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Die Stadt von gestern

Entdeckungsreise durch das verschwundene Graz

Robert Engele

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Buch (gebundene Ausgabe)
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Beschreibung

Graz hat sich gewandelt: von der mauerstarrenden Festung an der Mur zur „offenen“ Stadt, von der Residenz des Landesfürsten zur steirischen Metropole. Informativ und unterhaltsam dokumentiert Robert Engele auf seiner Zeitreise diese Entwicklung. Er erzählt von uralten Häusern und morastigen Straßen, von der ersten Straßenbeleuchtung, vom grässlichen Gestank, der immer über der Stadt hing, und von der Seilfähre über die Mur. Er schildert das Leben des „gemeinen Volkes“ von der Wiege bis zur Bahre, berichtet von seinen Krankheiten und Essgewohnheiten ebenso wie von seiner legendären Trunksucht. Er erzählt von Beginn und Ende der Pferde-Tramway und von jenen Tagen, in denen der Stadtpark noch ein Exerzierplatz war. Eine nostalgische Begegnung mit Bekanntem und Unbekanntem, mit der versunkenen Welt des alten Graz.

ROBERT ENGELE (Dr. phil.), geboren 1949 in Graz, studierte Germanistik und Anglistik in Graz und Oxford. Von 1976 bis 1978 Deutsch-Lektor im Gonville & Caius College in Cambridge, danach zwei Jahre beim „steirischen herbst“ in Graz. Ab 1980 Verlagslektor, ab 2003 Journalist bei der „Kleinen Zeitung“. Bei Styria sind von ihm u. a. erschienen: „Damals in Graz – Eine Stadt erzählt ihre Geschichten“ und „Damals in der Steiermark– Ein Land erzählt seine Geschichten“.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 176
Erscheinungsdatum 10.09.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-222-13659-7
Verlag Styria Verlag in Verlagsgruppe Styria GmbH & Co. KG
Maße (L/B/H) 24,4/17,5/1,8 cm
Gewicht 588 g
Verkaufsrang 27431

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Nostalgische Zeitreise
von Sikal am 05.12.2020

Der Autor Robert Engele wurde in Graz geboren und hat einen ganz besonderen Bezug zur Landeshauptstadt der Steiermark. Mit diesem Buch „Die Stadt von gestern“, erschienen im Verlag Styria, nimmt er uns mit auf eine Zeitreise in die Vergangenheit - zu den Anfängen der Stadt an der Mur. Gut strukturiert, spannt er den Bogen über... Der Autor Robert Engele wurde in Graz geboren und hat einen ganz besonderen Bezug zur Landeshauptstadt der Steiermark. Mit diesem Buch „Die Stadt von gestern“, erschienen im Verlag Styria, nimmt er uns mit auf eine Zeitreise in die Vergangenheit - zu den Anfängen der Stadt an der Mur. Gut strukturiert, spannt er den Bogen über: Die verschwundene Stadt Der Alltag von gestern Wie alles immer schneller wurde Skandale und Seitenblicke an der Mur Er erzählt uns beispielsweise über die Lipizzaner, die ursprünglich in Graz beheimatet waren oder auch über die Seifenfabrik, die einst Poudrette-Fabrik für Fäkalien war, später eben eine Seifenfabrik und heute eine angesagte Event-Location ist. Mit wie viel Gestank die Grazer damals kämpfen mussten (und da sind wir von Smog oder Feinstaubbelastung noch ganz weit entfernt). Eine besondere Errungenschaft war einst die Seilfähre über die Mur oder die Straßenbeleuchtung. Diese Situation können wir uns heute gar nicht mehr vorstellen, dass man in der Finsternis durch den Morast der Straßen stolpert um von A nach B zu gelangen. Erst durch innovative Visionäre wurde die Lage für die Bevölkerung erträglicher. Interessante Einblicke gibt es in den Alltag von damals, der nicht nur vom Bauboom geprägt war. Diverse Gebäude aus der Gründerzeit sind bis heute erhalten. Die Industrialisierung macht auch vor Graz nicht Halt und so wird 1898 die „Elektrische“ in Betrieb genommen – nachdem es 20 Jahre zuvor schon eine Errungenschaft war, mit der Pferdestraßenbahn zu fahren. Interessant auch, dass es bereits Ende des 19. Jahrhunderts einen Damen-Bicycle-Club in Graz gab. Die engagierten Damen schafften es sogar auf das Titelblatt der „Radfahr-Chronik“ Münchens. Der Autor Robert Engele schreibt angenehm sachlich und trotzdem keinesfalls trocken. Gewünscht hätte ich mir einen Zeitstreifen mit den wichtigsten Eckpunkten als Zusammenfassung und dafür an der ein oder anderen Stelle vielleicht einige Jahreszahlen weniger. Aber das ist hier wirklich jammern auf hohem Niveau, denn das Buch ist auf jeden Fall eine Bereicherung für Interessierte (und hier zählen sicherlich nicht nur die Grazer selbst dazu). Gerne vergebe ich hier 5 Sterne und wünsche dem nostalgischen Rückblick viele Leser.


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