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Ich will kein Hund sein

Novelle

Alma Mathijsen

(4)
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Beschreibung

Liebeskummer ist brutal, allumfassend und gefühlt grenzenlos. Doch was, wenn es einen irrwitzigen Ausweg daraus gäbe? Alma Mathijsen überschreitet in dieser tragikomischen Geschichte mühelos die Grenze zwischen Wirklichkeit und Traum und erzählt dabei herrlich skurril von Liebe, Verzweiflung und schrägen Ideen, auf die man wohl nur im emotionalen Delirium kommen kann.

In der Novelle «Ich will kein Hund sein» beschließt eine Frau, sich in einen Hund verwandeln zu lassen, um als Vierbeiner von ihrem Exfreund aufgenommen zu werden – endlich wieder seine Nähe spüren, ihn uneingeschränkt und bedenkenlos lieben können. Doch die glücklichen Aussichten lassen sie so manchen unangenehmen Nebeneffekt der Verwandlung vergessen. Ist es am Ende vielleicht doch besser, wie ein Mensch fühlen zu können, auch wenn es uns manchmal in den Wahnsinn treibt?

Alma Mathijsen wurde 1984 in Amsterdam geboren, studierte Kreatives Schreiben in New York und an der Kunstakademie Gerrit Rietveld Academie. Neben "Ich will kein Hund sein" wurden bereits drei Romane, eine Kurzgeschichtensammlung, mehrere Theaterstücke, Essays und Kolumnen von ihr veröffentlicht.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 159
Erscheinungsdatum 27.01.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-76847-7
Verlag C.H.Beck
Maße (L/B/H) 20,8/12,3/2 cm
Gewicht 262 g
Originaltitel Ik will geen hond zijn
Auflage 1
Übersetzer Andreas Ecke

Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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Darf ich wieder zurück? Zu dir?!
von einer Kundin/einem Kunden am 08.03.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Aus tiefstem Liebeskummer entscheidet sich die Protagonistin dafür, sich in einen Hund verwandeln zu lassen, um so an der Seite ihres Exfreundes glücklich zu werden. Denn Hunde mag doch jeder, oder? Eine wundervolle, herzzereißende und bittersüße Novelle, welche die Fantasie nutzt, um diesem misslichen Zustand zu entrinnen, der ... Aus tiefstem Liebeskummer entscheidet sich die Protagonistin dafür, sich in einen Hund verwandeln zu lassen, um so an der Seite ihres Exfreundes glücklich zu werden. Denn Hunde mag doch jeder, oder? Eine wundervolle, herzzereißende und bittersüße Novelle, welche die Fantasie nutzt, um diesem misslichen Zustand zu entrinnen, der uns allen schon einmal widerfahren sein dürfte. Mathijsen schaffte auf wenigen Seiten, auch durch die Einführung eines weiteren warmherzigen Charakters; mein Herz für diese - in Teilen auch - tragische Geschichte zu gewinnen.

Ich will kein Hund sein
von einer Kundin/einem Kunden aus Rheine am 03.03.2021

Zusendung schnell und unkompliziert. Das Buch ist ein bißchen schwierig, muß mehrmals gelesen werden. Meine Frau hat es gar nicht verstanden, sie fand es unmöglich.

Nur die Liebe zählt
von Anne Kaffeekanne am 13.02.2021

Die Ich-Erzählerin leidet stark unter der Trennung von ihrem ehemaligen Freund. Besonders, da er nicht so sehr zu leiden scheint wie sie und ihr Freundeskreis nicht versteht, warum sie so trauert. Da hört sie von einer Agentur, die die Möglichkeit anbietet sich in einen Hund umwandeln zu lassen und dann ohne das Wissen des/der e... Die Ich-Erzählerin leidet stark unter der Trennung von ihrem ehemaligen Freund. Besonders, da er nicht so sehr zu leiden scheint wie sie und ihr Freundeskreis nicht versteht, warum sie so trauert. Da hört sie von einer Agentur, die die Möglichkeit anbietet sich in einen Hund umwandeln zu lassen und dann ohne das Wissen des/der ehemaligen Geliebten mit ihm/ihr zusammengeführt zu werden und fortan zusammen zu leben. Die Frau klammert sich an den Gedanken ihre Zuneigung bald frei von jeglicher menschlicher Scham ausleben zu können und nimmt das Angebot an. Die Idee ist wirklich gut und die Geschichte durchdenkenswert. Das absurde Szenario wird konsequent durchgezogen und außer diesem kleinen Dreh ins Surreale ist alles andere realistisch. Die Menschen, die sich der Verwandlung unterziehen, riskieren ihre Gesundheit und verkürzen ihr Leben, um dem Menschen den sie lieben immer begleiten zu dürfen, auch wenn der gar nichts von ihrem Opfer weiß. Das, was Gregor Samsa und Bulgakovs Sharik (bzw. Bello in der deutschen Version) noch hilflos erleiden, tun diese verzweifelten Liebenden aus Überzeugung. Hier wird Liebe als Lebenssinn und absolute Treue und Hingabe zum geliebten Menschen auf die Spitze getrieben. Es scheinen nicht alle Menschen von der Möglichkeit der Verwandlung in einem Hund zu wissen, aber besonders überrascht von der Möglichkeit ist die Protagonistin jedoch nicht. Mir war der Anfang in dem sich die Frau in ihrem Liebeskummer suhlt etwas zu lang. Ja, sie ist völlig fixiert auf ihren Ex und ertrinkt in Liebeskummer, das habe ich als Leserin schnell verstanden. Die Transformation zum Hund, das Lager in dem all die halb verwandelten Hunde ausharren, um zu ihrer geliebten Person zu kommen und schließlich die Hundwerdung und das konsequente Ende (denn da gibt es durchaus noch einen Haken bei der bedingungslosen Liebe) fand ich aber gut gemacht. Sehr schade, dass dieser Verwandlungsteil nicht noch mehr ausgeführt wurde. Ein recht kurzer Text, gut zu lesen, nur am Anfang etwas mühsam. Die Lektüre lohnt sich.

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