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Margherita

Roman

Jana Revedin

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Beschreibung

Für Peggy Guggenheim war sie die First Lady Venedigs

1920: Die fünfundzwanzigjährige Margherita, die in ihrem Heimatstädtchen Treviso die Zeitungen austrägt, wird durch die Heirat mit dem adeligen Antonio Revedin zur First Lady Venedigs. Heute ist ihr Name vergessen: Doch Margherita verstand es, sich durch ihre unvoreingenommene Art zum Mittelpunkt einer sich neu erfindenden Stadt zu machen.
Peggy Guggenheim wird ihre beste Freundin, und die Künstlerfeste auf der Terrasse des Hotel Excelsior, zu denen sie Greta Garbo, Coco Chanel, Clark Gable oder Pablo Picasso einlud, werden legendär.

Jana Revedin erzählt mitreißend von den Schicksalsjahren Venedigs - und ihrer eigenen Familie.

Jana Revedin, geboren 1965 in Konstanz, ist Architektin und Schriftstellerin. Nach dem Studium von Architektur und Städtebau in Buenos Aires, Princeton und Mailand promovierte und habilitierte sie an der Universität Venedig und ist heute ordentliche Professorin für Architektur und Städtebau an der Ecole Spéciale d¿Architecture Paris.
2018 erschien ihr Bestseller über Ise Frank „Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus".
Seit 1991 ist sie mit Antonio Revedin, dem Enkel von Margherita Revedin, Kapita¿n zur See und heutiger Hafendirektor Venedigs, verheiratet und lebt in Venedig und Wernberg in Kärnten.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 304 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 21.07.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783841225801
Verlag Aufbau
Dateigröße 2089 KB
Verkaufsrang 107

Buchhändler-Empfehlungen

Kerstin Köck, Thalia-Buchhandlung Wien

Ein wunderbares Buch, eine wunderbare Margherita!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
3
2
1
2
0

Chance verpasst
von Dreamworx aus Berlin am 09.08.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

1920 Treviso. Die 25-jährige Margherita Trimble lebt mit ihren Schwestern und ihrer Mutter in einfachsten Verhältnissen, als sie den Weg des 36-jährigen adligen Diplomaten Giovanni Antonio Giuseppe Filippo Maria Revedin Marquis di San Martino, genannt Antonio, kreuzt. Nach einem halben Jahr Paris, in dem sie nicht nur die nötige... 1920 Treviso. Die 25-jährige Margherita Trimble lebt mit ihren Schwestern und ihrer Mutter in einfachsten Verhältnissen, als sie den Weg des 36-jährigen adligen Diplomaten Giovanni Antonio Giuseppe Filippo Maria Revedin Marquis di San Martino, genannt Antonio, kreuzt. Nach einem halben Jahr Paris, in dem sie nicht nur die nötigen Umgangsformen erlernt, sondern auch auf einige namhafte Künstler trifft steigt Margherita durch eine Heirat mit Antonio in die höchsten Gesellschaftskreise auf. Die adlige Verwandtschaft rümpft bei der Eheschließung der beiden die Nase, denn die Braut wird als nicht standesgemäß erachtet. Derweil bezieht das junge Paar einen venezianischen Palazzo, wo Margherita sich bald ihre Bekanntschaft mit den Künstlern wie Jean Patou, Coco Chanel, Peggy Guggenheim oder Pablo Picasso zunutze macht, um Venedig als Dreh- und Angelpunkt für große gesellschaftliche Ereignisse zu machen… Jana Revedin hat mit „Margherita“ einen historischen sowie biografischen Roman über die Großmutter ihres Ehemannes vorgelegt, der nicht nur unterhaltsam ist, sondern eine fast vergessenen Persönlichkeit wieder zum Leben erweckt, um ihr Tribut zu zollen für ihr Lebenswerk. Der pragmatisch-kühle und sehr detailverliebte Schreibstil ist für den Leser eine echte Herausforderung, die Geschichte bis zum Ende durchzuhalten, zu oft verliert die Autorin sich in Nichtigkeiten und streift die wirklich wichtigen Informationen nur am Rande. Auch den Zugang zu Margherita findet man als Leser leider gar nicht, obwohl die Handlung aus ihrer Perspektive geschildert wird, es kommt einfach viel zu wenig Gefühl zum Einsatz. Deshalb bleibt Margherita für den Leser fremd und unnahbar. Revedin gelingt es weder, ihrer Protagonistin ein Herz zu geben noch die Stadt Venedig auf wundervolle Art und Weise vor dem inneren Auge des Lesers entstehen zu lassen. Die Aneinanderreihung von wichtigen belegten Persönlichkeiten wirkt eher wie Aufschneiderei als das Gefolge einer Mäzenin. Auch wichtige Stationen wie die ersten Filmfestspiele 1932 finden nur kurz Erwähnung und spielen weiter keinerlei Rolle. Gerade ein biografischer Roman lebt von den Tätigkeiten der Persönlichkeit, das geht hier leider völlig unter. Dafür wird mehr Wert auf das Privatleben von Margherita gelegt, damit kann man ihr kein Denkmal erschaffen, denn viele Menschen werden vom Schicksal gebeutelt und raffen sich wieder auf. Die Vermengung von Fiktion und Realität ist fließend, kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass man von Margherita am Ende auch nicht mehr weiß als zuvor. Mit ihren Charakteren konnte die Autorin auch keine Punktlandung hinlegen. Sie alle wirken durchweg oberflächlich und farblos, so dass sie keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Zudem fehlt die Nähe zum Leser, der hier nur als Beobachter fungieren darf. Durch die eher unpersönliche wie nichtssagende Schilderung wird dem Leser sowohl Mitfühlen als auch Mitfiebern verwehrt. Margherita wirkt wie Aschenputtel, das seinen Prinzen gefunden hat. Im Märchen heißt es dann jedoch „sie lebten glücklich und zufrieden bis an ihr Ende“, was bei Margherita nicht der Fall ist. Revedin konnte ihr weder Charisma noch eine besondere Persönlichkeit verleihen, so dass man als Leser über diese 08/15-Entwicklung doch sehr enttäuscht ist. „Margherita“ war wahrscheinlich als Homage für eine Frau gedacht, die sich um die Kunstszene ebenso verdient gemacht hat wie um den Einfluss, den Venedig in der internationalen Künstlerwelt in vielen Jahrzehnten ausgeübt hat. Leider ist das gar nicht gelungen, die Person Margherita Revedin bleibt so leblos und unbekannt wie vorher, schade. Keine Empfehlung.

Eine Ode an Venedig
von einer Kundin/einem Kunden am 02.08.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Dies ist jetzt der zweite Roman von Prof. Dr. Jana Revedin. Ich bin erstaunt, dass eine Frau, die nach wie vor an Universitäten lehrt und zwei Töchter hat, so etwas profanes wie Romane schreibt. Allerdings sind ihre Romane keine einfachen Romane, sondern Romanbiografien. Und in ihrer Art unterscheiden sie sich schon deutlich von... Dies ist jetzt der zweite Roman von Prof. Dr. Jana Revedin. Ich bin erstaunt, dass eine Frau, die nach wie vor an Universitäten lehrt und zwei Töchter hat, so etwas profanes wie Romane schreibt. Allerdings sind ihre Romane keine einfachen Romane, sondern Romanbiografien. Und in ihrer Art unterscheiden sie sich schon deutlich von der Reihe „Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe“, die auch im Aufbau Verlag erscheinen. Ihr ersten Roman „Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus“ über Ise Frank, spätere Ise Gropius, erschien 2019, als das Bauhaus seinen 100. Geburtstag feierte. Bei dem Roman hatte ich das Gefühl, dass die biografische Seite für die Autorin wichtiger gewesen ist als die erzählende Seite. Trotzdem gefiel mir das Buch sehr gut. Der neue Roman „Margherita“ ist anders. Er ist einfach mehr Roman. Das Buch beginnt wie eine Aschenputtel-Geschichte im Jahr 1920. Margherita, die mit ihren zwei Schwestern und ihrer Mutter in Treviso in einem Kloster lebt, nachdem der Vater die Familie mittellos zurückgelassen hat, hilft ihrer großen Schwester, die eine Lizenz hat, Zeitschriften zu verkaufen. Margherita ist sehr interessiert und liest so viel es geht in den Zeitungen. So ist informiert und bildet sich weiter. Dies kommt ihr zugute, wenn sie die Zeitungen austrägt. Denn so hat sie auch den Conte Antonia „Nino“ Revedin kennengelernt, der ihr später einen Antrag machen wird. Sie heiratet also in die Adelskreise hinein. Aber der Conte unterscheidet sich selbst von den anderen Adeligen. Er hat schon früh mit seinem Vater dafür gesorgt, dass es seine Angestellten besser haben, als es zu der Zeit üblich war. Er wird verdächtigt ein Sozialist oder sogar Kommunist zu sein. Da er nun auch noch eine Bürgerliche heiratet, zieht sich die sogenannte bessere Gesellschaft von dem Ehepaar Revedin zurück. Das ist den beiden aber egal, denn sie haben Visionen. Sie wollen Venedig zu neuer Größe verhelfen und planen einen neuen Natur- und Kulturtourismus. Bevor Margherita heiratet, wird sie von der Familie Revedin für ein halbes Jahr nach Paris geschickt, wo sie von Eugenia Errázuriz, einer Förderin moderner Künste und Stilikone, unter die Fittiche genommen wird. Diese beiden Frauen werden ein Leben lang Freundinnen und Vertraute sein. Hinzu kommt noch Peggy Guggenheim, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht wirklich weiß, was sie mit ihrem geerbten Geld anfangen will. Diese drei Frauen kennen viele Künstler aus den unterschiedlichsten Kunstsparten. Und sie laden sie nach Venedig ein. Dadurch wird Margherita im Prinzip die Gründerin der Biennale für die Filmfestspiele. Privat lässt sich die Ehe zwischen Margherita und Nino gut an. Es kommt der Sohn Luigi zur Welt, der von beiden Eltern früh viel Wissen aufschnappt. Doch er erkrankt schwer. Und Nino verzettelt sich in immer mehr Unternehmungen. 1936 kommt es zu einer großen Katastrophe und das Buch springt in das Jahr 1962. Wir folgen Margheritas Geschichte noch bis zur Geburt ihres Enkelsohns. Dann bricht die Geschichte abrupt ab und es folgt ein Ausklang, der noch einmal fünf Kapitel enthält. Dieser Ausklang ist die Geschichte, wie Jana Revedin ihren späteren Ehemann Antonio kennenlernt und dadurch auf die Geschichte seiner Großmutter stößt. Am Anfang der Geschichte dachte ich erst, dass es sich um einen reinen Roman handelt. Ich hatte im Klappentext überlesen, dass es die Geschichte ihrer eigenen Familie ist. Ich bin zwar über die Namensgleichheit gestolpert und habe daraufhin bei Google nachgeschaut, aber nichts gefunden. Erst durch den Ausklang ist mir klar geworden, dass es auch dieses Mal eine Romanbiografie ist. Vom flüssigen Schreibstil hat mir dieses Buch besser als „Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus“ gefallen. Es liest sich mehr wie ein Roman. Allerdings fehlt mir etwas. Die Autorin erzählt zwar das Leben der Großmutter ihres Mannes, aber sie lässt wichtige Jahre aus. So erfahren wir en passant, dass ihr Ehemann wohl Geschäfte mit Mussolini gemacht hat. Aber wie tief er darin verstrickt ist, erfahren wir nicht. Wir erfahren auch nicht, wie die Familie die Zeit Mussolinis und des 2. Weltkriegs überlebt hat. Das hätte mich schon sehr interessiert. Ebenfalls fehlte mir, dass sie die Persönlichkeiten, die Margherita näher kennenlernt, genauer beschreibt. Über Eugenia Errázuriz, Peggy Guggenheim erfahren wir einiges. Über Ernest Hemingway und Giuseppe Arrigo Cipriani, dem Gründer und Inhaber von Harry‘s Bar in Venedig ein wenig, über Greta Garbo und Charlie Chaplin so gar nichts. Da lässt sie einfach die Namen fallen. Und mich hätte auch noch mehr interessiert, was es genau mit den Filmfestspielen der Biennale und Margherita auf sich hat. Da bleibt das Buch für meinen Geschmack zu sehr an der Oberfläche. Der Schreibstil ist gut. Man kann das Buch flüssig lesen, wobei mir manche Sätze zu hochgestochen erschienen. Und sie flicht gerne italienische Sätze in die Handlung mit ein. Nicht jeder wird übersetzt. Im Endeffekt hat mich die Geschichte Margheritas fasziniert. Und Jana Revedin hat ein sehr interessantes Bild Venedigs entworfen, was mich nun verlockt, dieser Stadt einmal einen Besuch abzustatten. Doch irgendwie bin ich am Ende unbefriedigt geblieben, weshalb ich zwischen 3 und 4 Sternen geschwankt habe. Der Unterhaltungsfaktor hat mich veranlasst, dass das Buch trotzdem 4 Sterne bekommen hat. Ich würde die Geschichte gerne vertiefen, finde allerdings keine weiteren Bücher über die Familie Revedin.

Zu leidenschaftslos
von einer Kundin/einem Kunden aus Sankt Augustin am 01.08.2020

Dieses Buch könnte mich leider nicht überzeugen. Grundsätzlich fand ich Margerithas Lebensgeschichte interessant. Gerade auch wegen der Künstlerszene, in der sie sich bewegt hat. Und der Entwicklung Venedigs. Aber die ganze Geschichte ist absolut nüchtern und Leidenschaft slots geschrieben. Dadurch ist es einfach langweilig u... Dieses Buch könnte mich leider nicht überzeugen. Grundsätzlich fand ich Margerithas Lebensgeschichte interessant. Gerade auch wegen der Künstlerszene, in der sie sich bewegt hat. Und der Entwicklung Venedigs. Aber die ganze Geschichte ist absolut nüchtern und Leidenschaft slots geschrieben. Dadurch ist es einfach langweilig und zieht sich sehr. Und die Protagonistin bleibt mir als Leser völlig egal, ich kann einfach keine Sympathien zu ihr entwickeln. Ich habe mir von diesem Buch sehr viel mehr versprochen und war enttäuscht.


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