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Eine Räuberballade

Roman

Westerwald-Chronik Band 3

Annegret Held

(3)
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Beschreibung

In ihrem dritten großen Westerwald-Roman nimmt Annegret Held uns mit ins späte 18. Jahrhundert, als brutale Räuberbanden die gesamte Region in Angst und Schrecken versetzten. Mitreißend, klug und höchst unterhaltsam erzählt sie von Hannes, einem aufstrebenden Möchtegern-Räuber, von seinem frommen und zunehmend verzweifelten Vater Wilhelm, von der mannstollen Magd Gertraud und von all den anderen Scholmerbachern, die dem harten Dorfleben tapfer die Stirn bieten. Großartige Heimatliteratur!


Annegret Held, 1962 im Westerwald geboren, arbeitete u.a. als Polizistin, Altenpflegerin und Luftsicherheitsassistentin - und ist erfolgreiche Autorin. Sie bekam den Berliner Kunstpreis der Akademie, den Glaser-Förderpreis und ist PEN-Mitglied. Ihre beiden ersten Westerwald-Romane, Apollonia und Armut ist ein brennend Hemd, wurden von der Presse hochgelobt. Annegret Held lebt im Westerwald.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 320
Altersempfehlung 16 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 30.09.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8479-0055-9
Verlag Eichborn
Maße (L/B/H) 22,2/14,6/2,9 cm
Gewicht 460 g
Auflage 1. Auflage 2020

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Kundenbewertungen

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Historischer Heimatroman - Achtung: Dialekt!
von Zauberberggast aus München am 06.11.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Der Westerwald im 18. Jahrhundert ist sicher kein geo-historisches Setting, mit dem ich mich zuvor schon einmal beschäftigt hätte. Aber man soll sich ja immer mal wieder aus der eigenen Lese-Komfortzone hinausbewegen und das habe ich mit "Eine Räuberballade" wahrlich gemacht. Es ist der dritte und abschließende Teil von Annegret... Der Westerwald im 18. Jahrhundert ist sicher kein geo-historisches Setting, mit dem ich mich zuvor schon einmal beschäftigt hätte. Aber man soll sich ja immer mal wieder aus der eigenen Lese-Komfortzone hinausbewegen und das habe ich mit "Eine Räuberballade" wahrlich gemacht. Es ist der dritte und abschließende Teil von Annegret Helds "Westerwald-Chronik". Die Autorin geht dabei chronologisch in der Zeit zurück. Während der erste Teil "Apollonia" (erschienen 2012) das 20. Jahrhundert beleuchtet, geht es in "Armut ist ein brennend Hemd" (2015) um die prekären Verhältnisse der dörflichen Bevölkerung im 19. Jahrhundert. Nun also besuchen wir das Jahr 1796. Während Goethe und Schiller in Weimar ihre Verse schreiben und mit Kant die Philosophie der Aufklärung entsteht, ist es um die Bildung der Dorfbevölkerung im tiefsten Westerwald weniger gut bestellt. Es sind die "einfachen Leute", die in diesem Buch zu Wort kommen - und das in ihrer eigenen Mundart, dem "Westerwälder Platt". Gottesfürchtig führen die Scholmerbacher und die anderen Westerwälder ein glanzloses und bescheidenes dörfliches Leben. Nur die junge Generation begehrt auf: Hannes, der Sohn des frommen Wilhelm, sucht nach den Züchtigungsbestrebungen seines Vaters das Weite und schließt sich - eher unfreiwillig - einer Räuberbande an. Auch die junge Gertraud möchte nicht in Scholmerbach versauern und geht als als Magd eines Müllers ins Nachbardorf. Der Leser folgt ihren Coming-of-Age-Geschichten und darf sich außerdem fragen, ob Hannes’ Vater Wilhelm es schafft, Scholmerbach mit einer eigenen Kirche auszustatten und seiner dementen Frau Lina treu zu bleiben. Überhaupt sind es die Freuden der körperlichen Vereinigung, die im Buch viel Raum einnehmen und die die Figuren umtreiben. Der Roman hat einen ganz eigenen spröden Charme. Man spürt die Liebe der Autorin für ihre Charaktere, die sich mit Bauernschläue und Gottvertrauen ihr Stück vom Glück abtrotzen wollen, mit jedem Wort. Die Charaktere bleiben bei aller scheinbaren Lebendigkeit aber dennoch sehr schematisch. Sie wirken nicht wie echte Menschen sondern wie figurative Sinnbilder, die für etwas stehen sollen. Ein modernes Einfühlen in die Figuren ist meiner Meinung nach nicht möglich. Zu Sprache und Erzählweise: Die Verwendung des Dialekts (z.B. "Eysch" = Ich; "Dou" = Du, "meysch" = mich) in den Dialogpartien stellt eine ziemliche Herausforderung für den Leser dar, der mit dieser sehr speziellen Mundart nicht vertraut ist. Natürlich trägt es zur Authentizität der Geschichte bei, allerdings geht diese auf Kosten der Lesbarkeit. Ich muss ehrlich sagen, dass mich persönlich das Lesen dieses Dialekts unheimlich angestrengt und zeitweise auch genervt hat, so dass ich zwischendurch immer wieder kurz vorm Abbruch des Buches stand. Ansonsten ist die Sprache teilweise - auch in den Erzählpassagen - künstlich “einfach” gehalten und derb, mit Kraftausdrücken wird nicht gespart. Der Roman wird außerdem nicht durch Kapitel unterteilt. Lediglich Absätze markieren eine Änderung des Settings. Es gibt Zeitsprünge, z.B. vom Jahr 1796 ins Jahr 1798, aber auch diese werden nur durch "normale" Absätze gekennzeichnet. Fazit: Eine interessante historische Milieustudie, die für mich aufgrund des Dialekts dennoch ein hartes Stück Lesearbeit war. Kann ich nur für Liebhaber mundartlich gefärbter Heimatromane oder der Region empfehlen.

War nicht so überzeugt
von einer Kundin/einem Kunden aus Moosburg am 05.10.2020

In ihrem dritten großen Westerwald-Roman nimmt Annegret Held uns mit ins späte 18. Jahrhundert, als brutale Räuberbanden die gesamte Region in Angst und Schrecken versetzten. Mitreißend, klug und höchst unterhaltsam erzählt sie von Hannes, einem aufstrebenden Möchtegern-Räuber, von seinem frommen und zunehmend verzweifelten Vate... In ihrem dritten großen Westerwald-Roman nimmt Annegret Held uns mit ins späte 18. Jahrhundert, als brutale Räuberbanden die gesamte Region in Angst und Schrecken versetzten. Mitreißend, klug und höchst unterhaltsam erzählt sie von Hannes, einem aufstrebenden Möchtegern-Räuber, von seinem frommen und zunehmend verzweifelten Vater Wilhelm, von der mannstollen Magd Gertraud und von all den anderen Scholmerbachern, die dem harten Dorfleben tapfer die Stirn bieten. Großartige Heimatliteratur! (Klappentext) Irgendwie bin ich mit dem Buch bzw. der Handlung nicht „warm“ geworden. Ich konnte mich nicht so richtig auf die Geschichte einlassen. Es war mehr ein Lesen als ein „miterleben“. Vielleicht lag es auch an dem Dialekt, ich weiß es nicht. Die Charaktere erschienen mir auch ein wenig oberflächlich und vor allem waren sie mir nicht sympathisch. Die Handlung war verständlich und nachzuvollziehen. Der Schreibstil war für mich nicht immer gut lesbar. Sicherlich wird trotzdem das Buch seine Anhänger finden.

Heimatgeschichte
von Philiene aus Süsel am 04.10.2020

Mit diesem Buch sind alle Liebhaber von Regionalgeschichten gut beraten. Die Geschichte spielt im Westerwald im Ausgehenden Achtzehnten Jahrhundert. Es ist die Zeit der großen Räuberbanden die ihr Unwesen treiben und die Menschen in Angst und Schrecken versetzen. Der junge Hannes hält es zu Hause nicht mehr aus und versucht all... Mit diesem Buch sind alle Liebhaber von Regionalgeschichten gut beraten. Die Geschichte spielt im Westerwald im Ausgehenden Achtzehnten Jahrhundert. Es ist die Zeit der großen Räuberbanden die ihr Unwesen treiben und die Menschen in Angst und Schrecken versetzen. Der junge Hannes hält es zu Hause nicht mehr aus und versucht alles, um sich einer der bekannten Räuberbanden anzuschließen. Gleichzeitig wird die Geschichte seines Vaters Wilhelm und die der Vorläufen Magd Gertraud erzählt. Alle Dialoge sind in der Mundart der Gegend geschrieben, da ich aus einer ganz anderen Ecke Deutschlands komme hatte ich zuerst ein paar Schwierigkeiten da hineinzuführen. Aber es lohnt sich auf jeden Fall dabei zu bleiben. Nach kurzer Zeit hatte ich mich daran gewöhnt und es hat die Geschichte sehr lebendig gemacht. Eigentlich gab es keine Person in dieser Geschichte die mir durch und durch sympathisch war, das fand ich großartig. Genau das macht die Charaktere so lebensecht. Jeder hat seine Ecken und Kanten, jeder ist nun Mal so wie er ist.


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