Meine Filiale

Spiegel unseres Schmerzes

Roman

Pierre Lemaitre

(3)
eBook
eBook
18,99
18,99
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
Sofort per Download lieferbar
Sie können dieses eBook verschenken  i

Weitere Formate

gebundene Ausgabe

€ 24,70

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

€ 18,99

Accordion öffnen

Hörbuch (MP3-CD)

€ 26,99

Accordion öffnen

Hörbuch-Download

€ 16,99

Accordion öffnen

Beschreibung

Das große Finale der Romantrilogie von Goncourt- Preisträger Pierre Lemaitre

Im April 1940 glaubt in Frankreich niemand mehr an den Krieg, weder die Soldaten in ihren Bunkern noch die Pariser in ihren Cafés, und erst recht nicht Lehrerin Louise Belmont. Fast wird es gemütlich - bis die deutsche Wehrmacht durch die Ardennen vorrückt und Louises Leben völlig aus den Fugen gerät. Pierre Lemaitre erweckt mit Louise Belmont eine außergewöhnliche Heldin zum Leben und erschafft ein unvergleichliches Panorama jener Zeit.

Pierre Lemaitre, 1951 in Paris geboren, ist Autor mehrerer preisgekrönter Romane und Kriminalromane. Sein 2014 erschienenes Buch, »Wir sehen uns dort oben«, wurde mit dem wichtigsten französischen Literaturpreis, dem Prix Goncourt, ausgezeichnet. Nun liegt sein neuer, hochgelobter Roman »Spiegel unseres Schmerzes« in deutscher Übersetzung vor.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Nein i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 520 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 24.10.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783608120011
Verlag Klett Cotta
Dateigröße 4094 KB
Übersetzer Tobias Scheffel
Verkaufsrang 19422

Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
2
1
0
0
0

Durchaus lesenswert!
von Wedma am 19.11.2020

Diesen Roman von Pierre Lemaitre habe ich ganz gern gelesen. Ich mag seine Art, seinen charmanten, gekonnten, ironischen, mit einem Hauch von Leichtigkeit geküssten Schreibstil. „Spiegel unseres Schmerzes“ fällt aber nicht so stark aus wie die „Die Farben des Feuers“, dennoch durchaus lesenswert. Ein starker Anfang, die Gesch... Diesen Roman von Pierre Lemaitre habe ich ganz gern gelesen. Ich mag seine Art, seinen charmanten, gekonnten, ironischen, mit einem Hauch von Leichtigkeit geküssten Schreibstil. „Spiegel unseres Schmerzes“ fällt aber nicht so stark aus wie die „Die Farben des Feuers“, dennoch durchaus lesenswert. Ein starker Anfang, die Geschichte um Louise erschien schon recht skurril, dennoch riss sie mich sofort mit. Es blieb keine andere Wahl: Nichts wie weiterlesen. Aber nach dem furiosen Anfang ließ die Spannung nach. Es gab einige Längen. Die Sprünge in der Handlung von Louise zu den Geschehnissen an der Front warfen Fragen auf, denn lange verstand ich nicht, was das eine mit dem anderen zu tun hatte, und warum das alles erzählt wurde Dennoch gab es hier so einiges, was so aktuell klingt: die Ströme von Flüchtlingen aus Paris 1940 und all die „Annehmlichkeiten“ in diesem Zusammenhang. Eine knackige wie bildhafte Beschreibung, wie Propaganda funktioniert, damals wie heute, kam noch dazu. Erst ab der Hälfte ließen sich die Puzzleteile so langsam einordnen, und ein größeres Gemälde kam zum Vorschein. Im kleineren, privaten Rahmen zeichnete sich eine Geschichte ab, die einen erstmal sprachlos ließ. Im Großen und Ganzen ist dieses Werk auch ein starkes Plädoyer gegen den Krieg, denn seine hässlichen Seiten werden plastisch vor Augen geführt: Das Kopfkino, so lebendig und zum Greifen nah, als ob man selbst dabei wäre. Da läuft man mit Louise und drei kleinen Kindern über das Feld zum nächstgelegenen Wald, um dem Bombardement der deutschen Wehrmacht zu entkommen. Man ist den Herausforderungen ausgeliefert, denen eine junge Frau in dieser Situation gegenübersteht, uvm. Aber auch für Romantik wurde hier reichlich gesorgt, in der zweiten Hälfte. Allerdings ist es eben kein Wohlfühlroman, trotz dem, dass das Ende doch optimistisch ausfällt. Ich komme nicht drumherum, diesen Schreibstil nochmals zu loben. So kann man mir alles Mögliche und Unmögliche erzählen. So lässig gekonnt, voller Menschenkenntnis, messerscharfer Beobachtungen, so klug, ja weise, mit feiner Ironie und das Ganze mit bemerkenswerter Leichtigkeit. Herrlich. Insgesamt fand ich den Roman etwas weniger gewitzt als „Die Farben des Feuers“, was aber auch dem nicht so ganz einfachen Thema geschuldet ist. „Spiegel unseres Schmerzes“ ist aber auch etwas weniger komplex in der Handlung und Figurenaufbau. Dennoch ist es ein sehr lesenswerter Roman, den ich gern weiterempfehle.

Wie immer grandiose Unterhaltung!
von einer Kundin/einem Kunden am 06.11.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Mit "Spiegel unseres Schmerzes" erzählt Pierre Lemaitre zum dritten Mal über Paris in der Zeit des zweiten Weltkrieges. Nach "Wir sehen uns dort oben" (wo es um den Soldaten Edouard ging) und "Die Farben des Feuers" (Hauptperson seine Schwester Madeleine) treffen wir nun in diesem Band unter anderem auf Louise, die Edouard im er... Mit "Spiegel unseres Schmerzes" erzählt Pierre Lemaitre zum dritten Mal über Paris in der Zeit des zweiten Weltkrieges. Nach "Wir sehen uns dort oben" (wo es um den Soldaten Edouard ging) und "Die Farben des Feuers" (Hauptperson seine Schwester Madeleine) treffen wir nun in diesem Band unter anderem auf Louise, die Edouard im ersten Teil beim Maskenbasteln half. Sie ist nun erwachsen und trifft auf einen seltsamen Doktor, der sich vor ihren Augen erschiesst. Nach und nach erfahren wir die Verstrickungen, die zu dieser Tat führen. Wie auch die anderen Bände grandios und opulent erzählt. Wer noch nie etwas von diesen Büchern gehört hat, dem sei dringend empfohlen vorne anzufangen.

Außerordentlich
von einer Kundin/einem Kunden aus Lemwerder am 24.10.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Seit ich vor 3 Jahren den ersten Roman von dem französischen Autor Pierre Lemaitre kenne, lese ich ihn gerne. Sein neuer Roman „Spiegel unseres Schmerzes“ verwebt menschliche und politische Katastrophen. Es beginnt 1940, als in Frankreich noch keiner an den Krieg glaubte. In Paris lernen wir in einem Café die Lehrerin Louise... Seit ich vor 3 Jahren den ersten Roman von dem französischen Autor Pierre Lemaitre kenne, lese ich ihn gerne. Sein neuer Roman „Spiegel unseres Schmerzes“ verwebt menschliche und politische Katastrophen. Es beginnt 1940, als in Frankreich noch keiner an den Krieg glaubte. In Paris lernen wir in einem Café die Lehrerin Louise Belmont kennen. Ihre Erlebnisse sind krass. Der junge Soldat Gabriel erlebt die abstoßenden Personen kennen, von denen er erpresst und gestresst wird. Die Charakter der Personen sind außerordentlich detailliert und erschreckend dargestellt. Pierre Lemaitre schreibt mit gutem Fluss, mit satirischem Einschlag . Er brilliert mit seiner guten Erzählkunst. Der Roman ist spannend. Es ist ein empfehlenswertes Buch.


  • Artikelbild-0