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Cryptos

Spiegel-Bestseller

Ursula Poznanski

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Beschreibung

Wohin gehen wir, wenn wir nirgendwo mehr hinkönnen?

Kerrybrook ist Janas Lieblingswelt: Ein idyllisches Fischerdorf mit viel Grün und geduckten Häuschen. Es gibt Schafe, gemütliche Pubs und vom Meer her weht ein kühler Wind. Manchmal lässt Jana es regnen. Meistens dann, wenn es an ihrem Arbeitsplatz mal wieder so heiß ist, dass man kaum mehr atmen kann.
Jana ist Weltendesignerin. An ihrer Designstation entstehen alternative Realitäten, die sich so echt anfühlen wie das reale Leben: Fantasyländer, Urzeitkontinente, längst zerstörte Städte. Aber dann passiert ausgerechnet in Kerrybrook, der friedlichsten Welt von allen, ein spektakuläres Verbrechen. Und Jana ist gezwungen zu handeln …

Extrem spannend – beklemmend aktuell!

Nach Erebos und Erebos 2 erzählt Bestseller-Autorin Ursula Poznanski nun von einer Wirklichkeit, in der das Klimasystem bereits gekippt ist, und für die meisten Menschen nur die Flucht ins Virtuelle bleibt. Ein Thriller der Extraklasse aus dem Bereich der Climate Fiction über eine Welt, die dem Klimawandel erlegen ist.

Ursula Poznanski ist eine der erfolgreichsten deutschsprachigen Jugendbuchautorinnen. Ihr Debüt Erebos, erschienen 2010, erhielt zahlreiche Auszeichnungen (u. a. den Deutschen Jugendliteraturpreis) und machte die Autorin international bekannt. Inzwischen schreibt sie auch Thriller für Erwachsene, die genauso regelmäßig auf den Bestsellerlisten zu finden sind wie ihre Jugendbücher. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien.
Mehr über die Autorin unter ursula-poznanski.de.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Loewe Jugendbücher
Seitenzahl 448
Altersempfehlung 14 - 17 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 12.08.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7432-0050-0
Verlag Loewe
Maße (L/B/H) 21,6/14,2/4,3 cm
Gewicht 676 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 2268

Buchhändler-Empfehlungen

Bianca Penz, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Der neuste Teil von Ursula Poznanski, wie erhofft ein weiteres Meisterwerk, das man gelesen haben muss.

Transfer- Kerrybrook, Macandor..., Flucht in digitale Scheinwelten

Karin Neustifter, Thalia-Buchhandlung Wels

Die Welt in dieser unbestimmten Zukunft wird von Mastermind regiert. Eine Firma, die mit der Klimakatastrophe, Gewinn macht. Jana, Weltendesignerin bei Mastermind hat Kerrybrook selbst erschaffen. An ihrer Designstation entstehen virtuelle Welten, in denen die meisten Menschen, in einer Art Kapsel, nun ihre Zeit verbringen. Denn in einer Wirklichkeit, in der das Klimasystem, nicht mehr richtig funktioniert, bleibt für viele Menschen, nur mehr die Flucht ins Virtuelle. Als es dann aber in Kerrybrook, unerklärliche Todesfälle gibt, verschwimmt die Grenze zwischen dem Virtuellen und der Realität. Jana macht sich auf die Suche und muss an beiden Orten nachforschen, um mehr über die Opfer herauszufinden. Ein tolles Buch über Klimawandel, Umweltthematik und Digitalisierung. Ich habe lange überlegt, was wäre wenn... so etwas wirklich passieren würde?! Was geschieht mit den Menschen und unserer Gesellschaft, wenn wir das Ganze nicht mehr aufhalten können. Sollte es dann keine Fortpflanzung mehr geben, damit sich die Natur wieder erholen kann? Viele Fragen, die mich sehr zum Nachdenken angeregt haben. Cryptos - eine Welt, erschreckend ähnlich unserer Erde, ein System am Abgrund, in der jeder Schritt, der letzte sein könnte!! Eine absolute Leseempfehlung, für Jugendliche und Erwachsene.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
56 Bewertungen
Übersicht
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Eindringlicher Thriller, der sein Potenzial nicht ganz ausschöpft.
von Der Medienblogger am 18.09.2020

Würde ich gefragt werden, welche Bücher mich zum Lesen bewegt haben, so würden mir sofort die Werke der österreichischen Schriftstellerin Ursula Poznanski in den Sinn kommen. Seit ihrem Debüt "Erebos" fiebere ich jedes Jahr im August begeistert ihrer Jugendthriller-Neuerscheinung entgegen. Unter ihren sehr temporeichen Handlunge... Würde ich gefragt werden, welche Bücher mich zum Lesen bewegt haben, so würden mir sofort die Werke der österreichischen Schriftstellerin Ursula Poznanski in den Sinn kommen. Seit ihrem Debüt "Erebos" fiebere ich jedes Jahr im August begeistert ihrer Jugendthriller-Neuerscheinung entgegen. Unter ihren sehr temporeichen Handlungen verborgen konstruiert die Autorin scharfsinnig gesellschaftliche Zukunftsvisionen: Mit ihren brandaktuellen Szenarien sorgt sie hierbei für großen Abwechlsungsreichtum innerhalb ihrer Bibliographie. In dem neu erschienenen Roman "Cryptos" widmet sie sich den Auswirkungen des Klimawandels auf die menschliche Zivilisation in einer ungewiss weit entfernten Zukunft: Das alltägliche Leben findet größtenteils nur noch in Kapseln statt, die dich in eine alternative Realität führen. Du erhältst die Illusion, zu essen, zu trinken, zu gehen: Währenddessen liegt du aber regungslos in einer Maschine, die dir die nötigen Lebensgrundlagen automatisch zuführt. Nur für deine Ausscheidungen musst du diese verlassen und selbst das ist für viele Menschen ein sehr unbequemer und unangenehmer Schritt – sie sind die eigene Umgebung nicht mehr gewohnt. Die Idee einer in fremde, digitale Welten fliehenden Bevölkerung ist nicht sonderlich neu. Zu Beginn des Buchs benötigt die Autorin sehr lange, um ihre Leser*innen in das Szenario einzuführen. Ich fühlte mich teilweise von den ganzen Erklärungen erschlagen und brauchte erstaunlich lange, bis ich mich in die Handlung involviert fühlte: Bei ihren Vorgängern schaffte Poznanski dies deutlich zügiger. Dennoch bietet die Grundidee hinter "Cryptos" einige interessante Ansätze, die mir gut gefielen: Der Klimawandel und seine Folgen sind hier äußerst realistische und greifbare Grundaspekte innerhalb dieser sonst doch recht utopischen Geschichte. Einige Fragen blieben für mich bis zum Ende offen. Mehr Hintergrundinformationen hätte ich mir etwa über die genaue Funktionsweise der Kapseln oder die zeitliche Entwicklung von unserer Gegenwart bis hin zum Status quo des Buchanfangs gewünscht, um den Konflikt etwas besser nachvollziehen zu können. Recht angenehm und unkompliziert: So tritt die Hauptfigur Jana in dem vorliegenden Roman auf. Sie sticht weder besonders positiv durch ein inspirierendes Profil noch negativ durch etwaiges unlogisches Verhalten heraus. Sie bleibt ein etwas blasser Charakter, der zwar nicht nervt, mit dem ich persönlich mich aber nicht so gut identifizieren konnte. Leider erreicht "Cryptos" während seines Verlaufs nicht das Tempo, das man von Poznanski-Büchern gewohnt ist. Es ist per se nie langweilig, lädt aber eher zum Schmökern als zum Verschlingen ein. Einige Schlenker in der Handlung weniger hätten das erzählerische Korsett angenehm gestrafft und nicht den Eindruck unterstützt, die Autorin würde teils etwas den Faden verlieren. Das Ende konnte mich zunächst überhaupt nicht überzeugen: Fast alle der aufgeworfenen Fragen blieben offen; für die angesprochenen Problemstellungen blieb sogar der Versuch komplett aus, eine anständige Lösung zu finden. So hatte ich nach Beendigung der Lektüre einen faden Beigeschmack, da sich die Handlung nicht rund und abgeschlossen anfühlte. Es ist nun aber schon eine Weile her, seit ich "Cryptos" beendet habe, und ich gebe zu: Je länger ich es wirken ließ, desto mehr überzeugte das Ende mich. Die Autorin konfrontiert ihr Lesepublikum geschickt mit den klimatischen Herausforderungen, die uns alle betreffen. Es gibt keine perfekte Lösung, die uns aus dieser Katastrophe herausführt. Genau zu diesem resignierenden Schluss kam ich, als ich das Buch noch einmal Revue passieren ließ. Letztendlich ist für mich das vorliegende Werk leider das bisher schwächste der Autorin. Zu lange fühlte ich mich nicht richtig wohl in der Geschichte, die Charaktere waren allesamt recht eindimensional und die Handlung nahm nicht so richtig Fahrt auf. Trotzdem spreche ich hier eine Leseempfehlung aus, da der Roman einige interessante gedankliche Ansätze bietet und die Notwendigkeit betont, Initiative zu ergreifen, bevor wir die Situation erreichen, die hier geschildert wird. Ich vergebe daher drei von fünf möglichen Sternen. «Cryptos» ist ein Jugendthriller, der sich eindringlich mit den Auswirkungen des Klimawandels auf die Zivilisation beschäftigt. Schade, dass die Autorin ihr Potenzial dieses Mal nicht ganz ausschöpft.

von einer Kundin/einem Kunden am 18.09.2020
Bewertet: anderes Format

Ein spannendes Buch ab 14, das viele Themen wie Klimawandel, VR und das Abtauchen in fremde Welten behandelt. Die vielen tollen Welten werden bildhaft beschrieben und die Story mit ihren liebenswerten Figuren ist fesselnd bis zum Schluss. Auch für Fans von Reki Kawahara geeignet.

von einer Kundin/einem Kunden am 18.09.2020
Bewertet: anderes Format

Erster Gedanke, ein Jugendbuch, den Zweiten konnte ich gar nicht zu Ende denken, denn der Sog hatte mich schon gepackt. Gefahr, Spannung, Freundschaft, Endzeitstimmung und Jana, Weltendesignerin an Tisch 12, wird auch Sie in Ihren Bann ziehen. Wagen Sie den Transfer nach Cryptos.


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