Palais Heiligendamm - Ein neuer Anfang

Roman

Heiligendamm-Saga Band 1

Michaela Grünig

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Beschreibung

Heiligendamm, 1912: Die Berliner Hotelierfamilie Kuhlmann hat große Pläne, man will dem berühmten Grand Hotel Konkurrenz machen. Doch die High Society steigt lieber weiter bei dem etablierten Rivalen ab. In dieser schweren Zeit zeigt ausgerechnet die junge Tochter Elisabeth kaufmännisches Geschick, während sich der sensible Sohn Paul für Musik begeistert. Vater Kuhlmann sieht sich gezwungen, den Emporkömmling Julius Falkenhayn um Hilfe zu bitten. Und der hegt recht unkonventionelle Ansichten ...

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 574 (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 16 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 30.10.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783732594504
Verlag Lübbe
Dateigröße 2656 KB
Verkaufsrang 2260

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Die Ära der Grand Hotels
von Lucy B. Kamp am 16.05.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Bei dem Begriff Grand Hotel haben viele die Vorstellung eines luxuriösen Hotels. Der Service wird hochgehalten. Der Gast soll sich wohlfühlen. Elegantes Ambiente, hochwertiges Essen und Zimmer, in denen man abtauchen kann. Wir denken beispielsweise an das Adlon in Berlin, den Bayerischen Hof in München und auch an das Grand Hote... Bei dem Begriff Grand Hotel haben viele die Vorstellung eines luxuriösen Hotels. Der Service wird hochgehalten. Der Gast soll sich wohlfühlen. Elegantes Ambiente, hochwertiges Essen und Zimmer, in denen man abtauchen kann. Wir denken beispielsweise an das Adlon in Berlin, den Bayerischen Hof in München und auch an das Grand Hotel Heiligendamm. Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden viele Grand Hotels und die betuchte Gesellschaft genoss den gehobenen Standard. Die Etikette spielte in der damaligen Zeit eine bedeutende Rolle. Wir gehen in das Jahr 1912 nach Heiligendamm. Dort residieren die Urlauber bislang im berühmten Grand Hotel. Die Hotelierfamilie Kuhlmann hat jedoch Pläne für ein eigenes Luxushotel. Man verlässt Berlin und siedelt sich in Doberan an. Dem Hotel wird kein geringerer Name als „Palais Heiligendamm“ gegeben. Immerhin muss man sich neben der Konkurrenz des Grand Hotel Heiligendamm bewähren. Es ist ein neuer Anfang für die Kuhlmanns, doch es wird nicht einfach, das Hotel zu halten. Ausgerechnet Elisabeth, eine der Töchter der Kuhlmanns, beweist das größte Geschick ein solches Hotel zu führen. Doch wir sind im vorigen Jahrhundert. Es kann nicht sein, dass eine Frau sich um die Geschicke eines Hotels kümmert. Dazu ist einer der beiden Söhne auserkoren. Elisabeths Bruder Paul hat eine Leidenschaft für die Musik. Sie ist sein Leben. Hat sich Bruder Friedrich schon in seinen Arztberuf gerettet, muss sich Paul dem Schicksal eines Hotellebens ergeben. Nichts läuft glatt und man gerät in Gefahr, das Hotel zu verlieren. Den Kuhlmanns bleibt nichts andres übrig als Julius Falkenhayns Hilfe anzunehmen. Ein Mann, dem im Gegensatz zu den Kuhlmanns alles zu gelingen scheint. Neid, Misstrauen oder erkennen die Kuhlmanns, wie ehrlich Falkenhayns Absichten sind? Sie wissen nicht, dass er ein Geheimnis mit sich trägt. Die Autorin Michaela Grünig geizt nicht mit Höhen und Tiefen, die die Figuren des Romans erleben müssen oder dürfen. Die Figuren wachsen einem ans Herz. Mehr oder weniger. Man leidet mit ihnen, hofft und genießt. Gleichwohl mit dem „Palais Heiligendamm“. Liebenswerte Angestellte ebenso wie unliebsame. Die Probleme kommen und gehen wie die Gäste eines Hotels. Michaela Grünig ist es gelungen, diesem Hotel Seele einzuhauchen. Die Autorin sagt, es war ihr eine Herzensangelegenheit. Genau das ist in allem spürbar und macht das Buch so gut. Leser fallen in eine andere Zeit, bewegen sich durch das Hotel, hören das Gemurmel der Gäste, die Musik und riechen die Speisen. Dürfen sich fühlen wie bei einem Strandspaziergang in salziger Luft, Sonnenschein und böigem Wind. Es ist flüssig geschrieben. Ein Tag gleitet in den nächsten, wie Seite für Seite umgeblättert wird. Lässt eintauchen in die einstige Welt, lässt das Hier und Jetzt vergessen. Man ist ganz und gar im Hotel. Es empfiehlt sich einen gemütlichen Leseplatz zu suchen, denn die reale Umgebung verschwindet aus dem Bewusstsein. Elisabeth Kuhlmann ist eine starke Frau. Stellvertretend für unzählige unterschätzte Frauen geht sie ihren Weg, behält sie sich ihr eigenes Denken, lässt sich nicht verbiegen. Eine großartige Protagonistin. Das Romangeschehen beginnt 1912. Keine einfache Zeit, denn die Umstände ändern sich und führen in einen Krieg. Um so schwieriger für Elisabeth und ihre Familie. Und dann ist da noch der Fremde, Julius Falkenhayn, der ein Wörtchen im Hotel mitzureden hat. Das Buch verspricht spannende, wohlige Lesestunden wie ein Urlaub in Heiligendamm. Der Verlag Bastei Lübbe verspricht starke Frauen in bewegten Zeiten. Michaela Grünig hält Wort. Eine bewegende Familiensaga. Sie verwöhnt die Leser mit einer guten Geschichte und liebenswerten Figuren wie ein Grand Hotel Direktor seine Gäste. Mit „Palais Heiligendamm – Ein neuer Anfang“ hat Michaela Grünig den Auftakt zu einer Saga um eine Hoteliersfamilie gegeben. Wie gut, dass schon im Mai 2021 Band 2 erscheinen wird – „Palais Heiligendamm – Stürmische Zeiten. Ich wünsche allen lesenden Menschen vergnügliche Stunden mit diesem Buch und der Autorin viele begeisterte Leser und Leserinnen. „Palais Heiligendamm“ hat es verdient. Ich könnte mir dieses Buch unglaublich gut verfilmt vorstellen.

Packende Familiensaga rund um ein Hotel an der Ostsee Anfang des 20. Jh
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 04.05.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Michaela Grünigs erster Band über das „Palais Heiligendamm“ entführt den Leser in die Zeit vom Sommer 1912 bis zum Winter 1919. Im Mittelpunkt des Romans steht die Berliner Hoteliersfamilie Kuhlmann, die in Doberan mit einem neuen Luxushotel einen Neuanfang gewagt hat. Durch den leichten und flüssigen Erzählstil, aber auch die ... Michaela Grünigs erster Band über das „Palais Heiligendamm“ entführt den Leser in die Zeit vom Sommer 1912 bis zum Winter 1919. Im Mittelpunkt des Romans steht die Berliner Hoteliersfamilie Kuhlmann, die in Doberan mit einem neuen Luxushotel einen Neuanfang gewagt hat. Durch den leichten und flüssigen Erzählstil, aber auch die anschaulichen Beschreibungen sowohl des Kurbadambientes, des mondänen Lebensstils, aber auch des geschäftigen Treibens in einem solchen Spitzenhotel fühlt man sich relativ rasch hineingezogen in die Epoche und in das Familienleben der Inhaber, ebenso auch in den Alltag der Bediensteten. Erzählt wird aus der Sicht der drei Hauptpersonen, erstens aus Sicht von Elisabeth, der zweitältesten Tochter des Hoteliers, die sich mehr als ihre Brüder für den Hotelbetrieb interessiert, aber sehr darum kämpfen muss, als Frau akzeptiert zu werden, zweitens aus Sicht ihres Bruders Paul, der sich nicht nur eher einer musikalischen Laufbahn hingezogen fühlt als dem Hotelbetrieb, sondern zudem noch mit homosexuellen Neigungen zu kämpfen hat, und drittens aus Sicht von Minna, einem tüchtigen Mädchen aus ärmlichen Verhältnissen, das sich mit Fleiß und Loyalität vom einfachen Stubenmädchen bis zur Spitzenköchin des Hotels hocharbeitet. Durch diese verschiedenen Sichtweisen erlebt man nicht nur die Welt des Hotelbetriebs von der Dienstgeber- und Dienstnehmerseite, sondern auch die zwischenmenschlichen Beziehungen, die Stärken und Schwächen der Menschen. Nicht nur innerhalb der Bediensteten herrscht strenge Disziplin, auch in den gehobenen Kreisen sind die jungen Menschen durch Etikette und Tradition stark eingeschränkt. Die Handlung ist packend von Beginn an, stellt die Protagonisten vor viele Probleme, Prüfungen und Schicksalsschläge, lässt sie Glück und Leid, Enttäuschungen und Liebe erleben. Der Wandel der Zeit ist unverkennbar, die Anpassung an Modernes unabdingbar. Die Schrecken und die Leiden während des Krieges durchleben sie alle, ob am Schlachtfeld oder im zum Lazarett umgestalteten Luxushotel. Letztlich sind bereits die Probleme der Zukunft zu erahnen: politische Veränderungen sowie die Judenfrage. Als ich die letzte Seite des Buches beendet hatte, hätte ich am liebsten sofort den zweiten Band zur Hand genommen, so sehr hat mich das Schicksal der Familie Kuhlmann in ihren Bann gezogen.

Der erste Band macht Lust auf mehr
von einer Kundin/einem Kunden aus Lahr am 02.05.2021

Palais Heiligendamm – Ein neuer Anfang von Michaela Grünig 573 Seiten dick ist der erste Band der Buchreihe rund um das Palais Heiligendamm. Ohje, habe ich mir am Anfang gedacht und mir schon überlegt wie lange ich für diesen Wälzer wohl brauchen würde, aber dann hat mich diese Geschichte so in den Bann gezogen das ich das Bu... Palais Heiligendamm – Ein neuer Anfang von Michaela Grünig 573 Seiten dick ist der erste Band der Buchreihe rund um das Palais Heiligendamm. Ohje, habe ich mir am Anfang gedacht und mir schon überlegt wie lange ich für diesen Wälzer wohl brauchen würde, aber dann hat mich diese Geschichte so in den Bann gezogen das ich das Buch in nicht einmal einer Woche verschlungen habe. Die Mischung der Geschichte ist genial und jeder der drei Handlungsstänge ist so spannend und fesselnd, dass man sich dem Buch einfach nicht mehr entziehen kann. Auch der Schreibstil ist Klasse, zaubert einem Bilder vor Augen. Die Geschichte rund um das Palais Heiligendamm und die Familie Kuhlmann spielt am Anfang des 20. Jahrhunderts. Heinrich Kuhlmann übernimmt das Hotel in Doberan an der Ostsee und möchte es zum führenden Hotel der Gegend machen. Unterstützt wird er von seinem Sohn Paul, der allerdings andere Pläne für die Zukunft hat, aber wie es in dieser Zeit so üblich war kann er diese nicht so einfach verwirklichen. Seiner kleinen Schwester Elisabeth geht es ähnlich, sie würde liebend gerne im Hotel mitarbeiten aber auch ihre Zukunft ist vorbestimmt. Die Geschichte spielt am Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts, auch der erste Weltkrieg spielt eine große Rolle. Eine Zeit in der alles anders war, eine Zeit in der sich der Nachwuchs in erster Linie den Anweisungen der Eltern beugen musste. Dies ist auch in dieser Geschichte so und das hat mir richtig gut gefallen, denn heute ist vieles davon unvorstellbar. Die Familie Kuhlmann und all ihre Angestellten durchleben Höhen und Tiefen, das verbindet sie und gemeinsam sind sie auch dann stark wenn mal wieder alles aus den Fugen gerät.Die einzelnen Charaktere kommen authentisch rüber, man kann sich gut in sie rein versetzen und fühlt mit ihnen. Sie alle wachsen einen ans Herz und es ist einfach toll wie sie, letztendlich, immer alle an einem Strang ziehen. Eine Geschichte die zum Nachdenken anregt, die einem die Zeit des Krieges näher bringt, die einen bewegt und berührt, aber auch Themen anspricht die heute noch aktuell sind. Die Mischung ist einfach perfekt und nun freue ich mich wenn ich bald in den zweiten Band dieser tollen Familiengeschichte eintauchen kann. Band eins war für mich ein Highlight und bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung und fünf verdiente Sterne


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