vor allem, wenn der Bub ein besonderes Interesse für Kochrezepte entwickelt und beim Versuch, Pizza zu backen, fast das Haus in Brand steckt …

Das Abenteuer wartet gleich hinterm Haus
Siegfried lebt in einer Welt, in der Computerspiele noch leise Zukunftsmusik sind: Es gibt viel zu erleben am Bach hinterm Haus oder auf der Zugfahrt nach der Schule, seine Lieblingsspeise kommt nicht per Online-Bestellung, sondern direkt aus Mamas Küche. So weit, so idyllisch. Aber nicht alles, an das Siegfried sich als Erwachsener erinnern wird, ist schön: Eingefahrene Rollenbilder belasten sowohl die Mutter als auch den Vater, der Umgangston im Gymnasium ist rau und der Spott der anderen Kinder kann – gerade, wenn man ein guter Schüler ist und ein paar Kilos zu viel auf den Rippen hat – gnadenlos sein.

Herbert Dutzler nimmt dich mit in die Welt seiner Kindheit
Herbert Dutzler entführt diesmal nicht ins Revier des Altausseer Polizisten Franz Gasperlmaier, sondern in die Zeit seiner eigenen Kindheit. Die Welt seines Protagonisten Siegfried kennt der Bestseller-Autor ganz genau: Auch er ist in den 60er Jahren aufgewachsen, hat Kracherl geschlürft und sich mit Winnetou in den Wilden Westen geträumt.
Herbert Dutzler gewährt dir einen kindlichen und erfrischend anderen Blick zurück in jenes Früher, in dem nicht wirklich alles besser war, aber an das wir uns doch so gern erinnern.

„Es ist wirklich eine tolle Reise in die Vergangenheit, bei der man viel lachen muss.“
ORF „Guten Morgen Österreich“, Buchhändlerin Bettina Wagner (Buchhandlung Seeseiten)

„,Die Welt war eine Murmel‘ ist eine humorvolle, unverklärte Beschreibung einer österreichischen Kindheit und damit ist das Buch auf seine Weise ein Zeitdokument.“
APA – Austria Presse Agentur, Wolfgang Huber-Lang

„Herbert Dutzler, der Erfinder des Altaussee-Regionalkrimis, hat sich eng an seiner eigenen Jugend orientiert. Für die älteren Jahrgänge ein amüsantes Déjà-vu und für die später Geborenen ein feinhumoriger Augenöffner! Lesenswert!“
bn.bibliotheksnachrichten, Maria Schmuckermair

„Wer ein witziges, amüsantes Buch lesen will, bei dem er sich bestens unterhält und immer wieder lachen muss, der soll zu diesem Roman von Herbert Dutzler greifen …“
Bücherschau, Peter Lauda

„authentisch“
Die Oberösterreicherin

„Gerade die Missgeschicke machen ,Die Welt war eine Murmel‘ von Herbert Dutzler so authentisch, liebenswert und verleiten zu einem Dauerschmunzeln während des Lesens.“
Bezirksblätter, Sabine Schletterer

„berührend komisch und oft auch der sprichwörtliche Finger in der Wunde“
SCHAU-Magazin, Barbara Kaudelka

„Eine literarische Zeitreise, die nicht nur Nostalgiker erfreuen wird.“
Raiffeisenzeitung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 15.03.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7099-8101-6
Verlag Haymon Verlag
Maße (L/B/H) 21,1/12,8/2,5 cm
Gewicht 374 g
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 18731

Buchhändler-Empfehlungen

Zurückversetzt in die Vergangenheit

Ursula Raab, Thalia-Buchhandlung Max-Center

Eigentlich bin ich ja ein großer Gasperlmaier-Fan, jedoch hat mich der neue Roman von Herbert Dutzler schwer beeindruckt. Auf jeder Seite die man liest, findet man Erinnerungen an die eigene Vergangenheit (zumindest in meinem Alter). Vom ersten Urlaub in Italien, über den Schulalltag im Gymnasium bis hin zum Weihnachtsfest ano dazumal ist alles vertreten. Authentisch und mit einem Schuss Humor erzählt, wird man an längst vergessenen Dinge und Situationen erinnert - die gute alte Zeit - und es war NICHT alles besser!

Früher war alles....

Ingrid Führer, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Als Sigi das Haus seiner Eltern räumt, finden sich Kindheitserinnerungen wieder. Der erste Urlaub mit dem Bus ans Meer nach Italien, die Schulzeit, die nicht leicht für ihnen war, als dicklicher Junge der seine Nase nur in die Bücher steckt. Und vieles mehr, an dass ich mich, obwohl ich viel, viel Jahre später geboren wurde, erinnern kann. Vieles hat sich auch bei und so abgespielt. Es ist einfach erzählt, aus der Sicht eines Jungen um die 11 Jahre. Ich musste sehr oft schmunzeln. Früher, ja früher war alles anders......besser? Leseempfehlung

Kundenbewertungen

Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
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Haben wir alle die gleichen Erfahrungen gemacht?
von Sikal am 11.07.2021

Die Reise nach Italien – das erste Kapitel. Bei manchem mag es vielleicht auch Jugoslawien gewesen sein oder mit viel Glück sogar Griechenland – die Geschichte aber ist mit Sicherheit bei vielen gleich. Die ganze Familie mit zig anderen in einen Bus gepfercht geht es Richtung Süden. Das Hotel nicht gerade Strandlage aber immer... Die Reise nach Italien – das erste Kapitel. Bei manchem mag es vielleicht auch Jugoslawien gewesen sein oder mit viel Glück sogar Griechenland – die Geschichte aber ist mit Sicherheit bei vielen gleich. Die ganze Familie mit zig anderen in einen Bus gepfercht geht es Richtung Süden. Das Hotel nicht gerade Strandlage aber immerhin nur wenige Minuten bis zum Meer. Die Vorbereitungen vom gleichen Stress getragen wie der Urlaub selbst – immer spürt man eine gewisse Grundspannung. Wenn der Urlaub vorbei ist war es dann aber doch schön und man freut sich schon auf nächstes Jahr – Italien natürlich… Ferien vorbei und es geht zurück an die Schule. Mit gemischten Gefühlen. Mit einer dicken Brille und ein paar Kilo zu viel war man auch damals schon ein beliebtes Angriffsziel der Mitschüler. Mobbing nannte man die Hänseleien natürlich noch nicht – was anderes war es aber im Grunde nicht. Die Unterstützung von zu Hause? Ein paar gute Ratschläge des Vaters, man solle sich doch endlich einfach ein wenig zur Wehr setzen. Das wäre bestimmt auch gut für die eigene Männlichkeit, die der Vater ohnehin ein wenig anders sieht als die Mutter oder gar man selbst. Man sei zu weich und eventuell würde man sogar noch schwul werden – und das zu einer Zeit in der dies bedeuten würde, von der Gesellschaft gänzlich ausgeschlossen zu sein. Die Ziele der Jugend waren eben andere als die der Eltern – und dennoch ist man seinen Weg gegangen. Wenngleich der Widerstand nicht immer einfach zu überwinden war – aber die Mutter ist ja hinter einem gestanden. So vergehen die Jahre des Protagonisten und in sehr vielen Zeilen findet man sich als Leser selbst wieder. War es damals wirklich so oder hat man all das einfach so in Erinnerung wie es der Autor schildert? Es spielt eigentlich keine Rolle… Herrlich kurzweilig lässt Herbert Dutzler die Vergangenheit auferstehen und wir finden uns in seinen Geschichten wieder – der Autor hat unsere Geschichte erzählt, die Geschichte einer ganzen Generation. Wenngleich man von Herbert Dutzler andere Geschichten gewohnt ist, gibt es meinerseits dennoch 5 Sterne.

Guter Kauf
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 25.04.2021

Buch war als Geschenk gedacht und hat dem Geburtstagskind große Freude gemacht.

Kindheit in den 60er-Jahren zwischen alten Rollenbildern und technischen Neuerungen
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 01.03.2021

Mit „Die Welt war eine Murmel“ führt Herbert Dutzler die Leser auf eine Zeitreise in die 60er Jahre. Man erlebt mit dem Protagonisten Sigi, einem Jungen vom Land, sein erstes Schuljahr in einem Gymnasium, seine erste Urlaubsreise nach Italien und wird, soferne man in etwa gleichaltrig ist wie der der Autor, an vieles aus der eig... Mit „Die Welt war eine Murmel“ führt Herbert Dutzler die Leser auf eine Zeitreise in die 60er Jahre. Man erlebt mit dem Protagonisten Sigi, einem Jungen vom Land, sein erstes Schuljahr in einem Gymnasium, seine erste Urlaubsreise nach Italien und wird, soferne man in etwa gleichaltrig ist wie der der Autor, an vieles aus der eigenen Jugendzeit erinnert. Der erwachsene Sigi räumt die Wohnung seiner Mutter und stößt auf alte Fotos und erinnert sich an seine Jugend. Sigi ist ein sympathischer, sehr kluger, aufgeweckter 10-jähriger Junge, Brillenträger und etwas dicklich, der sich mehr fürs Kochen als für Fußball interessiert und viel lieber liest als Sport zu betreiben, was dem damaligen Rollenbild widerspricht und was seine Eltern, Vater Eisenbahner, Mutter Hausfrau, in ihrer einfachen und praktisch orientierten Art nicht verstehen können. Ich (Jahrgang 1953) bin wieder in meine Jugendzeit eingetaucht. Auch wenn es nur teilweise Parallelen gibt (weil ich quasi ein Mädchen und Stadtkind war), so fand ich doch so vieles, womit ich aufwuchs: die Lebensweise und das Rollenbild der Eltern, die Leitgedanken der Zeit, wie etwa „nur nicht aufzufallen“ sowie die Angst vor dem Gerede der anderen Leute, all die Tabuthemen, die Erziehungsmethoden, der unbedingte Gehorsam, der Respekt vor Lehrkräften und natürlich auch die in jener Zeit aufkommenden technischen Errungenschaften. Mir hat das Buch unheimlich gut gefallen, der Sigi ist mir ans Herz gewachsen mit seiner Art, mit all dem zurecht zu kommen, was ihn umgab, auch mit Ungerechtigkeiten; er muss sich zwar zurücknehmen und schweigen statt aufzubegehren, geht dennoch seinen Weg, aus eigener Kraft, zielstrebig. Ich hatte es zwar leichter als Sigi, meine Kindheit war unbeschwerter und sehr behütet. Sicher, den heutigen Überfluss gab es nicht, aber meine Mutter war zuhause, nicht zwischen Beruf und Haushalt gestresst, ich hatte nur wenige Spielsachen und wenige Bücher (die ich eben mehrmals las, so wie Sigi), aber ich habe gelernt, das wenige zu schätzen und darauf aufzupassen und mich mit mir alleine zu beschäftigen (ohne PC oder Handy). Viele Erinnerungen sind in mir wach geworden, vom alten Radio über das Vierteltelefon, die Schulzeit, die ungeliebten Leibesübungen, spartanische Urlaubsquartiere und Tabuthemen. Mir hat das Buch schöne Lesestunden beschert, wobei ich zugebe, dass ich mich vielleicht mehr mit meiner eigenen Jugendzeit befasst habe als mit der des Protagonisten. Ich finde, es ist dem Autor ausgezeichnet gelungen, die Gedankenwelt und die Ereignisse dieser Zeit aufleben zu lassen und zu vermitteln. Vor allem Menschen, die in dieser Zeit aufwuchsen, werden wie ich das Déjà-vu genießen und für jüngere, denke ich, sollte es nicht uninteressant sein, etwas darüber zu erfahren, in welchem Umfeld ihre Großeltern aufwuchsen.


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