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Das Corona-Rätsel

Tagebuch einer Pandemie

Martin Sprenger

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Beschreibung

Niemand blieb von der Corona-Pandemie verschont. Kein Land, keine Altersgruppe und auch kein Bereich unserer Gesellschaften. Der Arzt und Gesundheitswissenschaftler Martin Sprenger führte während der ganzen Zeit ein Tagebuch. Er war vier Wochen Mitglied des Beraterstabs der Coronavirus-Taskforce im Gesundheitsministerium. Dieses Buch beschreibt seinen persönlichen Weg durch die Corona-Krise. Dabei berichtet er offen und ehrlich über seine Lernkurve als Wissenschaftler, seine Auseinandersetzungen mit Intransparenz und Machtapparaten, aber auch über die vielen Begegnungen mit engagierten Wissenschaftlern, Journalisten und vielen anderen Menschen, die, so wie er, auf der Suche nach einem besseren Verständnis des Geschehens waren. Mit viel Gespür für Details, der Verknüpfung von zeitgleichen politischen Entscheidungen, wissenschaftlichen Erkenntnissen und gesellschaftlichen Entwicklungen, ist das Buch auch eine Art Biografie der Pandemie. Hinterher sind alle klüger. Aber der Weg vom Irrtum bis zur Erkenntnis ist entscheidend. Wie die dabei gesammelten Erfahrungen den Menschen und Wissenschaftler Martin Sprenger verändern, bleibt bis zum Schluss spannend.

Dr. Martin Sprenger, MPH, geb. 1963. Arzt und Public Health Experte. Medizinstudium in Wien und Graz. Ausbildung zum Master of Public Health in Auckland/Neuseeland. Er unterrichtet an zahlreichen Fachhochschulen und Universitäten, ist freier Unternehmensberater und war an verschiedenen nationalen und internationalen Gesundheitsprojekten beteiligt.  Seit 2016 Vorstandsmitglied des Österr. Forums Primärversorgung im Gesundheitswesen. Zahlreiche wissenschaftl. Arbeiten. Reviewtätigkeit für diverse Fachzeitschriften. Im Frühjahr 2020 vier Wochen lang Mitglied der Coronavirus-Taskforce des österr. Gesundheitsministeriums.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 312
Erscheinungsdatum 30.06.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-904123-34-1
Verlag Seifert Verlag
Maße (L/B/H) 22/14,3/3,2 cm
Gewicht 529 g
Verkaufsrang 2620

Kundenbewertungen

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Sehr aufschlussreicher Blick hinter einen Teil der Corona-Kulisse
von einer Kundin/einem Kunden am 30.07.2020

Mein Interesse an Autor Sprenger, Professor für Public Health in Graz, entsprang der Tatsache, dass er vier Wochen lang ‚Insider‘ war und auch nach seinem Rücktritt aus Protest den ‚Lockdown‘ im März vehement verteidigt, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, was die rätselhafte Eskalation der Regierung Kurz unmittelbar nach Err... Mein Interesse an Autor Sprenger, Professor für Public Health in Graz, entsprang der Tatsache, dass er vier Wochen lang ‚Insider‘ war und auch nach seinem Rücktritt aus Protest den ‚Lockdown‘ im März vehement verteidigt, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, was die rätselhafte Eskalation der Regierung Kurz unmittelbar nach Erreichen aller Ziele betrifft. Statt planvoller, kontrollierter Öffnung kündigte der Kanzler in einer Pressekonferenz Ende März ‚hundertausend Tote‘ an, statt zu ermutigen, verbreiteten er und sein grüner (!) Gesundheitsminister Anschober Panik. In den Tagen danach bekam Sprenger die subtile Macht der Regierung zu spüren und entzog sich ihr durch Rücktritt vom Ehrenamt. Vier Wochen lang hatte er vergeblich für einem Blick auf’s Ganze geworben, also die Abwägung vom Nutzen des Lockdowns und seinen Schaden an anderer Stelle, sei es in der Wirtschaft, aber besonders in allen übrigen Teilen der Gesundheitsversorgung. ••• Sprengers Blick ist sehr persönlich und wirkt daher sehr authentisch, gerade auch die Schilderung der eigenen anfänglichen Unsicherheit und des eigenen Lernprozesses. Trotz der zeitweiligen Nähe zum Zentrum der Macht blieb diese ihm letztlich verborgen und rätselhaft, ist der Titel also sehr treffend gewählt. Es wurde dennoch ein aufschlussreiches Buch, ein Blick hinter die Kulissen zumindest der Wissenschaft, die sich alles andere als egalitär darstellt, sondern als mit mehr oder eben weniger Zugang zur Macht ausgestattet. Es lässt einiges von dem erahnen, was bei uns in Deutschland in dieser Hinsicht gelaufen sein und noch laufen könnte. Die immer zu spürende Loyalität verleiht der am Ende vehementen Kritik umso mehr Gewicht. ••• Martin Sprenger selbst scheint eine gewisse Sturheit und Wahrhaftigkeit auszuzeichnen, die mir sehr gefällt, dazu eine Prise Selbstironie als ‚gelernter Österreicher‘, die seine beiläufige allgemeine Kritik an der österreichischen Gesellschaft und ihren besonderen Gepflogenheiten legitimiert. ••• Der eine Punkt Abzug fällt nicht leicht, doch lange zitierte, bereits anderweitig veröffentlichte Passagen erschweren stellenweise die ansonsten leicht und gut lesbare Lektüre. | https://www.rubikon.news/autoren/winnie-schneider


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