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Zwischen Tafelspitz und Ministerrat

Sammelband

Brigitte Teufl-Heimhilcher

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Beschreibung

1. Buch - Liebe, Macht und rote Rosen Als Sybille einwilligt, das Amt der Sozialministerin zu übernehmen, tut sie es, um mehr Ehrlichkeit in die Politik zu bringen. Das stellt sich bald als schwieriger heraus als gedacht, denn Kanzler Reifenstein hat nur eines im Sinn: Wählerstimmen. Sybille lässt nicht locker. Trotz der Streitigkeiten mit dem Kanzler, ihrer pubertierenden Tochter und ihrem sturköpfigen Vater, geht sie der Frage nach, ob der Unfalltod ihres Vorgängers Mord gewesen sein könnte. Keiner will das so recht glauben, nur Viktor Raab, der Chefredakteur des Tagblatts, unterstützt sie und ist auch sonst immer öfter an ihrer Seite. 2. Buch - Der Fall Finkenberg Zwei Jahre später ist Sybille Vizekanzlerin und Parteichefin. Sie liebt ihre Arbeit, auch wenn die ihr nur wenig Zeit für Privates lässt. Das stellt zunehmend eine Belastung dar, denn gerade jetzt würde Viktor Raab ihre Zuwendung brauchen. Als das Gerücht auftaucht, Umweltminister Finkenberg sei in Schwarzgeldgeschäfte verwickelt, geht Sybille der Sache dennoch auf den Grund, merkt bald, dass die Dinge nur selten so sind, wie sie auf den ersten Blick scheinen und trifft eine Entscheidung, mit der niemand gerechnet hat.

Brigitte Teufl-Heimhilcher lebt in Wien, ist verheiratete und bezeichnet sich selbst als realistische Frohnatur. In ihren heiteren Gesellschaftsromanen setzt sie sich mit gesellschaftspolitisch relevanten Fragen auseinander. Sie verwebt dabei Fiktion und Wirklichkeit zu amüsanten Geschichten über das Leben - wie es ist, und wie es sein könnte.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 358 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 05.06.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783739499376
Verlag Via tolino media
Dateigröße 1236 KB
Verkaufsrang 5163

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Politiker haben es nicht leicht
von Jeanette Lube aus Magdeburg am 24.05.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dieses Buch erschien 2020 im Verlag Books on Demand und beinhaltet 358 Seiten. Es handelt sich hier um einen Sammelband. Buch 1 - Liebe, Macht und rote Rosen Sybille willigt ein, das Amt der Sozialministerin zu übernehmen und will dam... Dieses Buch erschien 2020 im Verlag Books on Demand und beinhaltet 358 Seiten. Es handelt sich hier um einen Sammelband. Buch 1 - Liebe, Macht und rote Rosen Sybille willigt ein, das Amt der Sozialministerin zu übernehmen und will damit mehr Ehrlichkeit in die Politik bringen. Doch das stellt sich bald als schwieriger als gedacht heraus, denn Kanzler Reifenstein hat nur eines im Sinn: Wählerstimmen. Sie geht trotz Streitigkeiten mit dem Kanzler, ihrer pubertierenden Tochter und ihrem sturköpfigen Vater der Frage nach, ob der Unfalltod ihres Vorgängers Mord gewesen sein könnte. Das will keiner so recht glauben, nur Viktor Raab, der Chefredakteur des Tagblatts, unterstützt sie und ist auch sonst immer öfter an ihrer Seite. Buch 2 - Der Fall Finkenberg Zwei Jahre später... Sybille ist Vizekanzlerin und Parteichefin. Sie liebt ihre Arbeit, die ich aber nur wenig Zeit für ihr Privatleben lässt. Zunehmend stellt sich das als Belastung dar, denn Viktor würde gerade jetzt ihre Zuwendung brauchen. Das Gerücht taucht auf, dass Umweltminister Finkenberg in Schwarzgeldgeschäfte verwickelt sein soll. Sybille geht der Sache dennoch auf den Grund und merkt bald, dass Dinge nur selten so sind, wie sie auf den ersten Blick scheinen und so trifft sie eine Entscheidung, mit der niemand gerechnet hat. Die Autorin Brigitte Teufl-Heimhilcher hat einen tollen Schreibstil, der es geschafft hat, dass ich mich sofort mitten in der Handlung des Geschehens befand. Eine wirklich tolle Geschichte, mir hat es Freude bereitet, gemeinsam mit der Hauptprotagonistin Sybille einen Einblick in die große Politik zu bekommen. Sie ist immer "Zwischen Tafelspitz und Ministerrat" unterwegs und hat ja auch noch dazu ein turbulentes Familienleben. Tja, ehrlich in der Politik zu bleiben, ist wohl nicht wirklich einfach! Ich hatte wunderbare Lesestunden und finde diese Geschichte nicht nur unterhaltsam, sie ist auch spannend und aufregend. Allein schon die Ausdrucksweise und auch sehr humorvolle Dialoge haben mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Ich habe mich an keiner Stelle gelangweilt und fand auch toll, dass man als Leser im schönen Österreich gedanklich unterwegs sein konnte. Das war eine wunderbare Ablenkung vom Coronawahnsinn, der ja irgendwie ständig im Kopf präsent ist irgendwie. Also, habe ich euch jetzt Lust auf dieses Buch geamcht? Ich hoffe doch, ja! Lehnt euch zurück und geniesst es einfach! Ich empfehle es euch auf jeden Fall weiter, verspreche euch ein wunderbares Lesevergnügen, ich konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen.

Der Titel ist Programm
von Buchwurm05 am 07.05.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Bei diesem Roman handelt es sich um einen Sammelband. Buch 1: Liebe, Macht und rote Rosen Sybille bekommt nach dem Tod des Sozialministers überraschend dessen Amt angeboten. Sie nimmt an. Möchte mehr Ehrlichkeit in die Politik bringen. Doch damit steht sie alleine da. In erster Linie geht es für die Partei nur um Wählersti... Bei diesem Roman handelt es sich um einen Sammelband. Buch 1: Liebe, Macht und rote Rosen Sybille bekommt nach dem Tod des Sozialministers überraschend dessen Amt angeboten. Sie nimmt an. Möchte mehr Ehrlichkeit in die Politik bringen. Doch damit steht sie alleine da. In erster Linie geht es für die Partei nur um Wählerstimmen. Privat hat sie es auch nicht gerade einfach mit ihrer pubertierenden Tochter. Außerdem ist sie der Überzeugung, dass der Unfalltod ihres Vorgängers vielleicht Mord war. Aber außer Viktor, dem Chefredakteur des Tagblattes, glaubt ihr niemand. Also beginnt sie mit seiner Unterstützung selbst zu recherchieren...... Buch 2: Der Fall Finkenberg Sybille ist unterdessen Vizekanzlerin und Parteichefin. Neben der vielen Arbeit macht sie sich auch Sorgen um Viktor, der gesundheitlich angeschlagen ist. Zudem scheint der Umweltminister Finkenberg in irgendwas verwickelt zu sein. Was der Partei nicht unbedingt förderlich ist..... Der Titel "Zwischen Tafelspitz und Ministerrat" ist Programm. Es geht um viel Politik. Erzählt wird - in unterhaltender und leichter Form - wie es hinter den Kulissen abgeht. Das erkennt auch die Hauptprotagonistin Sybille schnell. Angetreten mit viel Enthusiasmus, kämpft sie schon bald gegen Windmühlen. Trotz allem möchte sie Ungereimtheiten aufdecken. Dabei hilft ihr Viktor. Das Politische war mir vor allem in Band 1 etwas zu trocken dargestellt. Im Privaten Bereich hingegen gab es auch mal ein paar Szenen zum Schmunzeln. Was an Kerstin, Sybilles pubertierenden Tochter, gelegen hat. In Band 2 kam noch eine interessante Frauen WG dazu. Auch die Ausarbeitung der einzelnen Figuren fand ich sehr gelungen. Fazit: Ein politischer Gesellschaftsroman, der aus zwei Büchern besteht. Der unterhaltend geschrieben ist. Mir persönlich war es aber vor allem in Band 1 zu viel trockene Politik. Empfehle ich trotzdem gerne weiter.

Humorvoll erzählt
von einer Kundin/einem Kunden aus Glauchau am 05.05.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

„...Noch so ein Sargnagel, dachte er, aber die gehörte wenigstens nicht seiner Partei an. Nichts als nervtötende Weiber um ihn her – das hatte er nun wirklich nicht verdient...“ Der Sammelband enthält zwei Geschichten. Die Autorin hat zwei Gegenwartsromane voller Humor geschrieben. Den politischen Alltag betrachtet sie mit ir... „...Noch so ein Sargnagel, dachte er, aber die gehörte wenigstens nicht seiner Partei an. Nichts als nervtötende Weiber um ihn her – das hatte er nun wirklich nicht verdient...“ Der Sammelband enthält zwei Geschichten. Die Autorin hat zwei Gegenwartsromane voller Humor geschrieben. Den politischen Alltag betrachtet sie mit ironischen Augen. Korruption, Klüngelwirtschaft und undurchsichtige Geldgeschäfte sind nur einige der Themen. Die erste Geschichte habe ich vor ein paar Jahren schon rezensiert. Bei der Überarbeitung aber gab es ein paar kleine Änderungen. Die Geschichte beginnt mit einem Paukenschlag. Als der Sozialminister Dr. Winter bei einem Autounfall tödlich verunglückt, wird schnell ein Nachfolger gebraucht. Elmar bietet Sybille diesen Posten an. Er hofft, eine willige Ministerin im Amt zu haben. Das Eingangszitat stammt von Elmar, nachdem Sybille einige Zeit unter seiner Regie gearbeitet hat. Die Protagonisten sind gut charakterisiert. Sybille nimmt ihre Aufgabe ernst und vertritt offensiv ihre Meinung. Sybilles Familienleben ist nicht einfach: eine Art Übervater, der gern mitredet, und eine pubertierende Tochter, die ihre Interessen so schnell wie die Freunde wechselt. Elmar, der Chef des Hohen Hauses, ist ein Egoist par excellence. Menschen sind für ihn reine Verschiebemasse. Es zählt, was ihm nützt.   Dazu kommt, dass der Tod von Dr. Winter einige Merkwürdigkeiten aufweist. An Aufklärung aber hat kaum jemand Interesse, zumal Verstrickungen von Politik und Wirtschaft dabei auffliegen könnten. In all dem hektischen politischen Alltag, der Sybille mehr und mehr fordert, lernt sie bei einem Interview Viktor Raab kennen. Doch als Politikerin kann sie sich kein Techtelmechtel mit einem Journalisten leisten. Zu den sprachlichen Höhepunkten gehören für mich die Gespräche von Sybille mit ihren Vater. Beide schenken sich nichts. „...Ach ja? Weißt du, wenn ich etwas nicht leiden kann, dann sind das Vorschläge, die wie Befehle klingen...“ Die zweite Geschichte spielt zwei Jahre später. Sybille ist mittlerweile Vizekanzlerin und Parteichefin. Auf der politischen Bühne gerät Benjamin Finkenberg ins Visier. Seinen Ministerposten hat ihn sein Vater de facto gekauft. „...Sybille konnte es ihnen nicht verdenken. Sie mochte deren Anliegen nicht immer teilen, aber eine Fragestunde war nun einmal dazu da, Antworten zu erhalten und von Antworten war Finkenberg so weit weg wie die Erde vom Mond...“ Dabei hat Sybille gerade auch private Problem. Sie lebt mit Viktor zusammen und der muss sich einer langwierigen medizinischen Behandlung unterziehen. Gekonnt werden aktuelle Fragen in das Geschehen integriert, sei es die Windenergie, die Flüchtlingsfrage oder die Absonderlichkeiten der sozialen Medien. „...Es ist ja bekannt, dass ein Gutteil der Aggressionen der Anonymität geschuldet ist, was sie aber weder entschuldigt, noch erklärt...“ Das Buch lässt sich gut lesen. Der Schriftstil passt zum Thema. Die humorvollen Texte und die ironischen Anspielungen, die nur selten in Sarkasmus abgleiten, machen das Lesen zum Vergnügen. Die Autorin beherrscht den Umgang mit Metaphern. An vielen Stellen fällt eine gekonnt überspitzte oder Gegensätze hervorhebende Wortwahl auf. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. In einer abwechslungsreichen Handlung, die manche Überraschung in sich birgt, werden die Probleme des politischen Alltags geschickt aufs Korn genommen.


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