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Russland und wir

Eine Beziehung mit Geschichte und Zukunft

Hugo Portisch

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Beschreibung

Russland: Ein Streifzug durch die Geschichte einer Großmacht

Von russischen Geistlichen, die China durch eine List zur Überlassung Sibiriens an Russland bewegten, bis zur Stellung als Ordnungsmacht im Nahen Osten: Die Geschichte der östlichsten europäischen Nation ist ebenso spannend wie kompliziert. Hugo Portisch beschäftigt sich seit Langem mit der russischen Mentalität und dem Verhältnis zwischen europäischer Union und Russland. In »Russland und wir« schildert er seine persönlichen Erfahrungen und stellt die oft turbulente Vergangenheit des flächenmäßig größten Landes der Erde dar:

- Russland gehört zu Europa: Das Gemeinsame überwiegt und muss gefördert werden
- Die bewegte Geschichte Russlands: Von den Kosaken bis zu Vladimir Putin
- Sibirien: Kolonialpolitik auf russische Art
- Die EU und Russland: Wie beide Seiten von einer engeren Zusammenarbeit profitieren

Schwierige internationale Beziehungen: Zwischen Ukraine-Krieg und Handelsabkommen

Russland unter Vladimir Putin macht es seinen europäischen Nachbarn nicht immer einfach, vertrauensvolle, freundschaftliche Beziehungen zu pflegen. Militärische Aktionen wie die Annexion der Krim und die berechtigten Zweifel an der persönlichen Freiheit russischer Bürger belasten das Verhältnis. Dennoch sieht Portisch keine Alternative zu einer Kooperation, besonders um sich als Handelsmacht gemeinsam gegen die Volksrepublik China zu behaupten.

Ein Sachbuch, das von der jahrzehntelangen journalistischen Erfahrung seines Autors profitiert: Mit großer Expertise erklärt Hugo Portisch die komplizierten historischen Verstrickungen und stellt die Notwendigkeit eines Dialogs zwischen EU und Russland dar!

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 144
Erscheinungsdatum 16.12.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7110-0274-7
Verlag Ecowin
Maße (L/B/H) 20,5/12,8/2 cm
Gewicht 254 g
Auflage 2
Verkaufsrang 585

Kundenbewertungen

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Russlands Politik auf den Punkt gebracht
von Sikal am 02.01.2021

Wer den österreichischen Journalisten Hugo Portisch kennt, kennt auch seine Analysen und seine Fähigkeit, scheinbar komplizierte historische oder politische Vorgänge auf den Punkt zu bringen. Dies ist ihm mit dem Buch „Russland und wir“ wieder hervorragend gelungen. Wie europäisch ist Russland? Was verbindet uns, was trennt?... Wer den österreichischen Journalisten Hugo Portisch kennt, kennt auch seine Analysen und seine Fähigkeit, scheinbar komplizierte historische oder politische Vorgänge auf den Punkt zu bringen. Dies ist ihm mit dem Buch „Russland und wir“ wieder hervorragend gelungen. Wie europäisch ist Russland? Was verbindet uns, was trennt? Diese und andere Fragen werden aufgeworfen und interessant und aufschlussreich beantwortet. Wir erfahren einiges über alte und neue Grenzen, die Kosaken, der Besiedelung Sibiriens. Wir lesen über Moskaus Rohstoff-Reserve, Sibiriens Lebensader, über die Kirche, Machtpositionen und Machtwechsel in der Politik und auch das Drama der Kursk sowie den Ukraine-Konflikt. Interessant finde ich, dass es eine hochmoderne Akademikerstadt mitten in Sibirien gibt. Das war mir neu. Für mich steht Sibirien in Verbindung mit Kälte und Strafe. Die historischen Hintergründe lesen sich sehr aufschlussreich und man kann Putin kritisch gegenüberstehen oder ihm Avancen machen – Hugo Portisch rät zu einem Brückenschlag und einer Zusammenarbeit mit Russland. Welche Fehler von Europa bereits gemacht wurden und was in Zukunft vermieden werden sollte, ist ebenso Thema dieses Buches. Dabei kritisiert er nicht nur Europas Politik sondern auch jene von Putin. Er versucht (soweit dies überhaupt möglich ist) ein objektives Bild aufzuzeigen. Dass Hugo Portisch ein Kenner und Verfechter der historischen und politischen Gegebenheiten ist, ist bekannt. Durch seine Reisen konnte er sich auch vor Ort von diversen Konstellationen überzeugen und zeigt uns den roten Faden, den historische Entscheidungen auf heutige Situationen und Ereignisse haben. Ein guter Überblick zur Politik Russlands mit Rückblicken in die Geschichte und Schlussfolgerungen für die heutige Lage. 5 Sterne sind hier selbstverständlich

Ein interessantes Sachbuch
von Gertie G. aus Wien am 01.10.2020

Hugo Portisch, Doyen des österreichischen Journalismus, kennt Russland seit vielen Jahrzehnten. In diesem, seinem neuen Buch stellt er u.a. die Frage, wie europäisch Russland ist und wie Russland zu dem geworden ist, wie es eben derzeit ist. Dazu erhält der interessierte Leser einen kurzen Abriss der russischen Geschichte. Sehr... Hugo Portisch, Doyen des österreichischen Journalismus, kennt Russland seit vielen Jahrzehnten. In diesem, seinem neuen Buch stellt er u.a. die Frage, wie europäisch Russland ist und wie Russland zu dem geworden ist, wie es eben derzeit ist. Dazu erhält der interessierte Leser einen kurzen Abriss der russischen Geschichte. Sehr interessant ist der Abschnitt über die Besiedlung Sibiriens, das man immer nur mit Strafkolonie und Eiseskälte in Verbindung bringt. Auch der russisch-orthodoxen Kirche schenkt der Autor einen mitunter kritischen Blick, die nach jahrzehntelanger Unterdrückung durch die (Sowjet)Politik nun wieder salonfähig ist. Die kirchlichen Würdenträger lassen sich gerne mit Präsident Putin ablichten. Ein interessantes Kapitel der russischen Geschichte ist die Krim und deren Annexion durch Russland, die eine nach wie vor andauernde veritable Krise ausgelöst hat. Doch wenn man die Geschichte dahinter betrachtet, scheint die Annexion nur logisch. Quo vadis Russland? Man muss weder Putin als Person noch seine Politik mögen, aber ohne ihn wird es in Zukunft nicht gehen. Hugo Portisch warnt Europa vor allzu engstirniger Ablehnung Russlands, sieht aber Präsident Putin kritisch. Europa täte gut daran, mit Russland eine tragfähige Zusammenarbeit einzugehen und sich von Amerika abzukoppeln. Diese seltsame, weil nicht immer nachvollziehbare Angst vor den linken Ideen, hat schon einmal die rechten auftrumpfen lassen und die Welt in Chaos gestürzt. Fazit: Dieses Buch ist eine kurze Zusammenfassung der Geschichte Russlands und seiner Politik sowie deren Auswirkungen bis heute. Gerne gebe ich diesem Buch 5 Sterne.

Russland als Teil Europas? Ein Blick auf die Geschichte, die Gegenwart und die Zukunft
von annlu am 26.09.2020

Wie europäisch ist Russland? Welche Ereignisse haben das große Land in seiner Vergangenheit beeinflusst und wie sieht der Weg in die Zukunft aus? Diesen Fragen wird im Buch nachgegangen, über Historisches und Aktuelles berichtet und dies mit eigenen Reiseeindrücken verbunden. Europa hat in Bezug auf Russland einige Fehler ... Wie europäisch ist Russland? Welche Ereignisse haben das große Land in seiner Vergangenheit beeinflusst und wie sieht der Weg in die Zukunft aus? Diesen Fragen wird im Buch nachgegangen, über Historisches und Aktuelles berichtet und dies mit eigenen Reiseeindrücken verbunden. Europa hat in Bezug auf Russland einige Fehler begangen. Mit dem Feststellen dieser beginnt der Autor einen kurzen Überblick über die jüngste Vergangenheit und die zukünftigen Bestrebungen Russlands um dann einen Blick in seine Vergangenheit zu werfen. Von dem ersten Ausbreiten der „Rus“ über die Besiedelung Sibiriens geht es über zur Reise des Autors in die zukunftsträchtige Stadt Akademgorodok. Da ich von der sibirischen Stadt der Wissenschaftler samt den Zukunftsprojekten, die in ihr entstehen, noch nie gehört habe, fand ich den Abschnitt entsprechend interessant. Ein erneuter Blick in die Geschichte führt zu der neuen Verbindung der orhtodoxen Kirche mit dem Staat und dem Wert, dem Russland heute der Tradition beimisst. Zum Verständnis Russlands darf auch die Auflösung des Zarenreiches, die kommunistischen Jahrzehnte und der Zusammenbruch der Sowjetunion nicht fehlen. Der aktuelle Krimkonflikt führt wiederum zurück in die Vergangenheit und erläutert den vergangenen Krimkrieg. Der letzte Abschnitt ist Putin und seiner aktuellen Innen- und Außenpolitik gewidmet. Die Geschichte und aktuelle Politik eines Landes füllt viele Bücher – so kann sich der Leser hier keine umfassenden Ausführungen erwarten. Die historischen Einblicke beziehen sich auf die Ereignisse, die unmittelbaren Einfluss auf die Situation heute nehmen. Besonders ansprechend fand ich dabei die Art, wie hier Geschichte erklärt wird. Meist sind es Persönlichkeiten, die samt ihrer zugehörigen Geschichte/Legenden auftreten und damit mehr an eine Erzählung erinnern, als an historische Beschreibungen. Die Tatsache, dass die Geschichte Russlands und die heutige Situation nicht getrennt behandelt werden, sondern ihre Zusammenhänge aufgezeigt werden, macht deutlich, wie sehr die Vergangenheit nachwirkt. Nicht allein bei den Reisebeschreibungen wird deutlich, dass es sich beim Autor um einen Russlandkenner handelt. Kritik übt er nicht nur an der Politik Putins, sondern auch an den Reaktionen des Westens, sodass ich den Eindruck bekam, einen Blick auf das Geschehen zu bekommen, das viele Seiten beleuchtet. Fazit: Eine umfassende Geschichte und Analyse Russlands wird man hier nicht finden – dafür aber eine interessante Zusammenfassung der wichtigsten historischen Ereignisse, deren Auswirkungen sich heute noch zeigen.

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