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Waldstettener G'schichten, Band 1

Tante Adelheids Schloss

Waldstettener Geschichten Band 1

Brigitte Teufl-Heimhilcher

(11)
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Beschreibung

Völlig unerwartet erbt Gloria das Schloss ihrer Ahnen - doch es ist baufällig und liegt am Ende der Welt. Verkaufen scheint die einzige Möglichkeit, dummer Weise verliebt sich Gloria in das alte Gemäuer. Waldstetten hat zwar nicht viel zu bieten, aber es gehört zur Modellregion für das bedingungslose Grundeinkommen, und ein Einkommen könnte Gloria gut brauchen, denn die Kunstgeschichtlerin ist seit Längerem auf Jobsuche. Gemeinsam mit Freund Daniel zieht sie ins Schloss, kämpft gegen bröckelndes Mauerwerk, den wenig entgegenkommenden Bürgermeister, den Argwohn der Waldstettener und fragt sich bald: Was war los mit meinen Vorfahren? Welche Geheimnisse verbergen sich hinter den alten Schlossmauern?

Brigitte Teufl-Heimhilcher lebt in Wien, ist verheiratete und bezeichnet sich selbst als realistische Frohnatur. In ihren heiteren Gesellschaftsromanen setzt sie sich mit gesellschaftspolitisch relevanten Fragen auseinander. Sie verwebt dabei Fiktion und Wirklichkeit zu amüsanten Geschichten über das Leben - wie es ist, und wie es sein könnte.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 274 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 04.06.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783739499109
Verlag Via tolino media
Dateigröße 1198 KB
Verkaufsrang 34587

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Kundenbewertungen

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Übersicht
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Das Schloss
von einer Kundin/einem Kunden aus Heusenstamm am 18.09.2020

Eine tolle Geschichte, die sich die Autorin da hat einfallen lassen. Gloria erbt das Schloss ihrer Ahnin Adelheid, das in Waldstetten liegt. Leider ist das Schloss mehr als baufällig und sollte daher restauriert werden, zum Glück gibt es da Onkel Konrad, der seinem Mauserl wie er Gloria schon von klein auf immer nannte hilft... Eine tolle Geschichte, die sich die Autorin da hat einfallen lassen. Gloria erbt das Schloss ihrer Ahnin Adelheid, das in Waldstetten liegt. Leider ist das Schloss mehr als baufällig und sollte daher restauriert werden, zum Glück gibt es da Onkel Konrad, der seinem Mauserl wie er Gloria schon von klein auf immer nannte hilft, ihr Freund und Mann Daniel und auch Karlheinz den sie von Kindesbeinen kennt. So wie es auch im echten Leben ist, ergeht es Gloria Anfangs in Waldstetten als zugraste wie jedem anderen der aufs Land zieht. Man wird zuerst argwöhnisch betrachtet bevor man sich anfreundet. Ich finde den Österreichischen Dialekt den die Autorin in ihrem Roman verwendet einfach toll und gibt dem Buch das gewisse Extra. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf Band 2 - Besuch aus Rom. Die Charaktere sind alle herzallerliebst und man hat sich gut eingelebt beim lesen in Waldstetten, fast so als wäre man selber Gast im Schloss.

Willkommen in Tante Adelheids Schloss
von Michaela Weber aus Weimar am 07.09.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Gloria erbt von ihrer Tante Adelheit ein Schloss.Nun muß sie überlegen was sie mit dem Schloss macht.Ich fand es sehr interrisannt wie Gloria damit sich auseinander setzt.Schön fand ich wie sich Gloria langsam und herzlich in die Dorfgemeinschaft einbrachte.Am Anfang nicht leicht-aber sie schafft es,mit ihrem Charm und Witz.Die ... Gloria erbt von ihrer Tante Adelheit ein Schloss.Nun muß sie überlegen was sie mit dem Schloss macht.Ich fand es sehr interrisannt wie Gloria damit sich auseinander setzt.Schön fand ich wie sich Gloria langsam und herzlich in die Dorfgemeinschaft einbrachte.Am Anfang nicht leicht-aber sie schafft es,mit ihrem Charm und Witz.Die Charaktere haben mir alle sehr gut gefallen,die Autorin hauchte ihnen Leben ein-das ich das Gefühl hatte sie alle zu kennen.Wobei mir Onkel Konrad sehr ans Herz gewachsen ist. Die Autorin Brigitte Teufl-Heimhilcher hat einen wunderbaren Schreibstil,so voller Humor und liebe zu den Charakteren. Ich würde mich sehr über noch einige G´schichten von Waldstetten freuen und auch über ein Wiedersehen der verschiedenen Charakteren,sehr gerne 5 Sterne.

Was macht man mit einem Schloss?
von einer Kundin/einem Kunden aus Glauchau am 24.08.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

„...Freu dich nicht zu früh. Du erbst einen alten Kasten, der eine Menge Geld verschlingt. Ob der Besitz dich glücklich machen wird, weiß ich nicht – es hängt von dir ab...“ Gloria hat Kunstgeschichte studiert. Sie sucht seit längerem einen Job. Ihre vorhergehende Stelle war befristet. Da wird sie von der Nachricht überrascht... „...Freu dich nicht zu früh. Du erbst einen alten Kasten, der eine Menge Geld verschlingt. Ob der Besitz dich glücklich machen wird, weiß ich nicht – es hängt von dir ab...“ Gloria hat Kunstgeschichte studiert. Sie sucht seit längerem einen Job. Ihre vorhergehende Stelle war befristet. Da wird sie von der Nachricht überrascht, dass sie Tante Adelheids Schloss erbt. Die Tante hat sie allerdings nicht im Unklaren darüber gelassen, was sie erwartet. Obiges Zitat stammt aus deren Abschiedsbrief. Gloria reist mit Daniel, ihren Freund, ins Waldviertel. Beim ersten Anblick stellen sie fest. „...Imposant, ein bisserl verwittert, aber die Lage sicher idyllisch...“ Gloria spielt mit den Gedanken, das Schloss zu behalten. Das Für und Wider wird gut dargestellt. Auch ihre Freunde sind nicht einer Meinung. Gloria hofft, im Schloss Informationen über ihre Ahnen zu finden. Der Kontakt zu Tante Adelheid war lange Jahre abgebrochen. Ludwig, der Bürgermeister, lässt sie erst einmal auflaufen. Ohne ordentliche Papiere geht gar nichts. Da er aber auch eine Baufirma hat, wird er mit der Zeit zugänglicher. Natürlich blüht auch der Dorfklatsch. Von allem und jeden werden die neuen Besitzer skeptisch beäugt. Der Schriftstil lässt sich gut lesen. Das beginnt schon damit, das die Personen ausreichend charakterisiert werden. Gloria hat eine schwierige Kindheit hinter sich. Erst als sie zu Tante Emma und Onkel Konrad gekommen ist, stellt sich ein Gefühl von Heimat ein. Mittlerweile ist Konrad Witwer. Er ist der ruhende Pol in der Geschichte, der immer mit Rat und Tat da ist, wenn Hilfe gebraucht wird. Wenn es bei Gloria finanziell eng wird, greift er ihr hilfreich unter die Arme. Doch seine Fabrik läuft nicht mehr gut. Er verkauft sie und muss nun anders rechnen. Der neue Wohnort bietet einen weiteren Anreiz. Die Gegend wurde als Modellregion für das bedingungslose Grundeinkommen ausgewählt. Wer bis zu einem bestimmten Stichtag seinen Wohnung hierher verlegt, bekommt jeden Monat das Geld. Sehr kontrovers wird das Thema diskutiert. Daniel findet es positiv. Ihm würde es für ein Jahr sehr entgegenkommen. Er ist Lehrer, und er möchte Lehrbücher überarbeiten. Onkel Konrad ist skeptisch. Das klingt so: „...Ich glaube nämlich auch, dass von dem Schwachsinn die Falschen Profitieren werden, die Initiativen und Gesellschaftstüchtigen, die anderen werden unter die Räder kommen...“ Die ersten negativen Folgen spürt Gloria, als sie sich auf der Suche nach einer Putzfrau macht. Die Geschichte ist durchsetzt von feinen Humor. Natürlich kommt es auch zu Missverständnissen und Eifersüchteleien, bevor Gloria und Daniel ihren Platz im Ort gefunden haben. Gleichzeitig erfahre ich als Leser eine Menge über die Befindlichkeiten im Ort. Jeder hat seine eigene Geschichte, die Einfluss auf sein Denken und Handeln hat. Auch in Glorias Freundeskreis gibt es einige Baustellen, die zu klären sind. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es verbindet einen Neubeginn mit gesellschaftlich relevanten Themen.


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