Der Halbbart

Charles Lewinsky

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Beschreibung

Der Sebi ist nicht gemacht für die Feldarbeit oder das Soldatenleben. Viel lieber hört und erfindet er Geschichten. Im Jahr 1313 hat so einer es  nicht leicht in einem Dorf in der Talschaft Schwyz, wo die Hacke des Totengräbers täglich zu hören ist und Engel kaum von Teufeln zu unterscheiden sind. Doch vom Halbbart, einem Fremden von weit her, erfährt der Junge, was die Menschen im Guten wie im Bösen auszeichnet – und wie man auch in rauhen Zeiten das Beste aus sich macht.
Ein Roman voller Schalk und Menschlichkeit, der zeigt, wie aus Geschichten Geschichte wird.

Charles Lewinsky, 1946 in Zürich geboren, ist seit 1980 freier Schriftsteller. International berühmt wurde er mit seinem Roman ›Melnitz‹. Er gewann zahlreiche Preise, darunter den französischen Prix du meilleur livre étranger sowie den Preis der Schillerstiftung. Sein jüngster Roman ›Der Halbbart‹ steht auf der Longlist des Deutschen Buchpreises. Sein Werk erscheint in 14 Sprachen. Charles Lewinsky lebt im Sommer in Vereux (Frankreich) und im Winter in Zürich.

Produktdetails

Abo-Fähigkeit Ja
Medium MP3
Family Sharing Ja i
Sprecher Maximilian Kraus
Spieldauer 947 Minuten
Erscheinungsdatum 28.10.2020
Verlag Diogenes
Fassung ungekürzt
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783257693904

Buchhändler-Empfehlungen

Eine Zeitreise.

Danijela Turkijevic-Zauner, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Dieser wunderbare Roman versetzt den Leser ins 14. Jahrhundert, in den Alltag einfacher Leute. Das Leben wird von Gewalt, Ungerechtigkeit, Entbehrungen, harter Arbeit und Aberglauben bestimmt. Der Halbbart ist eine schillernde Figur in diesem Roman, der seine Geschichte nach und nach preisgibt. Das alles wird aber vom Jungen Sebi in seiner gutmütigen, etwas naiven, aber trotzdem klugen Art erzählt. Es geht auch um das Geschichtenerzählen an sich. Eine gelungene Mischung aus historischem Roman und einem Märchen für Erwachsene. Ich bin ein großer Fan von Charles Lewinskys Büchern und finde die älteren Romane auch sehr lesenswert, insbesondere “ Der Stotterer”.

sehr großes Lesevergnügen

Edith Berger, Thalia-Buchhandlung Graz

Es ist das Jahr 1313. „Wie gesagt, eines Tages war der Halbbart da. Er hat sich ohne jemanden zu fragen, den richtigen Ort ausgesucht, einen Platz, der niemandem die Mühe wert ist, darum zu streiten“.Sebi lebt mit seinen Brüdern Geni und Poli zusammen. Schnell merkt man, dass Sebi nicht wie seine Brüder für die Feldarbeit taugt. Viel lieber hört und erzählt er Geschichten. In dieser Zeit weder eine brauchbare noch geschätzte Eigenschaft. Er freundet sich mit Halbbart, dem schwer gezeichneten Mann an. Er lernt viele Dinge von ihm, u.a. was die Menschen im Guten wie im Bösen auszeichnet.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
45 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 23.07.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Im Jahre 1313 bietet der harte Alltag nicht sehr viele Möglichkeiten für einen Jungen wie Eusebius, der weder zum Soldaten taugt noch zu einem Landesvertreter. Und auch sein Versuch, als Mann der Kirche zu leben, scheitert kläglich. Denn der Sebi hört und erfindet am liebsten Geschichten. Allerdings lernt er, nicht nur vom Halbb... Im Jahre 1313 bietet der harte Alltag nicht sehr viele Möglichkeiten für einen Jungen wie Eusebius, der weder zum Soldaten taugt noch zu einem Landesvertreter. Und auch sein Versuch, als Mann der Kirche zu leben, scheitert kläglich. Denn der Sebi hört und erfindet am liebsten Geschichten. Allerdings lernt er, nicht nur vom Halbbart - dem Fremden aus der Ferne - sondern bald auch aus eigener schmerzvoller Erfahrung, dass es das wandelbare unstete Schicksal der Menschen ist, das die besten Geschichten schreibt. Und dass diese immer zwei Seiten vereinen, die tragischen wie auch die komischen. Fabulier-Kunst vom Feinsten!

von einer Kundin/einem Kunden am 23.07.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Unglaublich spannend, mitreißend und klug erzählt hier der Bauernjunge Sebi von seiner Kindheit und Jugend im mittelalterlichen Schwyz, von seinen Wünschen, Ängsten und Hoffnungen und seinen Mitmenschen. Diese virtuos erzählte Geschichte vom Leben im Mittelalter, vom Glauben und Aberglauben an das Wirken von Gott und Teufel, von... Unglaublich spannend, mitreißend und klug erzählt hier der Bauernjunge Sebi von seiner Kindheit und Jugend im mittelalterlichen Schwyz, von seinen Wünschen, Ängsten und Hoffnungen und seinen Mitmenschen. Diese virtuos erzählte Geschichte vom Leben im Mittelalter, vom Glauben und Aberglauben an das Wirken von Gott und Teufel, von Krieg, Hunger und Mühsal, zieht jeden Leser in ihren Bann.

Lieblingsbuch 2020
von einer Kundin/einem Kunden am 19.01.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Rauh und urchig war die Zeit im Jahre 1313 in der Schweiz. Erfrischend bespickt mit Helvetismen und gleichzeitig rührend erzählt Charles Lewinsky, wie der Bauernbub Sebi trotz widrigen Umständen seinen Weg macht. Der geheimnisvolle Halbbart, aber auch der einbeinige Geni, der ruppige Onkel Alisi und nicht zuletzt das Teufels A... Rauh und urchig war die Zeit im Jahre 1313 in der Schweiz. Erfrischend bespickt mit Helvetismen und gleichzeitig rührend erzählt Charles Lewinsky, wie der Bauernbub Sebi trotz widrigen Umständen seinen Weg macht. Der geheimnisvolle Halbbart, aber auch der einbeinige Geni, der ruppige Onkel Alisi und nicht zuletzt das Teufels Anneli wachsen einem als eindrückliche Figuren ans Herz. Ein eindrückliches Zeitdokument, das ich gerne weiterempfehle.


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